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Aktuelles

25.06.2017

Quarterbeck Gomez muss verletzt vom Feld

Dolphins schaffen den Befreiungsschlag gegen Essen nicht

Die Paderborn Dolphins müssen sich vor heimischer Kulisse mit 0:13 geschlagen geben. Das Schlusslicht der Tabelle, die Assindia Cardinals, sichern sich in Paderborn zwei Punkte und halten ihre Endzone sauber. Eine bittere Niederlage für die Ostwestfalen gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Dolphins verpassen damit die Chance, sich weiter vom Tabellenkeller abzusetzen. Zudem verlieren sie Quarterback Justin Gomez, der mit einer Verletzung schon zur Halbzeit das Spielfeld verlassen muss.


Die Paderborn Dolphins müssen sich zu Hause gegen die Assindia Cardinals geschlagen geben. Nicht nur die zweite ‚zu-Null‘ Niederlage wird den Dolphins schmerzlich in Erinnerung bleiben, sondern ebenfalls die Tatsache, dass Quarterback Justin Gomez sich vor der Halbzeitpause an der Hand verletzt und das Spielfeld verlassen muss. Zwar steht eine endgültige Diagnose noch aus, doch könnte der US-Amerikaner für einige Spiele ausfallen.

Sicherlich war dieses nicht der einzige Grund für die Niederlage, doch ein entscheidender Knackpunkt im Spielgeschehen. Die Dolphins Defense spielte an diesem Tag gut und solide auf. Lediglich zwei Endzonenbesuche ließ die Verteidigungsreihe zu. Ein langer Pass, der nur schwer zu verteidigen war, reichte einem Essener Receiver, um sich in der Endzone geschickt freizulaufen und den Touchdown zu verbuchen. Beim zweiten Touchdown handelte es sich um einen erlaufenen Endzonenbesuch des Essener Runningbacks, der sich zuvor über das halbe Spielfeld gut durch die Verteidigungsreihe der Dolphins gearbeitet hatte.

Kein Weltuntergang, denn die daraus resultierenden 13 Punkte wären sicherlich kompensierbar gewesen, wenn in der Offensive der Ball flüssig über das Feld bewegt worden wäre. Dieses sollte aber gegen die Assindia Cardinals nicht recht gelingen. Immer wieder ließen die Dolphins einfache Pässe fallen oder kamen erst gar nicht in die Nähe des Passes. Zu allem Überfluss waren es dann noch zwei abgefangene Pässe von Quarterback Gomez, die das Angriffsrecht an die Essener gaben. Bei der dritten geworfenen Interception verletzte sich Gomez dann an der Hand, so dass er das Feld verlassen musste. Ein zusätzlicher Erschwernisfaktor, der für die Dolphins hinzu kam, da hatten die Essener sich aber schon mit 13 Punkten abgesetzt.

Nach der Pause übernahm Cameron Richmond die Position des Quarterbacks. Gemeinsam mit den Runningback Daniel Greitens und Heiko Bals bewegte Richmond den Ball über das Feld. Doch die Versuche, das neue First Down zu erreichen, waren immer wieder hart und kraftraubend erkauft, so dass oftmals am Ende der Punt nach einigen Spielzügen der Ausweg war. Zugute muss man den Dolphins in dieser Spielsituation halten, dass sie niemals Aufgaben und sich immer wieder kämpferisch einsetzten. Sowohl in der Defensive, die keine weiteren Punkte zu ließ, als auch in der Offensive, die kämpferisch versuchte, das Ergebnis zu korrigieren.

Die Paderborn Dolphins machten sich auch in dieser Partie das Leben selber unnötig schwer. Neben dem Ausfall von Quarterback Justin Gomez ist sicherlich auch der Ausschluss von Safety Marko Milovanovic mehr als ärgerlich. Nach einem angeblichen Schlagens musste der Defensiv-Spezialist das Feld verlassen.

Natürlich hatten sich auch die Dolphins Verantwortlichen das Spiel gegen die Assindia Cardinals anders vorgestellt. Gegen das Team aus Essen wollte man wichtige Punkte in der Saison sammeln, um sich weiter gegen die Abstiegsränge abzusichern. Präsident David Schmidtmann äußerte sich nicht zufrieden nach der Partie, warnte aber davor, dass man nun nicht in einen Panik-Modus verfallen muss. Ihm sei bewusst, dass diese Saison eine schwere für die Dolphins werden würde und dass das vor allem auch für die Fans nicht einfach ist. Diese hatten bis zum Schluss die Paderborner im heimischen Hermann-Löns-Stadion angefeuert.

In zwei Wochen geht es für die Dolphins nach Rostock. Die Griffins konnten schon einmal geschlagen werden, zeigten dabei ebenfalls, dass sie nur schwer zu überwinden sind. Keine leichte Aufgabe an der Küste für die Paderborner, die bis dahin sicherlich weiter an sich arbeiten werden.

23.06.2017

Punkten ist Pflicht für die Dolphins

Paderborner erwarten mit den Cardinals das Tabellenschlusslicht

Am kommenden Wochenende erwarten die Paderborn Dolphins die Assindia Cardinals. Das Team aus dem Ruhrgebiet steht zurzeit auf dem letzten Tabellenplatz und konnte erst eine Partie für sich entscheiden. Für die Cardinals geht es schon jetzt darum gegen den Abstieg zu arbeiten. Die Motivation wird bei den Essenern entsprechend hoch sein, wenn sie im Hermann-Löns-Stadion auftreten. Die Dolphins wollen weiter Punkte sammeln um sich gegen das untere Tabellendrittel abzusichern. Um 15:00 Uhr startet die Partie im heimischen Hermann-Löns-Stadion.


