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Aktuelles

19.09.2016

Paderborn Dolphins verpflichten Quarterback

Planung für die kommende GFL2 Saison läuft schon auf Hochtouren

Die Paderborn Dolphins können ihre erste Neuverpflichtung für die Spielzeit 2017 vorstellen. Die Position des Quarterbacks konnte bereits besetzt werden. In der kommenden GFL 2 Saison wird Jordan Moore die Offensiv-Spielmacher-Rolle besetzen. Die sportliche Leitung, David Schmidtmann, sowie Head Coach Carsten Weber zeigten sich über die frühe Verpflichtung mehr als erfreut. Der US-Amerikaner Jordan Moore sammelte bereits Erfahrung in europäischen American Football Vereinen. In Frankreich und zuletzt in der italienischen Liga zeigte er, dass er eine gesunde Mischung aus Lauf- und Passspiel beherrscht.


Der diesjährige Quarterback Ethan Haller hatte frühzeitig bekannt gegeben, dass er im kommenden Jahr nicht noch einmal für die Paderborn Dolphins auf dem Feld stehen wird. Für Haller war es vorerst die letzte Spielzeit als aktiver Spieler. Für den sportlichen Leiter und Präsidenten der Paderborn Dolphins, David Schmidtmann, war damit klar, dass nach der Saison 2016 direkt mit der Suche nach einem neuen und passenden Quarterback begonnen werden musste.

Jetzt konnte Schmidtmann gemeinsam mit Head Coach Carsten Weber die Neuverpflichtung für das Jahr 2017 vorstellen. Der US-Amerikaner Jordan Moore wird in der kommenden Spielzeit für die Paderborn Dolphins als Trainer und Quarterback aktiv sein. Die favorisierte Besetzung für die kommende Spielzeit, wenn es nach Head Coach Weber geht. Moore verfügt mit seinen 23 Jahre nicht nur über einen starken Wurfarm, sondern zeigte ebenfalls in den vergangenen Jahren seine Laufstärke. Mit 1,88 m gehört Jordan Moore zu den größer gewachsenen Quarterbacks. Mit 95 kg ist er ebenfalls nicht einfach zu stoppen, wenn er selber mit dem Ball läuft. Seine früheren Teams bestätigen ihm, dass er maßgeblich am Erfolg der Mannschaft beteiligt war.

Ein Grund für Head Coach Carsten Weber und David Schmidtmann positiv schon jetzt in Richtung der neuen Saison zu schauen. Mit Moore haben die beiden einen Quarterback gefunden, der sowohl individuelle Klasse hat, selber zu laufen, aber auch die nötige Pocket Awareness besitzt. Wie seine American Football Karriere startete und was er sich für die kommende Spielzeit so alles vorgenommen hat, erzählte Jordan Moore im Interview.

 

Paderborn Dolphins: Hallo Jordan, kannst du uns ein bisschen über deine American Football Karriere berichten? Wann hast du mit American Football begonnen? Auf welcher Position und wo hast du College gespielt?

Jordan Moore: Hallo Dolphins-Familie! Ich habe im Alter von 12 Jahren mit dem American Football begonnen. Vom ersten Tag an spiele ich Football als Quarterback. Nach der High-School habe ich durch ein Stipendium an der Texas State University gespielt.

 

Paderborn Dolphins: Warst du schon einmal in Europa und hast hier gespielt?

Jordan Moore: Ja, im Jahr 2014 war ich das erste Mal in Europa und habe bei den La-Queue-En-Brie Gladiateurs in Frankreich gespielt. Danach bin ich allerdings wieder in die USA gegangen und wurde ein Jahr von Corpus Christi Fury in den USA unter Vertrag genommen. Das Team spielt in der Arena League, ein Spielformat, welches in Europa eher unbekannt ist. 2016 bin ich wieder nach Europa zurückgekehrt und habe für die Bergamo Lions in Italien gespielt.

 

Paderborn Dolphins: Wie haben dir deine Aufenthalte in Frankreich und Italien gefallen?

Jordan Moore: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Beide Länder sind faszinierend, vom Essen über die Leute bis zu den tollen Städten. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie ich mir 2014 auf dem Weg nach Frankreich im Flugzeug nicht so sicher war, ob Europäer Football überhaupt ernst nehmen. Nach den 2 Jahren muss ich sagen: Ja, sie tun es! American Football wird in Europa aus meiner Erfahrung immer bekannter, was ich toll finde.

 

Paderborn Dolphins: Was war der größte kulturelle Unterschied zu den USA?

Jordan Moore: Der größte Unterschied? (überlegt) Sicherlich die Sprache. Es ist manchmal schwierig, sich zu verständigen, wenn jemand kein Englisch spricht und man die Richtung wissen möchte... (lacht)

 

Paderborn Dolphins: Warum hast du dich für uns – die Paderborn Dolphins – entschieden?

Jordan Moore: Ich habe für mich für die Dolphins entschieden, da sie ein sehr besonderes Team sind, mit tollen Spielern, Trainern und dem unbedingten Willen zu gewinnen. Nachdem ich einige Videos des Teams gesehen habe, war ich mir sicher, dass dieses Team das richtige für mich ist und ich alles dafür tun möchte, die sehr positive sportliche Entwicklung fortzusetzen.

Ein weiterer Grund für die Dolphins waren die tollen Gespräche mit Head Coach Carsten Weber und Präsident Schmidtmann über das Programm und die Ziele des Vereins. Sie waren von Beginn an sehr ehrlich bezüglich ihrer Erwartungen an mich als Importspieler, was ich toll finde.

 

Paderborn Dolphins: Welche Ziele hast du dir persönlich für 2017 gesetzt? Welche mit dem Team?

Jordan Moore: Mein persönliches Ziel ist es, das Team besser zu machen als 2016. Außerdem möchte ich Freundschaften schließen, die mich und meine Teamkameraden lange verbinden.

Mein Ziel mit dem Team ist sehr einfach: WIN A CHAMPIONSHIP!

 

Paderborn Dolphins: Was sind deine besonderen Stärken als Quarterback?

Jordan Moore: Meine Stärken liegen darin, dass ich sowohl laufen als auch passen kann. Viele Leute sehen mich laufen und vergessen dabei, wie gut ich passen kann. Das ist ein großer Vorteil von mir, da ich die Offense flexibel führen und auch selber viele Yards überbrücken kann.

 

Paderborn Dolphins: Magst du uns etwas von deiner Familie berichten? Du scheinst ein Familienmensch zu sein!

