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Aktuelles

09.12.2016

Paderborn Dolphins verpflichten ‚alten Bekannten‘

Receiver Cameron Richmond wird 2017 für die Ostwestfalen erneut auflaufen

Würde man heute Stan Lee, den Autor der Marvel Helden Geschichte Fantastic Four, fragen, ob er in der Lage ist, eine Heldenfigur eines American Football Receivers zu schreiben, dann würde er sicherlich nicht um diesen Mann herumkommen. Der US-Amerikaner Cameron Richmond spielte in der Saison 2016 für die Paderborn Dolphins. Dabei konnte er mehr als 30 Endzonenbesuche verbuchen und erreichte mehr als 2.300 Yards als Passempfänger. Eine Rückkehr schien für die kommende Saison ursprünglich ausgeschlossen, doch schaffte es Sportdirektor David Schmidtmann, den US-Boy für das Jahr 2017 zurück nach Paderborn zu holen.


In der Saison 2016 hatte Receiver Cameron Richmond schon überzeugt. Mit 2.336 Passing Yards und damit verbunden 34 Touchdowns gehörte Richmond zu den erfolgreichsten Protagonisten des Receiver-Squads der Paderborn Dolphins. Neben einem schon sehr gut besetzten Mannschaftsteil eine trotzdem herausragende und einmalige Leistung. Doch nicht nur sportlich zeigte Richmond, dass er das Zeug zum Superhelden hat, sondern auch seine persönliche Art sorgte für viel Freude. Abseits des Feldes war er ein wichtiger Bestandteil im Paderborn Dolphins Team und übernahm ebenso Führungs- wie Ausbildungsaufgaben während des Trainings.

Head Coach Carsten Weber zeigte sich in einer ersten Reaktion sehr erfreut, dass Cameron den Weg zurück nach Ostwestfalen findet. „Es ist kein Geheimnis, wir haben nicht damit gerechnet, dass Cam in der kommenden Saison noch einmal für uns auflaufen wird. Sicherlich hatten andere Teams der GFL ein Auge auf ihn geworfen. Umso schöner, dass es am Ende geklappt hat und er noch ein Jahr mit uns verbringen wird“, meinte Weber. Weber erklärte aber auch, dass er damit seine Aussage aufheben müsste, dass kein US-Receiver in diesem Jahr nach Paderborn kommt.

Denn eigentlich hatten die Paderborn Dolphins es nicht geplant, einen Receiver aus dem Mutterland des American Footballs an die Pader zu holen. Am Ende verliefen die Gespräche aber so positiv, und die Überzeugung von Cameron Richmond, wieder in Ostwestfalen zu spielen, war so groß, dass man sich auf eine Zusammenarbeit einigte. „Wenn man die Chance hat, mit einem Receiver wie Cameron zu arbeiten, dann sollte man diese nutzen. Uns ist dabei bewusst, dass wir schon ein sehr starkes Squad haben, mit wirklich sehr guten deutschen Receivern. Sicherlich haben die Jungs so noch weiter die Chance, ihr Wissen auszubauen und von Cam zu lernen. Lieber ist uns ein Cameron Richmond in unseren Reihen, als gegen ihn verteidigen zu müssen“, ergänzte Weber schmunzelnd.

Präsident David Schmidtmann konkretisierte es noch deutlicher: „Es ist ein echter Glückfall für uns! Wir kennen Cameron und wissen um seine Qualitäten. Nicht nur auf dem Feld wird er die Paderborn Dolphins weiterbringen.“ Eine Absage erteilte Weber und Schmidtmann aber dennoch. Eine Saison wie die 2016 ist schwer zu toppen, wenn man einen Blick auf die Einzelstatistik von Richmond wirft. „Sicherlich werden die anderen GFL2 Teams im Detail hinschauen und sich seine Spielweise sehr genau ansehen. Einige Teams hatten sich in der vergangenen Saison nicht gut genug auf Cameron vorbereitet, so dass ich davon ausgehe, dass er in der kommenden Saison besser ‚bewacht‘ werden wird“, sagte Head Coach Weber.

In Paderborn ist man schon viele Jahre sehr verwöhnt, wenn es um die Frage geht ‚Wer fängt den Pass des Quarterbacks?‘. Dieses liegt aber sicherlich nicht nur an den guten Receivern, die die Paderborn Dolphins aus den USA unterstützen, sondern ebenfalls an dem überdurchschnittlichen Potenzial der deutschen Receiver. Ein Umstand, den auch Cameron Richmond zu schätzen weiß. Von seinen Kollegen bei den Paderborn Dolphins sprach er immer in den höchsten Tönen und freute sich über die Zusammenarbeit. Für ihn war entscheidend, dass er nicht als Einzelkämpfer auf dem Platz steht, sondern ebenfalls engagierte Receiver an der Seite hat. Ein Umstand den David Schmidtmann und Carsten Weber ihm ermöglichen können.

Wie auch immer die ganzen Marvel Helden heißen, die Paderborn Dolphins haben mit über 30 Endzonenbesuchen und gut 2.300 Yards gefangene Pässe ihren ganz eigenen Receiver-Helden im 2016 kennen gelernt. Mr. Uncatchable und die Frage: ‚Wie macht das dieser Junge eigentlich?‘ werden sicherlich als besondere Erinnerung in die Dolphins Saison 2016 eingehen und vielleicht wird Cameron Richmond diese Fragen auch 2017 beantworten. Nicht nur auf der ewigen Liste der Punktesammler hat sich Cameron im Jahr 2016 gleich auf Rang acht eingetragen, sondern ebenfalls auf der Rangliste der netten US-Boys steht er mit unter den Top 10. Sicherlich wird er auch hier nachlegen und 2017 seine Punkte weiter ausbauen.

22.11.2016

Quarterback Jordan Moore sagt den Dolphins ab!

Aus gesundheitlichen Gründen muss Moore den American Football aufgeben.