Die Erwartungen sind klar abgesteckt. Gegen das Tabellen-Schlusslicht möchte man vor heimischer Kulisse erfolgreich sein und wichtige Punkte mitnehmen. Vor allem sollte der Ausrutscher, wie in der vergangenen Saison passiert, nicht erneut gegen die Cardinals passieren. Da waren es die Essener die als erstes Team in der Saison 2016 den Dolphins Minuspunkte verpassten. Eine Situation an die man bei den Dolphins erst gar nicht denken mag. Wichtige Punkte um sich gegen das untere Tabellendrittel abzusichern müssen gegen die Cardinals gesammelt werden.

Die Assindia Cardinals sind dabei nicht zu unterschätzen. Die Essener blieben in den vergangenen Spielen weit hinter ihrer Normalform und blieben gerade in der Defensive weit hinter ihrem Potential. Besonders schmerzlich werden die Cardinals die Niederlage gegen die Potsdam Royals im Hinterkopf haben. Motivation genug für das Team aus dem Ruhrgebiet sich aus dem Tabellenkeller heraus zu kämpfen. Gezeigt haben sie schon einmal, dass sie die Dolphins schlagen können. In der vergangenen Saison spielte vor allem die Defensive der Cardinals sehr geschickt gegen die Angriffsreihe der Paderborner.

Das Passspiel hebelten sie mit einer guten Aufstellung der Defensiv-Backs aus und schafften es zugleich durch ihre Defensiv-Line genügend Druck auf den Quarterback zu machen. Für die Paderborner ist daher klar, dass sie auf diese beiden Bereiche besonders achten müssen. Quarterback Justin Gomez wird hier zusammen mit Offensiv-Koordinator Andreas Kegelmann eine ausgeglichene und zugleich frische Spielweise überlegen müssen. Zudem wird Kegelmann wieder in der Offensiv-Line einige Umstellungen vornehmen müssen, da neben den verletzten Spielern am kommenden Wochenende einige Akteure nicht mit dabei sein können.

Auch Defensiv-Koordinator Luigi Filia muss erneut die Aufstellung in der Defensive anpassen. Linebacker Jonas Pohl wird nach seiner Sperre wieder mit dabei sein, dafür muss Filia auf Linebacker Jerrod Shelby verzichten. Shelby ist aufgrund einer Strafe aus dem Spiel gegen die Lübeck Cougars für eine Partie gesperrt. In der Defensive wird der schnelle Mann auf der Position des Outside-Linebackers schwer zu ersetzen sein. Kreativität ist da von Filia gefragt, der in dieser Saison schon öfters in die Trickkiste erfolgreich gegriffen hat.

Die Assindia Cardinals werden sicherlich mit ihrer Mischung aus Laufspiel und Pässen in der Offensive antreten. Gefährlichster Receiver – und den Dolphins schon viele Jahre bekannt – Yannick Baumgärtner. Das Essener Urgestein spielt schon viele Jahre in der Essener Angriffsreihe und konnte auch schon in dieser Saison mehr als die Hälfte der gefangenen Touchdown-Pässe für sich verbuchen. In der Laufabteilung wird sicherlich ein besonderes Augenmerk auf Runninback Julian Zorz und Tobias Nick zu legen sein. Doch auch Quarterback Fabian Schorn konnte immer wieder zeigen, dass er in der Not auch selber einige Yards gut machen kann.

Die Dolphins sind gut beraten, wenn sie sich auf ihre Stärken konzentrieren und solide gegen die Essener Angriffsreihe verteidigen. Mit genügend Druck durch die Defensiv-Line und einer passenden Verteidigung gegen die Passrouten können die Dolphins hier sicherlich trotz der verschiedenen Ausfälle punkten. Wie an den vergangenen Spieltagen freuen sich die Paderborn Dolphins über die Unterstützung der heimischen Fans. Um 15:00 Uhr ist KickOff im Hermann-Löns-Stadion.

19.06.2017

Remis gegen Lübeck Cougars

Einen Punkt können die Dolphins aus der Hansestadt mit nach Hause nehmen

Die Paderborn Dolphins können aus Lübeck einen Punkt mit nach Ostwestfalen nehmen. Die Paderborner trennen sich von den Berglöwen mit einem 40:40. Ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es nicht die erhofften zwei Punkte wurden. Die Dolphins sichern damit ein wenig den Abstand zum Tabellenkeller, während sich die Lübecker aus dem selbigen heraus bewegen. Das Spiel auf Augenhöhe wurde vor allem durch viele individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten zum Remis.


Die Paderborn Dolphins hatten sich für das Spiel in Lübeck einiges vorgenommen. Noch nie hatte sich das Team aus Ostwestfalen in Lübeck mit einem Sieg verabschieden können, in diesem Jahr sollte es fast anders werden. Kurz vor dem Schlusspfiff hatten die Dolphins auch noch die Führung inne, doch am Ende reichte es in der Hansestadt nur zu einem Unentschieden. Gerade in der entscheidenden Spielphase zeigte man viele Fehler, die einige Strafen gegen die Dolphins zur Folge hatten. Die an den Gegner verschenkten Yards wurden von den Lübeck Cougars dankend angenommen.

Dabei hatten sich die ersten beiden Quarter ausgeglichen gestaltet. Kein Team konnte sich absetzen oder entscheidende Akzente setzen. Die Dolphins und Cougars gaben häufig durch einen Punt das Angriffsrecht ab. Zur Halbzeit hatte man aufgrund der verpassten Extrapunkte auf Seiten der Dolphins einen Rückstand von 12:14. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich, dass die Partie bis zum Ende spannend bleiben sollte. Das ausgeglichene Spiel setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Mal konnten sich die Lübecker mit einem Touchdown absetzen, mal übernahmen die Paderborn Dolphins das Ruder.

Zehn Minuten vor Ende der Partie hatten die Dolphins ihren Rhythmus gefunden und zeigten sich selbstbewusst im Spielverhalten. Mit einem Touchdown konnten sie die Lübecker immer auf Distanz halten. Nur eine Situation war zu diesem Zeitpunkt sehr ärgerlich: Einen Touchdown von Receiver Dominic Gröne konnten die Unparteiischen nicht werten, da die Offensive zuvor falsch geblockt hatte. Hinzu kam, dass die Dolphins anschließend den Drive ohne Punkte abgeben mussten und damit die Lübecker zurück ins Spiel brachten.

