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Aktuelles

27.06.2016

Dolphins punkten in Potsdam

Potsdam Royals setzen Dolphins Offensive unter Druck

Gegen die Potsdam Royals können sich die Paderborn Dolphins mit 42:35 durchsetzen. Schlüsselmoment in diesem ansonsten sehr ausgeglichenen Spiel war eine immer stärker
aufspielende Defensive der Dolphins. Head Coach Carsten Weber zeigte sich nach der Partie
mit der Leistung im dritten und vierten Quarter zufrieden, erklärte aber ebenfalls, dass er noch viel Verbesserungspotential bei seinem Team sah.


Die Potsdam Royals präsentieren sich gegen die Paderborn Dolphins in Bestform. Das Team konnte über weite Strecken den Dolphins die Stirn bieten und den Spiel-Rhythmus diktieren. Erst gegen Ende des dritten Quarters fand die Defensive der Ostwestfalen zurück ins Spiel und stoppte das Angriffsspiel der Potsdamer. „Die Royals waren bestens auf uns eingestellt“, erkannte Head Coach Carsten Weber die Leistung der Potsdamer an und ergänzte: „Sie haben es immer wieder verstanden uns unter Druck zu setzen und damit uns zu unüberlegten Handlungen gedrängt.“

Für das Team aus Ostwestfalen ist es ein ganz besonderer Erfolg. Das Ziel in der Saison 2016 bei Auswärtsspielen mehr Punkte mitzunehmen und damit eine bessere Saisonbilanz als 2015 hinzulegen ist weiterhin der Focus der Dolphins. „Der Tabellenplatz ist uns erst einmal egal. Natürlich ist es schön, aber wir müssen von Spiel zu Spiel arbeiten. Wir haben noch weitere starke Gegner vor der Brust.“, so Weber. Damit spielte Weber auf die noch anstehenden Partien gegen die Cologne Crocodiles und Lübeck Cougars an. Weber selber waren es zu viele Fehler und unnötige Strafen die immer wieder die Royals ins Spiel zurückbrachten.

Gerade die Verteidigung der Royals provozierte bei der Offensive der Dolphins unnötige Strafen aufgrund falsch gesetzter Blöcke oder dem Festhalten von Gegner. „Wir haben damit viel verschenkt und viele Spielzüge abgegeben die wir erfolgreich hätten abschließen können“, meinte Head Coach Weber. Gerade die über die Außenbahnen angreifenden Verteidiger der Royals, machten es der Offensive schwer. Wie schon im Spiel gegen die Bonn Gamecocks war auch dieses Mal Quarterback Ethan Haller dadurch gezwungen worden mehr Risiko bei seinen Spielzügen zu gehen.

Allerdings war es nicht nur die Offensive die unnötigen Strafen kassierte. Die Defensive konnte bei den Strafen ebenso mithalten. „Wir haben besonders in den entscheidenden Situationen, in denen wir gerade die Gegner gestoppt hatten, dann ein Stück zu viel gewollt und sind in unnötige Strafen gelaufen“, sagte Weber nach dem Spiel. Oftmals führte dieses zu neuen Angriffsversuchen für die Royals. Diese wiederum nutzten die Potsdamer sehr zuverlässig. Mit Pässen auf Receiver David Saul hatte der Royals Quarterback Zachary Shaw gerade in der ersten Hälfte eine sichere Anspielstation.

Mit langen Pässen bis kurz vor die Endzone waren es dann nur noch wenige Yards um den Touchdown zu erzielen. „Wir haben immer wieder diese Big-Plays kassiert. Gleichzeitig haben wir bei diesen Spielzügen auch immer sehr schlecht verteidigt“, sagte Weber. Royals-Runningback Elliott, der in den vergangenen Wochen die GFL 2 mit beeindruckenden Laufspielzügen begeisterte, musste von der Seitenlinie zusehen. Er hatte sich in der vergangenen Woche am Knie verletzt.

Den entscheidenden Unterschied machte am Ende die Defensiv-Leistung der Dolphins und eine immer stärker aufspielende Offensive. Nach der Halbzeitpause kam die Defensive immer besser ins Spiel und zeigte, dass sie die Royals Angriffe stoppen kann. Im Bereich der Offensive lief es zwar immer noch nicht hundertprozentig rund, doch gelang es Quarterback Haller immer wieder seine Receiver in Szene zu setzen. Vor allem Cameron Richmond konnte immer wieder sicher Bälle seines Quarterbacks fangen. War Richmond einmal gut gedeckt, so konnte Haller Tight End Roman Görzen und Receiver Dominic Gröne anspielen.

„Wir sind dann viel besser in Fahrt gekommen und haben gezeigt, dass wir auch in schwierigen Situationen das Zepter wieder in die Hand nehmen“, meinte Head Coach Weber. Zudem stellten die Dolphins eine Schwäche ab, die in den vergangenen Spielen für unnötige Spannung sorgte: Alle Extrapunkte nach dem Touchdown wurden von Marc Schröder zuverlässig verwandelt. „Ich habe immer gesagt, dass das entscheidend sein kann in einigen Spielen. Deshalb war es uns auch hier wichtig einen Schritt nach vorne zu machen“, erklärte der Head Coach.

Für die Paderborn Dolphins geht es schon in der kommenden Woche weiter. Dann reisen die Ostwestfalen nach Essen. Die Assindia Cardinals haben noch keine Punkte erzielen können in dieser GFL2 Saison. „Das macht das Team so gefährlich. Wir haben in den vergangenen wochen beobachtet, dass sie immer stärker werden. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ins Messer laufen“, mahnte Weber. Für Weber gibt es in dieser Woche ein Ziel: Weiter an der mentalen Stärke arbeiten und das Team noch sicherer machen.