Noch bevor es richtig angefangen hat, ist es auch schon wieder vorbei. Am vergangenen Wochenende erreichten Headcoach Carsten Weber und den sportlichen Leiter David Schmidtmann die niederschmetternde Nachricht, dass Quarterback Jordan Moore seinen Dienst bei den Paderborn Dolphins nicht antreten kann. Der erst vor kurzem als Neuverpflichtung vorgestellte Quarterback Moore muss aus gesundheitlichen Gründen mit dem American Football aufhören. Eine Verkrümmung der Wirbelsäule zwingen den US-Amerikaner zur Aufgabe seiner Leidenschaft.


„In jedem Rückschritt steckt auch immer die Chance, wieder Schritte nach vorne zu machen“, fasste Dolphins Präsident David Schmidtmann die Situation zusammen. Natürlich sei er erschrocken und auch ein wenig traurig, denn mit Moore hatten Weber und er den idealen Kandidaten für die Position des Spielmachers gefunden. Dass Moore sich einer Untersuchung aufgrund von Rückenbeschwerden unterziehen wollte, darüber waren Schmidtmann und Weber informiert. Das Ergebnis und die damit verbundenen Konsequenzen für Moore überraschte die beiden Dolphins. „Für uns ist es eine unschöne Überraschung! Für Jordan ist es aber viel mehr. Er muss seinen Traum, weiter American Football zu spielen, nach dieser Diagnose offensichtlich aufgeben. Wir drücken ihm die Daumen, dass er als Trainer seinem Lieblingssport erhalten bleibt“, sagte Schmidtmann.

Jordan Moore hatte bei einer anstehenden Untersuchung erfahren, dass an der Wirbelsäule eine Verkrümmung vorliegt. Eine Verletzung der Wirbelsäule, die im Kollisionssport American Football zu einem erheblichen gesundheitlichen Risiko führt. „Er dürfte nicht mehr erwischt werden und nicht mehr getackelt werden, sonst könnte sich die Verkrümmung verschlimmern“, sagte Schmidtmann. Aus diesem Grund rieten die Ärzte, dass Moore die Shoulderpads auslassen soll. „Wir unterstützen natürlich diese Entscheidung. Wir sind der Meinung, dass die Gesundheit viel wichtiger ist. Jordan muss sich nun erst einmal um seine Familie kümmern und um seine Gesundheit“, so Headcoach Carsten Weber.

Für die Verantwortlichen der Paderborn Dolphins ist dieses aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Es ist noch genügend Zeit und wir stehen natürlich immer mit einigen Spielern im Austausch. Über die Jahre hat sich ein Netzwerk gebildet, mit dem wir arbeiten und so die Chance haben, weitere Spieler zu finden“, meinte Schmidtmann. Einen Ersatz mit diesem Gardemaß und den individuellen Stärken zu finden, hielt Schmidtmann aber doch für eine Herausforderung. „Wir hätten uns nicht so früh für Jordan entschieden, wenn wir ihn nicht für den geeigneten Kandidaten gehalten hätten. Es wird eine Herausforderung, aber es ist nicht unmöglich“, betonte der Dolphins-Vorsitzende.

07.11.2016

Receiver-Squad der Dolphins wächst weiter

Bulldog-Receiver Maximilian Nolte wechselt für kommende Saison an die Pader

Die Paderborn Dolphins bauen nicht nur im Bereich der Trainer den Kader weiter aus, sondern können sich auch über leistungsstarke American Footballer ‚aus der Nachbarschaft‘ im Kader für die kommende GFL2 Saison freuen. Eine besondere Situation nicht nur für die sportliche Leitung David Schmidtmann, sondern ebenfalls für Receiver Maximilian Nolte, der in der kommenden Saison das Trikot der Paderborn Dolphins tragen wird.


Der Vorsitzende und sportliche Leiter der Paderborn Dolphins David Schmidtmann sagte nach der Verpflichtung von Maximilian Nolte, dass er größten Respekt vor der Entscheidung habe, sich aber genauso über diesen Schritt von Nolte freue: „Es ist für uns ein großer Gewinn und zugleich eine tolle menschliche Bereicherung. Wir haben ein sehr starkes Receiver-Squad, dieses wird durch Max noch weiter ausgebaut und verstärkt. Zudem haben wir natürlich das Interesse, nicht nur Spieler aus dem Ausland an der Pader ein neues sportliches zu Hause zu bieten, sondern auch American Footballern aus der Umgebung“, so Schmidtmann.

Maximilian Nolte zählt zu den besten Receivern in der GFL2. Obwohl er sich im Hinspiel bei den Paderborn Dolphins verletzte und einige Zeit aussetzen musste, führte er die TD-Statistik der Bielefeld Bulldogs in der vergangenen Saison an. Mit 13 Besuchen in der Endzone und mehr als 1.000 Yards gefangener Bälle in nur 10 Spielen ist Nolte eine zuverlässige und hochkarätige Receiver-Größe. Schmidtmann spielte selber gegen Nolte und muss eingestehen: „Max gehört definitiv zu den Gegnern, die man lieber im eigenen Team hat. Er ist schnell und wenn er den Ball hat, ist er sehr schwer zu stoppen. Dabei habe ich Max immer als fairen Sportsmann kennen gelernt, der trotz der Rivalität zwischen den OWL-Vereinen immer äußerst sympathisch war.“

Maximilian Nolte fiel die Entscheidung, an die Pader zu wechseln, nicht leicht. Bei den Bielefeld Bulldogs spielte der Ostwestfale seit der Jugend viele Jahre und erlebte verschiedene Phasen seiner sportlichen Karriere. „Wir haben die Situation sehr offen besprochen. Max war immer gerne ein Bulldog, ist aber auch sehr ehrgeizig und möchte noch einmal eine neue sportliche Herausforderung eingehen. Wir können ihm ein hervorragendes Programm bieten und sind sehr froh, dass er ab sofort unser Jersey trägt“, so Schmidtmann.

Die Paderborn Dolphins freuen sich, dass ein Spieler aus dem Ostwestfälischen das Team der Dolphins erweitert. Ein wichtiger Faktor für die Dolphins, wenn es darum geht, auch in den kommenden Jahren erfolgreich American Football zu spielen.