Im weiteren Spielverlauf kam es dann immer wieder zu Strafen und Unachtsamkeiten. Die Chance ließen sich die Lübecker nicht nehmen und kamen wieder heran. Die Paderborn Dolphins gaben nicht auf. Mit drei Minuten auf der Spieluhr verbleibend hatten sich die Dolphins die Führung mit 40:33 zurückerobert. Die Cougars spielten ihren anschließenden Drive souverän bis in die Dolphins Hälfte. Die Defensive zeigte sich zu diesem Zeitpunkt zu nervös und verschaffte den Lübeckern besonders durch unnötige Fouls immer wieder neue Versuche. Der daraus resultierende Touchdown für Lübeck und der verwandelte Extrapunkt zeichneten das 40:40 Endergebnis.

Mit etwa einer Minute auf der Spieluhr trat dann Quarterback Justin Gomez noch einmal auf das Gaspedal und gelangte noch einmal mit wenigen Sekunden auf der Spieluhr in die gegnerische Hälfte. Doch auch hier war es am Ende eine Strafe und Abstimmungsprobleme, die dazu führten, dass ein langer Ball in die Endzone geworfen werden musste. Lübeck verteidigte gut und konnte diesen Pass fangen.

Für die Dolphins ist es – genauso wie für die Lübeck Cougars – ein wichtiger Punkt, um sich gegen den Tabellenkeller abzusichern. Bei den Paderborn Dolphins zeigt sich auch in diesem Spiel, dass es in diesem Jahr nicht richtig rund läuft. Viele individuelle Fehler, Unkonzentriertheiten auf dem Feld und in den entscheidenden Phasen Nachlässigkeiten sorgen auch in diesem Spiel dafür, dass man sich zu schlecht verkauft. Am kommenden Wochenende ist das nächste wichtige Spiel für die Paderborner. Die Assindia Cardinals kommen nach Paderborn. Wichtige Punkte müssen gegen Essen gesammelt werden, wenn man sich im Tabellenmittelfeld einnisten möchte

16.06.2017

Dolphins reisen zu den Lübeck Cougars

Paderborner wollen Abstand zum Tabellenkeller erhöhen

Für die Paderborn Dolphins geht es am komenden Wochenende in den Norden. Die Lübeck Cougars erwarten das Team aus Ostwestfalen. Ähnlich wie bei den Dolphins lief die bisherige Saison der Berglöwen unrund. Einen Sieg aus sechs Partien konnten die Lübecker für sich verbuchen, die Dolphins stehen nur minimal besser in der Tabelle. Die Paderborner konnten bereits zwei Spiele für sich entscheiden. Für die Paderborn Dolphins heißt es weiterhin Punkte sammeln und möglichst den Abstand zum Tabellenkeller vergrößern. Sicherlich werden die Lübecker hier gegenhalten, denn man möchte sich in der Hansestadt aus eigener Kraft aus dem Tabellenkeller befreien.


Die Lübeck Cougars gehörten in den vergangenen Jahren genauso wie die Paderborn Dolphins immer zu den Top-Teams der GFL2 Nord. Sicherlich hatten sich beide Mannschaften das Aufeinandertreffen 2017 ein wenig anders vorgestellt. Die Cougars belegen im Moment den letzten Platz der Tabelle und sind mit einem Sieg und fünf Niederlagen nicht zufrieden mit ihrer Leistung. Erst in der vergangenen Woche trennte man sich aus diesem Grund vom Offensiv-Koordinator und strukturierte die Angriffsreihe der Berglöwen um. Weitere Niederlagen möchte man in Lübeck nicht kassieren und die gerade einmal 62 erzielten Punkte in der Offensive geben den Verantwortlichen in Lübeck recht.

Die Dolphins stehen zwar im Tabellenmittelfeld, doch sicher sind sie dort nicht. Lediglich zwei Punkte haben die Ostwestfalen mehr auf der Habenseite. Die Gefahr, in den Tabellenkeller abzurutschen, besteht für die Paderborner weiterhin. Soweit will man es aber gar nicht erst kommen lassen. Gegen die Cougars wollen sich die Dolphins erneut steigern. Zwar zeigten die letzten Spiele noch einige Schwächen in der Angriffsreihe, doch gerade die Defensive hielt oftmals sehr gut stand.

Es sollen also Punkte für die Paderborn Dolphins auf das Score-Board. Dabei wird man sicherlich auf Linebacker Donald Smith treffen. Der US-Boy führt die Defensiv-Statistik der Cougars deutlich an und dirigiert die Verteidigungsreihe auf dem Feld. Seine Schnelligkeit hilft ihm dabei, immer an den Stellen präsent zu sein, wenn sich die generische Offensive über das Feld bewegen will. Die Dolphins werden sicherlich besonders auf ihn achten.

Zwei bekannte Gesichter werden die Dolphins in der Offensive sehen. Der kanadische Receiver Mike Kresowaty und Runningback Jamiel Dale stehen auch in diesem Jahr wieder für die Berglöwen auf dem Platz. Während Dale noch nicht sein gesamtes Potential ausspielen konnte, steht Kresowaty wieder in der Offensiv Statistik der Cougars ganz oben. Mit fünf gesicherten Pässen in der Endzone konnte er sich bislang wieder mit Punkten verewigen. Dale und Kresowaty werden die Offensiv-Kräfte sein, auf die die Dolphins schauen müssen, denn bisher sorgten die beiden Imports für die entscheidenden Raumgewinne.

Als dritter konnte sich bisher Quarterback Campbell Summerfield mit zwei Endzonenbesuchen in die Scoring-Tabelle eintragen. Der US-Amerikaner kann allerdings nicht nur auf der Position des Quarterbacks überzeugen, sondern gilt zudem als sicherer Punter. Die Defensive der Dolphins wird sicherlich einiges zu tun haben, um die Cougars aufzuhalten. Die nötigen Erholungsphasen sollte ihnen daher die Dolphins Offensive verschaffen.