Head Coach Weber, der die Assindia Cardinals selbst schon trainiert hat, möchte natürlich auch im kommenden Auswärtsspiel Punkte mit nach Paderborn nehmen. Dafür ist es wichtig, dass das Team sich weiter steigert und sich stetig verbessert.

23.06.2016

Dolphins machen sich auf den Weg nach Potsdam

Besondere Aufgabe für die Defensive: das Laufspiel der Royals unterbinden

Für die Paderborn Dolphins heißt es am kommenden Wochenende wieder einige Stunden im Bus unterwegs sein. Die Paderborn Dolphins reisen zu den Potsdam Royals. Mit den Royals erwarten die Ostwestfalen ein Team, gegen welches sie in dieser Saison schon gespielt haben. Schon das Hinspiel in Paderborn zeigte, dass die Royals ein ernstzunehmender Gegner sind. Mit ihrem Runningback und einer starken Leistung in der Verteidigung machten es die Royals den Dolphins vor heimischer Kulisse nicht einfach. In Potsdam werden de Royals noch motivierter sein, den Erstplatzierten zu stoppen und den Dolphins die erste Niederlage zu verpassen.


Wie schon vor der Partie in Paderborn gehen die Verantwortlichen der Dolphins davon aus, dass das Team der Potsdam Royals bestens auf die Ostwestfalen eingestellt sein wird. Besonders Runningback Derek Elliot, der in Paderborn nur selten zum Zug kam, wird den Dolphins mit seiner Laufstärke entgegentreten. Receiver David Saul sorgte in den vergangenen Spielen für viele Yards, wenn das Laufspiel einmal stockte. War Saul nicht frei, so bediente Quarterback Shaw den Receiver Nichelmann.

Die Position in der Tabelle spiegelt nicht die eigentliche Schlagfertigkeit der Potsdam Royals wieder. Dieses liegt sicherlich auch an der Tatsache, dass die Royals die vermeintlich stärkeren Teams erst in Auswärtsspielen besucht haben und damit oftmals lange Reisen in Kauf genommen haben. Der Mix zwischen ausländischen Spielern aus dem europäischen und internationalen Ausland ist das sportliche Geheimnis der Royals. Sie verfügen gerade in der Defensive über „Multitalente“, die es der Offensive der Dolphins schwer machen werden. Ihre Spezialität ist dabei, schnell zwischen verschiedenen Varianten im Spielgeschehen umschalten zu können. Eine Tatsache, die Quarterback Ethan Haller und seine Offensive in Paderborn schon mächtig ins Schwitzen brachte.

„Wir haben vor heimischem Publikum lange Zeit das Zepter in der Hand gehabt, aber gerade nach der Pause haben wir den Royals im Hinspiel viel zu viel Spielraum gegeben. Diese Chance haben sie genutzt, eine Aufholjagd begonnen, die wir zum Glück bremsen konnten“, blickt Head Coach Carsten Weber auf das Hinspiel zurück. Er erwartet vor allem von seiner Offensive höchste Konzentration, wenn man in Potsdam auf dem Rasen steht. „Wir dürfen uns nicht so schlecht verkaufen wie in Bonn und vor allem viel konzentrierter aufspielen. Die Fehler, die wir in Bonn gemacht haben, werden wir ausmerzen und gegen die Royals nicht noch einmal machen“, so Weber.

Stabilität soll dabei vor allem von seinen Führungsspielern ausgehen. „Wir haben mit unserem Quarterback Ethan natürlich einen sehr überlegten und ruhigen Spielmacher“, so Weber. Ihm ist aber ebenfalls klar, dass die Löcher, die in Bonn in der Offensive waren, geschlossen werden müssen. Den unnötigen Druck und Stress möchte Weber gerne vom Quarterback nehmen und somit kleine Missstände vermeiden. „Die Royals spielen mit einer physisch starken und agilen Defensiv Line und haben im Backfield gute Linebacker. Diese können den nötigen Druck auf den Quarterback aufrechthalten und sind schnell genug, auch in den Passzonen zu verteidigen“, ergänzt Weber.

Auch in Potsdam wird wieder ein besonderes Augenmerk auf den Dolphins liegen. Als erster der GFL 2 Tabelle reisen die Ostwestfalen zu den Royals. Sicherlich werden die Royals vieles daran setzen, den Dolphins die erste Niederlage zuzufügen. In der vergangenen Spielzeit ist dieses den Royals bereits einmal gelungen. Beim Spiel der Dolphins bei den Royals in der Saison 2015 kassierten die Ostwestfalen die erste Niederlage. „Unser Ziel ist weiterhin, die Auswärtsschwäche der vergangenen Saison weiter zu bekämpfen und erfolgreicher zu sein“, meint Weber.

Dafür wird sich die Defensive der Paderborn Dolphins ebenfalls wieder anstrengen müssen. Gerade Runningback Derek Elliot konnte sich in den vergangenen Spielen ‚warm‘ laufen. Mit fast 1.200 Yards Raumgewinn konnte Elliot schon das eine oder andere First Down für die Royals erlaufen. „Wir werden natürlich besonders gegen das Laufspiel arbeiten müssen. Elliot ist uns als Runningback bestens bekannt und hat uns schon in Paderborn stark beschäftigt“, sagte Weber.