05.11.2016

Paderborn Dolphins erweitern Coaching-Staff

Headcoach Weber gibt einen Ausblick auf die Spielzeit 2017

Wie sieht die Planung für die Saison 2017 bei den Paderborn Dolphins aus? Diese Frage beantworteten Vorsitzender David Schmidtmann und Head-Coach Carsten Weber im Rahmen eines offenen Teammeetings. Für die Paderborn Dolphins ist damit die Vorbereitung auf die kommende Saison eröffnet. Headcoach Carsten Weber will mit den Dolphins den nächsten Schritt machen und das Team weiterentwickeln. Einen ersten Schritt in diese Richtung zeigten die Dolphins bei der Vorstellung der Neuverpflichtungen.


Neuverpflichtungen für 2017 hatte Headcoach Weber einige vorzustellen. Dabei wurden nicht nur die Verstärkungen auf dem Feld vorgestellt, sondern vor allem die Neuverpflichtungen im Bereich der Trainer-Crew in den Mittelpunkt gerückt. „Wir wollen langfristig das Potential der Spieler verbessern. Dieses ist nur möglich, wenn wir eine entsprechende Trainer-Crew haben“, berichtet Weber. Mit Defense-Coordinator Luigi Figlia kommt ein Verteidigungsspezialist nach Paderborn. Als zweiter Coach wurde Andreas Kegelmann verpflichtet. Kegelmann wird sich um die Special-Teams kümmern. Zudem wird er als Position-Coach die Receiver ausbilden. Beide Trainer steigen nicht nur bei den Dolphins-Herren ein, sondern unterstützen ebenfalls die Dolphins Jugend. Kegelmann sogar auf Verbandseben, wo er das Jugendprogramm Greenmachine erfolgreich betreut.

Ein zentraler Punkt in der Vorbereitung wird das Thema Fitness und Athletik für die Paderborn Dolphins werden. In Kooperation mit den Paderborn Wombats werden sich die Trainer Mark Davis und Paul Urbanik um die körperliche Fitness der Spieler kümmern. Ein neuer Schwerpunkt, der bei den anwesenden Teammitgliedern für positives Feedback sorgte. „Wir wollen auf dem Feld schneller und explosiver werden, so dass wir auch in einer langen Saison bestehen können“, sagte Weber.

Besonders erfreut zeigte sich Headcoach Weber, dass weiterhin Mark Droste und Matthias Filusch als Position-Coaches zur Verfügung stehen. Droste wird weiterhin die Offensiv-Line betreuen, während Filusch sein Wissen bei den Runningbacks einbringen wird. Eine offene Stelle hatte Weber aber noch zu verkünden. Weber und Schmidtmann wollen noch die Position des Defensiv-Line-Trainers besetzen. „Dann hätten wir das Team komplett“, meinte Schmidtmann, der besonders auf die langfristige Ausrichtung und Bindung der Trainer Wert legt.

Aber nicht nur bei den Trainern bauten die Paderborn Dolphins ihr Potential weiter aus. Auf Seiten der Spieler wird der serbische Linebacker Marco Milovanovic wieder an die Pader zurückkehren. Milovanovic spielte schon 2016 für die Dolphins und konnte durch seine menschliche und zugleich professionelle Art überzeugen. Mit im „Gepäck“ wird er zwei Spieler für die Offensive haben. Aleksandar Blazic und Nemanja Djordjevic sollen die O-Line der Dolphins verstärken, denn hier sieht Headcoach Carsten Weber Handlungsbedarf. „Wir haben in den letzten zwei Jahren 4 O-Liner aufgrund beruflicher Entwicklung ziehen lassen müssen. Es war also klar, dass wir etwas für die Offensive tun müssen“, so Weber. Blazic und Djordjevic haben in den vergangenen Jahren in der ersten serbischen Liga gespielt und können in der O-Line verschiedenste Positionen besetzen.

Die Position des Spielmachers hatten die Dolphins schon früh neu besetzt. Quarterback Jordan Moore wurde schon vor einigen Wochen als Neuverpflichtung vorgestellt. Der US-Amerikaner soll vor allem für eine unberechenbare Angriffslinie sorgen. „In der vergangene Saison wusste man in der GFL2, dass die Dolphins Pässe werfen können. Damit waren wir aber auch schnell durchschaubar“, so Weber. Moore soll dafür sorgen, dass der Mix aus Pässen und Laufspiel ausgeglichener wird und seine persönliche Laufstärke eine weitere Unbekannte bildet. Eine Unberechenbarkeit, die man sich auch vom zweiten US-Spieler verspricht. Mit Brenden Daley kommt ein Defensiv-Spezialist auf der Position des Linebacker in die Domstadt. Daley spielte für die Universität von Hawaii und konnte schon bei den Atlanta Falcons erste Trainingserfahrung in der NFL sammeln. Besonders seine Schnelligkeit und Durchschlagskraft haben es Weber angetan.

Für Headcoach Weber ist dabei klar, dass die Herausforderung weiterbesteht, dass die Dolphins auch im dritten Jahr weiter ihre Fähigkeiten ausbauen. „Die Liga ist stärker geworden. Mit Langenfeld, Rostock und natürlich Düsseldorf sind starke Teams hinzugekommen“, so Weber. Ziel ist für Weber vor allem, dass das Team die nächsten Schritte macht und sich verbessert. „Ich will bewusst keinen Tabellenplatz vorgeben. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel und wollen uns an verschiedenen Stellen verbessern“, so der Headcoach. Vorerst konzentriert sich das Team auf die Athletik, ab März wird es dann auch auf dem Feld wieder interessant. Die Dolphins laden zu mehreren Testspielen und Vorbereitungsspielen ein.

06.10.2016

25-Jahr Feier (Schwarz-Goldene Nacht)

In diesem Jahr werden die Paderborn Dolphins 25 Jahre alt. Dieses Jubiläum wollen wir am Freitag den 14. Oktober 2016 mit allen Mitgliedern, Freunden und Fans entsprechend feiern.