Mit etwas mehr Ruhe und sicherlich einer bunteren Mischung aus Pass- und Laufspiel werden die Ostwestfalen wieder für Endzonenbesuche sorgen. Gerade das oftmals in eine Passmonotonie verfallen brach den Dolphins bisher das Genick. In Lübeck will man es sicherlich besser machen. Gerade weil man in den vergangenen GFL2 Jahren noch nie in der Hansestadt punkten konnte, möchte man dort in diesem Jahr erfolgreich sein. Der eigenen Tabellensituation würde es guttun.

05.06.2017

Dolphins können Royals nichts entgegensetzen

Potsdam Royals setzen sich mit 37:13 gegen Paderborn Dolphins durch

Die Paderborn Dolphins verlieren ihr Heimspiel gegen die Potsdam Royals mit 37:13. Damit kassieren die Ostwestfalen die vierte Niederlage im sechsten Spiel und bleiben im Tabellenkeller. Gegen die konsequent und konzentriert spielenden Royals haben die Dolphins nur selten ein passendes Mittel. Besonders ärgerlich für die Ostwestfalen - viele persönliche und zugleich unnötige Strafen bringen die Royals mehrfach zurück ins Spiel. Zudem kam die Offensive der Dolphins nicht richtig in Schwung und verließ häufig frühzeitig das Feld.


Eine schwere Partie hatte man bei den Paderborn Dolphins erwartet. Die Potsdam Royals, ungeschlagen an der Tabellenspitze, würden den Paderborn Dolphins alles abverlangen. Die 500 Zuschauer im Hermann-Löns-Stadion konnten gerade im ersten Viertel auch noch eine ausgeglichene Partie sehen, doch wer genau hinsah, der erkannte schon im ersten Offensiv-Auftritt der Dolphins, dass es an diesem Sonntag mehr als schwer werden würde gegen die Potsdam Royals.

Die Dolphins Offensive schaffte es zu keiner Zeit, eine abwechslungsreiche Spielweise an den Tag zu legen. Viel zu wenig Laufspiel zeigten die Ostwestfalen. Die Royals, mit der statistisch besten Defensive der Liga, stellten sich schnell auf das Passspiel der Paderborner ein. Am Ende vernachlässigten die Potsdamer sogar die Laufverteidigung, da sie im gesamten Spiel mit wenigen Laufspielzügen konfrontiert wurden. Eigentlich hatten die Dolphins diese Schwachstelle in den vergangenen Wochen sehr gut in den Griff bekommen. Allerdings war davon an diesem Sonntag wenig zu sehen im Hermann-Löns-Stadion.

Erschwerend kam hinzu, dass sich auch an diesem Sonntag die Dolphins manchmal selber im Weg standen. Waren einmal einige Yards überbrückt, so kam es immer wieder zu Strafen – sowohl in der Offensive als auch in der Defensive – die dem gegnerischen Team Freiraum verschafften. Die Potsdam Royals hingegen machten es geschickter. Royals Quarterback Zachary Shaw setzte vor allem seinen Receiver Frederik Myrup Nielsen immer wieder gekonnt ein. Ebenfalls zeigte Receiver David Saul, dass er zurecht schon im dritten Jahr von den Royals verpflichtet wurde. Er sprang sogar als Quarterback ein, als Zachary Shaw im vierten Quarter das Feld verlassen musste. Für die Dolphins war zu diesem Zeitpunkt aber schon nichts mehr zu holen.

Viel zu schnell lagen die Dolphins schon in der Mitte der ersten Halbzeit mit zwei Touchdowns im Rückstand. Einen Vorsprung, den die Royals immer beibehielten und weiter ausbauten. Auf Seiten der Dolphins waren es Dominik Gröne und Cameron Richmond, die das Football Ei in die Endzone trugen. Bis dahin hatte die Offensive der Dolphins viele sichere Pässe nicht in Yards verwandelt. Hinzu kam, dass die Abstimmung zwischen Receiver und Quarterback nicht immer stimmte. Ein Rückschritt für die Offensive, denn eigentlich hatte die Dolphins Angriffsreihe in den vergangenen Spielen souveräner ihr Angriffsspiel aufgezogen. Durch die Abgabe des Angriffsrecht musste die Defensive der Dolphins auf das Feld.

Viel Zeit bliebt dabei der Verteidigungsreihe nicht um anzutreten. Gerade in Richtung Ende des Spiels merkte man, dass die Kraft der Defensive nachließ. Hinzu kam, dass gleich zwei Linebacker an diesem Tag den Dienst quittieren mussten. Linebacker Jonas Pohl musste nach einem Tackle das Spielfeld zwangsweise verlassen und wird aufgrund des Ausschlusses auch mindestens ein weiteres Spiel fehlen. Linebacker Ramon Schrittwieser, der schon angeschlagen in die Partie gegangen war, musste zur Halbzeit ebenfalls das Pad ausziehen. Keine leichte Aufgabe für Defensiv Koordinator Luigi Figlia, der erneut improvisierte.

Die Schwächung der Dolphins Verteidigung nutzten die Königlichen aus Potsdam geschickt aus. Mit Runningback Calvinaugh Jones etablierten sie immer mehr ihr Laufspiel und sorgten für genügend Raumgewinn. War Calvinaugh einmal nicht die erste Wahl, konnte Quarterback Shaw mit eigenen Läufen oder durch Pässe oder Ballübergaben auf David Saul punkten.

Die Paderborn Dolphins rutschen damit ein Stück weiter in Richtung Tabellenkeller. Doch die Dolphins haben im Gegensatz zu vielen Ligakonkurrenten die schwersten Partien schon hinter sich. Zwei Mal traf man schon auf die Düsseldorf Panther, einmal auf die Royals aus Potsdam. Damit hat man die Spitzengruppe schon mehrfach getroffen. Im nächsten Spiel treffen die Dolphins auf die Cougars. Die Reise nach Lübeck gilt als eine der anstrengendsten und langwierigsten.

