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Aktuelles

24.08.2016

Entscheidung um die Meisterschaft in der GFL 2 Nord

Dolphins und Crocodiles kämpfen um Tabellenspitze und die Relegation

Das Spitzenspiel der GFL 2 Saison 2016 steht an. Die Paderborn Dolphins reisen zu den Cologne Crocodiles nach Köln und müssen sich dem Tabellenführer der GFL 2 Nord stellen. Für die Dolphins ist es die einzige Gelegenheit, die Cologne Crocodiles vom Thron zu stoßen und damit die Tabellenspitze zurück zu erobern. Für die Kölner würde ein Sieg die Meisterschaft in der GFL 2 bedeuten und damit die Teilnahme an der Relegation um die GFL sichern.


Für die Paderborn Dolphins muss ein Sieg in Köln her, denn nur so haben die Ostwestfalen noch die Chance, sich die Meisterschaft in der GFL 2 Nord zu sichern. Sollten die Paderborner gegen die Kölner gewinnen, dann können sich die Dolphins punktgleich an den Kölner vorbei schieben. Der direkte Vergleich zwischen beiden Teams würde an die Ostwestfalen gehen. Verlieren die Paderborn Dolphins, müssen sie sich mit dem undankbaren zweiten Tabellenplatz zufriedengeben.

Für die Cologne Crocodiles gilt es umgekeht. Auch die American Footballer aus der Domstadt werden sich vorgenommen haben, vor heimischen Publikum die Dolphins zu schlagen. Denn sollten die Crocodiles gewinnen, dann stehen sie an der Tabellenspitze der GFL 2 Nord und sind dann ebenfalls berechtigt, an der Relegation um die GFL mitzuspielen. Im Moment würde dann die Mannschaft der Düsseldorf Panther auf den ersten der GFL 2 Nord warten. Sicherlich für Köln ein besonderer Anreiz, gegen die andere Großstadt am Rhein anzutreten.

Paderborn Dolphins Head Coach Carsten Weber weiß, dass es in dieser Woche um alles oder nichts geht. „Wir haben sehr lange auf diesen Tag hingearbeitet, die Niederlage in Lübeck schmerzt, äber sie kam genau zur richtigen Zeit. Wir sind wach!“ Natürlich wollen die Paderborn Dolphins das Spiel gegen die Kölner gewinnen, denn damit könnte eine tolle GFL 2 Saison gekrönt werden.

Coach Weber weiß aber auch, dass die Defensive der Kölner als beste Verteidigung der Liga gilt. Mit nur 12.8 zugelassenen Punkten pro Spiel verteidigen die Crocodiles ihre Endzone bissig. Weniger als zwei Touchdowns konnten die Gegner in der Endzone der Kölner im Durchschnitt platzieren. Lediglich die Dolphins konnten im Hinspiel in Paderborn mit 26 erzielten Punkten den Schnitt deutlich überbieten. Die Cougars aus Lübeck legten sogar noch einen drauf und schenkten den Kölnern 40 Punkte ein. Zum Punktgewinn reichte es für die Lübecker aber nicht, denn die Kölner erzielten vier Punkte mehr. Die einzige Niederlage der Cologne Crocodiles wurde ihnen also in Paderborn zugefügt und sicherlich ist das im Gedächtnis der Rheinländer geblieben.

„Wir erwarten massive Gegenwehr und eine sehr konzentriert aufspielende Defensive in Köln“, berichtet Carsten Weber. Das Team bereitet sich unter seiner Leitung sehr intensiv auf die anstehende Aufgabe vor. „Vor allem wollen wir sowohl in der Defensive als auch in der Offensive wieder zeigen, dass wir konzentriert auf dem Feld stehen und das von der ersten Sekunde an“, sagte Weber. Weber setzt dabei vor allem auf die Erfahrung und Kompetenz seines US-Quarterbacks Ethan Haller, der schon mehrfach in dieser Saison gezeigt hat, dass er das Team auf dem Feld wie an der Seitenlinie führen kann.

Besonders die Laufabteilung der Cologne Crocodiles will Weber frühzeitig stoppen. Runningback James Langford konnte bereits 18 Mal in dieser Saison das American Football Ei in die Endzone der Gegner tragen. Gepaart mit seinen gut 1.800 Yards gehört er zu den Top-Runningbacks der GFL 2. Wenn es einmal mit dem Laufen nicht klappt, dann kann James Langford auch als Receiver eingesetzt werden. Drei weitere Endzonenbesuche machte er als Receiver.

Doch auch sein Receiver Kollege Poppy Livers steht dem Runningback in nichts nach. Er konnte das Ei neun Mal in der Endzone sichern und für Punkte für Köln sorgen. „Ich bin mir sicher, dass sie diese Stärken ausspielen und auf den Mix aus Lauf- und Passspiel setzen werden. Wir müssen nur viel besser damit umgehen als in Lübeck“, mahnt Head Coach Weber. Weber weiß aber ebenfalls, dass es die Dolphins den Crocodiles 'nicht leichtmachen werden.

Quarterback Ethan Haller gilt als erfahrener Spielmacher und seine Receiver Dominic Gröne und Cameron Richmond erreichten schon oftmals die Endzone. „Wir haben den Nachteil, dass die meisten Teams uns viel besser kennen. Konnten wir zu Beginn der Saison noch mit einigen Dingen überraschen, so ist unsere Spielweise bekannter“, meint Weber.

Berechenbarer hin oder her, für das Team ist klar: Es ist eine einmalige Chance! Die GFL 2 Nord gewinnt man nicht im Vorbeigehen, wie einer der Spieler während des Trainings festhielt. Mit dem Warnschuss in Lübeck hatten die meisten nicht gerechnet, wenigstens nicht in der Höhe und so gehen die Paderborner intensiv ans Werk, sich auf das kommende Spiel vorzubereiten.

Für die Cologne Crocodiles reicht ein Sieg aus, damit sie Meister in der GFL 2 Nord sind. Die Dolphins müssen noch bei den Bielefeld Bulldogs auflaufen und punkten. Eine weitere schwierige Aufgabe, die den Paderbornern noch bevorsteht. Gedanken an das nächste Spiel macht man sich in Paderborn noch nicht. Erst soll die kommende Aufgabe gelöst werden, dann der nächste Schritt gemacht werden.