Jordan Moore: Ich bin auf jeden Fall ein Familienmensch. Das liegt wohl daran, dass ich aus einer großen Familie komme. Ich habe sieben Brüder und zwei Schwestern. Da ich der zweitälteste bin, war ich immer auch der "große Bruder", der mit dafür verantwortlich war, meine jüngeren Geschwister groß zu ziehen. Wenn man aus so einer großen Familie kommt wie ich, vor allem mit so vielen Jungs, sind Wettbewerbe untereinander ein wichtiger Teil des Lebens. Wir haben uns immer gegenseitig angestachelt und gemessen, wer der Beste ist. Daher kommt mein absoluter Siegeswille!

Ich selber habe eine Tochter namens Maia Anabelle Moore, die am 19. September ein Jahr alt geworden ist. Sie ist heute meine Motivation für alles.

 

Paderborn Dolphins: Dankeschön für das Gespräch. Wir freuen uns, dich im kommenden Jahr persönlich kennen zu lernen!

 

Mit dem neuen Kopf der Offensive haben Head Coach Weber und David Schmidtmann sicherlich eine ganz neue Art von Quarterback für die Paderborn Dolphins verpflichtet. Weber, der den Mix aus Laufspiel und Pässen sehr schätzt, meinte: „Ich bin froh, dass wir so einen netten und hochkarätigen Quarterback für die Paderborn Dolphins finden konnten. Es ist selten, dass man sich so früh einigen kann. Für uns ist dieses aber sehr gut, denn so haben wir schon frühzeitig die Möglichkeit, das Team weiter auszubauen.“

Präsident Schmidtmann ergänzte: „Ich kann wohl sagen, dass ich noch nie so früh mit einer Verpflichtung fertig war. Besonders bei der Position des Quarterbacks ist es immer schwierig. Dieses ist einfach damit begründet, dass es nicht viele gute Spieler gibt. Einen Glücksfall wie Ethan Haller, den wir schon kannten, damit kann man nie rechnen.“

Mit Jordan Moore scheint den Dolphins eine sehr gute Verpflichtung geglückt zu sein. Neben seinen guten Bewertungen seiner vorherigen Mannschaften, kann Moore gerade aus seiner Zeit an der Texas State University mit viel Erfahrung um die Ecke kommen. Für Schmidtmann und Weber ist zudem klar, dass Moore ebenfalls eine Perspektive für die Dolphins sein kann. Besonders, wenn er auch in den kommenden Jahren weiter American Football spielen wird, kann sich Schmidtmann auch eine längerfristige Zusammenarbeit vorstellen.

14.09.2016

Dolphins ziehen ein positives Fazit

Paderborn Dolphins übertreffen die Erwartungen des sportlichen Vorstandes.

Die Herren der Paderborn Dolphins können die German Football League 2 - Saison 2016 auf dem zweiten Tabellenplatz abschließen. Mit zehn gewonnenen Partien und nur vier Niederlagen können die Dolphins eine positive Bilanz nach dieser Saison ziehen. Das zweite Jahr – welches in der Regel als schwieriges Jahr für einen Aufsteiger beschrieben wird – brachte die Mannschaft noch einmal einen Schritt weiter. Für den sportlichen Leiter und Vorsitzender der Paderborn Dolphins, David Schmidtmann, ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis.


Die Herren der Paderborn Dolphins ziehen nach der GFL2 Saison ein positives Fazit.  Natürlich hallte in den Köpfen der Paderborn Dolphins noch die Niederlage aus dem Spiel gegen die Bielefeld Bulldogs nach, aber mit einer entsprechenden Distanz zum letzten Spiel können die Paderborn Dolphins nur positiv in die Zukunft schauen.

Vor Saisonbeginn hatte Head Coach Carsten Weber gemeinsam mit Präsident David Schmidtmann einige Ziele formuliert, unter anderem wollte man die vermeintliche Auswärtsschwäche ‚hinter sich lassen', vor auswärtigen Publikum also mehr gewonnene Spiele erzielen. Statistisch gesehen können die Dolphins hinter dieses Ziel einen Haken machen. Die Paderborn Dolphins schlossen die Saison 2016 mit zehn gewonnenen Spielen und nur vier Niederlagen (10-0-4) ab. Das Ergebnis 2015 ließ sich aber ebenfalls schon sehen. Hatte man im ersten GFL2-Jahr gleich mit acht Siegen und sechs Niederlagen eine deutliche Marke in der GFL 2 Nord hinterlassen.

Den zweiten Tabellenplatz hatte man erst gar nicht in Betracht gezogen, sondern war bewusst vorsichtig und zurückhaltend an die Saisonplanung gegangen. Neben Veränderungen im Trainerumfeld war David Schmidtmann aber ebenfalls bewusst, dass das zweite Jahr in der GFL 2 sicherlich schwerer werden würde. Einige Spieler hatten die American Football Uniform an den Nagel gehangen und die Euphorie der neuen Liga ließ langsam nach. Ein besonderes Bonbon präsentierte Schmidtmann dann mit der Verpflichtung von US-Boy Ethan Haller. Haller war bereits im Aufstiegsjahr der Quarterback der Paderborn Dolphins und hatte 2014 eine perfekte Saison mit den Ostwestfalen gespielt. Von seiner Qualität überzeugt, setzte Schmidtmann auch 2016 auf Ethan Haller.

Eine nicht einfache Entscheidung, die David Schmidtmann vor der Saison tätigte, denn Schmidtmann setzte mit Haller auf einen Quarterback, der mit über 30 Jahren nicht mehr zu den jüngsten Spielmachern gehört. Doch die Investition und das Vertrauen in die Fähigkeiten von Haller wurden mehr als belohnt. Haller, der als exakter und akkurater Pass- und Pocket-Quarterback bekannt ist, legte gleich in den ersten Spielen sehr gut los. Am Ende stand in der Total Offense Statistik für die Paderborn Dolphins mehr als 5.000 Passing Yards. Damit führte Haller die Statistik mehr als deutlich an. Die weiteren Teams lagen mit mehr als 500 Yards hinter den Dolphins.

Auch die Auswahl an weiterer Verstärkung aus den USA zeigte Wirkung. Neben Haller spielte auch Receiver Cameron Richmond eine überragende Saison. Mit mehr als 30 gefangenen Touchdown-Pässen und knapp 2.500 gefangenen Yards erzielte er insgesamt mehr als 200 Punkte für die Dolphins in einer Saison. Linebacker Andrew Traver und Defensive Liner Andre Starks brachten nicht nur eine gewisse Ruhe in die Defensive, sondern sorgten durch ihre unauffälligen aber zielgerichteten Defensiv-Arbeit für die notwendige Rückendeckung.

Am Ende reichte es dann zu Platz zwei in der Tabelle. Wenn man die vier Niederlagen der Saison im Detail betrachtet, kann man teilweise unzufrieden sein, vor allem über die unnötigen Niederlagen gegen Bielefeld und Essen. Allerdings muss man auch anerkennen, dass die Spiele gegen Lübeck und Köln in der Rückrunde mehr als ‚verdient‘ verloren wurden. Besonders das Spiel gegen die Cologne Crocodiles zeigte, dass das Team aus der Domstadt am Rhein schon weiterentwickelt war und an dem Tag einfach einen besseren American Football spielte als die Ostwestfalen.

