Letzter Heimsieg der Saison macht das Endspiel perfekt – Paderborner siegen 31:12

Rund 1.100 Zuschauer kamen ins Herrmann-Löns-Stadion, um das letzte Spiel der regulären Saison 2022 gegen die Assindia Cardinals zu sehen und um zu erfahren, wie es denn nun steht um die Paderborner Meisterschafts-Aspirationen.
Ein Sieg, so die Vorzeichen, eröffne noch immer die Möglichkeit auf ein Meisterschaft-Endspiel in der kommenden Woche in Langenfeld, ungern wäre man außerdem dafür verantwortlich gewesen, ausgerechnet derjenige Gastgeber zu sein, der den Essenern wertvolle Punkte gegen den Abstieg hergibt.

Das Spiel startete jedenfalls mit zwei tiefen Paderborner Offensiv-Drives, von dem schon der erste nur sehr knapp im vierten Versuch kurz vor der Essener Endzone gestoppt werden konnte. Der zweite Offensivdrive hingegen wurde von Runningback Darrell Tate zum 6:0 vollendet, Hendrik Schröder erhöhte via Field Goal-Extrapunkt zum 7:0.

Die Gäste aus dem Ruhrgebiet konnten dabei bis auf eine Ausnahme über ihre völlig eindimensionale Offense nie ernsthafte Gefahr ausstrahlen.
Erst im Zweiten Quarter, nachdem es durch einen ansehnlichen Touchdown-Pass von Carlos Martin Nieto auf Wide-Recever Sören Griese bereits 14:0 (Extrapunkt Schröder) stand, konnte ein Zuordnungsfehler in der Paderborner Verteidigung zu einem Zwischenstand von 14:6 umgemünzt werden. Paderborn antwortete, wieder über die Kombination Nieto zu Griese, und konnte sich bereits in der Halbzeitpause beim Stand von 21:6 ein wenig beruhigt fühlen.

Dass das Spiel im Folgenden Spielstands-technisch ein wenig vor sich hin dümpelte lag an durchaus bekannten Saison-Mustern. Die Paderborner-Offense zeigt guten Football und belohnt sich dafür zu wenig mit Zählbarem, während die Defense gerade in der zweiten Halbzeit noch einmal ein bisschen weniger zulässt. Im Dritten Quarter erhöht Kicker Hendrik Schröder durch ein Field-Goal um drei Punkte, im vierten Viertel ist es Carlos Martin Nieto der noch einmal einen Touchdown beisteuern kann. Auch Essen gelingen sechs weitere Punkte, die jedoch gerade von Fehlern der Paderborner Special-Teams eingeleitet wurden.

„Das 31:12 geht wohl in Ordnung – Natürlich muss sich die Offense mit mehr Touchdowns für die getane Arbeit belohnen und ja, die größte Treibkraft der Essener Angriffsbemühungen war unser Special Team – aber so ist es nun mal.Wir müssen jetzt vollen Fokus auf die kommende Woche legen und die Fehler, die wir ja noch genug gemacht haben abstellen. Insgesamt kann man nur stolz auf die Jungs sein – Das ist eine klasse erste GFL2-Saison, die wir hier gerade abliefern. Nächste Woche brauchen wir noch einmal einen absoluten Sahnetag und dann ist alles drin in Langenfeld.“, so Headcoach Jason Irmscher nach dem Spiel.

Die Assindia Cardinals erwartet in der kommenden Woche ebenfalls ein Endspiel – gegen die Solingen Paladins geht es dann unter leicht nachteiligen Vorzeichen um den direkten Abstieg in die Regionalliga-West.

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