23.08.2016

Defensiv Backs Coach reist zurück in die USA

Ein glücklicher Zufall für die Ostwestfalen, das Turner länger blieb.

Die Paderborn Dolphins verabschieden sich von ihrem Defensive Backs Coach Brandon Turner und bedanken sich für seine hervorragende Arbeit. Der überraschend zum Team dazu gestoßene Turner engagierte sich für die Paderborn Dolphins an der Seitenlinie, obwohl er eigentlich seinen Freund und Dolphins-Spieler André Starks besuchen wollte. Auf die Frage, warum Tunrer seinen Urlaub mit dem Engagement bei den Dolphins vereinte, sagte der US-Amerikaner, dass ihm die Atmosphäre und der Team-Zusammenhalt in Paderborn sehr gefallen haben. Zudem sei er mit offenen Armen und Neugier ins Team aufgenommen worden.


Ein zusätzlicher Coach war für die Paderborn Dolphins im Bereich der Defense nicht eingeplant. Doch dann brachte eine glückliche Fügung Brandon Turner nach Paderborn. Brandon Turner war eigentlich nur auf der Durchreise. Aus den USA war er nach Deutschland gekommen, um seinen Freund André Starks beim American Football Spielen in Paderborn zuzuschauen und den Weggefährten zu besuchen. Anschließend sollte es für Brandon zu einem polnischen Team weitergehen. Dort sollte er als Defensiv-Coach die Geschicke des Teams leiten.

Turner hatte bereits einige Tage mit den Paderborn Dolphins verbracht, als es dann für ihn weiterging. Doch schon nach wenigen Tagen in Polen endete das Engagement des US-Amerikaners. Head Coach Carsten Weber bekam den Anruf mit der Mitteilung, dass der polnische Verein und Brandon sich auf ein Engagement nun doch nicht weiter einigen konnten. Turner frage bei Head Coach Weber an, ob er die restliche Zeit in Deutschland bei ihm und seinem Freund Starks verbringen könnte. Turner wollte sich auch als Gegenleistung in die Ausbildung der Mannschaft einbringen.

Head Coach Weber, der die Expertise des US-Amerikaners schätzt, freute sich über die zusätzliche Verstärkung. Für die Paderborn Dolphins war es ein toller Gewinn, denn Turner konnte sich die Zeit nehmen und intensiv mit den Defensive-Backs trainieren. Da der verlängerte Urlaub nun aber endet, geht es für Turner wieder in die USA zurück. Bei den Dolphins freut man sich, dass durch einen Zufall eine tolle Freundschaft entstanden ist. Vielleicht sieht man Turner noch einmal in Paderborn.

22.08.2016

Keine Punkte für die Dolphins an der Küste - Paderborn Dolphins verlieren gegen die Lübeck Cougars mit 49:14

Die Paderborn Dolphins schaffen es nicht, aus der Hansestadt Lübeck Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die Lübeck Cougars fügen den Ostwestfalen die zweite Saisonniederlage zu. Mit 49:14 ist es zudem die höchste Niederlage der vergangenen drei Jahren, die die Dolphins wegstecken müssen. In Lübeck schaffen es die Dolphins nicht ins Spiel zu kommen. Die Cougars nutzen konsequent ihre Chancen und so sind es vor allem die langen und gezielten Pässe des Quarterbacks, die das Spiel entscheiden.


Ausgerechnet die Paderborner Offensive kam im Spiel gegen die Lübeck Cougars nicht ins Rollen. Eine ungewohnte Situation für die Dolphins, denn bisher konnten sie sich immer auf ihre Offensive und die punktgenauen Pässe von Quarterback Ethan Haller verlassen. Doch im Spiel gegen die Lübeck Cougars sollte es an allen Ecken und Ende nicht klappen. Schon im ersten Drive mussten die Dolphins in den vierten Versuch. Als dieser nicht gelang, gaben Sie das Angriffsrecht an der eigenen 35 Yard Linie ab. Ein Geschenk an Lübeck. Doch auch die konnten den Versuch nicht richtig nutzen, entschieden sich für ein Field Goal und verschossen dieses. Doch eine Strafe gegen die Dolphins führte zum automatischen neuen ersten Versuch. Ein weiteres Geschenk an Lübeck. Dieses Mal wollte Quarterback Perez Mattinson nicht schon wieder die Chance vergeben und bediente seine Receiver souverän. Damit sorgte er für die ersten Punkte im Spiel.

Die Defensive der Lübecker, nun mit Rückenwind auf dem Feld, schaffte es immer wieder, die Dolphins-Offensive unter Druck zu setzen. Zeitweise konnten die Linebacker und Defensiv-Ends fast ungehindert auf Haller zustürmen. Eine Situation, die dem US-Amerikaner gar nicht schmeckte. Er forderte mehr Konzentration von seinen Teamkollegen an der Seitenlinie. Doch so richtig sollte dieser Weckruf noch nicht ankommen. Die Offensive kam immer wieder an ihre Grenzen. Vermeintlich einfache Pässe wurden nicht gefangen, einfache Spielzüge nicht konsequent bis zum Ende durchgezogen.

Immer dann, wenn Haller sich ein bisschen freigespielt hatte, kamen die Cougars mit genügend Druck auf die Offensive. Meistens musste Haller dann schnell entscheiden und den Ball an den Mann bringen. In einigen Fällen mit wenig Erfolg, denn die Lübecker schafften es, vor den Receivern den Ball zu sichern. Zudem dauerte es sehr lange, bis die Dolphins zum neuen First Down kamen. „Das hat uns teilweise viel Kraft gekostet und damit haben wir irgendwann zu ungenau gespielt“, meinte Head Coach Weber. Die Lübecker nutzten weiterhin ihre Chancen. Vor allem das Duo Quarterback Perez Mattinson und Receiver Julian Dorendorf verwandelten immer wieder Pässe zu neuen Versuchen oder sogar Punkten.