Im Rahmen einer großen Party wollen wir gemeinsam auf die vergangenen 25 Jahre zurück blicken. Für gute Stimmung sorgen dabei zwei bekannte DJ's aus Paderborn. Patrick Murillo und Mirko Siats werden für euch, bei Songs aus den letzten 25 Jahren, die Nacht zum Tag machen!

Ausserdem verleihen die Herren ihre MVP-Auszeichnungen aus der Saison 2016.

Facts:
Datum: Freitag, den 14. Oktober 2016
Uhrzeit: ab 21:00 Uhr
Wo: Kulturwerkstatt Paderborn
Eintritt: 5,- €
Einlass gem. Jugendschutzgesetz (Jugendliche unter 18 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten)

 

!!! Kommt vorbei, das wird eine riesige Party !!!

19.09.2016

Paderborn Dolphins verpflichten Quarterback

Planung für die kommende GFL2 Saison läuft schon auf Hochtouren

Die Paderborn Dolphins können ihre erste Neuverpflichtung für die Spielzeit 2017 vorstellen. Die Position des Quarterbacks konnte bereits besetzt werden. In der kommenden GFL 2 Saison wird Jordan Moore die Offensiv-Spielmacher-Rolle besetzen. Die sportliche Leitung, David Schmidtmann, sowie Head Coach Carsten Weber zeigten sich über die frühe Verpflichtung mehr als erfreut. Der US-Amerikaner Jordan Moore sammelte bereits Erfahrung in europäischen American Football Vereinen. In Frankreich und zuletzt in der italienischen Liga zeigte er, dass er eine gesunde Mischung aus Lauf- und Passspiel beherrscht.


Der diesjährige Quarterback Ethan Haller hatte frühzeitig bekannt gegeben, dass er im kommenden Jahr nicht noch einmal für die Paderborn Dolphins auf dem Feld stehen wird. Für Haller war es vorerst die letzte Spielzeit als aktiver Spieler. Für den sportlichen Leiter und Präsidenten der Paderborn Dolphins, David Schmidtmann, war damit klar, dass nach der Saison 2016 direkt mit der Suche nach einem neuen und passenden Quarterback begonnen werden musste.

Jetzt konnte Schmidtmann gemeinsam mit Head Coach Carsten Weber die Neuverpflichtung für das Jahr 2017 vorstellen. Der US-Amerikaner Jordan Moore wird in der kommenden Spielzeit für die Paderborn Dolphins als Trainer und Quarterback aktiv sein. Die favorisierte Besetzung für die kommende Spielzeit, wenn es nach Head Coach Weber geht. Moore verfügt mit seinen 23 Jahre nicht nur über einen starken Wurfarm, sondern zeigte ebenfalls in den vergangenen Jahren seine Laufstärke. Mit 1,88 m gehört Jordan Moore zu den größer gewachsenen Quarterbacks. Mit 95 kg ist er ebenfalls nicht einfach zu stoppen, wenn er selber mit dem Ball läuft. Seine früheren Teams bestätigen ihm, dass er maßgeblich am Erfolg der Mannschaft beteiligt war.

Ein Grund für Head Coach Carsten Weber und David Schmidtmann positiv schon jetzt in Richtung der neuen Saison zu schauen. Mit Moore haben die beiden einen Quarterback gefunden, der sowohl individuelle Klasse hat, selber zu laufen, aber auch die nötige Pocket Awareness besitzt. Wie seine American Football Karriere startete und was er sich für die kommende Spielzeit so alles vorgenommen hat, erzählte Jordan Moore im Interview.

 

Paderborn Dolphins: Hallo Jordan, kannst du uns ein bisschen über deine American Football Karriere berichten? Wann hast du mit American Football begonnen? Auf welcher Position und wo hast du College gespielt?

Jordan Moore: Hallo Dolphins-Familie! Ich habe im Alter von 12 Jahren mit dem American Football begonnen. Vom ersten Tag an spiele ich Football als Quarterback. Nach der High-School habe ich durch ein Stipendium an der Texas State University gespielt.

 

Paderborn Dolphins: Warst du schon einmal in Europa und hast hier gespielt?

Jordan Moore: Ja, im Jahr 2014 war ich das erste Mal in Europa und habe bei den La-Queue-En-Brie Gladiateurs in Frankreich gespielt. Danach bin ich allerdings wieder in die USA gegangen und wurde ein Jahr von Corpus Christi Fury in den USA unter Vertrag genommen. Das Team spielt in der Arena League, ein Spielformat, welches in Europa eher unbekannt ist. 2016 bin ich wieder nach Europa zurückgekehrt und habe für die Bergamo Lions in Italien gespielt.

 

Paderborn Dolphins: Wie haben dir deine Aufenthalte in Frankreich und Italien gefallen?

Jordan Moore: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Beide Länder sind faszinierend, vom Essen über die Leute bis zu den tollen Städten. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie ich mir 2014 auf dem Weg nach Frankreich im Flugzeug nicht so sicher war, ob Europäer Football überhaupt ernst nehmen. Nach den 2 Jahren muss ich sagen: Ja, sie tun es! American Football wird in Europa aus meiner Erfahrung immer bekannter, was ich toll finde.

 

Paderborn Dolphins: Was war der größte kulturelle Unterschied zu den USA?

Jordan Moore: Der größte Unterschied? (überlegt) Sicherlich die Sprache. Es ist manchmal schwierig, sich zu verständigen, wenn jemand kein Englisch spricht und man die Richtung wissen möchte... (lacht)

 

Paderborn Dolphins: Warum hast du dich für uns – die Paderborn Dolphins – entschieden?

Jordan Moore: Ich habe für mich für die Dolphins entschieden, da sie ein sehr besonderes Team sind, mit tollen Spielern, Trainern und dem unbedingten Willen zu gewinnen. Nachdem ich einige Videos des Teams gesehen habe, war ich mir sicher, dass dieses Team das richtige für mich ist und ich alles dafür tun möchte, die sehr positive sportliche Entwicklung fortzusetzen.