Los geht es für die Paderborn Dolphins am Samstag im Luftschiffhafen in Potsdam um 16:30 Uhr. Für die Paderborn Dolphins der nächste Härtetest und eine schwierige Aufgabe. Ohne die Unterstützung des heimischen Publikums und nach einer langen Anreise wird es sicherlich eine besondere Herausforderung sein, die Konzentration hoch zu halten.

22.06.2016

U13 sichert sich zweiten Tabellenplatz

Zwei deutliche Erfolge können die Ostwestfalen aus Dortmund mitnehmen

Zum letzten Spieltag der Liga reiste die U13 der Paderborn Dolphins am vergangenen Wochenende zu den Dortmund Giants. Bei regnerischen Wetter trafen die Ostwestfalen im ersten Spiel auf die Mühlheim Shamrocks. Anschließend wartete der Gastgeber, die Dortmund Giants, auf die Dolphins.


Trotz des klaren Ergebnisses in Höhe von 62:12 war Headcoach Florian Kettelhoit nicht ganz zufrieden mit seinem Team. "Heute haben wir im ersten Spiel nicht gezeigt was wir können. Wir müssen daran arbeiten, dass wir in jedes Spiel mit der richtigen Einstellung gehen“, so Kettelhoit. Parallel besiegten die Münster Mammuts den Gastgeber Dortmund Giants mit 53:0. Nach dem zweiten Spiel des Tages zeigte sich Coach Kettelhoit sichtlich zufriedener. Unser Team konnte nach einer starken Leistung die Giants aus Dortmund mit 77:0 schlagen. Die Münster Mammuts sicherten sich nach dem 62:6 gegen die Mühlheim Shamrocks den ersten Tabellenplatz in der Liga. Damit ist die Saison für die U13 aber nicht vorbei. Weiter geht es am 2. Juli im Hermann-Löns-Stadion. Die Cologne Crocodiles werden zu einem Camp Day in Ostwestfalen erwartet. Beide Teams wollen diesen Tag nutzen um in gemeinsam zu trainieren.

14.06.2016

Ungefährdetes 44:12 für Dolphins U16

Ostwestfalen verteidigen gegen Langenfeld Longhorns den Spitzenplatz
Die U16 der Paderborn Dolphins kann sich im heimischen Hermann-Löns-Stadion gegen die Langenfeld Longhorns mit 44:12 durchsetzen. Bei perfektem American Football Wetter ließen die Paderborn Dolphins vor heimischem Publikum nichts anbrennen und setzen sich deutlich durch.


Schon nach drei Minuten Spielzeit erzielten die Paderborn Dolphins zwei Punkte. Durch einen sogenannten Safety – wenn ein Spieler mit dem Ball in der eigenen Endzone zu Boden gebracht wird – erhielten die Dolphins nicht nur die ersten Punkte, sondern zudem das Angriffsrecht. Robin Münster erlief anschließend den ersten TD in der fünften Spielminute. Der anschließende Point After Touchdown wurde von Alkaly Diane verwandelt. Das erste Quarter brachte ansonsten nur wenig Punkte und Überraschungen – mit einem Spielstand von 9:0 ging es in das zweite Viertel.

Der zweite Touchdown ging auf das Punktekonto von Quarterback Lukas Blank. Auch der Zusatzpunkt durch Alkaly Diane wurde zum neuen Zwischenstand von 16:0 verwandelt. Die Langenfelder gaben nicht auf und kamen noch einmal heran. Der erste Touchdown der Langenfelder sollte aber nicht lange Zeit zum Jubeln geben. Durch die Interception von Alkaly Diane konnte Robin Münster seinen zweiten Touchdown erlaufen. Diane war es dann selber, der noch einmal zum Extrapunkt nachlegen durfte. Quarterback Lukas Blank bekam vor der Halbzeit ebenfalls noch einmal seine Chance und erzielte im darauffolgenden Drive einen weiteren Touchdown.

Wer nun dachte, dass die Dolphins in der zweiten Spielhälfte es etwas ruhiger angehen ließen, der lag falsch. David Crawford und Owen Sanders verbuchten ebenfalls jeder einen Touchdown. Alkaly Diane erwies sich auch weiterhin als sicherer Extrapunkt-Schütze und nutzte seine Chancen. Bei einem Zwischenstand von 44:6 tat es dann der Defensive der Dolphins auch nicht mehr weh, als die Langenfeld Longhorns durch eine Interception und damit verbundenen Touchdown auf 12 Punkte erhöhten.

Die U16 gewinnt damit erneut deutlich. Die offizielle Sommerpause startet nun für die Jungs. Für die kommenden Wochen möchte man sich aber noch weiter rüsten und trainiert auch im Sommer weiter. Das Ziel, den ersten Tabellenplatz zu verteidigen, haben die Jungs fest im Blick. Dazu wollen sie alle Spiele gewinnen. Genügend Zeit auch für die verletzten Spieler, wieder fit zu werden, denn im Moment müssen die Dolphins auf einige Spieler verzichten.

12.06.2016

30 Sekunden vor Schluss der erlösende Touchdown - Paderborn Dolphins gewinnen mit 40:37 gegen die Bonn Gamecocks

Spannender kann ein American Football Spiel nicht sein. Erst 30 Sekunden vor dem Ende erzielen die Paderborn Dolphins den entscheidenden Touchdown zum 40:37. Gegen die Bonn Gamecocks machten sich die Paderborn Dolphins über weite Strecken das Leben selbst schwer. Der Hausherr aus Bonn zeigte, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben und setzten besonders der Dolphins-Angriffsreihe ordentlich zu. Für den positiven Ausgang sorgte nicht nur die am Ende stark aufspielende Defensive der Dolphins, sondern auch die Erfahrung des US-Quarterbacks Ethan Haller.