Entwicklungspotential gab es ebenfalls in diesem Jahr bei den Dolphins zu erkennen. Gerade zu Beginn der Saison war die Ausbeute bei den PATs nach dem Touchdown so schlecht, dass es besser war für die Dolphins, die Two Point Conversion zu spielen. Trotz einer Erfolgsrate von nur 25 % erreichten die Dolphins damit mehr Punkte als mit dem PAT. Einen Umstand, den auch Head Coach Carsten Weber direkt erkannte und gegensteuerte. Schon nach drei Partien hatten die Dolphins diese Schwäche im Griff und gelangten zu alter Stärke zurück.

Was die Paderborner im gesamten Jahr nicht in den Griff bekamen, war die Verteidigung gegen sehr gute und agile Receiver. Immer wieder zeigte sich bei den Dolphins, dass ein Mittel gegen die Defensive ein gutes Receiver-Gespann auf den Flügeln sein konnte. Die Runningback-Abteilung der Dolphins blieb sicherlich auch hinter den theoretischen Möglichkeiten. Sicherlich auch eine Berechenbarkeit, die Teams in der Rückrunde ausnutzten, wenn sie gegen die Dolphins antraten.

Trotz allem Verbesserungsbedarfs bleibt am Ende sowohl für den Paderborner Head Coach Carsten Weber als auch für den sportlichen Leiter David Schmidtmann ein rund um positives Fazit. Schmidtmann sagte nach dem letzten Spiel: „Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir am Ende um die Meisterschaft mitspielen und auf dem zweiten Tabellenplatz landen, dann hätte ich gesagt ‚Ja klar‘ und wäre lächelnd gegangen. Wir sind von unserer Arbeit und unserem Team überzeugt, und es sei noch einmal betont – die Mannschaft hat unsere Erwartungen weit übertroffen“. David Schmidtmann weiß aber auch, dass die Messlatte nun extrem hochgelegt ist.

Für die kommende Saison startete direkt nach dem Spiel in Bielefeld die Planung. Für die Paderborn Dolphins geht damit eine mehr als erfolgreiche Saison als Vizemeister der GFL 2 Nord zu Ende. Im dritten Jahr wird es sicherlich noch einmal erneut herausfordernd. Personalfragen will Schmidtmann wie in den kommenden Jahren früh beantworten. „Wir haben sehr gute Erfahrung damit gemacht, dass wir bereits früh mit einer sehr detaillierten Planung begonnen haben. So wusste jeder – Spieler, Trainer, Betreuer usw. - wie es in der kommenden Spielzeit weitergeht“, so Schmidtmann.

Die Dolphins hoffen, dass sie an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen können und freuen sich schon jetzt auf die Saison 2017.

08.09.2016

Dolphins U16 ist Meister der Regionalliga

Zwei Spieltage vor dem Saisonende heißt der Meister Paderborn Dolphins

Die U16 der Paderborn Dolphins kann in diesem Jahr eine positive Bilanz ziehen. Vor dem Ende der laufenden Saison sichert sich das Team der Ostwestfalen die Meisterschaft in der Regionalliga Ost. Mit einem 18:6 Erfolg gegen die Assindia Cardinals sind die Paderborn Dolphins nun uneinholbar auf dem ersten Tabellen Platz. Gegen den direkten Konkurrenten aus dem Ruhrgebiet gelang es den Dolphins trotz widriger Wetterbedingungen die Punkte mit nach Ostwestfalen zu nehmen.


Mehr als zufrieden zeigten sich die Paderborn Dolphins mit dem Saisonergebnis der U16. Zu Saisonbeginn war man sich noch nicht sicher, wie sich die Ligaumstellung von vormals vier Teams auf drei Teams für die Paderborn Dolphins auswirken würde. Am Ende können die Paderborn Dolphins ein positives Fazit ziehen.

Schon zwei Spieltage vor dem Saisonende machte die U16 der Dolphins den Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Ost perfekt. Gegen die Assindia Cardinals setzte sich das Team aus Ostwestfalen mit 21:6 deutlich durch. Vereinspräsident David Schmidtmann zeigte sich erfreut über diese anhaltende, positive Entwicklung der Jugendmannschaften: „Wir haben ein ganz tolles Jugendprogramm bei den Dolphins. Nicht nur weil wir gute Spieler haben, sondern auch weil ein tolles Team um die Mannschaft herum gearbeitet hat. Das Lob gilt natürlich vor allem den Jungs, die eine tolle Saison gespielt haben, ich möchte aber nicht die Eltern, Trainer und Teammanager vergessen, die sich mit mindestens genauso viel Herzblut engagieren. Eine tolle Leistung!“

Mit acht Spielen und keiner Niederlage sind die Paderborn Dolphins mit der U16 deutlich an der Tabellenspitze. Der direkte Konkurrent aus Essen musste sich zwei Mal gegen die Ostwestfalen geschlagen geben. Am kommenden Wochenende sollte das Team der Paderborn Dolphins auf die Münster Mammuts treffen, doch diese mussten das Spiel in Paderborn absagen. Ob und wann es einen Nachholtermin geben wird, wird sich erst in den kommenden Wochen entscheiden. Sollte das Spiel nicht wiederholt werden, dann kommen die Dolphins dem nächsten Ziel einen Schritt näher: die Perfekt Season. Sollte die U16 alle Spiele gewinnen, so spricht man von der perfekten Saison und kann sich zusätzlich, auch wenn es dafür keine Punkte gibt, einen weiteren Erfolg anrechnen.

Eine tolle Leistung die auch Dolphins Präsident Schmidtmann lobend erwähnte: „Jede Partie zu gewinnen ist sehr schwer und bedarf einer hohen Motivation. Bisher hat das Team dieses grandios gemeistert. Wir drücken die Daumen, dass es auch dieses Ziel von den Jungs erreicht wird.“

05.09.2016

Paderborn Dolphins unterliegen den Bulldogs

OWL-Derby-Niederlage überschattet die gute Saisonleistung der Dolphins

Die Paderborn Dolphins verlieren das OWL Derby gegen die Bielefeld Bulldogs mit 29:34 und müssen sich mit einer Niederlage aus der Saison 2016 verabschieden. Lange kontrollierten die Dolphins das Spiel in Bielefeld. Am Ende waren es die Unachtsamkeit, die es den Bulldogs ermöglichte das Ruder an sich zu reißen. Zudem fanden die Dolphins kein erfolgreiches Mittel gegen die Quarterback Kujak und Receiver Smith Kombination – beide Bulldogs schafften es immer wieder das Spiel der Bulldogs am Leben zu halten.