Dorendorf, der schon für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Feld stand, zeigte dabei genauso wie der 42jährige Mattinson sehr viel Spielverständnis. Bis zur Pause zogen die Lübeck Cougars so mit 35:07 davon. Ein beträchtlicher Vorsprung und vor allem eine große Hürde für die Ostwestfalen.

Aufgeben ist aber nicht die Mentalität der Dolphins, nach der Halbzeitpause sah man eine viel konzentriertere Offensive. Gewohnt souverän marschierte Haller über den Platz und vollendete den Spielzug mit einem Touchdown. Runningback Daniel Greitens überbrückte die letzten Yards in die Endzone. Die Defensive der Dolphins konnte zu dieser Zeit einige Spielzüge der Lübecker stoppen. Fast wäre der Anschluss wieder gelungen, doch wurde dieser Drive gestoppt, nachdem am Ende Unklarheit über ein ‚First Down‘ bei den Unparteiischen diskutiert wurde.

Doch sicherlich war diese Entscheidung nicht alleine für den Ausgang des Spiels verantwortlich. Nach vier abgefangenen Pässen und einem verlorenen Ball war klar, dass es ein schwarzer Tag für die Paderborn Dolphins sein sollte. „Wir haben es zu keiner Zeit geschafft, unser Spiel aufzubauen“, analysierte Head Coach Carsten Weber das Spiel. Der durch die Lübecker Defensive ausgeübte Druck schien teilweise zu massiv für die Paderborner Offensive. Die gut gegen den Pass arbeitenden Defensiv-Backs der Cougars sorgten für einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad.

Dass am Ende bei den Paderborn Dolphins viele gesenkte Köpfe zurück blieben, ist verständlich. Eine Niederlage hatten die Dolphins diese Saison schon kassiert, eine so hohe Niederlage aber in den vergangenen drei Jahren nicht einstecken müssen. Zudem waren es die gleichen Fehler, die gegen die Cardinals in Essen für die Niederlage verantwortlich waren. Mit den selbstverschuldeten Ballverlusten und der unkonzentrierten Spielweise hatten sich die Dolphins schon einmal auseinandergesetzt.

Die Fragestellung, wie man in der Defensive sicherer steht, war eigentlich schon beantwortet. Doch diese Antworten schienen nicht mehr in den Köpfen parat zu sein. Sicherlich ein Weckruf zur richtigen Zeit. Denn am kommenden Wochenende reisen die Paderborn Dolphins nach Köln. Dort erwarten die Crocodiles die Paderborn Dolphins, das Spiel um die Spitze der Tabelle. Gewinnen die Paderborn Dolphins das Spiel, dann sind sie punktgleich mit den Crocodiles und können noch um die Relegation kämpfen. Denn dann muss noch das Spiel gegen die Bielefeld Bulldogs gewonnen werden. Zwei Aufgaben, die es zu meistern gilt!

19.08.2016

Steife Brise in der Hansestadt erwartet! - Lübeck Cougars werden den Paderborn Dolphins es nicht einfach machen.

Die Paderborn Dolphins starten in den Endspurt des Ligabetriebes in der GFL2 Saison 2016. Am kommenden Samstag müssen die Mannen um Head Coach Carsten Weber in Lübeck antreten. Die Cougars sind eines der stärksten Teams der Liga, auch wenn es die momentane Tabellensituation nicht direkt wiederspiegelt. Das Team aus der Marzipanhauptstadt hat immer wieder mit Verletzungen und Ausfällen im Team zu kämpfen. Doch Head Coach Weber weiß, dass die Cougars keine Geschenke verteilen und so warnt der American Football Spezialist vor einer anstrengenden Partie.


Eine anstrengende und vor allem hart umkämpfte Partie erwartet Head Coach Carsten Weber an der Küste. „Ich bin mir sicher, dass die Lübeck Cougars genauso gerne zu Hause gewinnen wie wir. Sicherlich werden die Lübecker es uns nicht leichtmachen. Wir wollen natürlich gewinnen, wissen aber auch, dass die Cougars neben den Crocodiles das stärkste Team in der GFL 2 sind“, so Weber. Die Cougars hatten sich gezielt vor dem Saisonstark verstärkt und nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive weiter ausgebaut.

Immer wieder sorgten Verletzungen dafür, dass Spieler ausfielen und man sich weiter verstärken musste. „Wir wissen auch, dass einige Spieler verletzt waren und noch verletzt sind, aber die Cougars haben einen sehr ausgeglichenen Kader und damit wird es nicht einfach für uns. Sie haben auf jeder Position mindestens zwei gute Spieler, die sich kaum von der Qualität unterscheiden“, sagte Weber. Im letzten Spiel kam dann noch der Ausfall vo'n Runningback Jamie Dale hinzu, ein erneuter Rückschlag für die Cougars. Doch der Lübecker Quarterback Perez Mattison wird schon seine Offensive entsprechend führen.

Der 42jährige ist immer noch fit und kann mit seinen Pässen und seiner Spielübersicht immer wieder für gefährliche Spielsituationen sorgen. Eine Stärke, die die Paderborn Dolphins bereits im Hinspiel im Hermann-Löns-Stadion erkannten. Mattison versorgte immer wieder seine Receiver und seinen Runnigback mit den entsprechenden Spielzügen und konnte damit die Partie in Paderborn ausgeglichen gestalten.

Für den Paderborner Head Coach ist vor allem wichtig, dass die Lücken in der Defensive geschlossen werden. In den vergangenen Spielen hatte dieses Weber kritisiert und gezielt mit seinem Team an der Verbesserung gearbeitet. „Wir haben oftmals zu einfach ‚mit uns spielen‘ lassen. Das werden wir abstellen und trotzdem wird es in Lübeck ein knappes Spiel“, meint Weber.

Zudem muss die Offensive der Dolphins rund laufen. Zwar gehören die Jungs um Quarterback Ethan Haller zu den besten Angriffsreihen der GFL2, doch konnte man zwischenzeitlich auch schon die ein oder andere Nachlässigkeit erkennen. „In den vergangenen Spielen haben wir gesehen, dass wir manchmal zu leichtfertig mit dem American Football umgehen und damit schon einmal unnötig das Angriffsrecht abgeben“, analysierte Head Coach Weber.