Ein weiterer Grund für die Dolphins waren die tollen Gespräche mit Head Coach Carsten Weber und Präsident Schmidtmann über das Programm und die Ziele des Vereins. Sie waren von Beginn an sehr ehrlich bezüglich ihrer Erwartungen an mich als Importspieler, was ich toll finde.

 

Paderborn Dolphins: Welche Ziele hast du dir persönlich für 2017 gesetzt? Welche mit dem Team?

Jordan Moore: Mein persönliches Ziel ist es, das Team besser zu machen als 2016. Außerdem möchte ich Freundschaften schließen, die mich und meine Teamkameraden lange verbinden.

Mein Ziel mit dem Team ist sehr einfach: WIN A CHAMPIONSHIP!

 

Paderborn Dolphins: Was sind deine besonderen Stärken als Quarterback?

Jordan Moore: Meine Stärken liegen darin, dass ich sowohl laufen als auch passen kann. Viele Leute sehen mich laufen und vergessen dabei, wie gut ich passen kann. Das ist ein großer Vorteil von mir, da ich die Offense flexibel führen und auch selber viele Yards überbrücken kann.

 

Paderborn Dolphins: Magst du uns etwas von deiner Familie berichten? Du scheinst ein Familienmensch zu sein!

Jordan Moore: Ich bin auf jeden Fall ein Familienmensch. Das liegt wohl daran, dass ich aus einer großen Familie komme. Ich habe sieben Brüder und zwei Schwestern. Da ich der zweitälteste bin, war ich immer auch der "große Bruder", der mit dafür verantwortlich war, meine jüngeren Geschwister groß zu ziehen. Wenn man aus so einer großen Familie kommt wie ich, vor allem mit so vielen Jungs, sind Wettbewerbe untereinander ein wichtiger Teil des Lebens. Wir haben uns immer gegenseitig angestachelt und gemessen, wer der Beste ist. Daher kommt mein absoluter Siegeswille!

Ich selber habe eine Tochter namens Maia Anabelle Moore, die am 19. September ein Jahr alt geworden ist. Sie ist heute meine Motivation für alles.

 

Paderborn Dolphins: Dankeschön für das Gespräch. Wir freuen uns, dich im kommenden Jahr persönlich kennen zu lernen!

 

Mit dem neuen Kopf der Offensive haben Head Coach Weber und David Schmidtmann sicherlich eine ganz neue Art von Quarterback für die Paderborn Dolphins verpflichtet. Weber, der den Mix aus Laufspiel und Pässen sehr schätzt, meinte: „Ich bin froh, dass wir so einen netten und hochkarätigen Quarterback für die Paderborn Dolphins finden konnten. Es ist selten, dass man sich so früh einigen kann. Für uns ist dieses aber sehr gut, denn so haben wir schon frühzeitig die Möglichkeit, das Team weiter auszubauen.“

Präsident Schmidtmann ergänzte: „Ich kann wohl sagen, dass ich noch nie so früh mit einer Verpflichtung fertig war. Besonders bei der Position des Quarterbacks ist es immer schwierig. Dieses ist einfach damit begründet, dass es nicht viele gute Spieler gibt. Einen Glücksfall wie Ethan Haller, den wir schon kannten, damit kann man nie rechnen.“

Mit Jordan Moore scheint den Dolphins eine sehr gute Verpflichtung geglückt zu sein. Neben seinen guten Bewertungen seiner vorherigen Mannschaften, kann Moore gerade aus seiner Zeit an der Texas State University mit viel Erfahrung um die Ecke kommen. Für Schmidtmann und Weber ist zudem klar, dass Moore ebenfalls eine Perspektive für die Dolphins sein kann. Besonders, wenn er auch in den kommenden Jahren weiter American Football spielen wird, kann sich Schmidtmann auch eine längerfristige Zusammenarbeit vorstellen.

14.09.2016

Dolphins ziehen ein positives Fazit

Paderborn Dolphins übertreffen die Erwartungen des sportlichen Vorstandes.

Die Herren der Paderborn Dolphins können die German Football League 2 - Saison 2016 auf dem zweiten Tabellenplatz abschließen. Mit zehn gewonnenen Partien und nur vier Niederlagen können die Dolphins eine positive Bilanz nach dieser Saison ziehen. Das zweite Jahr – welches in der Regel als schwieriges Jahr für einen Aufsteiger beschrieben wird – brachte die Mannschaft noch einmal einen Schritt weiter. Für den sportlichen Leiter und Vorsitzender der Paderborn Dolphins, David Schmidtmann, ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis.


Die Herren der Paderborn Dolphins ziehen nach der GFL2 Saison ein positives Fazit.  Natürlich hallte in den Köpfen der Paderborn Dolphins noch die Niederlage aus dem Spiel gegen die Bielefeld Bulldogs nach, aber mit einer entsprechenden Distanz zum letzten Spiel können die Paderborn Dolphins nur positiv in die Zukunft schauen.

Vor Saisonbeginn hatte Head Coach Carsten Weber gemeinsam mit Präsident David Schmidtmann einige Ziele formuliert, unter anderem wollte man die vermeintliche Auswärtsschwäche ‚hinter sich lassen', vor auswärtigen Publikum also mehr gewonnene Spiele erzielen. Statistisch gesehen können die Dolphins hinter dieses Ziel einen Haken machen. Die Paderborn Dolphins schlossen die Saison 2016 mit zehn gewonnenen Spielen und nur vier Niederlagen (10-0-4) ab. Das Ergebnis 2015 ließ sich aber ebenfalls schon sehen. Hatte man im ersten GFL2-Jahr gleich mit acht Siegen und sechs Niederlagen eine deutliche Marke in der GFL 2 Nord hinterlassen.

