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Aktuelles

24.03.2017

American Football fliegt wieder in Paderborn

Dolphins treffen auf die Solingen Paladins zum Vorbereitungsspiel

Die Paderborn Dolphins erwarten am kommenden Sonntag die Solingen Paladins zum Saisonvorbereitungsspiel. Das Team aus Ostwestfalen möchte damit den Grundstein für die anstehende GFL2 Saison legen. Headcoch Carsten Weber und sein Team haben viel zu tun und müssen sich intensiv vorbereiten, denn schon nach der letzten Saison war klar, dass es durch Abgänge und personelle Veränderungen zu einem Neuanfang in vielen Mannschaftsteilen kommen wird.


Für die Paderborn Dolphins kann es eigentlich am kommenden Wochenende nur ein Ziel geben: herausfinden, wie schlagkräftig die Dolphins-Truppe wirklich ist. In vielen Mannschaftsteilen kam es in der Winterpause zu Veränderungen. Doch nicht nur bei den Spielern hat sich einiges verändert, auch bei der Trainercrew gab es eine komplette Neuausrichtung. Headcoach Carsten Weber wird in der Saison die Offensive leiten, als neuer Defensiv-Koordinator ist Luigi Figlia zum Team hinzugestoßen. Andreas Kegelmann übernimmt das Squad der Special-Teams und kümmert sich um die Receiver. Damit ist klar, dass nicht nur in der Offensive ein neues Spielsystem auf die Dolphins wartet, sondern auch in der Defensive und bei den Special-Teams.

Keine einfache Situation, wie Präsident David Schmidtmann weiß: „Wir haben nun einen größeren Umbruch im Trainerstab gewagt, um uns auf die kommenden Jahre vorzubereiten. Die GFL2 wird immer professioneller und stabiler, so dass die Ausbildung der deutschen Spieler immer wichtiger wird.“ Schmidtmann war bei der Planung dabei nicht zimperlich und krempelte mit Weber zusammen das Team einmal um. „Es ist wichtig, dass wir die richtige Basis für die kommenden Jahre schaffen“, meint auch Headcoach Weber. Gegen die Solingen Paladins ist daher sein Motto: „Wir müssen uns einspielen und zeigen, wo wir stehen“, meint Weber. Für die Dolphins kann es daher nur heißen, dass man einen klaren Punktgewinn erarbeiten möchte.

Die Klingenstadt Footballer dürfen durch die Paderborner nicht unterschätzt werden. Zwar spielen die Solinger eine Spielklasse niedriger als die Dolphins, doch landeten die Solinger in der letzten Saison hinter den Langenfeld Longhorns und Troisdorf Jets auf dem dritten Rang. Den Domstädtern sind die Solinger bekannt, denn im dritten Jahr in Folge treffen die Dolphins auf die Paladine. „Es bietet sich natürlich an, dass wir uns gemeinsam auf die Saison vorbereiten. Solingen und Paderborn liegen dafür zu nah und die Teams haben beide etwas davon, wenn wir im Testspiel aufeinandertreffen“, so Weber.

Für die Paderborn Dolphins geht es in den kommenden Wochen Schritt für Schritt weiter. Nach dem Spieltag gegen die Paladine werden die Cologne Crocodiles, dieses Mal an einem Samstag, und anschließend die Berlin Adler im Hermann-Löns-Stadion gastieren. Gegen die Solingen Paladins startet das Spiel am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr.

20.03.2017

Weitere Defensiv-Spezialisten für die Dolphins

Linebacker und Defensiv-Tackle verstärken die Paderborner

Die Paderborn Dolphins müssen vor dem Saisonstart noch einmal ihre Personalplanung umbauen. Linebacker Brenden Daley wird kein Dolphin werden, er entschied sich kurz vor Abflug für den Verbleib in den USA. Dolphins-Vorsitzender David Schmidtmann konnte schnell die entstandene Lücke schließen. Mit Jerrod Shelby fand Schmidtmann schnell einen Ersatz auf der Position des Linebackers. Zudem konnte Schmidtmann mit Mustafa Jalil einen weiteren Defensiv Tackle aus den USA nach Paderborn lotsen.


"Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere“, sagte David Schmidtmann. Scheinbar trifft diese Redensart in dieser Saison mehrfach auf die Paderborn Dolphins zu. Schon frühzeitig hatten die Dolphins ihren Kader für die Saison 2017 geplant, zusammengestellt, die notwendigen Personalentscheidungen getroffen und sich mit Spieler-Trainern aus den USA geeinigt. Doch nicht nur Linebacker Brenden Daley machte den Dolphins einen Strich durch die Rechnung, sondern auch der zuerst verpflichtete Quarterback. Schon bei der Absage des ursprünglich geplanten Spielmachers bewies Schmidtmann ein geschicktes Händchen und konnte mit der Verpflichtung von Justin Gomez schnell einen neuen US-Boy präsentieren

Die Absage des US-Linebackers nutzte Schmidtmann erneut und machte aus einer Personalie zwei! Schmidtmann sprach einige Kontakte in den USA an und konnte gleich zwei Defensiv Spezialisten von den Paderborn Dolphins überzeugen. Mit Mustafa Jalil wird die Defensiv-Line weiter ausgebaut. Der 1,91 m große und 135 kg schwere Jalil spielte in der Division I an der Universität von Kalifornien, bei den dort ansässigen ‚Calbears‘. „Er wird uns in der Defensive sicherlich weiterhelfen. Schon die körperliche Präsenz hilft die Lücken in der Defensiv-Linie klein zu halten. Den Bären aus Kaliforniern - den Calbears - wird er körperlich alle Ehre machen“, so Schmidtmann. Headcoach Carsten Weber und Defensiv-Koordinator Luigiano Figlia waren sich nach einigen Gesprächen mit Schmidtmann einig, dass eine Unterstützung an dieser Stelle in der Defensive sinnvoll ist.

Zeitgleich arbeitete man an einem Ersatz auf der Linebacker Position. Ebenfalls konnten sich hier Figlia, Weber und Schmidtmann schnell auf eine Person einigen. Mit Jerrod Shelby holen die Dolphins einen jungen Mann nach Paderborn, der durch die hohe Anzahl an Tackles in der Division II auf sich aufmerksam macht. Shelby kann für das Jahr 2015 gleich 106 Tackles vorweisen. 2016 legte er noch einmal zu und baute seine persönliche Statistik auf 110 Tackles aus. Zum Vergleich: der erfolgreichste Defensiv-Spieler der Paderborn Dolphins kam in der Saison 2016 auf 80 Tackles. Besonders Shelbys Körpergröße von 1,93 m ermöglicht ihm die notwendige Übersicht zu behalten. Mit seinen fast 100 kg Körpergewicht wird er ebenfalls genügend Gewicht in die Waagschale werfen können, wenn einmal ein Offensiv-Spieler zu stoppen ist.