Besonders die lange Anreise und die damit verbundene zusätzliche Ermüdung der Spieler macht dem Trainer ein wenig Gedanken. Die Anreise in die Hansestadt dauert einige Stunden und in dieser Zeit müssen die Dolphins die Konzentration hochhalten, wenn sie gegen die Lübeck Cougars punkten wollen. In der vergangenen Spielzeit scheiterten die Ostwestfalen in Lübeck, da sie nicht konsequent genug ihr Spiel durchzogen. Mit drei Punkten weniger auf dem Score-Board verließen die Dolphins die Hansestadt.

Für Head Coach Weber ist klar, dass das in diesem Jahr nicht passieren soll. Ein Sieg, der sicherlich schwer zu erkämpfen ist, soll es auch in Lübeck werden. Danach richten sich die Augen dann auf Köln, denn schon am darauffolgenden Wochenende werden die Paderborn Dolphins von den Cologne Crocodiles erwartet. Ein anstrengendes Saison-Abschluss-Programm mit großen Herausforderungen. „Wir denken von Spiel zu Spiel. Es sind noch drei Partien zu spielen, diese wollen wir gewinnen. Natürlich wissen wir, dass wir noch eine Chance auf die Meisterschaft in der GFL2 haben. Der Weg dahin ist steinig, wir werden alles geben“, versprach Weber.

15.08.2016

Dolphins machen es bis zum Ende spannend - Gegen die Bonn Gamecocks setzen sich die Dolphins mit 35:34 durch.

Denkbar knapp können die Paderborn Dolphins das Spiel gegen die Bonn Gamecocks für sich entscheiden. Mit einem 35:34 geht auch das Rückspiel vor heimischen Publikum an die Ostwestfalen. Damit bleiben die Dolphins im Hermann-Löns-Stadion im dritten Jahr ungeschlagen und kämpfen weiter um die Meisterschaft in der GFL2. Doch der Schlussspurt muss sitzen. Mit den Partien gegen die Lübeck Cougars und die Cologne Crocodiles haben die Dolphins noch ein hochkarätiges Programm vor sich.


Schon das Hinspiel in Bonn war eine Zitterpartie für die Paderborn Dolphins. Für das Rückspiel hatten die Paderborn Dolphins Besserung gelobt. Einen Vorsatz, den die Ostwestfalen nicht konsequent durchzogen. Schon die Anfangsphase des Spiels begann hektisch. Nach dem KickOff durch die Bonn Gamecocks konnten die Paderborn Dolphins den Ball nicht sichern und gaben das Angriffsrecht direkt wieder ab.

Der Bonner Quarterback Simon Nassar zeigte sich in Bestform und setzte auf einen Mix aus Lauf- und Passspiel. Besonders der Gamecocks Runningback Thomas Fischbach fand immer wieder Lücken in der Verteidigung der Paderborn Dolphins. „Wir haben hier den Gamecocks viel zu viel Spielraum gegeben“, meinte Head Coach Carsten Weber nach der Partie. Weber war nur mäßig zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, hatte er sich mit dem Team vorgenommen, deutlicher die Gamecocks zu bezwingen.

Doch wie im Hinspiel lief auch die Passverteidigung bei den Paderborn Dolphins nicht rund. Receiver und Allrounder Travis Poitier wurde zwar gut in Schach gehalten, doch zeigte der US-Amerikaner, dass er mit allen Wassern gewaschen ist und erzwang mittels einiger Strafen oftmals neue vier Versuche. War Poitier einmal nicht frei, so konnte Quarterback Nassar weitere Receiver bedienen. Besonders der auch als Ersatzquarterback fungierende Ferdinand Rieck wurde an diesem Sonntag häufig bedient. „Einfache Spielzüge haben heute schon ausgereicht, um uns aus dem Konzept zu bringen“, meinte Heach Coach Carsten Weber. Dieser ärgerte sich besonders über die Lücken in der ersten Verteidigungsreihe.

Nach der Pause sahen die Fans im heimischen Herman-Löns-Stadion dann erst einmal eine sehr agil und wach spielende Defensive. Mehrfach schickten die Paderborner die Bonner ohne Punkte vom Feld. Hatte die Offensive bis dahin einen souveränen Job gemacht und immer ihre Spielzüge in Punkte verwandelt, so stockte die Offensive der Paderborn Dolphins zu diesem Zeitpunkt.

Paderborns Quarterback Ethan Haller konnte seine Receiver nicht mehr frei bedienen. Dabei hatte die Offensive einen guten Start in das Spiel gezeigt. Zielgerichtet marschierte Haller mit seiner Offensive über das Feld und bot den Gamecocks die Stirn. Mit Pässen über die Mitte und guten Läufen der Runningbacks kam Haller schnell in die Endzone und baute den Vorsprung der Dolphins auf zwei Touchdowns aus. „Diese Führung haben wir dann zu leicht aus der Hand gegeben und uns fast den Sieg noch gefährdet“, so Weber.

In den letzten zwei Minuten Spielzeit wurde es dann noch einmal eng. Die Gamecocks konnten bis auf einen Punkt an die Dolphins herankommen. Nur die abgewehrten Zusatzpunkte verhinderten die Führung. Der zu erwartende Onside Kick, ein kurzer Anstoß, der es dem Team ermöglicht, wieder in Ballbesitz zu kommen, konnte von Tobias Handirk gesichert werden. „Es war unglaublich wichtig, dass wir die Two-Point-Conversion abgewehrt haben und den Onside Kick sichern konnten. In diesem Moment waren wir dann wieder vollkommen wach und konzentriert“, so Weber. Einen Zustand, den der Head Coach mehrfach im Spiel gefordert hatte.