Mit dem Vorhaben, die Auswärtsschwäche aus dem vergangenen Jahr zu überwinden, waren die Paderborn Dolphins nach Bonn gereist. Das Team um Head Coach Carsten Weber wollte vor allem an ihrem Saisonziel festhalten ‚mehr Spiele zu gewinnen als in der vergangenen Spielzeit‘ und damit war es zwangläufig notwendig, die schlechte Auswärtsquote aus der vergangenen Saison zu verbessern. Sicherlich kamen die Dolphins diesem Ziel einen Schritt näher, doch machten sich das Erreichen des Ziels schwerer als notwendig.

Bis kurz vor dem Ende sah es sogar so aus, als ob die Bonn Gamecocks als Sieger vom Feld gehen werden. Erst 30 Sekunden vor Schluss war es der Pass von Quarterback Ethan Haller auf Receiver Cameron Richmond, der die entscheidenden Punkte sichert. Cameron Richmond ließ dabei gleich drei seiner Verteidiger stehen und konnte an der Außenlinie entlang die Endzone erreichen.

Es war einer der wenigen Fehler, der von der Bonner Defensive gemacht wurde. Gerade der US-Amerikaner Travis Poitiert, der sowohl als Receiver als auch als Safety auf dem Platz für die Bonner stand, machte es den Dolphins schwer. Poitier sorgte mit seinen Kollegen in der Passverteidigung dafür, dass die sonst sehr sicheren Pässe von Quarterback Ethan Haller gut abgewehrt und verteidigt wurden. Zudem schaffte es die Gamecocks Defensive immer wieder, über die Defensiv-Linie den Dolphins-Quarterback Haller unter Druck zu setzen.

„Die Bonner haben ihre Hausaufgaben gut gemacht und unsere Offensiv-Linie sehr stark bearbeitet“, analysierte Head Coach Weber das Geschehen auf dem Platz. Quarterback Haller musste oftmals den angreifenden Defensiv-Spielern ausweichen und wurde dabei gleich drei Mal zu Boden gerissen. Für Quarterback Haller eine ungewohnte Situation. Gerade am Ende war es seine Erfahrung und besonnene Spielweise, die für den Erfolg sorgten. „Ethan ist immer ein ruhiger Stützpfeiler für die Offensive. Selbst in fast aussichtslosen Situationen schafft er es immer wieder, ruhig und gelassen sein Spiel aufzubauen und seine Receiver in Szene zu setzen“, so Weber.

Haller und seine Offensive bekam allerdings nur die Chance, die notwendigen Punkte zu erzielen, weil die Dolphins Defensive noch einmal aufdrehten. Im vierten Spielabschnitt stoppten die Jungs der Dolphins die Bonner gerade am Ende bei den entscheidenden Spielzügen. Doch zuvor war es auch bei der Paderborner Verteidigung nicht rund gelaufen. Immer wieder ließen sie durch unnötige Strafen und kleine Fehler den Gamecocks die Chance, auf dem Feld zu bleiben. „Wir haben heute viele Strafen kassiert, die man vermeiden kann“, so Weber. Zudem gaben die Ostwestfalen dem Laufspiel der Bonner zu viel Raum, so dass immer wieder die entscheidenden Yards zu neuen vier Versuchen erzielt werden konnten.

Ein Spiel, welches zeigt, dass sich die Paderborn Dolphins auch auswärts behaupten können, doch zu 100 % war Head Coach Weber noch nicht zufrieden. „Wir müssen auch weiterhin von Spiel zu Spiel arbeiten und gerade an den kleinen, individuellen Schwächen arbeiten. Wir haben heute die schlechteste Saisonleistung gezeigt. Auf der anderen Seite hat Bonn einen sehr guten Job gemacht und uns Grenzen aufgezeigt“, so Weber. Glücklich war der Trainer besonders über die Fähigkeit seiner Mannschaft wieder ins Spiel zu finden. „Es sagt schon eine ganze Menge über ein Team aus, wenn du aus einer deutlichen Niederlage noch am Ende eine knappe Führung machst“, so Weber. Sicherlich waren auch die zahlreich mitgereisten Fans eine wichtige Stütze für die Dolphins. Immer wieder setzten sich die Anhänger der Dolphins für ihr Team ein und halfen damit sicherlich noch einmal, das Team nach vorne zu bringen.

„Wir sind dankbar, dass wir eine so tolle Unterstützung durch Freunde und Fans der Paderborn Dolphins erhalten“, so Präsident Schmidtmann nach dem Spiel. Gleichzeitig gestand der Präsident der Dolphins ein, dass er gerne auf so spannende Spiele verzichten würde. „Es ist sicherlich immer eine Werbung für den American Football in Deutschland, wenn wir solche Spiele sehen, allerdings ist es aus der Sicht eines Dolphins ganz schön nervenaufreibend“, so Schmidtmann.

Die Dolphins haben nun 14 Tage Zeit, sich auf das kommende Auswärtsspiel gegen die Potsdam Royals vorzubereiten. Sicherlich noch einmal eine ganz neue Herausforderung, in Potsdam zu spielen. Die Royals haben noch eine Rechnung mit den Ostwestfalen aus dem Hinspiel offen, die Dolphins wollen weiter an ihrer Auswärtsstatistik arbeiten und ungeschlagen bleiben.