Headcoach Weber freute sich, dass so schnell eine Lösung gefunden wurde. „Wir haben hier wirklich aus der Not eine Tugend gemacht und für uns eine passende Lösung erarbeitet“, so Weber. Für Defensiv Koordinator Figlia wird es vor dem eigentlichen Saisonstart noch einmal stressig, denn er muss die beiden US-Boys in sein System integrieren. Eine Hürde sieht er allerdings in der kurzfristigen Personalveränderung nicht. Für ihn ist klar, dass sich die Defensiv-Spezialisten schnell an das Spielsystem gewöhnen werden.

Sportvorstand David Schmidtmann freut sich auf die anstehende Saison und die kommenden Spiele. Das Team wird die Saisonvorbereitung nutzen, um die kleinen Unsauberkeiten noch weiter zu beseitigen und stärker am Zusammenspiel zu arbeiten. „Wir sind froh, dass sich der Rückschlag für uns in einen glücklichen Umstand wandeln ließ, doch jede Saison müssen wir das nicht haben. Vielleicht fangen wir einfach für die Saison 2018 später an zu planen, dann kann uns auch niemand mehr absagen“, sagte Schmidtmann schmunzelnd.

20.02.2017

Wiltschut wieder Teil der Dolphins-Defense

Defensiv-Line bekommt Verstärkung durch einen alten Bekannten

Die Paderborn Dolphins freuen sich, einen alten Bekannten wieder im Kader begrüßen zu dürfen. Der Defensiv Tackle Jean-Marie Wiltschut wechselt zu den Paderborn Dolphins. Wiltschut, der ein Jahr bei den Hildesheim Invaders in der GFL1 spielte, wird in der kommenden Saison die Defensive der Dolphins verstärken. Präsident David Schmidtmann zeigte sich sehr erfreut, dass Wiltschut wieder den goldenen Helm tragen wird.


Bereits 2015 stand Jean-Marie Wiltschut für die Paderborn Dolphins auf dem Feld. Nach der ersten GFL2 Saison der Paderborn Dolphins zog es ihn direkt in die erste Liga. Bei den Hildesheim Invaders stand er im vergangenen Jahr auf dem Feld. Der in Bielefeld lebende Wiltschut kommt nun zurück nach Ostwestfalen und möchte weiterhin hochklassig spielen.
Mit seinen zwei Metern Körperhöhe und damit verbundenen Reichweite konnte Wiltschut schon 2015 die Lücken in der Verteidigungsreihe klein halten. Der unter American Footballern als "Big John" bekannte Wiltschut wird dabei die Defensiv Line verstärken. „Im Bereich der Defensive wollten wir noch die Tiefe ausbauen und weitere Protagonisten von den Paderborn Dolphins überzeugen. Mit John-Marie haben wir wieder einen Akteur an Bord, der bereits mit den Paderborn Dolphins vertraut ist. Eine gute Voraussetzung“, meinte David Schmidtmann.
In der ersten Liga konnte Wiltschut einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In neun Spielen für die Hildesheim Invaders konnte er gleich zwei Mal den gegnerischen Quarterback zu Fall bringen und 24 Yards zurückerobern. Einer der Quarterback-Sacks gelang ihm dabei sogar gegen den amtierenden deutschen Meister - die Braunschweig Lions. Mit sechs weiteren Tackles, die für Raumverlust sorgten, konnte er weitere 30 Yards für die Invaders 2016 zurückholen. Insgesamt stoppte er 19 Mal den gegnerischen Angreifer. An weiteren vier Tackles war er beteiligt.
Die Paderborn Dolphins befinden sich mitten in der Saisonvorbereitung. Wiltschut in das bestehende System wieder einzubauen, wird den Ostwestfalen nicht schwerfallen. Viel Zeit bleibt den Paderborn Dolphins auch nicht mehr. Im März wartet eine intensive Trainingseinheit mit einem befreundeten Team sowie das Trainingslager auf die Ostwestfalen. Ende März geht es dann direkt mit den ersten Testspielen los. „Wir haben uns bewusst ein so umfangreiches Vorbereitungsprogramm zusammengestellt. Damit wollen wir uns gut auf die starke GFL2 Saison vorbereiten“, sagte Head Coach Carsten Weber.

 

17.02.2017

Dolphins testen zu Hause gegen GFL Teams

Solingen Paladins, Cologne Crocodiles und Berlin Adler in der Testphase

Die Paderborn Dolphins bereiten sich intensiv auf die anstehende Saison vor. Bereits im vergangenen Jahr testete das Team in der Saisonvorbereitung gegen ein Team der German Football League. In diesem Jahr hat Sportdirektor David Schmidtmann einen zweites GFL Team gewinnen können. Neben den Cologne Crocodiles werden die Berlin Adler nach Paderborn reisen, um gegen die Dolphins ein Saisonvorbereitungsspiel zu absolvieren. Mit schon traditionellem Charakter treffen die Solingen Paladins auf die Ostwestfalen.


Für die Paderborn Dolphins wird die Saisonvorbereitung ein schweißtreibender Akt. Head Coach Carsten Weber und Dolphins Präsident David Schmidtmann gaben bekannt, dass es in der Saisonvorbereitung zu spannenden Duellen kommen wird.

Zunächst wird man gegen die Solingen Paladins aus der Regionalliga West testen. Das Aufeinandertreffen hat schon fast Tradition, da beide Mannschaften schon mehrfach auch aufgrund der räumlichen Nähe gegeneinander gespielt haben. Das Ziel beider Teams: ‚In die Feinabstimmung gehen.‘ Am Sonntag, den 26. März sind die Paladine aus der Klingenstadt zu Gast im Hermann-Löns-Stadion.

Schon eine Woche später werden die Cologne Crocodiles nach Paderborn reisen. Am Samstag, den 1. April wird der Erstligist gegen die Dolphins antreten. Die Cologne Crocodiles spielten in der Saison 2016 noch in der GFL2 und konnten bis auf ihr Auswärtsspiel gegen die Dolphins alle Spiele gewinnen. Sicherlich werden die Kölner voller Motivation nach Ostwestfalen reisen, um in der Domstadt die Erfolgsserie der Dolphins zu brechen.