Die Paderborn Dolphins verabschieden sich in der laufenden GFL 2 Saison aus dem heimischen Hermann-Löns-Stadion. Einen besonderen Rekord konnte Daniel Greitens für sich verbuchen. Der Runningback der Paderborn Dolphins erreichte durch einen Touchdown im Spiel gegen die Bonn Gamecocks seinen 502. Punkt auf der All-Star-Punkte-Liste. Präsident David Schmidtmann sagte dazu: „Mit Daniel habe ich selber lange gespielt. Seine Einstellung sucht seinesgleichen, wofür man ihm nicht genug Respekt zollen kann! Er ist jetzt zweifacher Familienvater und gilt immer noch als einer der besten Runningbacks auf dem Feld. Wir freuen uns sehr, dass er diese vielen Punkte mit den Paderborn Dolphins erzielen konnte.“

Einen besonderen Dank richtete Schmidtmann dann noch an die Fans: „Wir haben es nun drei Jahre lang geschafft, vor heimischem Publikum ohne eine Niederlage zu sein. Dieses ist ein toller Rekord und eine tolle Leistung. Allerdings kann man dieses nur erreichen, wenn man so eine tolle und starke Unterstützung im Rücken hat. Vielen Dank an die Fans der Paderborn Dolphins!“ Am kommenden Wochenende reisen die Paderborn Dolphins dann an die Küste. Gegen die Lübeck Cougars erwartet Head Coach Weber eine ebenso spannende wie anstrengende Partie.

11.08.2016

Dolphins wollen früh für klare Verhältnisse sorgen!

Ostwestfalen müssen besser auf die Defensive der Bonn Gamecocks reagieren.

Es dauerte bis in die letzten Sekunden hinein, erst dann konnten die Paderborn Dolphins das Hinspiel gegen die Bonn Gamecocks für sich entscheiden. Die Gamecocks hatten bis dahin den Paderborn Dolphins ordentlich Paroli geboten und die Angriffsreihe ordentlich unter Druck gesetzt. Eine Situation, die für die Dolphins ungewohnt war, denn bis zu diesem Auswärtsspiel konnten die Dolphins immer aus einer sicheren Führung heraus das Spiel gestalten.


Das Hinspiel war für den Paderborner Head Coach und alle Dolphins Fans die reinste Zitterpartie! Erst kurz vor dem Schlusspfiff erlief Receiver Cameron Richmond den entscheidenden Touchdown, nachdem Ethan Haller seinen US-Receiver auf der Außenbahn mit einem Pass versorgt hatte. Eine Situation, die Head Coach Weber nah an den Rand der Verzweiflung gebracht hatte. Im Rückspiel soll nicht nur früher gezeigt werden, dass die Gamecocks gestoppt werden können, sondern soll vor allem die Heimserie halten.

Eine ausgeglichene Partie erwartet Head Coach Weber trotzdem gegen die Bonn Gamecocks. Die Gäste aus Bonn sind besonders stark in der Passverteidigung und haben ebenfalls eine gute und druckvolle Defensiv-Linie. „Eine Verteidigung, die uns nicht sonderlich gut liegt“, beschreibt Head Coach Weber die Ausganssituation. Damit spielt Weber auf die Passstärke der Dolphins an. Das Team aus Ostwestfalen konnte in der laufenden Saison viele Yards durch Pässe gut machen. Die Gamecocks hingegen sind gegen diese Art von Spielweise gut aufgestellt.

Eine Erfahrung, die die Dolphins schon in Bonn machen mussten. Die Gamecocks setzten die Dolphins Angriffsreihe stark unter Druck. „Wir sind dann schnell unsicher geworden und neigten zu einfachen Fehlern“, so Weber weiter. Hinzu kam, dass die Defensive nicht den besten Tag erwischt hatte und sich erst spät im Spiel durchsetzen konnte. Weber ist sich aber sicher, dass die Mannschaft verstanden hat, dass es gegen die Gamecocks ein ernstzunehmendes Spiel ist.

Einen Spieler der Gamecocks müssen die Dolphins im Augen behalten. Die Allzweckwaffe Travis Poitier spielt schon einige Jahre in der GFL2 American Football und zeichnet sich vor allem durch seine Schnelligkeit und ein hohes Spielverständnis aus. Im Hinspiel konnte er viele Yards für die Gamecocks gut machen und immer wieder in die Endzone vordringen. „Wir haben ihn vor allem beim Punt-Return nicht in den Griff bekommen und ebenfalls nicht den Return nach dem KickOff. Daran werden wir arbeiten“, verspricht Weber.

Die Dolphins werden sich akribisch auf das anstehende Spiel vorbereiten. Am Ende soll die Saison im heimischen Hermann-Löns-Stadion ohne eine Niederlage zu Ende gehen. Die Dolphins verabschieden sich danach für diese Saison aus dem heimischen Hermann-Löns-Stadion. „Wir freuen uns auf den Saisonabschluss vor heimischen Publikum, auch wenn es für uns danach erst so richtig rund geht“, meint Weber. Mit Gegnern wie den Lübeck Cougars und den Cologne Crocodiles werden die Ostwestfalen noch von zwei Spitzenteams erwartet.

Auch Dolphins Präsident David Schmidtmann hofft auf zahlreiche Besucher: „Das letzte Heimspiel ist immer etwas ganz Besonderes. Viele Fans sehen wir dann erst wieder im kommenden Jahr. Wir haben auch in dieser Spielzeit wieder eine tolle Unterstützung durch die Fans erfahren und würden uns freuen, wenn diese auch gegen die Gamecocks anhält.“ KickOff ist am Sonntag, den 14. August 2016 um 15:00 Uhr im Hermann-Löns-Stadion.

04.08.2016

Dolphins wollen gegen Badgers Punkte sammeln

Die stärkste Offensive trifft auf schlechteste Defensive der GFL 2 Nord.

Die Paderborn Dolphins treffen am kommenden Wochenende auf die Ritterhude Badgers. Das Team aus dem Norden hat sich als Aufsteiger noch nicht in der GFL2 einnisten können. Auf dem letzten Tabellenplatz kassierten die Badgers in elf Spielen fast 500 Punkte und stellen damit die schlechteste Defensiv-Leistung der Liga. Schon einmal, im ersten Saisonspiel 2016, trafen die Teams aufeinander. Damals gewannen die Dolphins deutlich mit 62:7. Ein Ergebnis, welches auch vor heimischen Publikum erzielt werden soll.