09.06.2016

Dritter der Tabelle erwartet die Dolphins

Gamecocks mit Rückenwind nach sehr gutem Saisonstart
Für die Paderborn Dolphins geht es am kommenden Samstag zum zweiten Auswärtsspiel dieser Saison nach Bonn. Die Bonn Gamecocks erwarten am Samstag um 16:00 Uhr die Ostwestfalen. Eine interessante Partie, denn die Bonner legten den besten Saisonstart der vergangenen Jahre hin. Gerade im Offensivspiel zeigt das Team der Gamecocks, dass sie punkten können. „Die Bonner haben im ersten Saisonspiel die Lübeck Cougars geschlagen. Dieser Fakt sollte schon ausreichend sein, um zu wissen, was uns in Bonn erwartet“, sagte Head Coach Carsten Weber. Die Dolphins sind gewarnt, wenn Sie am Wochenende in Bonn gegen die Kampfhähne antreten.


Die Bonn Gamecocks legten einen sehr guten Saisonstart hin. Im ersten Spiel bezwangen die Bonner die Lübeck Cougars. Gegen Ritterhude und die Bielefeld Bulldogs wurden weitere Siege eingefahren. Lediglich im Lokalderby gegen die Cologne Crocodiles und am vergangenen Wochenende gegen die Potsdam Royals musste man sich geschlagen geben. Die gegen die Royals kassierte Niederlage war vor allem auf den kurzfristen Ausfall des startenden Quarterbacks zurückzuführen, der sich wohl abseits des Spielfelds verletzt hatte. Damit kann man diese Partie nur bedingt in den Vergleich hineinnehmen.

Gerade das Return-Team der Gamecocks gilt als sehr agil und gefährlich. Schon mehrfach konnten die Bonner den Football direkt nach einem Kick Off oder Punt in die Endzone des Gegners tragen. Die Return-Spezialisten kommen auf eine durchschnittliche Yard-Zahl von beindruckenden 25 Yard pro Return. Gerade hier werden die Dolphins ihre Reihen dichtmachen müssen, denn bereits gegen die Royals kassierten sie einen sogenannten KickOff-Return-Touchdown. „Wir haben uns vorgenommen, in allen Squads besser zu werden und so haben wir uns auch an dieser Stelle weiter verbessert“, berichtet Head Coach Carsten Weber.

Die Offensiv Statistik der aufeinandertreffenden Teams ist relativ ausgeglichen. Erzielen die Gamecocks im Durchschnitt knapp 33 Punkte pro Spiel, sind es bei den Dolphins 41. In der Verteidigung scheinen die Dolphins bisher ein wenig die Nase vorne zu haben. Die Ostwestfalen ließen 46 Punkte weniger zu. Doch Head Coach Weber weiß: „Es können noch so viele Statistiken für uns sprechen, wir kommen als Spitzenreiter nach Bonn und da wird jedes Team hoch motiviert sein, den Dolphins die erste Niederlage zuzufügen! Egal wie gut oder schlecht die Statistik aussieht.“

Besonders Receiver Travis Poitier, der von den Troisdorf Jets nach Bonn wechselte, gilt als schneller und wendiger Passempfänger. Er trug bereits sechs Mal den Football in die Endzone. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Dobmeier und Borchwald führt Poitier die Scoring-Liste der Gamecocks an. Sollte also Quarterback Simon Nassar rechtzeitig genesen sein, so wird er sicherlich versuchen, seine Receiver in Szene zu setzen.

„Die Passverteidigung hat in den letzten Spielen nicht so funktioniert, wie ich sie mir gewünscht habe“, meint Head Coach Carsten Weber. Aus diesem Grund legten die Dolphins in der Vorbereitung noch einmal besonders viel Wert auf diese Abstimmung. Carsten Weber mahnt zudem: „Das Laufspiel hat den Bonnern zwar noch nicht allzu viele Punkte gebracht, doch bei den Rushing-Yards zeigen die Gamecocks immer wieder, dass man auch auf das Laufspiel aufpassen muss.“ Runningback Thomas Fischbach konnte bereits 300 Yards für die Gamecocks erlaufen und auch Quarterback Nassar gilt als ausgezeichneter Läufer, wenn er in Bedrängnis gerät.

Spielten die Bonn Gamecocks im vergangenen Jahr noch gegen den Abstieg und sicherten sich erst zwei Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt, so spielen sie in diesem Jahr im oberen Tabellendrittel mit. Ein Warnzeichen für den Paderborner Head Coach, der anerkennt: „Bonn hat sich gut verstärkt und gut auf die Saison vorbereitet. Es wird kein Spaziergang für uns“, so Weber.

Carsten Weber hat immer noch mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Der Head Coach der Paderborner muss aus beruflichen Gründen und verletzungsbedingten Gründen auf Spieler verzichten. „Wir werden trotzdem eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen können und gegen die Bonn Gamecocks alles geben“, so Weber. Dabei ist Weber bewusst, dass das Team der Dolphins zum Gejagten geworden ist und damit jedes Spiel ein kleines Endspiel ist. „Wenn du an der Tabellenspitze stehst, dann schaut man sehr genau auf dich und jede kleine Veränderung“, so Weber.

In die Ecke des Liga-Favoriten will er sich nicht drängen lassen. „Ich sage es noch einmal deutlich, so wie ich es vor der Saison gesagt habe: Wir denken gar nicht an die Tabelle. Bereits vor der Saison haben wir das Ziel ausgegeben, dass wir mehr Spiele gewinnen wollen als im letzten Jahr und vor allem auswärts erfolgreicher sein wollen. Eine Prognose aufgrund der momentanen Tabellensituation ist absolut zu früh. In der GFL 2 Nord kann jedes Team jeden schlagen“, so Weber. Weber geht weiterhin davon aus, dass sich in der laufenden Spielzeit noch einiges in der Tabelle drehen und wenden wird.