Für Head Coach Weber eine tolle Chance: „Wir wissen um die Qualitäten der Crocodiles und gehen davon aus, dass uns das Vorbereitungsspiel bestens auf die anstehende Saison vorbereitet. Die Kölner spielen einen physisch harten Football und besitzen sowohl in der Offensive als auch der Defensive absolute Spielkontrolle.“ (KickOff Samstag, 01.04.2017 um 16:00 Uhr, Hermann-Löns-Stadion).

Einen weiteren Hochkaräter konnte David Schmidtmann aus der Hauptstadt einladen. Das Team der Berlin Adler schnitt in der vergangenen Saison nicht zufriedenstellend ab. Auf dem vorletzten Tabellenplatz mussten sich die Adler am Ende einnisten. Nur die Düsseldorf Panther waren in der Saison weniger erfolgreich. Damit soll in der Hauptstadt nun endlich Schluss sein. Das Team der Adler bereitet sich intensiv auf die anstehende GFL Saison vor. Mit den Dolphins haben sie einen Partner gefunden, der in das Vorbereitungskonzept passt.

„Ich freue mich sehr, dass wir einen neuen Testspielpartner finden konnten. Für uns ist es enorm wichtig, dass wir dem Team auch unbekannte Gegner in der Saisonvorbereitung zuführen. So haben wir mit den Adlern nicht nur einen Erstligisten, sondern auch ein weitere Unbekannte in die Vorbereitung einfließen lassen“, sagte Dolphins Präsident David Schmidtmann. Am Sonntag, den 9. April werden die Hauptstädter um 15:00 Uhr zum KickOff im Hermann-Löns-Stadion erwartet.

20.01.2017

Die GFL 2 Nord im Überblick

Die GFL – nicht nur in der Erstklassigkeit – gehört zu den besten American Football Ligen Europas. Dabei gibt und gab es in der Vergangenheit immer wieder Schwankungen und Abweichungen im Bereich der Leistungsfähigkeit und -stärken der einzelnen Teams. Wir können für die kommende Saison allerdings festhalten, dass diese Schwankungen wenigstens für die GFL 2 Nord nicht zu erwarten sind. Wir gehen davon aus, dass die GFL 2 Nord so ausgeglichen besetzt ist wie seit einigen Jahren nicht mehr!


Natürlich kann man behaupten, dass es vor der Saison schwierig ist, Aussagen zu den Mannschaften und Teams zu treffen. Natürlich ist die Schwankung von externen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel Verletzungen etc.. Doch es gilt zu bedenken, dass man anhand der Vereine und deren Philosophie in der GFL 2 Nord einiges ableiten kann. Die Entwicklung der Mannschaften in den letzten Jahren zur Grundlage genommen, kommt man deutlich zum Schluss: Die Saison 2017 wird für alle Teams der GFL 2 Nord eine besondere.

Schon im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass die Teams in der GFL 2 Nord enger zusammenrücken. Die Spannweite zwischen den einzelnen Mannschaften wurde geringer. Natürlich gab es Teams, bei denen durch Ausfälle, Verletzungen und strukturelle Veränderungen die Punkte gerade am Saisonende fehlten, doch war schon hier zu erkennen, dass die GFL 2 Nord ausgeglichener geworden ist.

Eine klare Dominanz in der Liga ist nicht mehr zu erkennen. Um die Tabellenspitze wird bis zum letzten Spieltag gestritten und die ersten Teams liegen in der Regel nur wenige Punkte auseinander. Eine komfortable Situation, die neue Herausforderungen an die Vereine heran trägt. Die Nachwuchsarbeit wird immer wichtiger, ein ausgeglichener Kader immer notwendiger und eine Professionalisierung der Arbeit in den Vereinen eine Grundlage für die Teilnahme am Spielbetrieb in der GFL 2.

Mit neuen Teams Rostock Griffins, Langenfeld Longhorns und den Düsseldorf Panther kommen sowohl ‚Neulinge‘ als auch ‚alte Hasen‘ in die GFL 2 Nord. Ein interessanter Faktor, denn die GFL 2 Nord wird durch diesen Zuwachs sicherlich um ein vielfaches unberechenbarer. Die Panther aus Düsseldorf, die eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit vorzeigen können, sind schon viele Jahre in der GFL unterwegs. Sie verfügen über viel Bundesligaerfahrung und haben ebenfalls einen interessanten Kader aus Eigengewächsen und auswärtigem Zuwachs. Die Langenfeld Longhorns sind den Dolphins noch gut aus der Meistersaison 2014 bekannt, als die Longhorns nur sehr knapp auf den zweiten Tabellenplatz verwiesen werden konnten. Für 2017 wird ein starkes physisches Team um den langjährigen Headcoach Michael Hap erwartet. Die Rostock Griffins sind sicherlich für viele ‚Neuland‘ und damit meinen wir nicht die Küstenstadt, sondern eher, dass man von den Griffins bisher wenig gehört hat.

Eine Parallelität, die 2014 auch bei den Potsdam Royals genannt wurde. Nur Insider hatten die Royals auf dem Schirm, die einen zielstrebigen und direkten Durchmarsch in die GFL 2 gemacht hatten. Sie haben sich in der Bundesliga behauptet und gehörten von Anfang an zu den Top Teams der Liga. Die Assindia Cardinals und Bonn Gamecocks beweisen neben Düsseldorf, Langenfeld und Paderborn, dass das Land NRW wohl American Football ambitioniert ist.

Mit den Lübeck Cougars zeigen auch die Hansestädter wieder Flagge! Nach einigen Umstrukturierungen und enormen Zugängen, vor allem im Coaching Bereich, sind diese sicherlich in der Lage, auch weiterhin um die Krone der GFL 2 zu spielen. Die Paderborn Dolphins fühlen sich in dieser Liga wohl und sind mit ihren Aufgaben gewachsen.

Von angeblichen Titelaspiranten wird gerne gesprochen: Die Potsdam Royals haben sich gezielt verstärkt und wollen endlich aufsteigen. In Lübeck ist sicherlich eines der schlagkräftigen Teams zu Hause. Die Rostock Griffins darf man nicht unterschätzen. Düsseldorf will direkt wieder in die GFL 1. Gamecocks sind schon viele Jahre in der Lage, in der GFL 2 zu spielen. Die Cardinals und Longhorns werden sich sicherlich nicht verheizen lassen… Wer auch immer in der GFL 2 Nord antritt, kein Team will als Verlierer vom Feld gehen. Erst recht nicht, wenn die Ausgangslage so ausgeglichen ist. Wir wagen trotz noch vieler Unbekannter den Schritt und schauen in die kommende Saison. Wie werden wohl die Teams antreten?