„Natürlich werden wir nicht den Fehler machen und die Badgers unterschätzen“, mahnt Head Coach Carsten Weber vor dem Spiel. Die Dachse stehen seiner Meinung nach mit dem Rücken zur Wand und sollte es mit dem Verbleib in der Liga klappen, dann muss Ritterhude dringend Punkte sammeln. Sicherlich werden sich die Badgers dieses für die kommenden Spiele auf die Fahne geschrieben haben.

Dass auch die vermeintlich schwachen Teams punkten können, mussten die Dolphins am eigenen Leib erfahren. „Die Niederlage gegen die Assindia Cardinals ist uns Warnung genug gewesen und kam genau zur richtigen Zeit“, weiß der Dolphins Coach. Weber ist sich sicher, dass der ‚Schuss vor den Bug‘, so wie er die Niederlage gerne nennt, genau zur richtigen Zeit kam und das Team noch einmal mehr fokussiert hat. „Wir wollen weiter oben mitspielen, wir wollen gewinnen und deshalb arbeiten wir hart an uns und an unseren Fähigkeiten“, so Weber.

Ein wenig Sorgen bereiten dem Head Coach die verschiedenen Ausfälle. Gerade in der Offensiv-Linie, also die Spieler, die den Quarterback schützen, hat Weber vier Ausfälle zu verbuchen. Hier setzt Weber auf den eigenen Nachwuchs. Die Spieler aus der U19, die in der GFL J spielten, unterstützen das Team so gut es geht. „Wir haben eine sehr gute Nachwuchsarbeit und die Jungs, die jetzt in die Herrenmannschaft wechseln, sind sehr gut ausgebildet“, so Weber. In der Defensive muss Weber ebenfalls einige Positionen umstellen. Einige Spieler sind noch nicht wieder zu 100% ins Training eingestiegen und müssen erst wieder zur alten Form zurückfinden.

„Für uns ist das keine Ausrede oder Entschuldigung! Wir müssen, genauso wie andere Teams, mit diesen Ausfällen leben und diese kompensieren“, so Weber. Genau aus diesem Grund erwartet Weber von seinem Team ein klares Ergebnis und volle Konzentration. „In normaler Tagesform müssen wir in der Lage sein, die Badgers zu schlagen“, fordert Weber. Rückenwind sollten die Dolphins genügend haben. Nach dem gewonnenen OWL-Derby und einer fehlerfreien Saison vor heimischem Publikum sollen auch die Gäste aus Ritterhude nicht an der weißen Weste im heimischen Stadion rütteln.

Die Badgers konnten in den vergangenen Spielen zeigen, dass auch sie punkten können. Gegen die direkten Tabellennachbarn, die Assindia Cardinals und Bielefeld Bulldogs, gelang jeweils ein Sieg und eine Niederlage. Der direkte Vergleich wurde durch die Badgers gegen beide Teams gewonnen. Besonders der Ritterhuder Quarterback Ryan Cieplenski besitzt nicht nur Pass-Talent, sondern kann auch schon einmal einige Yards zum First Down laufen.

Sorgen macht sich Head Coach Weber deshalb allerdings nicht. „Wir sind klug genug, um gegen dieses Spiel zu verteidigen. Das Umschalten von Pass- auf Laufverteidigung klappt sehr gut“, meint Weber. Dass die Paderborn Dolphins eine saubere Weste vor heimischem Publikum behalten wollen, ist Ehrensache. Am kommenden Sonntag wollen die Dolphins gegen die Badgers punkten und damit die Serie fortsetzen. KickOff ist am kommenden Sonntag, den 07. August 2016 um 15:00 Uhr im heimischen Hermann-Löns-Stadion.

25.07.2016

Dolphins setzen sich im Lokalderby durch

Ein deutliches 48:14 verbucht Paderborn gegen Bielefeld

Im Ostwestfalenderby können sich die Paderborn Dolphins deutlich gegen die Bielefeld Bulldogs durchsetzen. Mit einem ungefährdeten 48:14 Sieg gegen die Nachbarn behaupten sie Ihren Platz an der Tabellenspitze, während bei den Bulldogs weiter gegen den Abstieg gekämpft wird. Eine großartige Werbung für den American Football, denn trotz der lokalen Rivalität zwischen den Teams ist es ebenfalls ein Treffen unter ‚guten Bekannten‘.


Head Coach Carsten Weber fand nach dem Spiel lobende Worte. „Ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Das erste Quarter haben wir verschlafen, aber wir sind zurückgekommen und haben gezeigt, dass wir auch in der Defensive eine solide Leistung abliefern“, so Weber. Damit sprach Weber die in den letzten Wochen manchmal unkonzentriert aufspielende Defensive der Dolphins an. Gerade im ersten Quarter wurden die Dolphins Fans an die Niederlage in Essen erinnert. Mit langen Bällen und vermeintlichen einfachen Spielzügen schafften es die Bulldogs, die Verteidigung der Dolphins zu überwinden.

Hatte die Offensive der Dolphins zwar die ersten Punkte erzielt, so gab diese auch das Angriffsrecht durch eine Interception an die Bulldogs zurück. „Wir waren sehr nervös und nicht besonders ‚cool‘ auf dem Feld“, meinte Weber. Ab dem zweiten Quarter sahen die 1.400 Besucher des Hermann-Löns-Stadion eine komplett andere Partie. Nicht nur in der Defensive dominierten die Dolphins das Spiel, sondern auch in der Offensive zeigte Quarterback Ethan Haller, dass er punkten wollte. Mit seiner Offensive marschierte er souverän über das Feld und erreichte noch vor der Halbzeitpause drei Mal die Endzone.

Die Dolphins Defense unterstützte die Offensive durch eine druckvolle Verteidigung. Oftmals wurde die Offensive der Bulldogs schon nach vier Versuchen vom Feld geschickt. Dabei zeigte sich vor allem, dass die Abstimmung im Backfield wieder funktionierte. „Wir haben heute gut gegen das Passspiel verteidigt

und zugleich immer ein Auge auf dem Laufspiel gehabt“, so Weber. Der Schlüssel zum Erfolg lag ebenfalls an der Tatsache, dass die Defensive keine Punkte mehr zuließ und so die Offensive weiter agieren konnte.