Für die Paderborn Dolphins erneut eine Bewährungsprobe, denn bereits mit dem Spiel in Bonn könnten sie zeigen, dass sie auch auswärts mehr als einmal in der Saison punkten können. Die Offensive der Paderborn Dolphins zeigt sich derweilen in einer guten Form. Quarterback Ethan Haller meinte nach dem Spiel gegen die Lübeck Cougars, dass gerade die Offensive sehr stark aufgespielt hätte, doch er leider einen eher schlechten Tag erwischt hatte.

Die Feinabstimmung in der ungleichmäßigen Verteilung der Punkte war eine der Hausaufgaben der Offensive. „Wir starten nach der Halbzeit immer sehr schlecht. Das dritte Quarter ist nicht unseres“, beschreibt Weber die Situation. Daran haben die Dolphins gearbeitet. Zudem hofft Weber, dass gerade die Abstimmung im Laufspiel ein wenig besser funktioniert als gegen Lübeck. Am Samstag müssen dann die Paderborn Dolphins in Bonn zeigen, dass sie auch gegen die Gamecocks, die mit viel Rückenwind in das Spiel gehen werden, bestehen können. Kick Off ist um 16:00 Uhr im Sportpark Pennenfeld, Bonn.

09.06.2016

U16 der Dolphins erwartet die Langenfeld Longhorns - Ostwestfalen wollen Spitzenplatz in der Regionalliga verteidigen

Die U16 der Paderborn Dolphins führt die Tabelle der Regionalliga NRW Ost an. Ungeschlagen stehen die Jungs um Head Coach Phillip Mues mit 10:0 Punkten auf dem ersten Rang. Am kommenden Wochenende geht es dann vor heimischer Kulisse gegen die Langenfeld Longhorns. Das Hinspiel konnten die Dolphins deutlich mit 54:20 für sich entscheiden. Eine gute Ausgangssituation, um auch erfolgreich in die Rückrunde zu starten.


Die neue Altersklasse U16 etabliert sich bei den Paderborn Dolphins. Zu Saisonbeginn war dieses nicht direkt zu erwarten. „Wir haben durch die Umstrukturierung der Altersklassen die Herausforderung gehabt, dass wir aus zwei gestandenen Mannschaften – unserer U17 und U15 – eine neue Mannschaft formen mussten. Natürlich standen nicht nur wir vor dieser Aufgabe, aber wir haben diese Aufgabe scheinbar ganz gut gemeistert“, berichtet Präsident David Schmidtmann. Stolz ist David Schmidtmann auf seinen Dolphins-Nachwuchs sowieso. In der höchsten Spielklasse der U16 stehen die Paderborn Dolphins nach der Hälfte der Saison ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Nur ein Team machte es den Ostwestfalen in der ersten Hälfte der Saison schwer. Die Essen Assindia Cardinals trennten sich mit einem 6:7 von den Paderborn Dolphins. Ein spannendes Spiel, welches nur durch etwas mehr Glück an die Dolphins ging. Bekanntlich gehört aber auch eine Portion Glück zum Erfolg dazu. Vor dem Rückspiel gegen die Cardinals, welches am 4. September in Essen stattfindet, fürchten sich die Dolphins nicht. Bis dahin müssen alle Teams noch eine lange Saison spielen – auch die Paderborn Dolphins. Es gibt noch genügend Möglichkeiten, sich weiter zu verbessern und das Team weiter zu formen.

Am vergangenen Wochenende waren die Dortmund Giants zu Gast. Im letzten Spiel der Hinrunde setzten die Domstädter sich deutlich durch. Bei sommerlichen Temperaturen mussten die Ostwestfalen für den 21:12 Erfolg einiges in die Waagschale werfen. Die Dortmund Giants schafften es nicht, die Angriffsreihen der Dolphins zu durchbrechen und die Pässe und Laufspielzüge zu stoppen. Auch die Defensive zeigte sich von der besten Seite und ließ nur 12 Punkte zu. Ein toller Erfolg der für die anstehenden Aufgaben den Dolphins genügend Rückenwind geben sollte.

Am kommenden Wochenende ist nun die U16 der Langenfeld Longhorns im heimischen Hermann-Löns-Stadion der Gast. Das Ziel für die Paderborn Dolphins ist klar: Ungeschlagen vor heimischen Publikum bleiben! Genauso wie die Großen, die Herrenmannschaft, wollen die Nachwuchstalente ungeschlagen im Hermann-Löns-Stadion bleiben. Die Zeichen stehen gut, denn das Hinspiel gewannen die Paderborn Dolphins in Langenfeld deutlich mit 54:20, eine Hausnummer mit einem deutlichen Vorsprung, der von den Nachwuchstalenten erspielt wurde.

Head Coach Philipp Mues wird sein Team gut auf die Partie vorbereiten. Kick Off ist am Samstag um 11:00 Uhr im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Der Eintritt zu den Jugendspielen ist frei. „Wir freuen uns sehr, wenn die Jungs unterstützt werden“, sagte Präsident Schmidtmann mit Blick auf das kommende Heimspiel.

01.06.2016

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30.05.2016

Spitzenspiel bleibt bis zum Ende spannend!

Dolphins können sich mit 38:31 gegen die Berglöwen aus Lübeck durchsetzen.
Die Paderborn Dolphins können sich vor heimischer Kulisse mit einem Touchdown Vorsprung gegen die Lübeck Cougars durchsetzen. Beide Teams schenkten sich bei der Begegnung kein Yard und zeigten in einem hart umkämpfen Schlagabtausch, dass sie sich beide im oberen Tabellendrittel einnisten wollen. Die Paderborn Dolphins bleiben zu Hause weiter ungeschlagen im Hermann-Löns-Stadion.