19.01.2017

Erstes deutsches Football-Internat feiert Geburtstag

Seit etwas mehr als einem Jahr betreiben die Paderborn Dolphins im Rahmen des Sportinternats Paderborn ihr besonderes Angebot für American Football und Schule. Dabei können die Verantwortlichen der Delphine schon jetzt auf einen erfolgreichen Start zurückblicken.


Mit zunächst zwei Spielern im August 2015 gestartet, besuchen derzeit vier Jungs das Football-Internat in Paderborn. Eine ähnliche Kombination aus Football und Schule wurde vor wenigen Wochen auch von den Schwäbisch Hall Unicorns ins Leben gerufen.

„Wir bauen unser Angebot derzeit auf acht Plätze bis spätestens zum Sommer dieses Jahres aus. Das Interesse ist groß und der Zuspruch ebenso. Unsere Jungs sind wirklich zufrieden und können auf eine tolle Entwicklung zurückblicken“, erklärt Peter Daletzki, der Head Coach des U19 GFLJ Teams der Paderborn Dolphins.

Derzeit wird das Internat in Paderborn für 1,5 Millionen Euro von der Stiftung Westfalen kernsaniert und mit modernen Einzelzimmern für die Sportschüler ausgestattet.

„Jedes Zimmer verfügt jetzt über einen Flur mit Kleiderschrank, ein eigenes Badezimmer, eine kleine Küchenzeile, einen Esstisch, ein Bett mit großem Stauraum und natürlich über einen Schreibtisch. Im Vergleich zu anderen Internaten kann sich das wirklich sehen lassen.“ berichtet Peter Daletzki über den aktuellen Stand der Umbauten. „Auch das Schulgeld ist moderat und liegt durch die Subventionierung der Stiftung Westfalen bis zu 30 Prozent unter den Kosten für vergleichbare Internate, die teilweise sogar keine sportliche Förderung bieten.“

Die Internats-Footballer erhalten eine schulische Förderung in besonderem Umfang und trainieren zudem bis zu acht Mal pro Woche. Neben dem Unterricht stehen zum Beispiel Athletik, Mobilität und Krafttraining auf dem Programm. Optional können die Schüler samstags und sonntags noch ein individuelles Programm absolvieren und trainieren natürlich auch gemeinsam mit dem Team der Paderborn Dolphins.

„Die Sportler werden positionsbezogen analysiert und speziell mit einzelnen Trainingsplänen perfekt auf die Saison oder ihre Zukunft vorbereitet“, betont Daletzki. Sichergestellt wird dies in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn, die eigens für die Internatler einen Krafttrainer eingestellt hat.

Bei einem solch straffen Plan kommt aber auch die Freizeit nicht zu kurz, so dass genügend Pausen für die geistige und körperliche Regeneration bleiben.

Aber auch schulisch fehlt es an nichts: So werden die Footballer entsprechend auf dem Sport-Gymnasium, der Sport-Realschule oder dem Berufskolleg untergebracht, die jeweils eng mit dem Internat vernetzt sind. Anders als „normale“ Schüler erhalten die Internatsschüler ihre Noten quartalsweise, um mögliche Defizite frühzeitig zu erkennen.

„Fällt dann auf, dass ein Sportler bei uns Defizite in bestimmten Bereichen hat, schrauben wir das Training entsprechend zurück und legen mehr Wert auf Nachhilfe und Nachbereitungsunterricht, was in den Kosten des Internatspreises enthalten ist.“ erklärt der Head Coach der Dolphins U19. „Denn eines ist sicher: In der dualen Karriere werden Schule und Sport in Paderborn zwar möglichst gleich gewertet, die schulische Ausbildung hat am Ende jedoch immer Vorrang.“

Auf das Internat gehen zurzeit Wide Receiver Fabio Zandegiacomo (Bonn Gamecocks), Defense End Daniel Sieslack, Running Back Leander Carstensen (Mönchengladbach Wolfpack), und Quarterback Luke Wentz (Troisdorf Jets). Angekündigt hat sich für Ende Januar als Neuzuwachs bereits Line Spieler Max Wüstenhagen (Bonn Gamecocks).

„Durch das Sportinternat und die Zusammenarbeit mit den Dolphins kann ich mich sportlich und schulisch optimal weiterentwickeln. Ich bekomme eine sehr gute Ausbildung auf sportlicher Seite und durch das Sportinternat eine ideale Förderung für die Schule. Unterkunft und Verpflegung sind im Internat auf einem sehr hohen Niveau. Außerdem verschenke ich durch die kurzen Wege zum Sport und zur Schule keine Zeit und kann mich voll auf beides konzentrieren." berichtet Luke Wentz, der nun bereits seit sechs Monaten das Internat besucht.

Die Paderborn Dolphins sind zudem aktuell im Gespräch mit weiteren Spielern für die kommende Saison. Interessierte Spieler der Jahrgänge 2000 und 2001 können sich aktuell für das Internat bewerben. Ansprechpartner für weitere Informationen ist Peter Daletzki (peter.daletzki@paderborn-dolphins.de).

28.12.2016

Lücke in der Offensiv-Linie wird geschlossen

Offensiv-Tackle Linus Grohn verstärkt die Paderborn Dolphins

Einen schwergewichtigen Zuwachs können die Paderborn Dolphins vermelden. Die Offensiv-Line wird durch Linus Grohn verstärkt. Dolphins Präsident David Schmidtmann schließt damit eine weitere Baustelle für die Saison 2017. Grohn wird die Mannschaft als Offensiv Tackle unterstützen.


Frühzeitig hatte Präsident David Schmidtmann darauf hingewiesen, dass er sich um die Offensiv-Linie kümmern wird. „Wir haben nach der letzten Jugendsaison sehr gute Nachwuchskräfte aus unserem überaus erfolgreichen U19-Programm erhalten, doch wir hatten in den vergangenen Jahren so viele Abgänge, dass wir hier auch externe Verstärkung brauchen. Ohne Frage ist es eine der herausforderndsten Aufgaben im Bereich des Recruiting, „schwere Jungs“ zu bekommen, die dabei noch gut ausgebildet sind“, erklärte Schmidtmann. Mit Offensiv Tackle Linus Grohn konnte David Schmidtmann nun einen Spieler von den Paderborn Dolphins überzeugen, der mit Herz und Seele in der O-Line steht.