Die Paderborn Dolphins müssen sich im letzten Spiel der laufenden Saison geschlagen geben. Das Team aus Paderborn unterliegt den Bielefeld Bulldogs mit 29:34 obwohl man lange Zeit das Ruder selber in der Hand hatte. Zwar hatten die Dolphins noch eine Minute vor Spielende die Möglichkeit die Führung wieder an sich zu reißen, doch ein abgefangener Pass durch die Bulldogs Defensive zerstörte die Chance auf einen Punktgewinn.

Die Spielentscheidende Szene war es allerdings nicht im Stadion Rußheide in Bielefeld. Schon viel früher hatten die Paderborn Dolphins das Zepter aus der Hand gegeben und den Bulldogs das Feld überlassen. Vor allem die vielen unnötigen Flaggen aufgrund von Passbehinderungen brachten die Bulldogs immer wieder zurück ins Spiel. Auf der anderen Seite zeigte der Bielefelder Receiver Bert Smith sowie sein US-Quarterback Hank Kujak, dass sie sich blind aufeinander verlassen konnten. War einmal keine Anspielstation verfügbar, so konnte Kujak immer wieder Smith suchen und diesen anspielen. Ein Duo welches die Defensive der Dolphins nicht in den Griff bekam.

Sicherlich eine ebenfalls erschwerende Situation war für die Dolphins der Ausfall von gleich vier Stammkräften in der Defensive. Für Head Coach Carsten Weber keine Entschuldigung, aber sicherlich eine Erklärung für viele Fehler die in der Verteidigung gemacht wurden. Die Dolphins Offensive noch in der ersten Spielzeit eine wirkungsvolle Angriffsformation schaffte es in der zweiten Spielhälfte nicht mehr die Bielefelder übermäßig unter Druck zu setzen.

Quarterback und Offensiv-Koordinator Ethan Haller der für seine langen und zielgerichteten Pässe bekannt ist, setzte zwar auf einen bunten Mix aus verschiedenen Spielvariationen doch die Abschlussquote der Spielzüge ließ zu wünschen übrig. So gaben die Dolphins drei Mal das Angriffsrecht durch einen ungeplanten Ballverlust.

Sicherlich schwebte bei dem einen oder anderem Spieler auch schon der Gedanke in der spielfreien Zeit. Viel zu oft wirkten die Spielzüge träge und unkonzentriert. Eine Situation, die die mitgereisten Dolphins Fans aus den vergangenen Spielen nicht kannten. Trotz dieser Niederlage sind die Bielefeld Bulldogs sportlich abgestiegen und müssten nach derzeitigem Stand in der Regionalliga starten.

Die Paderborn Dolphins bleiben auf dem zweiten Tabellenplatz und verabschieden sich mit einem mehr als positiven Fazit aus der Spielzeit 2016 auch wenn das letzte Spiel sicherlich den eigentlichen guten Verlauf überschattet. Hatten die Dolphins vor Saisonstart mit einer schwierigen und anstrengenden Saison gerechnet in der man vor allem im zweiten Jahr in der GFL2 noch einmal zeigen muss, dass man immer noch mithalten kann, so kann man sagen, dass der Abschluss auf dem zweiten Tabellenplatz alle Erwartungen übertroffen hat.

Hätte jemand vor dem Saisonstart die Prognose abgegeben, dass die Dolphins mit um die Meisterschaft der GFL2 Nord spielen, dann hätte man sicherlich ihn belächelt. Viel zu deutlich hatten die Lübeck Cougars, Cologne Crocodiles und auch die Potsdam Royals angekündigt das obere Tabellendrittel zu beherrschen. Einige Teams hatten sogar den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Am Ende waren die Paderborn Dolphins von ihrem Erfolg sicherlich schon fast selber überrascht.

Nach dem Weggang einiger Leistungsträger und Veränderungen im Team war das Saisonziel eigentlich moderat ausgefallen. Man wollte mehr Spiele auswärts gewinnen als in der Vorsaison. Ein Ziel welches erreicht wurde und zudem mit der dreijährigen Serie im eigen Stadion ungeschlagen zu bleiben eine tolle Leistung. Die Paderborn Dolphins verabschieden sich mit einer guten und zufriedenstellenden Saison 2016 in die Winterpause. Sicherlich hätte man gerne das OWL Derby für sich entschieden, doch ist diese Niederlage kein Grund eine tolle Saison nicht abschließend zu würdigen.

31.08.2016

OWL Derby zum Saisonabschluss

Spielergebnis hat keine Auswirkung auf die Tabellensituation mehr!

Das Rückspiel um die Krone in Ostwestfalen steht an. Die Paderborn Dolphins reisen zum OWL-Derby nach Bielefeld. Die dort heimischen Bielefeld Bulldogs sind sportlich schon aus der GFL2 abgestiegen, eine Situation, die in der vergangenen Spielzeit ebenfalls so bestand. Die Dolphins stehen nach der Niederlage in Köln auf dem zweiten Tabellenplatz und können diesen nicht mehr verlassen. Eigentlich geht es um nichts, aber die räumliche Nähe – das Derby – macht das Spiel zu einem besonderen!


Natürlich könnte man sich für ein Derby auch mehr sportliche Spannung und Entscheidungskraft wünschen, doch diesen Gefallen können sowohl die Paderborn Dolphins als auch die Bielefeld Bulldogs in diesem Jahr nicht erfüllen. Im letzten Saisonspiel der GFL2 treffen die beiden American Football-Teams aus Ostwestfalen aufeinander. Sportlich können sich die Dolphins nicht mehr nach oben verbessern, ein Abrutschen auf den dritten Tabellenplatz oder tiefer ist aber ebenfalls nicht mehr möglich. Die Bielefeld Bulldogs sind vorletzter und damit sportlich abgestiegen, auch für die Bulldogs hat das Spiel keine sportliche Relevanz mehr. Natürlich wollen beide Teams noch die Punkte aus dem OWL-Derby mitnehmen, denn beim Derby geht es vor allem um die lokale Konkurrenz.

Vor dem Spiel müssen die Paderborn Dolphins noch den Weggang von Defensiv-Spieler Marko Milovanovic vermelden. Der gebürtige Serbe reist mit der serbischen Nationalmannschaft nach Italien, um dort gegen die Nationalmannschaft Italiens anzutreten. „Marko hat uns angesprochen und wir wollten ihm diese Chance ermöglichen“, sagte Präsident David Schmidtmann. Für Schmidtmann ist das Derby aber noch viel mehr als nur ein einfaches American Football Spiel. „Es ist eine Art Klassentreffen. Wir kennen und begleiten uns schon viele Jahre. Immer wieder treffen wir aufeinander und so trifft man Freunde, Wegbegleiter und viele American Football Pioniere aus Ostwestfalen-Lippe“, so Schmidtmann.