Gerade das Duell der Quarterbacks wurde im Hermann-Löns-Stadion mit voller Spannung erwartet. Peres Mattison und Ethan Haller führen die Statistik der Offensive in der German Football League 2 an. Gerade was das Pass-Spiel angeht, sind die beiden Quarterbackß ungeschlagene Spitzenreiter. Schon im Vorfeld wurde die anstehende Partie heiß diskutiert und immer wieder die Frage gestellt ‚Welcher Quarterback wird seine Receiver besser in Szene setzen können?‘ Am Ende konnte Haller mit seiner Offensive den Sieg sichern. Lediglich ein Touchdown entschied das Spiel. Die Dolphins führen nach diesem erfolgreichen Spiel die Tabelle als einziges Team ohne Niederlage an. Mit acht Zählern auf der Habenseite stehen die Dolphins vor den Cologne Crocodiles und dem dritten Bonn Gamecocks.

Doch bis dieser Blick auf die Tabelle möglich war, wurde im Hermann-Löns-Stadion hart um jedes Yard gekämpft. Gerade die Entwicklung in Richtung Halbzeitpause gestaltete sich für die Paderborn Dolphins Fans schwierig. Als erstes punkteten die Lübeck Cougars mit einem Field Goal und konnten bis zur Halbzeitpause eine Führung von sieben Punkten herausspielen. „Wir haben die schlechteste Offensiv-Leistung der ganzen Saison gezeigt. Lübeck verfügt über eine starke Defensive, doch wir haben uns wirklich viel zu einfach mit kleinen Fehlern immer wieder selbst behindert und die Butter vom Brot nehmen lassen", analysierte Head Coach Carsten Weber die ersten beiden Spielabschnitte.

Musste Weber die ersten zwei Quarter kritisieren, so lobte er anschließend die Arbeit seines Offensiv-Koordinators Haller: „Ethan hat in der Halbzeit mit den Jungs ganz deutlich gesprochen und klargemacht, wo sich die gesamte Offensive steigern muss. Zum Glück hat das so geklappt, wie es sich das Team und Ethan vorgenommen haben", berichtete Weber. Einfacher sollte es für die Dolphins nach der Halbzeitpause nicht werden. Doch zeigte gerade die Offensive, dass sie schlagkräftig ist. Vier Mal wurde das Leder-Ei noch in die Endzone getragen.

„Die Lübecker haben unser Passspiel gut verteidigt und mit dem Laufspiel sind wir viel zu spät richtig durchgekommen", so Weber. Am Ende war die Dolphins Defensive das entscheidende Zünglein an der Waage. „Wir sind immer besser ins Spiel gekommen und haben immer mehr Selbstvertrauen getankt. Mit jedem Spielzug, den wir vereiteln konnten, haben wir noch einmal zugelegt", so Weber. Durch die voranschreitende Zeit und sicherlich zunehmende Erschöpfung auf beiden Seiten schlichen sich gerade zum Ende hin immer weitere Fehler ein. Die Schiedsrichter mussten oft in die Tasche greifen und die ‚Flagge werfen‘. Mal ging es gegen die Dolphins, mal gegen die Cougars.

„Dadurch wurde das Spiel am Ende sehr unruhig und unrund", beschrieb Weber das letzte Quarter. Der Head Coach der Paderborn Dolphins wusste nach dem Schlusspfiff, dass das Ergebnis nur bedingt eine Aussage in Richtung Saison zulässt. „Wir haben viele Ausfälle in der Defensive gehabt, die Cougars sind auch nur mit der Hälfte ihrer Stammspieler auf dem Feld gewesen. Wir freuen uns, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten. In Lübeck wird es dann noch einmal eine ganz andere Partie werden", so Weber. Die Dolphins wollen weiter von Spiel zu Spiel schauen und sich darauf konzentrieren, die Fehler auszumerzen, die noch gemacht werden.

Dolphins Präsident David Schmidtmann brachte es anschließend auf dem Punkt: „Ich bin fertig!" So eine spannende Partie hatte der ehemalige Dolphins Spieler lange nicht mehr erlebt. „Ich brauche auch nicht immer solche Herzschlag-Spiele, aber es ist eine tolle Werbung für den American Football und eine tolle Werbung für beide Teams", so Schmidtmann weiter. Er stellte ebenfalls klar, dass er von den Cougars und deren sportlicher Arbeit eine Menge hält. „Die Cougars waren super eingestellt, besitzen eine tolle Coaching-Crew um Headcoach Robinson und haben ganz individuelle Stärken. Viele Spieler besitzen eine besondere Athletik", so Schmidtmann und ergänzte: „Diese Athletik hat sich auch in den letzten Jahren bei uns im Team entwickelt und das vor allem auf Seiten der deutschen Spieler."

Schmidtmann war sich ebenfalls sicher, dass die Unterstützung der heimischen Fans das Team noch einmal angefeuert hat und dazu beigetragen hat, dass am Ende der eine Touchdown mehr auf dem Scoreboard für die Dolphins stand. Nun können die Dolphins eine Woche entspannen und sich erholen. Dann geht es in zwei Wochen zum Tabellendritten, den Bonn Gamecocks. Diese haben sich in der ersten Partie gegen die Lübeck Cougars mit einem Punkt Vorsprung durchgesetzt und gelten in diesem Jahr mit ihrem neuen QB aus Kanada als passlastiges Team. „Es ist so wie in den vergangenen Jahren. Jeder kann jeden in der GFL 2 schlagen und aus diesem Grund müssen wir uns immer weiter verbessern", sagte Weber.