„Ich mag die O-Line Postion, da man überhaupt erst das Angriffsspiel einer Mannschaft ermöglicht. Ohne die O-Liner ist es dem Quarterback nicht möglich, zu passen oder für den Runningback erfolgreich zu laufen“, sagte Grohn. Dabei scheint dem 30-jährigen Tackle fast schon egal, dass die O-Liner die stillen Helden der American Football Mannschaft sind und selten im Rampenlicht stehen. „Wir fallen dem Publikum immer nur auf, wenn wir einen Fehler machen und der Spielzug nicht gelingt. Ich sehe die O-Line immer als den großen Bruder in einer Familie. Wir beschützen nicht nur den Quarterback und den Runningback, sondern müssen auch gegenseitig auf uns aufpassen“, sagte Grohn.

Diese Form der Grundmotivation gefällt nicht nur Head Coach Carsten Weber, sondern sie passt zu den Paderborn Dolphins. „Linus passt von der Grundeinstellung und seinen Fähigkeiten bestens in die Mannschaft. Wir freuen uns, dass wir das Potenzial der Offensiv-Linie weiter ausbauen können und hoffen, dass wir mit unserer guten Arbeit weitere Spieler von den Dolphins überzeugen können“, freute sich Weber über den Mannschaftszuwachs. Zudem wird sich Weber über die positive  Rückmeldung Grohns gefreut haben: „Die Paderborn Dolphins haben sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und gezeigt, dass sie in den kommenden Jahren erfolgreich American Football in Ostwestfalen spielen wollen. Nicht nur der Ausbau des Trainerstabs, sondern ebenfalls die breit aufgestellte Mannschaft haben mich überzeugt.“

Seine American Football Karriere startete Grohn bei den Osnabrück Tigers. Nach zwei Jahren legte er eine berufliche Pause ein, bevor er 2015 bei den Bielefeld Bulldogs wieder auf dem Feld stand. Mit 1.92 m und 120 kg wird Grohn die notwendige Verstärkung für die O-Line der Paderborn Dolphins sein und auf der rechten Seite den Quarterback schützen.

In den vergangenen Jahren war die Offensiv-Line der Dolphins geschrumpft. Zwar kamen Spieler aus der eigenen Jugend nach, doch durch beruflich bedingte Weggänge verbuchte die O-Line ein Minus an Spielern. „Ein wunder Punkt“, wie Präsident David Schmidtmann berichtete: „Die O-Line ist eine zentrale Stelle, wenn es um das Angriffsspiel geht. Der Quarterback kann nur erfolgreich das Offensiv-Spiel aufbauen, wenn er den notwendigen Schutz erhält.“

Aus diesem Grund hatten Präsident David Schmidtmann und Head Coach Carsten Weber die Augen offengehalten und nach potenziellen Spielern Ausschau gehalten. Ein Glückfall, dass man in der Nachbarschaft fündig wurde. Für Schmidtmann und Weber kann das Jahr zufrieden ausklingen. Nicht nur die Schlüsselpositionen der Mannschaft für das Jahr 2017 sind besetzt, sondern es konnten ebenfalls entscheidende Lücken geschlossen werden. „Ich bin „ganz zufrieden“ mit dem Status, den wir bisher erreicht haben“, meinte Schmidtmann abschließend.

23.12.2016

Paderborn Dolphins erhalten weiter Zuwachs

Spieler aus anderen American Footballvereinen finden Weg nach Paderborn

Die Paderborn Dolphins wachsen nicht nur durch Verstärkungen aus dem Ausland. Ein wichtiger Faktor ist neben der eigenen Jugend auch der Ausbau der Kadertiefe durch Spieler von anderen Vereinen. So wechselten schon aus der direkten Nachbarschaft Spieler an die Pader, doch auch aus entfernteren Städten finden American Footballer ihren Weg ins Ostwestfälische. „Die Dolphins haben sich durch ihre Leistung in den vergangenen Jahren einen Namen in der American Football Szene gemacht und können darauf sehr stolz sein“, meint dazu Präsident David Schmidtmann. Das Team freut sich über weiteren Zuwachs von den Rheine Raptors.


Die Verstärkung der Paderborn Dolphins kommt aus dem Münsterland. Gleich vier Spieler der Rhein Raptors wechseln zu den Paderborn Dolphins. Head Coach Carsten Weber und die sportliche Leitung David Schmidtmann sprachen von einem wichtigen Schritt, den Kader tiefer zu gestalten und so weiterzuentwickeln. „Wir haben eine gesunde Mischung aus eigenen Jugendspielern, die in die Herrenmannschaft wechseln und Spielern von anderen Vereinen, die den Kader erweitern“, fasste David Schmidtmann die Entwicklungen zusammen. Head Coach Weber ergänzte: „Natürlich verlassen uns ebenfalls aus beruflichen Gründen jedes Jahr Spieler, die wir durch den eigenen Nachwuchs gar nicht alle direkt ersetzen können. Dieser Zuwachs schafft uns vor allem die Möglichkeit, gezielt den Kader zu erweitern.“

Bei den Paderborn Dolphins geht es dabei nicht darum, dass schon jeder Spieler GFL2 Erfahrung haben muss, sondern um die langfristige Perspektive. „Wir wollen auch morgen noch erfolgreich tacklen“, sagte Weber. Dazu gehört für den Head Coach neben der eigenen Jugendausbildung ebenfalls, dass Spieler nach Paderborn wechseln. „Wir haben nicht nur ein gutes Team, sondern auch eine beständige Weiterentwicklung des Vereines in den vergangenen Jahren gesehen. Sicherlich auch ein Grund, warum Spieler sich für Paderborn entscheiden“, so Weber. Wichtig ist Weber, dass das Engagement und Herzblut stimmt: „Wir brauchen Jungs, die für den American Football brennen und bis an ihre Leistungsgrenzen gehen. Das erleben wir in Paderborn und das wollen wir weiter ausbauen“, so der Head Coach.

Verstärkt haben sich die Dolphins mit Jannis Rieger, der mit seinen Mitstreitern Thorsten Sibum und Manuel Brockmann aus Rheine nach Paderborn pendeln wird. Max Quandt als vierter im Bunde hat an der Pader sogar ein neues Zugause gefunden. Neben der sportlichen Herausforderung zog ihn die neue Arbeitsstelle ins Ostwestfälische.