Für die Paderborn Dolphins heißt es volle Konzentration auf die anstehenden Spiele. Die Spitzengruppe scheint, wenn man realistisch ist, in dieser Saison nicht erreichbar. Wichtig ist aber, dass man sich nun auf die Spiele gegen die direkte Konkurrenz konzentriert. Hier wird es wichtig sein, die kommenden Spiele zu gewinnen um sich gegen die unteren Tabellenränge weiter abzusichern. 

01.06.2017

Spitzenreiter der GFL2 Nord gastiert in Paderborn

Potsdam Royals sind die nächste Bewährungsprobe für die Dolphins

Die Paderborn Dolphins erwarten den Spitzenreiter der GFL 2 Nord. Mit den Potsdam Royals kommt zugleich ein bekanntes Team nach Paderborn. Royals und Dolphins trafen sich zur Relegation im Jahr 2014. Seither hat sich bei beiden Teams einiges verändert. Sowohl die Royals als auch die Dolphins sind zur festen Größe in der GFL2 geworden. In diesem Jahr könnte es für die Royals sogar weiter hinausgehen, denn das Team aus der Landeshauptstadt hat den Aufstieg als Saisonziel formuliert. Für die Dolphins kein leichter Gegner, denn die Königlichen werden den Ostwestfalen alles abverlangen.


Die Paderborn Dolphins erwarten am kommenden Wochenende die Potsdam Royals. Erneut wird das Team der Dolphins gefordert werden, denn die Royals belegen in der laufenden Saison den ersten Tabellenplatz und stehen mit fünf gewonnen Partien ohne Niederlage an der Spitze. Die Royals gaben vor der Saison den Aufstieg als Saisonziel aus und sind daher mit ihren Bemühungen voll im Soll. Den direkten Konkurrenten, die Düsseldorf Panther, konnten die Königlichen im ersten Aufeinandertreffen schlagen. Für die Paderborn Dolphins heißt es deshalb noch einen Schritt weitergehen, wenn sie im heimischen Hermann-Löns-Stadion die Royals schlagen wollen.

Bereits in den vergangenen zwei Jahren waren die Begegnungen mit den Royals immer auf Augenhöhe. Die Potsdam Royals sind dafür bekannt, dass sie ihren Kader stetig weiterentwickeln und eine hohe Stabilität in der Spielerbindung erzeugen. Neben Verstärkungen aus den USA sind Spieler aus dem europäischen Ausland bei den Potsdamern mit im Boot. Einen werden die Dolphins besonders im Auge behalten. Receiver David Saul ist den Ostwestfalen aus den vergangenen Jahren bekannt und kann auch in diesem Jahr wieder seine Receiver-Qualitäten unter Beweis stellen. Doch auch sein Receiver-Kollege Frederik Myrup Nielsen konnte bereits mehr als 500 Yards für die Royals erzielen.

Passgeber ist in der zweiten Saison Quarterback Zachary Shaw, der die Offensive der Potsdamer anführt. Die Entscheidung, im zweiten Jahr auf Shaw zu setzen, hat sich für die Potsdam Royals bereits ausgezahlt. Tiefe Pässe oder auch kurze Laufwege werden souverän vom US-Amerikaner bedient. Die Kombination aus Pass- und Laufspiel zeichnet die Offensive der Royals aus. Runningback Calvinaugh Jones leistet hier seinen Beitrag und konnte schon mehr als 600 Yards für die Königlichen erlaufen. David Saul hilft auch bei den Läufen aus und trägt sich selber mit mehr als 400 Yards auf Platz zwei der Statistik ein. Im Durchschnitt erreicht die Offensive der Potsdamer damit 37 Punkte pro Spiel.

Keine leichte Aufgabe für die Dolphins Defense, die sich in den vergangenen Spielen immer aktiver präsentierte. Die Defense der Ostwestfalen wird sich auch für die kommende Partie steigern müssen, um am Ende die starke Angriffsreihe zu stoppen. Bei Defensiv-Koordinator Luigi Figlia sollte dieses für die Defensive kein Problem sein, denn der Verteidigungs-Experte der Dolphins konnte immer wieder mit neuen Spielzügen und -taktiken die Angriffsreihen der Gegner verunsichern. Zudem lässt das Ergebnis gegen die Düsseldorf Panther hoffen, denn die Paderborner zeigten hier, dass sie auch bei den vermeintlich stärksten Teams der GFL 2 mithalten können.

Nun ist es an der Offensive der Paderborn Dolphins, wieder Fahrt aufzunehmen und zu liefern. Quarterback Justin Gomez und seine Jungs machten dafür erneut Überstunden und schauten sich das vergangene Spiel sehr im Detail an. Offensiv Korrdinator Andreas Kegelmann wird weiter das Laufspiel stärken, denn die Dolphins haben hier viel Nachholbedarf. Nach der Verletzung von Runningback Max Quandt wechseln sich Kai Boeger und Daniel Greitens bei den Läufen ab. Hier wird es vor allem auf das Blocken der Offensiv-Linie ankommen, dass sie Runningback und Quarterback genügend Zeit verschaffen.

Die Defensive aus Potsdam wird den Ostwestfalen nur wenig Spielraum lassen. Kein Team konnte mehr als 20 Zähler gegen die Potsdamer erzielen, im Durchschnitt waren es sogar nur 12 Punkte, die erreicht wurden. Dabei steht die Royals-Verteidigung sowohl gegen das Passspiel als auch gegen das Laufspiel souverän. Linebacker Demetrius Steed und Defensiv Tackle Michael Reynolds führen die Statistik der Royals an. Keine leichte Aufgabe für die Dolphins Offensive, die sich oftmals selber das Leben schwergemacht hat.