Natürlich wollen die Dolphins ihre Saison gut und positiv abschließen. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit konnten die Dolphins sich steigern und mehr Spiele gewinnen. „Diesen Trend wollen wir natürlich untermauern und unsere gute Leistung krönen“, so Head Coach Weber. Weber ist sich sicher, dass man nach den Spielen in Lübeck und Köln aus den Fehlern gelernt hat. Eine erneute Niederlage möchte der Trainer der Paderborn Dolphins nicht erleben.

Doch auch ein bisschen wehmütig schauen die Dolphins auf die Partie. Sollten die Bulldogs nicht doch noch in der GFL2 verbleiben, so würde es das letzte Derby für mindestens eine Saison sein. Nicht nur eine Schwächung für den American Football in der Region, sondern auch für die Vereine grundsätzlich. Das OWL-Derby lockte nicht nur die lokalen American Football Freunde an, sondern auch aus weiter entfernten Regionen.

Zudem war das Derby immer ein Aushängeschild für die Region Ostwestfalen-Lippe. Die Konstellation, das zwei American Football Teams auf einem hohen Liga-Niveau unterwegs sind gibt es sonst nur in den Großstädten oder Ballungszentren. Genau aus diesem Grund hoffen die Dolphins, dass man auch in den kommenden Jahren wieder gegeneinander antritt.

Präsident Schmidtmann hofft auf eine breite Unterstützung durch die Dolphins-Fans. „Ich hoffe, dass ganz viele Fans und Freunde mit nach Bielefeld reisen und das Team unterstützen. Nach einer tollen Saison mit einem sehr guten Abschneiden wäre ein Sieg im OWL-Derby ein sehr schöner Abschluss“, sagte Schmidtmann. Der American Football wird am kommenden Samstag, den 3. September 2016 um 18 Uhr im Stadion zur Rußheide, Bielefeld ins Spiel gebracht.

28.08.2016

Dolphins kassieren klare Niederlage in Köln

Im entscheidenden Spiel können die Ostwestfalen sich nicht durchsetzen.

Eine deutliche Niederlage kassierten die Paderborn Dolphins im Spiel um die GFL2 Nord Meisterschaft, das Team aus Ostwestfalen unterlag den Cologne Crocodiles mit 56:16. Eine deutliche Niederlage für die Paderborn Dolphins, die damit die Chance auf den Gewinn der Meisterschaft abgeben mussten. Einen so klaren Ausgang hatte niemand prognostiziert, doch die Kölner fanden das passende Mittel, um die Dolphins Offensive nahezu auszuschalten.


Die Paderborn Dolphins mussten beim Auswärtsspiel in Köln eine deutliche Niederlage einstecken. Das Team um Head Coach Carsten Weber konnte sich gegen die Cologne Crocodiles nicht durchsetzen. Die stärkste Defensive der GFL2 Nord zeigte eindrucksvoll, dass sie zu Recht als sehr gute Passverteidiger gelten und konnte dadurch wichtige Punkte zum Sieg beisteuern. Gleich zwei Mal trugen die Kölner Verteidiger den American Football in die Endzone der Dolphins. Mehrfach stoppten diese die sonst so souverän aufspielende Dolphins-Offensive schon weit in der eigenen Hälfte.

Damit ist die Entscheidung um den Titel in der GFL2 Nord gefallen. Die Cologne Crocodiles setzen sich an der Spitze fest und sind uneinholbar auf dem ersten Platz. Die Dolphins stehen auf dem zweiten Tabellenplatz, den sie ebenfalls nicht mehr verlassen können. Eine gute Saisonleistung kann durch die Paderborn Dolphins am kommenden Wochenende im OWL-Derby gegen die Bielefeld Bulldogs gekrönt werden. Die Partie um die Krone in Ostwestfalen wird am kommenden Samstag ausgetragen. Auch wenn es bisher eine mehr als zufriedenstellende Saisonleistung der Paderborn Dolphins war und man eine deutliche Verbesserung zur vergangenen Saison gesehen hat, war die Enttäuschung nach der Niederlage in Köln riesengroß. Head Coach Carsten Weber beschrieb die Situation wie folgt: „Natürlich ist die Enttäuschung groß. Wir treten nicht an, um zu verlieren. Die Meisterschaft wäre uns lieber gewesen, das Ergebnis schmerzt – auch wenn uns allen bewusst ist, dass wir eine gute Saison spielen.“

Doch schon zu Beginn merkte man, dass es bei den Paderborn Dolphins nicht so rund laufen sollte. Nachdem die Dolphins Defensive die Kölner direkt vom Feld schickte, wurde auch die Dolphins Offensive in ihrem Drive schnell gestoppt. „Wir haben nicht in unser Spiel gefunden und die Cologne Crocodiles haben einen sehr guten Job in der Verteidigung gemacht“, so Weber. Teilweise wirkte die Offensive nervös auf dem Feld, da man kein Mittel gegen die Defensive der Crocodiles fand. Dieses soll nicht heißen, dass man ein desaströses Spiel in Köln zeigte, sondern viel mehr, dass die Arbeit der Defensive der Crocodiles mehr als gut auf das Spielsystem der Dolphins abgestimmt war. Mit einer umstrukturierten Verteidigungsreihe und einer schnellen Passverteidigung sorgten die Kölner dafür, dass Quarterback Ethan Haller ein hohes Risiko bei seinen Pässen gehen musste.

Natürlich hatten die Crocodiles auch eine Antwort auf die schnellen und wendigen Runningbacks der Dolphins. Mit ebenso schnell agierenden Linebackern und einer gut eingestellten Defensiv-Linie wurde das Laufspiel immer wieder früh gestoppt. Zudem schafften es die Crocodiles immer wieder, eine Überzahl bei den Spielzügen zu erzeugen, so dass auch erfolgreiche Läufe und Pässe schnell gestoppt wurden. Mit drei Interceptions und einem Fumbel wurde das Angriffsrecht sehr oft durch die Dolphins abgegeben. Hinzu kamen im weiteren Spielverlauf die ‚turnovers on downs’, die zu einem zusätzlichen Engagement der Paderborner Defensive führte.

Diese hatte derweilen mit einer sehr flexibel agierenden Kölner Offensive zu kämpfen. Gerade das Laufspiel brachte die Kölner immer wieder ins Rennen. Mit Läufen mit mindestens fünf Yards oder mehr erreichten die Kölner regelmäßig die neuen vier Versuche.