Jannis Rieger wird als Safety für die Dolphins auf dem Feld stehen. Mit seinen 22 Jahren gehört er zu den jüngeren Spielern im Dolphins Kader. Für ihn eine besondere Herausforderung, denn er möchte wieder in der GFL 2 auf dem Feld stehen. In der Jugend war er für die Rheine Raptors und die Osnabrück Tigers aktiv. Mit den Tigern aus Osnabrück begegnete er den Dolphins 2014, als es um den Aufstieg in die GFL2 ging. Später landete er wieder bei den Rheine Raptors. Rieger ist dabei klar, dass es nicht einfach werden wird, bei den Dolphins einen Startplatz zu ergattern.

„Es ist ein persönliches Ziel für mich, diesen Startplatz zu erarbeiten und mit der Mannschaft die beste Defensive der Liga zu stellen“, gibt sich der 22-jährige kämpferisch. Mit den Dolphins möchte er auch weiterhin um die Tabellenspitze spielen.

Bei den Cornerbacks rüsten die Dolphins ebenfalls auf. Mit Thorsten Sibum kommt ebenfalls ein Rheiner-Gesicht nach Paderborn. Genauso wie Rieger ist Thorsten 22 Jahre alt und spielte ebenfalls in der GFL2 bei den Osnabrück Tigers. „Ich möchte natürlich viel auf dem Feld stehen und das Team unterstützen. Die Dolphins haben sportlich einen guten Ruf und sind in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer festen Größe im American Football geworden“, meint Sibum.

Der Drang, wieder in der GFL2 zu spielen und die damit verbundene Chance  sich weiter zu verbessern, waren am Ende der ausschlaggebende Punkt, warum Thorsten mit seinen Teamkollegen aus Rheine nach Paderborn reist. Manuel Brockmann ist der dritte im Bunde der Fahrgemeinschaft. Der 27-jährige Linebacker begann seine American Football Karriere als Center bei den Rheine Raptors. Doch die Offensive konnte ihn nicht lange halten. Im Jahr 2012 wechselte er auf die Position des Linebackers.

Die größere Herausforderung, in der GFL2 zu spielen als in der Verbandsliga, wird auch von ihm als Grund für seinen Wechsel benannt. Mit Manuel Brockmann kommen damit auch ein paar Jahre American Football Erfahrung mit nach Paderborn. Für ihn heißt es in den kommenden Wochen, sich mit dem Team und der Spielweise vertraut zu machen. Das Squad der Linebacker ist stark besetzt und aus diesem Grund ist das Ziel für ihn schnell gesteckt: Mit dem Team möglichst erfolgreich die GFL2 Saison gestalten und seinen Anteil dazu beitragen.

In Paderborn heimisch geworden ist schon Max Quandt. Der Physiotherapeut hat seinen Koffer gepackt und ist nach Ostwestfalen gezogen. Nicht nur, um in Paderborn American Football zu spielen, sondern vor allem aufgrund des Arbeitsplatzes. Dass es in Paderborn eine erfolgreiche und gute American Football Mannschaft gibt, kam dem 24-jährigen natürlich entgegen. In der Praxis von Pro Physio hat Quandt ein neues zu Hause gefunden. Eine besondere Art der Unterstützung die Mitinhaberin Renate Peters den Paderborn Dolphins zukommen lässt.

Peters ist schon viele Jahre im American Football als Physiotherapeutin unterwegs und unterstützt die Paderborner bei der Regeneration und Behandlung von Blessuren. Gerade am Spielfeldrand hat sie die helfenden Hände, wenn es zwickt und zwackt. Eine weitere tolle Unterstützung des Pro Physio Teams für die Paderborn Dolphins. Quandt hat sich schon eingelebt und fühlt sich im Praxis-Team sehr wohl. Pro Physio war für ihn ein wirklich schlagendes Argument nach Paderborn zu kommen. Das Team betreut nicht nur lokale Sportlerinnen und Sportler, sondern ist auch international gefragt.

Bisher stand Quandt als Runningback und Receiver für die Rheine Raptors auf dem Feld, spielte ebenfalls in der Osnabrücker Nachbarschaft und hat ebenfalls den Wunsch nach sportlicher Weiterentwicklung. Natürlich geht auch für ihn das Team vor, doch er ist fest davon überzeugt, dass die Ziele nur erreicht werden können, wenn man sich selber stetig verbessert. „Ich habe den Wunsch, miCh sportlich weiterzuentwickeln und meine Leistung zu verbessern. Deshalb möchte ich bei den Paderborn Dolphins spielen und von der Erfahrung profitieren und meine Leistung einbringen“, so Quandt zur anstehenden Saison.

Für Schmidtmann ist damit aber noch nicht Feierabend. „Wir arbeiten immer an der Weiterentwicklung des Kaders und an der Kadertiefe. Natürlich stehen wir in Kontakt mit weiteren Spielern, aber hier gibt es vorerst nichts Konkretes“, so Schmidtmann. Für den Dolphins Vorstand ist dabei klar, dass er durch die Weiterentwicklung des Teams vor allem auch der Nachwuchsabteilung die Chance geben möchte, hochklassigen American Football in Paderborn zu spielen.

17.12.2016

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch im Namen des gesamten Vorstandes der Paderborn Dolphins eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das kommende Jahr!


Liebe Dolphins Familie, liebe Unterstützer, Freunde und Wegbegleiter,

die Weihnachtszeit möchte ich nutzen, um das vergangene Jahr mit Euch zusammen Revue passieren zu lassen. Einige, sportlich wie organisatorisch, turbulente Jahre liegen hinter uns. Umso mehr freut es mich, dass wir im 25. Jubiläums-Jahr einige wichtige Weichen stellen konnten und uns in vielen Bereichen erfolgreich weiterentwickelt haben!

Zu unserem 25. Geburtstag gratulierten nicht nur viele Freunde und Wegbegleiter und feierten mit uns das Jubiläum bei der Schwarz-Goldenen Nacht, es fanden auch viele ehemalige Spieler aus allen Teilen Deutschlands den Weg nach Paderborn, um in einem All-Star-Game ein letztes Mal Helm und Shoulder Pad überzuziehen! Ich habe mich sehr über die Beteiligung von Euch gefreut, da es zeigt, dass man mit Leib und Seele ein Paderborn Dolphin ist und dieses ein Leben lang bleibt!

Sportlich haben wir in diesem Jahr in allen Bereichen wieder überdurchschnittlich abgeschlossen! Beginnend in der Jugendabteilung, die von den vielen Coaches, Eltern und Helfern in einer faszinierenden Art und Weise getragen und gefördert wird, über unsere Cheerleaderabteilung, die viele begeisternde Auftritte in und um Paderborn veranstaltet hat bis zur Herrenabteilung, die auch im dritten Jahr in Folge im heimischen Hermann-Löns-Stadion ungeschlagen blieb, waren wir durchgehend äußerst erfolgreich. 