Quarterback Ethan Haller fand einen gesunden Mix aus Pass und Laufspiel und ließ gerade seine Runningbacks munter durchwechseln. Rannte sich die Laufabteilung der Dolphins einmal fest, so zeigte Haller durch kurze Pässe, dass das First Down immer möglich ist. „Wir wissen, dass unsere Offensive immer punkten kann“, meinte Weber.

Lediglich die Verletzung von Max Nolte, dem Bielefelder Receiver, überschattete das ansonsten spannende Ostwestfalenderby. Nachdem Nolte einen Ball gefangen hatte, ging dieser nach einem Tackle zu Boden und hielt sich das Knie. „Verletzungen sind immer sehr unschön und gerade für Max Nolte ist es sehr schade, denn er gehört zu den besten Receivern der GFL2“, fasste Head Coach Weber die Situation zusammen.

Erneut war das Derby zwischen den Bielefeld Bulldogs und den Paderborn Dolphins eine tolle Werbung für den American Football in Ostwestfalenlippe. „Die Unterstützung der Fans, die Rivalität, aber ebenfalls die Wertschätzung, die beide Vereine verbindet, sind schon eine ganz besondere“, fasste Präsident David Schmidtmann das Spielgeschehen zusammen. In zwei Wochen geht es dann für die Paderborn Dolphins weiter. Gegen die Ritterhude Badgers wollen die Dolphins auch weiterhin vor heimischem Publikum ungeschlagen bleiben.

18.07.2016

Dolphins sind zu Hause weiter ungeschlagen!

Paderborn Dolphins setzen sich deutlich gegen die Assindia Cardinals durch.

Ein klares Ergebnis konnten die Paderborn Dolphins gegen die Assindia Cardinals erzielen. Das Team aus Ostwestfalen zeigte, dass es sich bei der Niederlage in Essen um einen Ausrutscher handelte. Mit einem deutlichen 40:16 verabschiedeten die Paderborner die Cardinals im heimischen Hermann-Löns- Stadion. Die Motivation der Dolphins war sehr hoch, denn das Hinspiel war alles andere als erfreulich für die Dolphins verlaufen. In Essen hatte man noch mit einem Touchdown Unterschied verloren.


Die Paderborn Dolphins ließen keine Zweifel aufkommen. Gegen die Assindia Cardinals zeigte sich das Team um Head Coach Carsten Weber in bekannter und erwarteter Stärke. Mit einem deutlichen 40:16 zeigten die Dolphins, dass sie sich gegen Essen nicht erneut Fehler erlauben wollten und setzten schon im ersten Quarter entscheidende Akzente. Drei Mal erreichte die Dolphins Offensive die Endzone der Cardinals, während die Defensive den Cardinals zusetzte und diese immer wieder früh vom Feld schickte.

Gerade in Richtung der Endzone zeigte die Dolphins Defensive, dass sie durchaus in der Lage ist, auch kurz vor der Endzone zu verteidigen. Vier Mal schafften es die Cardinals bis an die 10 Yard Markierung, nahmen aber nur einmal drei Punkte mittels Field Goal mit. Eine starke Leistung der Dolphins Defensive, die an diesem Sonntag enorm agil und wach wirkte. Besonders über die Defensive Ends, die Außenverteidiger, konnte man auf den Quarterback der Essener viel Druck ausüben. Die Linebacker im Backfield mit den Passverteidigern zusammen sorgten dafür, dass der Essener Quarterback Schorn nur selten seine Receiver fand. Das zur alternative stehende Laufspiel klappte zwar besser gegen die Dolphins Defensive, wurde aber meistens ebenfalls früh gestoppt.

„Ich bin heute hoch zufrieden mit der Leistung des Teams. Wir haben endlich auch wieder in der Defensive deutlich gezeigt, dass man mit uns rechnen kann. Besonders waren wir heute in der Lage, die

‚Big Plays‘, die wir im Hinspiel in Essen kassiert haben, zu unterbinden“, sagte Head Coach Carsten Weber nach der Partie. Er selbst hatte vor dem Spiel gemahnt, dass es schwierig werden würde, den Rückenwind der Essener aufzuhalten. Sie hatten die Dolphins als einziges Team bisher geschlagen und gezeigt, dass auch die Ostwestfalen besiegbar sind.

Umso entschlossener trumpften die Paderborner auf. Quarterback Ethan Haller zeigte mit der Offensive schnell, dass die Mischung aus Pass- und Laufspiel genau die richtige Mischung gegen die Essener Defense ist. So gelangen zwei der drei Touchdowns mittels des Running-Games im ersten Quarter. Auch hier zeigte sich Weber sehr zufrieden. Er musste in den vergangenen zwei Wochen durch verletzungsbedingte Ausfälle gleich zwei Offensive-Line-Starter ersetzen. Gerade die Verstärkung aus der abgelaufenen U19 Saison kam dem Dolphins Head Coach da gerade recht. „Wir haben zwei Jungs aus der eigenen U19 mit in der Offensive. Diese haben mir heute gezeigt, dass sie sich sehr gut ins Team integrieren. Sie haben schon nach kurzer Zeit die O-Line gut unterstützt“, sagte Weber.

Nur einmal kam ein wenig Unmut und Unruhe auf Seiten der Dolphins auf. Nach der Halbzeitpause fanden sowohl Offensive als auch Defensive nicht direkt ins Spiel. Erneut wurde zwei Mal das Angriffsrecht durch die Offensive abgegeben. In diesem Moment merkte man, dass es hektisch wurde auf Seiten der Dolphins. „Wir haben uns wieder schnell gefangen, waren aber 5 Minuten gedanklich länger in der Kabine“, sagte Head Coach Weber schmunzelnd.

Die Offensive arbeitete viel mit Laufspiel, so dass die Spielzeit schnell voranschritt. Auch merkte man, dass man seitens der Dolphins nun mit dem Rotieren begann, um weiteren jungen Spielern Spielzeit zu geben und gleichzeitig weitere Spielzüge auszuprobieren. Es war auch die einzige Phase, in der Quarterback Haller den einen oder anderen Pass zu lang warf.