Den zweiten Tabellenplatz hatte man erst gar nicht in Betracht gezogen, sondern war bewusst vorsichtig und zurückhaltend an die Saisonplanung gegangen. Neben Veränderungen im Trainerumfeld war David Schmidtmann aber ebenfalls bewusst, dass das zweite Jahr in der GFL 2 sicherlich schwerer werden würde. Einige Spieler hatten die American Football Uniform an den Nagel gehangen und die Euphorie der neuen Liga ließ langsam nach. Ein besonderes Bonbon präsentierte Schmidtmann dann mit der Verpflichtung von US-Boy Ethan Haller. Haller war bereits im Aufstiegsjahr der Quarterback der Paderborn Dolphins und hatte 2014 eine perfekte Saison mit den Ostwestfalen gespielt. Von seiner Qualität überzeugt, setzte Schmidtmann auch 2016 auf Ethan Haller.

Eine nicht einfache Entscheidung, die David Schmidtmann vor der Saison tätigte, denn Schmidtmann setzte mit Haller auf einen Quarterback, der mit über 30 Jahren nicht mehr zu den jüngsten Spielmachern gehört. Doch die Investition und das Vertrauen in die Fähigkeiten von Haller wurden mehr als belohnt. Haller, der als exakter und akkurater Pass- und Pocket-Quarterback bekannt ist, legte gleich in den ersten Spielen sehr gut los. Am Ende stand in der Total Offense Statistik für die Paderborn Dolphins mehr als 5.000 Passing Yards. Damit führte Haller die Statistik mehr als deutlich an. Die weiteren Teams lagen mit mehr als 500 Yards hinter den Dolphins.

Auch die Auswahl an weiterer Verstärkung aus den USA zeigte Wirkung. Neben Haller spielte auch Receiver Cameron Richmond eine überragende Saison. Mit mehr als 30 gefangenen Touchdown-Pässen und knapp 2.500 gefangenen Yards erzielte er insgesamt mehr als 200 Punkte für die Dolphins in einer Saison. Linebacker Andrew Traver und Defensive Liner Andre Starks brachten nicht nur eine gewisse Ruhe in die Defensive, sondern sorgten durch ihre unauffälligen aber zielgerichteten Defensiv-Arbeit für die notwendige Rückendeckung.

Am Ende reichte es dann zu Platz zwei in der Tabelle. Wenn man die vier Niederlagen der Saison im Detail betrachtet, kann man teilweise unzufrieden sein, vor allem über die unnötigen Niederlagen gegen Bielefeld und Essen. Allerdings muss man auch anerkennen, dass die Spiele gegen Lübeck und Köln in der Rückrunde mehr als ‚verdient‘ verloren wurden. Besonders das Spiel gegen die Cologne Crocodiles zeigte, dass das Team aus der Domstadt am Rhein schon weiterentwickelt war und an dem Tag einfach einen besseren American Football spielte als die Ostwestfalen.

Entwicklungspotential gab es ebenfalls in diesem Jahr bei den Dolphins zu erkennen. Gerade zu Beginn der Saison war die Ausbeute bei den PATs nach dem Touchdown so schlecht, dass es besser war für die Dolphins, die Two Point Conversion zu spielen. Trotz einer Erfolgsrate von nur 25 % erreichten die Dolphins damit mehr Punkte als mit dem PAT. Einen Umstand, den auch Head Coach Carsten Weber direkt erkannte und gegensteuerte. Schon nach drei Partien hatten die Dolphins diese Schwäche im Griff und gelangten zu alter Stärke zurück.

Was die Paderborner im gesamten Jahr nicht in den Griff bekamen, war die Verteidigung gegen sehr gute und agile Receiver. Immer wieder zeigte sich bei den Dolphins, dass ein Mittel gegen die Defensive ein gutes Receiver-Gespann auf den Flügeln sein konnte. Die Runningback-Abteilung der Dolphins blieb sicherlich auch hinter den theoretischen Möglichkeiten. Sicherlich auch eine Berechenbarkeit, die Teams in der Rückrunde ausnutzten, wenn sie gegen die Dolphins antraten.

Trotz allem Verbesserungsbedarfs bleibt am Ende sowohl für den Paderborner Head Coach Carsten Weber als auch für den sportlichen Leiter David Schmidtmann ein rund um positives Fazit. Schmidtmann sagte nach dem letzten Spiel: „Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir am Ende um die Meisterschaft mitspielen und auf dem zweiten Tabellenplatz landen, dann hätte ich gesagt ‚Ja klar‘ und wäre lächelnd gegangen. Wir sind von unserer Arbeit und unserem Team überzeugt, und es sei noch einmal betont – die Mannschaft hat unsere Erwartungen weit übertroffen“. David Schmidtmann weiß aber auch, dass die Messlatte nun extrem hochgelegt ist.

Für die kommende Saison startete direkt nach dem Spiel in Bielefeld die Planung. Für die Paderborn Dolphins geht damit eine mehr als erfolgreiche Saison als Vizemeister der GFL 2 Nord zu Ende. Im dritten Jahr wird es sicherlich noch einmal erneut herausfordernd. Personalfragen will Schmidtmann wie in den kommenden Jahren früh beantworten. „Wir haben sehr gute Erfahrung damit gemacht, dass wir bereits früh mit einer sehr detaillierten Planung begonnen haben. So wusste jeder – Spieler, Trainer, Betreuer usw. - wie es in der kommenden Spielzeit weitergeht“, so Schmidtmann.

Die Dolphins hoffen, dass sie an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen können und freuen sich schon jetzt auf die Saison 2017.

08.09.2016

Dolphins U16 ist Meister der Regionalliga

Zwei Spieltage vor dem Saisonende heißt der Meister Paderborn Dolphins

Die U16 der Paderborn Dolphins kann in diesem Jahr eine positive Bilanz ziehen. Vor dem Ende der laufenden Saison sichert sich das Team der Ostwestfalen die Meisterschaft in der Regionalliga Ost. Mit einem 18:6 Erfolg gegen die Assindia Cardinals sind die Paderborn Dolphins nun uneinholbar auf dem ersten Tabellen Platz. Gegen den direkten Konkurrenten aus dem Ruhrgebiet gelang es den Dolphins trotz widriger Wetterbedingungen die Punkte mit nach Ostwestfalen zu nehmen.