Die mitgereisten Fans waren ebenfalls enttäuscht, konzentrierten sich aber direkt auf die gute Leistung der Saison. Mit vielen gewonnen Spielen und dem Abschluss auf dem zweiten Platz waren nicht nur die Fans sehr zufrieden. Am kommenden Wochenende geht es nun für die Dolphins zum OWL Derby nach Bielefeld. Die Bulldogs sind rechnerisch schon abgestiegen – für beide Teams ist die Saison gelaufen. Eine Situation, die ebenfalls im vergangenen Jahr vorlag. Damals nahmen die Dolphins aus Bielefeld keine Punkte mit nach Hause. Natürlich soll das in diesem Jahr anders werden, denn die Dolphins wollen nicht vergessen, dass das Saisonziel mehr Auswärtssiege als Niederlagen war. Head Coach Weber freut sich auf die Partie: „Derbys sind immer etwas Tolles. Sicherlich wird das Derby in Bielefeld ebenfalls eine tolle Werbung für den American Football sein.“

24.08.2016

Entscheidung um die Meisterschaft in der GFL 2 Nord

Dolphins und Crocodiles kämpfen um Tabellenspitze und die Relegation

Das Spitzenspiel der GFL 2 Saison 2016 steht an. Die Paderborn Dolphins reisen zu den Cologne Crocodiles nach Köln und müssen sich dem Tabellenführer der GFL 2 Nord stellen. Für die Dolphins ist es die einzige Gelegenheit, die Cologne Crocodiles vom Thron zu stoßen und damit die Tabellenspitze zurück zu erobern. Für die Kölner würde ein Sieg die Meisterschaft in der GFL 2 bedeuten und damit die Teilnahme an der Relegation um die GFL sichern.


Für die Paderborn Dolphins muss ein Sieg in Köln her, denn nur so haben die Ostwestfalen noch die Chance, sich die Meisterschaft in der GFL 2 Nord zu sichern. Sollten die Paderborner gegen die Kölner gewinnen, dann können sich die Dolphins punktgleich an den Kölner vorbei schieben. Der direkte Vergleich zwischen beiden Teams würde an die Ostwestfalen gehen. Verlieren die Paderborn Dolphins, müssen sie sich mit dem undankbaren zweiten Tabellenplatz zufriedengeben.

Für die Cologne Crocodiles gilt es umgekeht. Auch die American Footballer aus der Domstadt werden sich vorgenommen haben, vor heimischen Publikum die Dolphins zu schlagen. Denn sollten die Crocodiles gewinnen, dann stehen sie an der Tabellenspitze der GFL 2 Nord und sind dann ebenfalls berechtigt, an der Relegation um die GFL mitzuspielen. Im Moment würde dann die Mannschaft der Düsseldorf Panther auf den ersten der GFL 2 Nord warten. Sicherlich für Köln ein besonderer Anreiz, gegen die andere Großstadt am Rhein anzutreten.

Paderborn Dolphins Head Coach Carsten Weber weiß, dass es in dieser Woche um alles oder nichts geht. „Wir haben sehr lange auf diesen Tag hingearbeitet, die Niederlage in Lübeck schmerzt, äber sie kam genau zur richtigen Zeit. Wir sind wach!“ Natürlich wollen die Paderborn Dolphins das Spiel gegen die Kölner gewinnen, denn damit könnte eine tolle GFL 2 Saison gekrönt werden.

Coach Weber weiß aber auch, dass die Defensive der Kölner als beste Verteidigung der Liga gilt. Mit nur 12.8 zugelassenen Punkten pro Spiel verteidigen die Crocodiles ihre Endzone bissig. Weniger als zwei Touchdowns konnten die Gegner in der Endzone der Kölner im Durchschnitt platzieren. Lediglich die Dolphins konnten im Hinspiel in Paderborn mit 26 erzielten Punkten den Schnitt deutlich überbieten. Die Cougars aus Lübeck legten sogar noch einen drauf und schenkten den Kölnern 40 Punkte ein. Zum Punktgewinn reichte es für die Lübecker aber nicht, denn die Kölner erzielten vier Punkte mehr. Die einzige Niederlage der Cologne Crocodiles wurde ihnen also in Paderborn zugefügt und sicherlich ist das im Gedächtnis der Rheinländer geblieben.

„Wir erwarten massive Gegenwehr und eine sehr konzentriert aufspielende Defensive in Köln“, berichtet Carsten Weber. Das Team bereitet sich unter seiner Leitung sehr intensiv auf die anstehende Aufgabe vor. „Vor allem wollen wir sowohl in der Defensive als auch in der Offensive wieder zeigen, dass wir konzentriert auf dem Feld stehen und das von der ersten Sekunde an“, sagte Weber. Weber setzt dabei vor allem auf die Erfahrung und Kompetenz seines US-Quarterbacks Ethan Haller, der schon mehrfach in dieser Saison gezeigt hat, dass er das Team auf dem Feld wie an der Seitenlinie führen kann.

Besonders die Laufabteilung der Cologne Crocodiles will Weber frühzeitig stoppen. Runningback James Langford konnte bereits 18 Mal in dieser Saison das American Football Ei in die Endzone der Gegner tragen. Gepaart mit seinen gut 1.800 Yards gehört er zu den Top-Runningbacks der GFL 2. Wenn es einmal mit dem Laufen nicht klappt, dann kann James Langford auch als Receiver eingesetzt werden. Drei weitere Endzonenbesuche machte er als Receiver.

Doch auch sein Receiver Kollege Poppy Livers steht dem Runningback in nichts nach. Er konnte das Ei neun Mal in der Endzone sichern und für Punkte für Köln sorgen. „Ich bin mir sicher, dass sie diese Stärken ausspielen und auf den Mix aus Lauf- und Passspiel setzen werden. Wir müssen nur viel besser damit umgehen als in Lübeck“, mahnt Head Coach Weber. Weber weiß aber ebenfalls, dass es die Dolphins den Crocodiles 'nicht leichtmachen werden.

Quarterback Ethan Haller gilt als erfahrener Spielmacher und seine Receiver Dominic Gröne und Cameron Richmond erreichten schon oftmals die Endzone. „Wir haben den Nachteil, dass die meisten Teams uns viel besser kennen. Konnten wir zu Beginn der Saison noch mit einigen Dingen überraschen, so ist unsere Spielweise bekannter“, meint Weber.

Berechenbarer hin oder her, für das Team ist klar: Es ist eine einmalige Chance! Die GFL 2 Nord gewinnt man nicht im Vorbeigehen, wie einer der Spieler während des Trainings festhielt. Mit dem Warnschuss in Lübeck hatten die meisten nicht gerechnet, wenigstens nicht in der Höhe und so gehen die Paderborner intensiv ans Werk, sich auf das kommende Spiel vorzubereiten.

Für die Cologne Crocodiles reicht ein Sieg aus, damit sie Meister in der GFL 2 Nord sind. Die Dolphins müssen noch bei den Bielefeld Bulldogs auflaufen und punkten. Eine weitere schwierige Aufgabe, die den Paderbornern noch bevorsteht. Gedanken an das nächste Spiel macht man sich in Paderborn noch nicht. Erst soll die kommende Aufgabe gelöst werden, dann der nächste Schritt gemacht werden.