Daher ist die Unterstützung der heimischen Fans ein wesentlicher Faktor, wenn es um das erfolgreiche Abschneiden der Dolphins am kommenden Wochenende geht. KickOff ist am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr im heimischen Hermann-Löns-Stadion. American Football Begeisterte können bereits ab 11:00 Uhr ihrem Hobby frönen, denn dann trifft die U16 der Dolphins auf die Cologne Crocodiles.

30.05.2017

Nachwuchstalente der U13 in Köln erfolgreich

Ihr drittes Saisonspiel konnten sich die Youngsters der Paderborn Dolphins mit 30:14 gegen die Cologne Crocodiles durchsetzen. Bei einer aufreibenden hitzegeprägten Partie, waren es die Ostwestfalen, die über die gesamte Spieldauer einen kühlen Kopf behielten und somit den Sieg für sich verbuchen konnten.


Obwohl in den ersten beiden Spielen viel Lehrgeld gezahlt werden musste, konnte das Team sich seit Saisonbeginn deutlich verbessern und einige Fehler abstellen. Gegen die Crocodiles glänzten die Dolphins mit einer guten Defensearbeit, aber auch mit einer Offense, die in der Lage war die Kette zu bewegen. Den hohen Temperaturen geschuldet, wurde viel durchgewechselt, sodass auch zu großen Teilen Offense- und Defensespieler auf der jeweils anderen Seite des Balles spielen mussten.

An die gute Spielleistung soll im nächsten Heimspiel am 01.07. um 11:00 im heimischen Hermann-Löns-Stadion angeknüpft werden. Das Team freut sich natürlich über jeden, der an dem Tag den Weg ins Stadion findet und die Nachwuchstalente tatkräftig anfeuert.

29.05.2017

Keine Punkte für Dolphins in Düsseldorf

Gute Leistung der Dolphins Defensive wird nicht belohnt

Die Paderborn Dolphins unterliegen den Düsseldorf Panthern mit 0:16. In Düsseldorf kann die Defensive der Dolphins ordentlich Akzente setzen, doch die Dolphins Offensive kommt an diesem Tag nicht in Fahrt. Die Düsseldorf Panther können mit ihrer Defensive viel Druck auf die Paderborner ausüben die nur selten mit Pässen, dafür vermehrt mit Laufspielzügen immer wieder mühsam sich Yards erarbeiten mussten. Am Ende reichte es für die Paderborner aber nicht um in die Nähe der Endzone der Düsseldorfer zu kommen.


Das Rückspiel gegen die Düsseldorf Panther geht für die Paderborn Dolphins ebenfalls verloren. Konnten die Panther schon im Hinspiel die Ostwestfalen schlagen, so setzen sich die Panther im Rückspiel mit 16:0 durch. Eine heiße Partie hatten die Paderborner erwartet und erhielten diese nicht nur dank der sommerlichen Außentemperaturen. Beide Teams zeigten einen anspruchsvollen American Football mit viel Leidenschaft, so dass das Spielgeschehen oftmals durch Unterbrechungen aufgrund von Strafen zerfahren wirkte.

Die Paderborn Dolphins zeigten in der Defensive eine gute Leistung und hielten die Düsseldorfer Angriffsreihe weitestgehend in Schach. Gerade das Laufspiel vom Düsseldorfer Runningback Octavias McKoy hatten die Paderborner gut im Griff. Dieser hatte im Hinspiel in Paderborn durch einige Soloaktionen immer wieder für Raumgewinn gesorgt. Auch im Rückspiel zeigte McKoy immer wieder seine Schnelligkeit, doch war die Defensive in diesem Spiel schneller zur Stelle und stoppte das Vorankommen.

Zudem verteidigen die Dolphins gut gegen das Passspiel von Quarterback Zachary Maynard. Dieser konnte mit seiner Offensive zwar zwei Mal die Endzone erreichen und damit Punkte auf das Score-Board bringen, doch wurde er oftmals früh gestoppt. Die daraus resultierenden Fieldgoal-Versuche landeten nicht alle zwischen den Torsangen und führten nur einmal zu Punkte. Eine sehr gute Leistung der Paderborner Defensive, die sich wach und agil in Düsseldorf präsentiert.

Keine schlechte Voraussetzung um in Düsseldorf erfolgreich zu sein, doch an diesem Tag lief es in der Paderborner Offensive nicht rund. Die Angriffsreihe der Ostwestfalen wurde von einer stark aufspielenden Düsseldorfer Defensive immer wieder frühzeitig gestoppt. Viele Angriffsversuche blieben beim dritten Versuch hängen. Zudem machten viele Strafen gegen die Offensive den Dolphins das Vorankommen unmöglich. Die Düsseldorfer die schon im Hinspiel gut gegen das Passspiel der Dolphins agiert hatten können an ihrem Erfolgsrezept festhalten und verhindern auch in diesem Aufeinandertreffen erfolgreiche Pässe.

Ideenlos war die Offensive allerdings nicht. Offensiv Koordinator Andreas Kegelmann hatte vor der Partie angekündigt, dass man weiter am Laufspiel arbeiten werde und dieses etablieren möchte. Dieses gelang auch immer wieder, doch konnte sich die Defensiv-Line der Düsseldorfer schnell auf die neue Situation einstellen. So gelang es den Paderbornern nicht in die Endzone zu kommen. Trotz der respektablen Leistung sah man auf Seiten der Dolphins enttäuschte Gesichter, hatte man sich von der Partie ein wenig mehr versprochen.

Am kommenden Wochenende erwartet die Paderborn Dolphins die nächste Herausforderung. Der amtierende Tabellenführer - die Potsdam Royals - kommen nach Ostwestfalen. Damit das Team hier erfolgreich abschneiden kann, werden die Paderborn Dolphins sich erneut steigern müssen. Bei gleichbleibender Leistung der Defensive bedarf es dann noch einer guten Leistung im Angriff. Vor heimischen Publikum sollte dieses aber mit Hilfe der heimischen Fans gelingen. Das Team der königlichen hat die Marschroute Aufstieg ausgegeben. Ein Plan der bisher aufzugehen scheint. Für die Dolphins heißt es noch einmal im Detail schauen was verbessert werden kann.