27.05.2016

Spitzenspiel in der GFL 2 gegen den Vizemeister

Defensive der Cougars lässt wenig Spielraum für Ungenauigkeiten im Angriff.

Die Lübeck Cougars werden von den Paderborn Dolphins am kommenden Samstag im Hermann-Löns-Stadion erwartet. Das Team aus dem Norden und die Ostwestfalen konnten im vergangenen Jahr jeweils das eigene Heimspiel gewinnen. Die Lübecker gehören sicherlich mit zu den Titel-Favoriten in diesem Jahr. Eine starke Defensive, die erneut ausgebaut wurde, und die langfristige Zusammenarbeit mit Quarterback Perez Mattison machen das Team aus der Hansestadt schlagkräftig.


Der Saisonauftakt der Lübeck Cougars zeigte nicht viel von der Stärke der Berglöwen. Die Cougars verloren gegen die Bonn Gamecocks denkbar knapp mit 35:36. Zu diesem Zeitpunkt konnte wohl noch niemand einschätzen wie sich die Berglöwen und Gamecocks positionieren würden. Doch schon gegen Ritterhude und die Bielefeld Bulldogs zeigten die Lübecker, dass sie punkten können. Beide Partien wurden mit 38 und 40 Punkten unterschied gewonnen.

Gerade die Defensive zeigte, dass sie nur wenig Raum für Fehler zulässt. Ein geblockter Punt gegen Bielefeld wurde direkt in die Endzone getragen und bei nur insgesamt 27 zugelassenen Zählern in den beiden Spielen kann man von einer guten Verteidigung sprechen. Die Lübecker sind mit der Ausgangslage vor dem Spiel in Paderborn nicht ganz glücklich. Gerade das Spiel gegen die Bulldogs brachte viele Verletzte. Allen voran Receiver Laurents Mohr, der nach einen Armbruch pausieren muss. Für Quarterback Perez Mattison wird dieses aber nur bedingt eine Hürde sein.

Die Lübecker verfügen mit dem erfahrenen Spielmacher über eine ‚Wurfmaschine‘ der genauso wie sein Gegenüber Ethan Haller den American Football auch mal über 90 Yards werfen kann. Mit 24 Neuzugängen vor dem Saisonbeginn werden sicherlich auch andere Passempfänger es den Paderborn Dolphins schwermachen.

Dolphins Head Coach Carsten Weber ist bewusst, dass mit den Lübeck Cougars die nächste Herausforderung auf die Paderborn Dolphins wartet. „Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass die Cougars immer gefährliche Gegner sind. Pass- und Laufspiel halten sich die Waage und wenn man einen so erfahrenen Quarterback auf dem Feld hat, dann muss einem klar sein, dass dieser aufgrund seiner Erfahrung das Spiel gut lesen kann“, meint Weber. Weber geht davon aus, dass beide Mannschaften viele Punkte einfahren können.

Als große Herausforderung sieht Weber die Defensive der Lübecker. „Sie verfügen über eine gut aufgestellte Defensiv-Line und sehr schnelle Linebacker“, berichtet Weber und meint weiter „Wir werden aufpassen müssen, dass die Defensive uns nicht überrennt.“ Die Paderborn Dolphins wollen vor heimischer Kulissen weiter ungeschlagen bleiben. Dieses wird sicherlich die schwierigste Aufgabe gegen die Lübeck Cougars. Im Offensiv-Spiel werden die Dolphins auf Runningback Viktor Löwen verzichten müssen. „Wir haben für diesen Spieltag viele Ausfälle aus beruflichen Gründen. Hinzu kommen noch die verletzten Spieler die schon einige Wochen nicht mit dabei sein. Deshalb wird es schwierig sein immer das optimale Setup zu finden“, berichtet Weber.

Eine ganz besondere Aktion haben sich die Paderborn Dolphins für das Samstags-Spiel einfallen lassen. Während eines Spendenlaufes sammelten die Paderborn Dolphins Geld für den guten Zweck. Die Spende geht in diesem Jahr an den Kreissportbund der das Geld für die Arbeit mit Flüchtlingen verwenden soll. Bürgermeister Dreier wies schon bei seinem Besuch zum Saisonauftat darauf hin, dass die Dolphins Flüchtlinge zu den Heimspielen einladen. „Wir sind in einem Sport aktiv der gerade von der Vielfalt der Menschen lebt. Wir haben selber viele Jungs in den Reihen der Dolphins mit Migrationshintergrund. Jedes Jahr unterstützen uns Menschen aus dem Ausland beim Football-Spielen – da ist es klar, dass man als American Football Verein etwas für die Integration und Menschen die aus Krisengebieten zu uns kommen anbietet“, erklärt Präsident David Schmidtmann die Situation.

Los geht es ausnahmsweise am Samstag um 15:00 Uhr im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Die Paderborn Dolphins hoffen auf die Unterstützung der heimischen Fans die in diesem Jahr schon zwei Mal das Team zu Hause unterstützt hat. „Gerade gegen Potsdam haben wir gemerkt, dass es wichtig ist das Publikum als Unterstützer zu haben. Wir hoffen, dass das auch an diesem Samstag so sein wird“, sagt Schmidtmann.

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7. August 2016 | 15:00 Uhr Paderborn Dolphins
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20. August 2016 | 17:30 Uhr Lübeck Cougars
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28. August 2016 | 15:00 Uhr Cologne Crocodiles
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3. September 2016 | 18:00 Uhr Bielefeld Bulldogs
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