Mehr als zufrieden zeigten sich die Paderborn Dolphins mit dem Saisonergebnis der U16. Zu Saisonbeginn war man sich noch nicht sicher, wie sich die Ligaumstellung von vormals vier Teams auf drei Teams für die Paderborn Dolphins auswirken würde. Am Ende können die Paderborn Dolphins ein positives Fazit ziehen.

Schon zwei Spieltage vor dem Saisonende machte die U16 der Dolphins den Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Ost perfekt. Gegen die Assindia Cardinals setzte sich das Team aus Ostwestfalen mit 21:6 deutlich durch. Vereinspräsident David Schmidtmann zeigte sich erfreut über diese anhaltende, positive Entwicklung der Jugendmannschaften: „Wir haben ein ganz tolles Jugendprogramm bei den Dolphins. Nicht nur weil wir gute Spieler haben, sondern auch weil ein tolles Team um die Mannschaft herum gearbeitet hat. Das Lob gilt natürlich vor allem den Jungs, die eine tolle Saison gespielt haben, ich möchte aber nicht die Eltern, Trainer und Teammanager vergessen, die sich mit mindestens genauso viel Herzblut engagieren. Eine tolle Leistung!“

Mit acht Spielen und keiner Niederlage sind die Paderborn Dolphins mit der U16 deutlich an der Tabellenspitze. Der direkte Konkurrent aus Essen musste sich zwei Mal gegen die Ostwestfalen geschlagen geben. Am kommenden Wochenende sollte das Team der Paderborn Dolphins auf die Münster Mammuts treffen, doch diese mussten das Spiel in Paderborn absagen. Ob und wann es einen Nachholtermin geben wird, wird sich erst in den kommenden Wochen entscheiden. Sollte das Spiel nicht wiederholt werden, dann kommen die Dolphins dem nächsten Ziel einen Schritt näher: die Perfekt Season. Sollte die U16 alle Spiele gewinnen, so spricht man von der perfekten Saison und kann sich zusätzlich, auch wenn es dafür keine Punkte gibt, einen weiteren Erfolg anrechnen.

Eine tolle Leistung die auch Dolphins Präsident Schmidtmann lobend erwähnte: „Jede Partie zu gewinnen ist sehr schwer und bedarf einer hohen Motivation. Bisher hat das Team dieses grandios gemeistert. Wir drücken die Daumen, dass es auch dieses Ziel von den Jungs erreicht wird.“

05.09.2016

Paderborn Dolphins unterliegen den Bulldogs

OWL-Derby-Niederlage überschattet die gute Saisonleistung der Dolphins

Die Paderborn Dolphins verlieren das OWL Derby gegen die Bielefeld Bulldogs mit 29:34 und müssen sich mit einer Niederlage aus der Saison 2016 verabschieden. Lange kontrollierten die Dolphins das Spiel in Bielefeld. Am Ende waren es die Unachtsamkeit, die es den Bulldogs ermöglichte das Ruder an sich zu reißen. Zudem fanden die Dolphins kein erfolgreiches Mittel gegen die Quarterback Kujak und Receiver Smith Kombination – beide Bulldogs schafften es immer wieder das Spiel der Bulldogs am Leben zu halten.


Die Paderborn Dolphins müssen sich im letzten Spiel der laufenden Saison geschlagen geben. Das Team aus Paderborn unterliegt den Bielefeld Bulldogs mit 29:34 obwohl man lange Zeit das Ruder selber in der Hand hatte. Zwar hatten die Dolphins noch eine Minute vor Spielende die Möglichkeit die Führung wieder an sich zu reißen, doch ein abgefangener Pass durch die Bulldogs Defensive zerstörte die Chance auf einen Punktgewinn.

Die Spielentscheidende Szene war es allerdings nicht im Stadion Rußheide in Bielefeld. Schon viel früher hatten die Paderborn Dolphins das Zepter aus der Hand gegeben und den Bulldogs das Feld überlassen. Vor allem die vielen unnötigen Flaggen aufgrund von Passbehinderungen brachten die Bulldogs immer wieder zurück ins Spiel. Auf der anderen Seite zeigte der Bielefelder Receiver Bert Smith sowie sein US-Quarterback Hank Kujak, dass sie sich blind aufeinander verlassen konnten. War einmal keine Anspielstation verfügbar, so konnte Kujak immer wieder Smith suchen und diesen anspielen. Ein Duo welches die Defensive der Dolphins nicht in den Griff bekam.

Sicherlich eine ebenfalls erschwerende Situation war für die Dolphins der Ausfall von gleich vier Stammkräften in der Defensive. Für Head Coach Carsten Weber keine Entschuldigung, aber sicherlich eine Erklärung für viele Fehler die in der Verteidigung gemacht wurden. Die Dolphins Offensive noch in der ersten Spielzeit eine wirkungsvolle Angriffsformation schaffte es in der zweiten Spielhälfte nicht mehr die Bielefelder übermäßig unter Druck zu setzen.

Quarterback und Offensiv-Koordinator Ethan Haller der für seine langen und zielgerichteten Pässe bekannt ist, setzte zwar auf einen bunten Mix aus verschiedenen Spielvariationen doch die Abschlussquote der Spielzüge ließ zu wünschen übrig. So gaben die Dolphins drei Mal das Angriffsrecht durch einen ungeplanten Ballverlust.

Sicherlich schwebte bei dem einen oder anderem Spieler auch schon der Gedanke in der spielfreien Zeit. Viel zu oft wirkten die Spielzüge träge und unkonzentriert. Eine Situation, die die mitgereisten Dolphins Fans aus den vergangenen Spielen nicht kannten. Trotz dieser Niederlage sind die Bielefeld Bulldogs sportlich abgestiegen und müssten nach derzeitigem Stand in der Regionalliga starten.