Am Ende merkte man den Dolphins an, dass sie erleichtert waren. „Das Team war schon die gesamten zwei Wochen hoch motiviert und hat sehr konzentriert gearbeitet“, so Weber. Weber blickte auch schon auf das kommende Wochenende. Dann gist es im Derby gegen die Bielefeld Bulldogs eine spannende Partie in Ostwestfalen. Die Bielefeld Bulldogs haben sich jüngst noch mit amerikanischer Fachkompetenz verstärkt. „Die Tabellensituation auf den letzten drei Plätzen spiegelt nicht die Stärke und Leistung der Mannschaft wieder“, ist sich Head Coach Weber sicher. Das Team und er freuen sich sehr auf das Derby und werden sich intensiv darauf vorbereiten. „Die Bulldogs sind ein brandgefährliches Team! Gerade in der Defensive verfügen sie über einen schlagkräftigen Kader“, so Weber. Weiter geht es für die Dolphins im Kampf um Tabellenplätze und Punkte am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr im Hermann-Löns-Stadion.

13.07.2016

Dolphins haben noch eine Rechnung offen

Ostwestfalen wollen die Hinspiel-Niederlage gegen die Cardinals wettmachen

Die Assindia Cardinals konnten als erstes Team in der laufenden German Football League 2 Saison den Paderborn Dolphins Punkte abnehmen. Das Hinspiel verloren die Ostwestfalen mit 42:50. Am kommenden Wochenende sind die Cardinals nun in Paderborn zu Gast. Die Dolphins wollen ihre Niederlage wieder wettmachen und den direkten Vergleich gewinnen.


Klares Statement von Head Coach Carsten Weber zum Rückspiel: „Wir wollen die Punkte! Wir wollen den direkten Vergleich gewinnen.“ Dieses heißt für die Paderborn Dolphins vor allem eines: Die Fehler aus dem Hinspiel abstellen, denn die Niederlage in Essen war größtenteils selbstverschuldet. Das Team der Dolphins spielte zu unkonzentriert, gab sechs Mal das Angriffsrecht durch unnötige Ballverluste ab und zeigte sich in der Defensive sowie Offensive wenig ausdauernd.

„Es war uns klar, dass wir irgendwann mal ein Spiel verlieren können“, meinte Head Coach Carsten Weber und ergänzt „dieses Spiel haben wir aber unnötig verschenkt. Wir waren nicht wach genug und haben nicht unsere Stärken ausgespielt.“ Die Fehler der Dolphins wurden von den Cardinals knallhart ausgenutzt. Punkteten die Essener ansonsten mit 20-30 Punkten pro Spiel, so legten die Cardinals noch einmal 20 Punkte gegen die Dolphins drauf. Nach sechs Spielen die erste Niederlage und damit die ersten Minus-Punkte. Damit einher ging der Verlust des ersten Tabellenplatzes. Die Cologne Crocodiles führen die GFL2 Tabelle an und setzten sich vor die Dolphins. Für die beste Offensive um Quarterback Ethan Haller ein mahnendes Zeichen, denn im Spiel gegen die Assindia Cardinals kam die Offensive teilweise nicht in den Tritt. Verletzungen und kurzfristige Ausfälle lässt Coach Weber als Erklärungen nicht gelten. „Wir wissen, dass wir in einer starken Liga unterwegs sind. Für uns muss klar sein, dass wir fokussiert an jedes Spiel gehen. Verletzungen gehören zum American Football dazu. Wir sind aber stark genug, die Ausfälle zu kompensieren“, so Weber.

Der Mannschaft schmeckte diese Niederlage gar nicht. Bereits in der Woche nach dem Spiel begannen die einzelnen Mannschaftsteile, eigenständige Analysen und zusätzliche Trainingseinheiten zu planen. Ein gutes Zeichen, wenn man Präsident David Schmidtmann folgt: „Diese Art von Aufbruchsstimmung ist gut. Die Mannschaft hat erkannt, dass es noch Verbessrungspotential gibt und zusammen mit den Trainern entschieden, dass sie an sich arbeiten müssen. Wenn dieses aus einem Team heraus erwächst, ist dieses viel mehr wert, als wenn man es einfordern müsste.“

Gegen die Assindia Cardinals hingegen erwarten sowohl Head Coach Weber als auch Präsident Schmidtmann eine umkämpfte Partie. „Essen kommt mit dem Rückenwind ‚Wir haben den Tabellenführer geschlagen‘ nach Paderborn. Wir werden alles daransetzen, um im heimischen Hermann-Löns-Stadion ungeschlagen zu bleiben“, so Weber. Weber wird sich etwas einfallen lassen, um die Receiver der Cardinals und das Laufspiel schneller und besser zu kontrollieren. Wenn dann die Offensive wieder zur gewohnten Stärke zurückfindet und die Spielzüge in die Endzone bekommt, dann sollte einem Punktgewinn nichts entgegenstehen.

„Wir werden noch wacher und klarer sein als im Hinspiel. Noch einmal passieren uns diese Fehler nicht. Es kann für uns nur einen Weg geben: Raus aus dem Loch und freispielen“, versprach Head Coach Weber. Die Paderborn Dolphins gehen am Freitag in das finale Training. Am Samstag wartet der Dolphins Day bei Klingenthal Sport auf die Ostwestfalen. „Wir wollen auch weiter für den American Football werben und hoffen, durch den Auftritt in der Stadt noch einige Zuschauer ins Stadion zu locken“, so Schmidtmann.

Am Samstag können interessierte Paderborner einen Einblick in den American Football erhalten. Ab 11:00 Uhr sind die Paderborn Dolphins zu Gast bei Klingenthal Sport. Im Rahmen des Dolphins Day stellen die Ostwestfalen alles rund um den American Football vor. Neben Cheerleading, Spielzügen und anderen Aktionen kann man aber auch mit dem einen oder anderen Spieler fachsimpeln. Karten für das Spiel am darauffolgenden Sonntag können ebenfalls gewonnen werden. Los geht es im Hermann-Löns-Stadion am 17. Juli um 15:00 Uhr.

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