23.08.2016

Defensiv Backs Coach reist zurück in die USA

Ein glücklicher Zufall für die Ostwestfalen, das Turner länger blieb.

Die Paderborn Dolphins verabschieden sich von ihrem Defensive Backs Coach Brandon Turner und bedanken sich für seine hervorragende Arbeit. Der überraschend zum Team dazu gestoßene Turner engagierte sich für die Paderborn Dolphins an der Seitenlinie, obwohl er eigentlich seinen Freund und Dolphins-Spieler André Starks besuchen wollte. Auf die Frage, warum Tunrer seinen Urlaub mit dem Engagement bei den Dolphins vereinte, sagte der US-Amerikaner, dass ihm die Atmosphäre und der Team-Zusammenhalt in Paderborn sehr gefallen haben. Zudem sei er mit offenen Armen und Neugier ins Team aufgenommen worden.


Ein zusätzlicher Coach war für die Paderborn Dolphins im Bereich der Defense nicht eingeplant. Doch dann brachte eine glückliche Fügung Brandon Turner nach Paderborn. Brandon Turner war eigentlich nur auf der Durchreise. Aus den USA war er nach Deutschland gekommen, um seinen Freund André Starks beim American Football Spielen in Paderborn zuzuschauen und den Weggefährten zu besuchen. Anschließend sollte es für Brandon zu einem polnischen Team weitergehen. Dort sollte er als Defensiv-Coach die Geschicke des Teams leiten.

Turner hatte bereits einige Tage mit den Paderborn Dolphins verbracht, als es dann für ihn weiterging. Doch schon nach wenigen Tagen in Polen endete das Engagement des US-Amerikaners. Head Coach Carsten Weber bekam den Anruf mit der Mitteilung, dass der polnische Verein und Brandon sich auf ein Engagement nun doch nicht weiter einigen konnten. Turner frage bei Head Coach Weber an, ob er die restliche Zeit in Deutschland bei ihm und seinem Freund Starks verbringen könnte. Turner wollte sich auch als Gegenleistung in die Ausbildung der Mannschaft einbringen.

Head Coach Weber, der die Expertise des US-Amerikaners schätzt, freute sich über die zusätzliche Verstärkung. Für die Paderborn Dolphins war es ein toller Gewinn, denn Turner konnte sich die Zeit nehmen und intensiv mit den Defensive-Backs trainieren. Da der verlängerte Urlaub nun aber endet, geht es für Turner wieder in die USA zurück. Bei den Dolphins freut man sich, dass durch einen Zufall eine tolle Freundschaft entstanden ist. Vielleicht sieht man Turner noch einmal in Paderborn.

22.08.2016

Keine Punkte für die Dolphins an der Küste - Paderborn Dolphins verlieren gegen die Lübeck Cougars mit 49:14

Die Paderborn Dolphins schaffen es nicht, aus der Hansestadt Lübeck Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die Lübeck Cougars fügen den Ostwestfalen die zweite Saisonniederlage zu. Mit 49:14 ist es zudem die höchste Niederlage der vergangenen drei Jahren, die die Dolphins wegstecken müssen. In Lübeck schaffen es die Dolphins nicht ins Spiel zu kommen. Die Cougars nutzen konsequent ihre Chancen und so sind es vor allem die langen und gezielten Pässe des Quarterbacks, die das Spiel entscheiden.


Ausgerechnet die Paderborner Offensive kam im Spiel gegen die Lübeck Cougars nicht ins Rollen. Eine ungewohnte Situation für die Dolphins, denn bisher konnten sie sich immer auf ihre Offensive und die punktgenauen Pässe von Quarterback Ethan Haller verlassen. Doch im Spiel gegen die Lübeck Cougars sollte es an allen Ecken und Ende nicht klappen. Schon im ersten Drive mussten die Dolphins in den vierten Versuch. Als dieser nicht gelang, gaben Sie das Angriffsrecht an der eigenen 35 Yard Linie ab. Ein Geschenk an Lübeck. Doch auch die konnten den Versuch nicht richtig nutzen, entschieden sich für ein Field Goal und verschossen dieses. Doch eine Strafe gegen die Dolphins führte zum automatischen neuen ersten Versuch. Ein weiteres Geschenk an Lübeck. Dieses Mal wollte Quarterback Perez Mattinson nicht schon wieder die Chance vergeben und bediente seine Receiver souverän. Damit sorgte er für die ersten Punkte im Spiel.

Die Defensive der Lübecker, nun mit Rückenwind auf dem Feld, schaffte es immer wieder, die Dolphins-Offensive unter Druck zu setzen. Zeitweise konnten die Linebacker und Defensiv-Ends fast ungehindert auf Haller zustürmen. Eine Situation, die dem US-Amerikaner gar nicht schmeckte. Er forderte mehr Konzentration von seinen Teamkollegen an der Seitenlinie. Doch so richtig sollte dieser Weckruf noch nicht ankommen. Die Offensive kam immer wieder an ihre Grenzen. Vermeintlich einfache Pässe wurden nicht gefangen, einfache Spielzüge nicht konsequent bis zum Ende durchgezogen.

Immer dann, wenn Haller sich ein bisschen freigespielt hatte, kamen die Cougars mit genügend Druck auf die Offensive. Meistens musste Haller dann schnell entscheiden und den Ball an den Mann bringen. In einigen Fällen mit wenig Erfolg, denn die Lübecker schafften es, vor den Receivern den Ball zu sichern. Zudem dauerte es sehr lange, bis die Dolphins zum neuen First Down kamen. „Das hat uns teilweise viel Kraft gekostet und damit haben wir irgendwann zu ungenau gespielt“, meinte Head Coach Weber. Die Lübecker nutzten weiterhin ihre Chancen. Vor allem das Duo Quarterback Perez Mattinson und Receiver Julian Dorendorf verwandelten immer wieder Pässe zu neuen Versuchen oder sogar Punkten.

Dorendorf, der schon für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Feld stand, zeigte dabei genauso wie der 42jährige Mattinson sehr viel Spielverständnis. Bis zur Pause zogen die Lübeck Cougars so mit 35:07 davon. Ein beträchtlicher Vorsprung und vor allem eine große Hürde für die Ostwestfalen.

Aufgeben ist aber nicht die Mentalität der Dolphins, nach der Halbzeitpause sah man eine viel konzentriertere Offensive. Gewohnt souverän marschierte Haller über den Platz und vollendete den Spielzug mit einem Touchdown. Runningback Daniel Greitens überbrückte die letzten Yards in die Endzone. Die Defensive der Dolphins konnte zu dieser Zeit einige Spielzüge der Lübecker stoppen. Fast wäre der Anschluss wieder gelungen, doch wurde dieser Drive gestoppt, nachdem am Ende Unklarheit über ein ‚First Down‘ bei den Unparteiischen diskutiert wurde.