26.05.2017

Düsseldorf Panther erwarten Paderborn Dolphins

Ausfälle machen Partie zu einer zusätzlichen Herausforderung

Am kommenden Samstag geht es für die Herren der Paderborn Dolphins nach Düsseldorf. Das Team aus Ostwestfalen trifft auf die Düsseldorf Panther. Die Panther, die bereits in Paderborn zu Gast waren, gelten als schwerer Gegner. Das Hinspiel hatten die Panther in Paderborn deutlich mit 46:26 gewonnen. Das Rückspiel wird nicht einfacher für die Dolphins werden. Die Düsseldorfer haben sich auf dem zweiten Tabellenplatz eingenistet und werden dieses sicherlich verteidigen. „Herausfordernde Spieltage und schwere Gegner“, hatte Präsident David Schmidtmann mit Blick auf die anstehenden Paarungen seine Einschätzung abgegeben. Für die Paderborn Dolphins heißt es vor allem ‚es gibt nichts zu verlieren und alles geben‘.


Die Paderborn Dolphins konnten im Spiel gegen die Rostock Griffins sich aus dem Tabellenkeller befreien. Am kommenden Wochenende wartet nun ein komplett anderes Team auf die Ostwestfalen. Die Mannschaft der Düsseldorf Panther überzeugt in der laufenden Saison nicht nur mit einer kraftvollen Verteidigungsreihe, sondern ebenfalls mit einem soliden Angriffsspiel. Die Offensive der Panther baut dabei vor allem auf das Zusammenspiel von Octavias McKoy und Quarterback Zachary Maynard. Gerade, wenn ein Spielzug einmal nicht so gelingt wie geplant, sind es immer wieder McKoy und Maynard die den Panther-Angriff am Leben halten. So waren es McKoy und Maynard die in Paderborn mehrere dritte Versuche in ein First-Down verwandelten.

Runningback McKoy konnte dabei schon in den Liga-Statistiken die ersten Ränge mit erobern. Lediglich die Laufabteilung aus Potsdam konnte den US-Boy bisher noch übertrumpfen. Doch McKoy ist natürlich nicht der einzige Düsseldorfer der Punkte sammeln kann. Receiver Brice Jacques Coquin sowie Tim Haver Droeze gehören zu den erfolgreichen Passempfängern. Zusammen mit Tight-End und Ersatzquarterback Manuel Engelmann konnten sie schon über 500 Yards für die Panther erzielen. Dieses Trio werden die Dolphins stoppen müssen, wenn sie gegen die Düsseldorfer die Oberhand behalten wollen. In der Defensive treffen die Dolphins vor allem auf eine starke Defensiv-Line sowie ein gutes Backfield. Die gute Arbeit der Defensiv-Backs war es im Hinspiel, die den Paderbornern Passempfängern das Leben schwermachte.

Doch die Paderborn Dolphins sind nicht chancenlos. Die Paderborner sind das Team welches am meisten Punkte gegen die Düsseldorfer erzielen konnte. Kassierten die Düsseldorfer im Durchschnitt 15 Punkte pro Spiel, konnten die Paderborn Dolphins mit 26 Punkten die Statistik übertrumpfen. Alles Kennzahlen die Offensiv-Koordinator Andreas Kegelmann nicht interessieren. Kegelmann möchte vor allem, dass das Laufspiel weiter ausgebaut wird und die Offensive in ihrem Angriffsspiel weiter an Sicherheit gewinnt. Doch bereits nach dem Spiel gegen die Rostock Griffins war Kegelmann nachdenklich. Offensiv-Line-Spieler André Siewert verletzte sich im Spiel gegen die Gäste aus dem Norden und wird die komplette Saison ausfallen. Ein zusätzlicher Erschwernisfaktor, denn Tight End Niklas Rentsch Holm sowie Runningback Max Quandt fehlen zudem.

Defensiv Koordinator Luigi Filia kennt diese Probleme. Er musste in den vergangenen Spielen immer wieder in der Defensive umstellen, da verletzungsbedingt Spieler fehlten. Doch für den Defensiv-Spezialisten kein Grund sich zu verstecken. Stetig wurde das System der Verteidigungsreihe verbessert und das Zusammenspiel ausgebaut. Mit Defensiv-Tackle Darian Childers und Linebacker Jerrod Shelby konnte Filia sein Verteidigungssystem weiter stärken. Zufrieden war er mit der Leistung im Hinspiel nicht, denn zu einfach hatten sich die Dolphins überwinden lassen. Einen Umstand den Filia klar im Blick hat und weiter mit der Mannschaft an Spielsystem und -technik arbeitet.

Herausfordernd beschrieb Präsident David Schmidtmann die anstehende Partie. Die Paderborn Dolphins haben in Düsseldorf nichts zu verlieren und können sich durch eine gute Leistung – egal wie das Spiel ausgeht – noch weiter steigern. „Natürlich ist ebenfalls klar, dass wir nicht mit einer Niederlage als Erwartung in das Spiel gehen“, sagte Präsident Schmidtmann. Eine zusätzliche Steigerung verspricht Schmidtmann sich auch für die kommende Partie. „Das Team kann viel mehr als wir bisher gesehen haben, ich gehe davon aus, dass wir auch am kommenden Wochenende neue Seiten an der Mannschaft sehen werden.

22.05.2017

Dolphins drehen erst im vierten Quarter das Spiel

Rostock Griffins zeigen sich als schwer zu überwindender Gegner

Die Paderborn Dolphins können sich im Spiel gegen die Rostock Griffins zu Hause mit 33:29 durchsetzen. Denkbar knapp und erst im vierten Quarter erlangen die Gastgeber die Oberhand und bremsen die Gäste aus dem Norden. Bei sonnigem Wetter sehen 700 Zuschauer im Hermann-Löns-Stadion, dass die Ostwestfalen nicht einfach klein zu bekommen sind. Im entscheidenden vierten Quarter ist es die Souveränität der Offensive, die gleich zwei Mal in die Endzone gelangt und zugleich das Durchsetzungsvermögen der Defensive, die das Spiel drehen.