Die Paderborn Dolphins bleiben auf dem zweiten Tabellenplatz und verabschieden sich mit einem mehr als positiven Fazit aus der Spielzeit 2016 auch wenn das letzte Spiel sicherlich den eigentlichen guten Verlauf überschattet. Hatten die Dolphins vor Saisonstart mit einer schwierigen und anstrengenden Saison gerechnet in der man vor allem im zweiten Jahr in der GFL2 noch einmal zeigen muss, dass man immer noch mithalten kann, so kann man sagen, dass der Abschluss auf dem zweiten Tabellenplatz alle Erwartungen übertroffen hat.

Hätte jemand vor dem Saisonstart die Prognose abgegeben, dass die Dolphins mit um die Meisterschaft der GFL2 Nord spielen, dann hätte man sicherlich ihn belächelt. Viel zu deutlich hatten die Lübeck Cougars, Cologne Crocodiles und auch die Potsdam Royals angekündigt das obere Tabellendrittel zu beherrschen. Einige Teams hatten sogar den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Am Ende waren die Paderborn Dolphins von ihrem Erfolg sicherlich schon fast selber überrascht.

Nach dem Weggang einiger Leistungsträger und Veränderungen im Team war das Saisonziel eigentlich moderat ausgefallen. Man wollte mehr Spiele auswärts gewinnen als in der Vorsaison. Ein Ziel welches erreicht wurde und zudem mit der dreijährigen Serie im eigen Stadion ungeschlagen zu bleiben eine tolle Leistung. Die Paderborn Dolphins verabschieden sich mit einer guten und zufriedenstellenden Saison 2016 in die Winterpause. Sicherlich hätte man gerne das OWL Derby für sich entschieden, doch ist diese Niederlage kein Grund eine tolle Saison nicht abschließend zu würdigen.

31.08.2016

OWL Derby zum Saisonabschluss

Spielergebnis hat keine Auswirkung auf die Tabellensituation mehr!

Das Rückspiel um die Krone in Ostwestfalen steht an. Die Paderborn Dolphins reisen zum OWL-Derby nach Bielefeld. Die dort heimischen Bielefeld Bulldogs sind sportlich schon aus der GFL2 abgestiegen, eine Situation, die in der vergangenen Spielzeit ebenfalls so bestand. Die Dolphins stehen nach der Niederlage in Köln auf dem zweiten Tabellenplatz und können diesen nicht mehr verlassen. Eigentlich geht es um nichts, aber die räumliche Nähe – das Derby – macht das Spiel zu einem besonderen!


Natürlich könnte man sich für ein Derby auch mehr sportliche Spannung und Entscheidungskraft wünschen, doch diesen Gefallen können sowohl die Paderborn Dolphins als auch die Bielefeld Bulldogs in diesem Jahr nicht erfüllen. Im letzten Saisonspiel der GFL2 treffen die beiden American Football-Teams aus Ostwestfalen aufeinander. Sportlich können sich die Dolphins nicht mehr nach oben verbessern, ein Abrutschen auf den dritten Tabellenplatz oder tiefer ist aber ebenfalls nicht mehr möglich. Die Bielefeld Bulldogs sind vorletzter und damit sportlich abgestiegen, auch für die Bulldogs hat das Spiel keine sportliche Relevanz mehr. Natürlich wollen beide Teams noch die Punkte aus dem OWL-Derby mitnehmen, denn beim Derby geht es vor allem um die lokale Konkurrenz.

Vor dem Spiel müssen die Paderborn Dolphins noch den Weggang von Defensiv-Spieler Marko Milovanovic vermelden. Der gebürtige Serbe reist mit der serbischen Nationalmannschaft nach Italien, um dort gegen die Nationalmannschaft Italiens anzutreten. „Marko hat uns angesprochen und wir wollten ihm diese Chance ermöglichen“, sagte Präsident David Schmidtmann. Für Schmidtmann ist das Derby aber noch viel mehr als nur ein einfaches American Football Spiel. „Es ist eine Art Klassentreffen. Wir kennen und begleiten uns schon viele Jahre. Immer wieder treffen wir aufeinander und so trifft man Freunde, Wegbegleiter und viele American Football Pioniere aus Ostwestfalen-Lippe“, so Schmidtmann.

Natürlich wollen die Dolphins ihre Saison gut und positiv abschließen. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit konnten die Dolphins sich steigern und mehr Spiele gewinnen. „Diesen Trend wollen wir natürlich untermauern und unsere gute Leistung krönen“, so Head Coach Weber. Weber ist sich sicher, dass man nach den Spielen in Lübeck und Köln aus den Fehlern gelernt hat. Eine erneute Niederlage möchte der Trainer der Paderborn Dolphins nicht erleben.

Doch auch ein bisschen wehmütig schauen die Dolphins auf die Partie. Sollten die Bulldogs nicht doch noch in der GFL2 verbleiben, so würde es das letzte Derby für mindestens eine Saison sein. Nicht nur eine Schwächung für den American Football in der Region, sondern auch für die Vereine grundsätzlich. Das OWL-Derby lockte nicht nur die lokalen American Football Freunde an, sondern auch aus weiter entfernten Regionen.

Zudem war das Derby immer ein Aushängeschild für die Region Ostwestfalen-Lippe. Die Konstellation, das zwei American Football Teams auf einem hohen Liga-Niveau unterwegs sind gibt es sonst nur in den Großstädten oder Ballungszentren. Genau aus diesem Grund hoffen die Dolphins, dass man auch in den kommenden Jahren wieder gegeneinander antritt.

Präsident Schmidtmann hofft auf eine breite Unterstützung durch die Dolphins-Fans. „Ich hoffe, dass ganz viele Fans und Freunde mit nach Bielefeld reisen und das Team unterstützen. Nach einer tollen Saison mit einem sehr guten Abschneiden wäre ein Sieg im OWL-Derby ein sehr schöner Abschluss“, sagte Schmidtmann. Der American Football wird am kommenden Samstag, den 3. September 2016 um 18 Uhr im Stadion zur Rußheide, Bielefeld ins Spiel gebracht.

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