Doch sicherlich war diese Entscheidung nicht alleine für den Ausgang des Spiels verantwortlich. Nach vier abgefangenen Pässen und einem verlorenen Ball war klar, dass es ein schwarzer Tag für die Paderborn Dolphins sein sollte. „Wir haben es zu keiner Zeit geschafft, unser Spiel aufzubauen“, analysierte Head Coach Carsten Weber das Spiel. Der durch die Lübecker Defensive ausgeübte Druck schien teilweise zu massiv für die Paderborner Offensive. Die gut gegen den Pass arbeitenden Defensiv-Backs der Cougars sorgten für einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad.

Dass am Ende bei den Paderborn Dolphins viele gesenkte Köpfe zurück blieben, ist verständlich. Eine Niederlage hatten die Dolphins diese Saison schon kassiert, eine so hohe Niederlage aber in den vergangenen drei Jahren nicht einstecken müssen. Zudem waren es die gleichen Fehler, die gegen die Cardinals in Essen für die Niederlage verantwortlich waren. Mit den selbstverschuldeten Ballverlusten und der unkonzentrierten Spielweise hatten sich die Dolphins schon einmal auseinandergesetzt.

Die Fragestellung, wie man in der Defensive sicherer steht, war eigentlich schon beantwortet. Doch diese Antworten schienen nicht mehr in den Köpfen parat zu sein. Sicherlich ein Weckruf zur richtigen Zeit. Denn am kommenden Wochenende reisen die Paderborn Dolphins nach Köln. Dort erwarten die Crocodiles die Paderborn Dolphins, das Spiel um die Spitze der Tabelle. Gewinnen die Paderborn Dolphins das Spiel, dann sind sie punktgleich mit den Crocodiles und können noch um die Relegation kämpfen. Denn dann muss noch das Spiel gegen die Bielefeld Bulldogs gewonnen werden. Zwei Aufgaben, die es zu meistern gilt!

19.08.2016

Steife Brise in der Hansestadt erwartet! - Lübeck Cougars werden den Paderborn Dolphins es nicht einfach machen.

Die Paderborn Dolphins starten in den Endspurt des Ligabetriebes in der GFL2 Saison 2016. Am kommenden Samstag müssen die Mannen um Head Coach Carsten Weber in Lübeck antreten. Die Cougars sind eines der stärksten Teams der Liga, auch wenn es die momentane Tabellensituation nicht direkt wiederspiegelt. Das Team aus der Marzipanhauptstadt hat immer wieder mit Verletzungen und Ausfällen im Team zu kämpfen. Doch Head Coach Weber weiß, dass die Cougars keine Geschenke verteilen und so warnt der American Football Spezialist vor einer anstrengenden Partie.


Eine anstrengende und vor allem hart umkämpfte Partie erwartet Head Coach Carsten Weber an der Küste. „Ich bin mir sicher, dass die Lübeck Cougars genauso gerne zu Hause gewinnen wie wir. Sicherlich werden die Lübecker es uns nicht leichtmachen. Wir wollen natürlich gewinnen, wissen aber auch, dass die Cougars neben den Crocodiles das stärkste Team in der GFL 2 sind“, so Weber. Die Cougars hatten sich gezielt vor dem Saisonstark verstärkt und nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive weiter ausgebaut.

Immer wieder sorgten Verletzungen dafür, dass Spieler ausfielen und man sich weiter verstärken musste. „Wir wissen auch, dass einige Spieler verletzt waren und noch verletzt sind, aber die Cougars haben einen sehr ausgeglichenen Kader und damit wird es nicht einfach für uns. Sie haben auf jeder Position mindestens zwei gute Spieler, die sich kaum von der Qualität unterscheiden“, sagte Weber. Im letzten Spiel kam dann noch der Ausfall vo'n Runningback Jamie Dale hinzu, ein erneuter Rückschlag für die Cougars. Doch der Lübecker Quarterback Perez Mattison wird schon seine Offensive entsprechend führen.

Der 42jährige ist immer noch fit und kann mit seinen Pässen und seiner Spielübersicht immer wieder für gefährliche Spielsituationen sorgen. Eine Stärke, die die Paderborn Dolphins bereits im Hinspiel im Hermann-Löns-Stadion erkannten. Mattison versorgte immer wieder seine Receiver und seinen Runnigback mit den entsprechenden Spielzügen und konnte damit die Partie in Paderborn ausgeglichen gestalten.

Für den Paderborner Head Coach ist vor allem wichtig, dass die Lücken in der Defensive geschlossen werden. In den vergangenen Spielen hatte dieses Weber kritisiert und gezielt mit seinem Team an der Verbesserung gearbeitet. „Wir haben oftmals zu einfach ‚mit uns spielen‘ lassen. Das werden wir abstellen und trotzdem wird es in Lübeck ein knappes Spiel“, meint Weber.

Zudem muss die Offensive der Dolphins rund laufen. Zwar gehören die Jungs um Quarterback Ethan Haller zu den besten Angriffsreihen der GFL2, doch konnte man zwischenzeitlich auch schon die ein oder andere Nachlässigkeit erkennen. „In den vergangenen Spielen haben wir gesehen, dass wir manchmal zu leichtfertig mit dem American Football umgehen und damit schon einmal unnötig das Angriffsrecht abgeben“, analysierte Head Coach Weber.

Besonders die lange Anreise und die damit verbundene zusätzliche Ermüdung der Spieler macht dem Trainer ein wenig Gedanken. Die Anreise in die Hansestadt dauert einige Stunden und in dieser Zeit müssen die Dolphins die Konzentration hochhalten, wenn sie gegen die Lübeck Cougars punkten wollen. In der vergangenen Spielzeit scheiterten die Ostwestfalen in Lübeck, da sie nicht konsequent genug ihr Spiel durchzogen. Mit drei Punkten weniger auf dem Score-Board verließen die Dolphins die Hansestadt.

Für Head Coach Weber ist klar, dass das in diesem Jahr nicht passieren soll. Ein Sieg, der sicherlich schwer zu erkämpfen ist, soll es auch in Lübeck werden. Danach richten sich die Augen dann auf Köln, denn schon am darauffolgenden Wochenende werden die Paderborn Dolphins von den Cologne Crocodiles erwartet. Ein anstrengendes Saison-Abschluss-Programm mit großen Herausforderungen. „Wir denken von Spiel zu Spiel. Es sind noch drei Partien zu spielen, diese wollen wir gewinnen. Natürlich wissen wir, dass wir noch eine Chance auf die Meisterschaft in der GFL2 haben. Der Weg dahin ist steinig, wir werden alles geben“, versprach Weber.

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