Für die Zuschauer war es eine packende Partie von zwei Mannschaften auf Augenhöhe, für den Präsidenten der Dolphins, David Schmidtmann, manchmal eine Spur zu viel Spannung, wie er nach dem Abpfiff verriet. „Erst einmal ein großes Kompliment an die Mannschaft. Das Team hat sich trotz des Rückstandes und der stark aufspielenden Griffins-Offensive sowie Defensive nicht hängen lassen. Die Jungs haben zurück ins Spiel gefunden und es noch einmal gedreht“, sagte Schmidtmann und ergänzte: „Für den Zuschauer sind solche Spiele immer sehr schön, wenn man an der Seitenlinie mitfiebert, dann bekommt man manchmal schon graue Haare.“

Schmidtmann merkte damit an, dass sich die Dolphins an diesem Sonntag das Leben wieder selber schwergemacht hatten. Schon im ersten Drive gaben die Dolphins das Angriffsrecht ohne Punkte ab und kassierten im Gegenzug viel zu einfach einen Touchdown. Dabei war es vor allem das Gespann aus Receiver Cortez Barber und Quarterback Trent Cummings, die immer wieder für Raumgewinn sorgten. Diese Kombination bekamen die Dolphins erst in den Griff, als Defensiv Koordinator Luigi Figlia die Abwehrreihe ein wenig umstellte. Die Umstellung brachte der Dolphins Defensive mehr Standhaftigkeit und sorgte dafür, dass die Griffins variieren mussten. Der Rostocker Runningback Daniel Engel musste zu diesem Zeitpunkt immer wieder durch Läufe wichtige Yards erarbeiten.

Auf der Gegenseite war es vor allem der gute Mix aus Laufspiel und Pässen. Offensiv Koordinator Andreas Kegelmann hatte im Vorfeld versprochen, dass man weiter am Laufspiel gearbeitet hatte und damit noch unberechenbarer werden wollte. Kai Böger und Daniel Greitens waren es immer wieder, die sich durch die Griffins Verteidigung arbeiteten. Zwei Pässe auf Dominic Gröne ließen die Dolphins-Fans jubeln, als dieser den Ball in die Endzone trug. Doch die Extrapunkte sollten nicht recht gelingen. Einen konnten die Rostocker sogar blocken und zurück in die Dolphins Endzone tragen.

Vor der Halbzeitpause setzte die Dolphins Defensive noch einmal alles daran, die Griffins Offensive zu stoppen. Zwar reichte es noch zu einem Fieldgoal, doch damit hielt die Dolphins Verteidigung die Rostocker auf Schlagdistanz. Die Halbzeitpause nutzten beide Mannschaftsteile, um noch einmal die taktischen Abstimmungen zu verbessern, denn schon im zweiten Quarter zeigten die Griffins, dass sie sich auch kurzfristig auf die Dolphins einstellen können. Das Laufspiel wurde früher gestoppt und so waren es wieder die Receiver, die von Quarterback Justin Gomez bedient wurden.

Gomez wurde dann besonders in der zweiten Halbzeit gefordert. Nachdem Receiver Cameron Richmond und Dominic Gröne in Manndeckung durch die Rostocker genommen worden waren, musste der Dolphins Quarterback weiter variieren. Mit Max Nolte, Marvin Liggesmeyer und Tobias Handirk wurden aber starke und ballsichere Passempfänger bedient. Als nach einem Touchdown dann auch noch die Two-Point-Conversion im dritten Quarter gelang, hatte man das Gefühl, dass der Knoten endlich platzte. Die Defensive der Dolphins spielte sicherer auf und zeigte immer wieder, dass sie die Griffins stoppen konnte.

Im Gegenzug gelang es Offensiv Koordinator Kegelmann, die Angriffsreihe verlässlich über das Feld zu schicken, so dass die Dolphins am Ende des dritten Quarters nur noch mit zwei Zählern hinten lagen. Die Antwort der Griffins folgte direkt mit einem erneuten Touchdown. Doch die Offensive der Dolphins legte sechs Minuten vor Ende der Partie noch einmal nach und punktete durch Runningback Daniel Greitens. Die Defensive stoppte erfolgreich die Griffins und die Dolphins Offensive konnte erneut punkten, so dass aus dem Rückstand nun eine knappe Führung erwachsen war.

Danach wechselte sich das Angriffsspiel noch zwischen den Dolphins und Griffins hin und her. Am Ende war es die Interception von Safety Frederik Finke 45 Sekunden vor dem Ende, die den Dolphins das Beenden des Spiels ermöglichte. Ein großer Wehrmutstropfen bleibt jedoch für die Dolphins, Starting Center Andre Sievert verletzte sich in einem der letzten Drives und wird für einige Spiele ausfallen. Der Mittelmann der Offensiv-Linie gehört mit zu den erfahrensten Dolphins Spielern und wird sicherlich in der Angriffsreihe fehlen. „Natürlich sind Verletzungen immer sehr ärgerlich, doch gerade Center und Quarterback müssen gut eingespielt sein, so dass die Verletzung besonders schmerzt“, sagte Offensiv-Chef Kegelmann.

Am kommenden Wochenende geht es für die Paderborn Dolphins zu den Düsseldorf Panther. Der Zweite der GFL2 Nord leistete sich erst eine Niederlage und konnte die Dolphins deutlich bezwingen. Keine leichte Aufgabe für die Ostwestfalen. Sicherlich wird sich das Team intensiv auf die Partie vorbereiten. „Wir wissen, dass wir durch die personellen Veränderungen und die verletzten Spieler immer wieder neu schauen müssen. Düsseldorf ist einer der stärksten Gegner in der Saison 2017, wir fahren aber auch nicht nach Düsseldorf, um zu verlieren“, sagte Präsident Schmidtmann.

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