Unsere Jüngsten aus der U13 haben um die Tabellenspitze gekämpft und erfolgreich an den Playoffs teilgenommen. Unsere U16 konnte zum wiederholten Male die Meisterschaft gewinnen, leistete sich dabei während der gesamten Saison nur eine Niederlage. Unsere ältesten Jugendlichen aus der U19 traten erstmals in der höchsten Jugendklasse Deutschlands, der GFL J an und beendeten die Saison im Mittelfeld. Ein überaus achtbarer Erfolg für die erste Saison. Die Herren konnten in der GFL 2 Nord die Vizemeisterschaft erlangen und übertrafen damit jegliche sportliche Erwartung!

Diese Erfolge in allen Abteilungen kommen nicht von ungefähr. Es ist die Leidenschaft und das Engagement vieler Menschen, die den Verein so aufleben lassen. Ob als Spieler in einer Mannschaft, als Cheerleader, als Trainer oder Teammanager, als Helfer bei Gamedays oder als Sponsor und Unterstützer oder als Fan der Dolphins bei einem der Heimspiele – Ihr alle tragt zum Vereinsleben und dem sportlichen Erfolg der Paderborn Dolphins bei! Ihr ermöglicht hochklassigen American Football in Paderborn! Vielen, vielen Dank für dieses tolle Jahr 2016!

Ich wünsche Euch im Namen des gesamten Vorstandes der Paderborn Dolphins eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das kommende Jahr!

Ich freue mich auf ein spannendes Jahr 2017 mit tollen sportlichen Leistungen, Leidenschaft und Engagement … und natürlich ganz viel American Football!

Euer David Schmidtmann

12.12.2016

Dolphins werden sich mit Quarterback einig

Justin Gomez wird 2017 als Spielmacher auf dem Feld stehen

Einen herben Rückschlag hatten die Paderborn Dolphins erfahren, als ihnen der Quarterback, den sie schon frühzeitig verpflichtet hatten, für die Saison 2017 absagte. Schon damals hatte Präsident Schmidtmann prognostiziert, dass sich oftmals eine neue Tür öffnet, wenn sich eine alte schließt. Mit Quarterback Justin Gomez hat sich nicht nur eine Tür geöffnet, sondern ein ganzes Tor. Gomez, der schon GFL2 in München spielte, galt lange Zeit als unerreichbarer Kandidat. Doch sein langjähriger Trainingspartner und Freund Receiver Cameron Richmond überzeugte Gomez, gemeinsam mit ihm an die Pader zu kommen.


Der erste Vorsitzende der Paderborn Dolphins David Schmidtmann zeigte sich sehr zufrieden mit der Verpflichtung von Justin Gomez. „Justin ist für uns ein richtiger Glücksfall. Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir ihn nach Paderborn holen können. Teams aus der GFL und GFL 2 hatten ebenfalls mit ihm gesprochen und ihm Verträge angeboten. Am Ende hat er sich für uns entschieden. Sicherlich auch, weil Cameron Richmond von seiner Erfahrung bei den Paderborn Dolphins berichtet hat“, beschrieb Schmidtmann die Situation.

Head Coach Carsten Weber, der in der kommenden Saison ebenfalls als Offense Coordinator an der Seitenlinie agieren wird, meinte dazu: „Ein Quarterback, der einen starken Arm hat und sich gleichzeitig bewegen kann, ist natürlich für uns sehr vielversprechend. In München hat er 2015 gezeigt, dass er auch mit einem Team ohne Offensiv-Importspieler gut arbeiten kann und das Team voranbringt.“ Bei seinem Einsatz bei den München Rangers musste Gomez bei einem Spiel aufgrund eines Rippenbruches früher aufhören. Er brachte die Saison als drittbester Quarterback der GFL2 zu Ende.

Was meint der neue Quarterback der Paderborn Dolphins zu seinem zeitweisen Umzug ins ostwestfälische? Wir haben mit Justin Gomez gesprochen und dabei ganz interessante Erkenntnisse erhalten.

Paderborn Dolphins: Hallo Justin, kannst du uns etwas über dich berichten. Wann hast du mit dem American Football angefangen und auf welcher Position hast du gespielt?

Justin Gomez: Ich habe mit sieben Jahren angefangen, American Football zu spielen. Damals habe ich Flag Football gespielt. Mit 12 Jahren habe ich dann zum Tackle-Football gewechselt. Früher war ich ein eher stämmigeres Kind und habe deshalb meine American Football Karriere in der Defensiv-Line und Offensiv-Line begonnen. In der High School bin ich stark gewachsen und wurde immer fitter, so dass ich auf die Position des Quarterbacks gewechselt habe.

Paderborn Dolphins: Du hast also erst recht spät deine Bestimmung auf dem American Football Feld gefunden. War das schwierig für deine spielerische Karriere?

Justin Gomez: Da ich nur vier Jahre als Quarterback an der High School gespielt hatte, musste ich mich weiterentwickeln. Aus diesem Grund entschied ich mich, zu einem Junior College zu gehen. Ich landete am Solano Community College. Wir gewannen dort unsere Liga und spielten um die Meisterschaft. Meine Arbeit wurde belohnt, ich wurde in das Team der All Bay Valley Conference berufen.

Paderborn Dolphins: Wie ging es danach mit deiner spielerischen Karriere weiter? Was waren die Höhepunkte deines American Football-Lebens?

Justin Gomez: Ich erhielt ein seltenes NCAA Division II Full Stipendium an der Texas A&M University-Commerce. Nach einem Jahr wurde meine Trainer-Crew entlassen und ich entschied mich, zurück nach Kalifornien zu gehen. Meine letzten beiden Universitäts-Jahre spielte ich für die La Verne Universität.

Besondere Momente gab es viele. Sicherlich ist das College All Star Game im Globe Bowl eine tolle Erinnerung. Die Einladung im Jahr 2015 zum regionalen NFL Combine in Chicago habe ich ebenfalls sehr genossen. Ein besonderer Höhepunkt war im Jahr 2015 zudem das Training mit den San Francisco 49ers in meiner Heimatstadt.

Paderborn Dolphins: Und danach ging es für dich nach Europa? Zu den München Rangers in die GFL2?

Justin Gomez: Ich habe erst spät im Jahr 2015 bei den München Rangers unterschrieben. Die Rangers spielten schon die Saison und ich kam in der laufenden Saison zum Team. Ich habe für die Rangers acht Spiele und ein weiteres nur halb auf dem Platz gestanden.

Paderborn Dolphins: Was war passiert, dass du ein halbes Spiel auf dem Platz warst?

Justin Gomez: Es war das fünfte Saisonspiel für mich bei den München Rangers. Wir spielten in Nürnberg gegen die Rams. Ich wurde getackelt und ging zu Boden. Dabei brach ich mir zwei Rippen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ich habe das kommende Wochenende dann wieder direkt gespielt, wollte das Team nicht im Stich lassen. Am Ende der Saison wurde ich der drittbeste GFL2 Quarterback im Passspiel. Wir waren das einzige GFL 2 Team, welches keine amerikanischen Offensiv-Spieler hatte.

Paderborn Dolphins: Wie ging es nach der Saison für dich weiter?

Justin Gomez: Eigentlich wollte ich im Jahr 2016 nach Australien, um dort American Football zu spielen. Mit den Central Coast Cyclones hatte ich mich schon geeinigt, doch wurde der Start der National Gridiron League um ein Jahr verschoben. Für das Jahr 2016 war es leider zu spät, um sich mit einem Verein in Europa zu einigen.

Paderborn Dolphins: Es ist also das zweite Mal für dich in Europa. Wie sind deine Erfahrungen mit Europa und was ist der Grund für deine Rückkehr?

Justin Gomez: Das Jahr in München bei den Rangers war nicht sehr erfolgreich. Wir haben nur ein Spiel gewonnen. Was aber umwerfend war, war die Leidenschaft des Teams und des Vereins für den American Football. Diese Leidenschaft gibt es sonst nur in der NFL oder der CFL. Wenn du dort nicht spielst, dann kannst du nur nach Deutschland gehen. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist das Talent und die Leidenschaft für American Football sehr hoch und du kannst trotzdem eine Menge bewegen. Zudem ist Deutschland ein weltoffenes Land mit netten Menschen und schönen Landschaften.

Paderborn Dolphins: Hoffen wir, dass sich die kühlen Ostwestfalen - so behauptet man wenigstens von uns - nicht abschrecken. Das führt natürlich zu der Frage: Wie kommt es, dass du Oktoberfest gegen Libori tauschst?

Justin Gomez: Ich habe mich für die Paderborn Dolphins aus einer ganzen Reihe von Gründen entschieden. Einen meiner Trainingspartner kennt ihr ja schon. Cameron (Richmond) und ich trainieren in Kalifornien schon viele Jahre zusammen. Wir haben auf der High School im All Star Team zusammen gespielt, doch die meiste Zeit meines Lebens stand er mit anderen Teams gegen mich auf dem Feld. Ich habe seine Quarterbacks immer beneidet. Einen guten Receiver wie Cameron findet man nicht oft. Als mir dieser dann von den Paderborn Dolphins berichtete und dem überdurchschnittlichen Receiver-Squad war für mich schnell klar, dass wir zusammen in der GFL2 Nord auflaufen müssen.

Die Gespräche mit David Schmidtmann und Coach Carsten Weber haben mich am Ende überzeugt. Ich schaute mir Videos des Teams an und sah, dass das Team sehr gut ist und eine Menge Potenzial besitzt. Zudem möchte ich gerne eine führende Rolle spielen, wenn wir mit den Dolphins in 2017 um Punkte kämpfen.

Paderborn Dolphins: Das hört sich nach großen Zielen für 2017 an? Was ist dein Ziel mit der Mannschaft für 2017?

Justin Gomez: Wir werden nicht auf das Spielfeld gehen, um zu verlieren. Ich möchte mit den Paderborn Dolphins um die Meisterschaft spielen und werde mein Möglichstes tun, um das Team zu unterstützen.

Paderborn Dolphins: Wie wirst du dem Team helfen können? Was sind deine Stärken, die du in Paderborn einbringen möchtest?

Justin Gomez: Ich stehe als Quarterback auf dem Feld - ich muss ein Team führen können! Ich kann schnell erkennen, wie die Defensive gegen uns agiert - ich denke, dass ich Spielzüge schnell lesen kann und erkenne, wie wir am besten darauf reagieren können. Am Ende bin ich ein klassischer Pocket Quarterback, der selber läuft, wenn es sein muss. Meine Aufgabe ist es aber, den schnellen Jungs den Ball passgenau zu servieren, so dass sie die Big Plays machen können! One Team, One Fight!

Paderborn Dolphins: Vielen Dank für die ausführlichen Einblicke und die offene Beschreibung!

Die Paderborn Dolphins erwarten einen Quarterback, der passend zum Team die Strukturen und die vorhandenen Potenziale unterstützt. Für Head Coach Carsten Weber wird es eine komfortable Situation sein, mit einem sehr guten Pass-Quarterback mit individuellen Stärken unberechenbar agieren zu können.

Die Absage von Jordan Moore hat, wie Präsident David Schmidtmann prognostizierte, eine ganz neue Tür geöffnet und zwei Freunde nach Paderborn gebracht. Mit Cameron Richmond war das Team der Paderborn Dolphins schon einmal sehr erfolgreich. Mit seinem Trainingspartner und Freund Justin Gomez wird sicherlich noch mehr Potenzial zum Team hinzustoßen.

Head Coach Weber meinte dazu: „Natürlich wird der Druck auf uns immer größer. Andere Team sehen genau, wie wir uns verstärkt haben und dass wir auch für 2017 an einer guten, schlagkräftigen Truppe arbeiten. Wir müssen uns aber auch vor Augen halten, dass die Karten in der kommenden Saison neu gemischt werden. Andere Team machen ihre Hausaufgaben auch sehr gut. Egal, wer in der GFL2 Nord antritt, alle Teams sind brandgefährlich. Wir werden weiter an uns arbeiten.“

Für David Schmidtmann als sportlichen Leiter ist das Ende des Kaderausbaus nicht erreicht. „Wir arbeiten natürlich auch weiter daran, dass das Team wächst und wir den nächsten Schritt machen. Zunächst sind wir aber sehr froh, dass wir mit Justin einen überdurchschnittlichen Quarterback gefunden haben.“ Sicherlich nicht das letzte Wort von Schmidtmann zur Kaderentwicklung der Dolphins. In Paderborn darf man sich weiter auf eine spannende und sicherlich starke Saison der Paderborn Dolphins im Jahr 2017 freuen.

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