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Aktuelles

20.01.2017

Die GFL 2 Nord im Überblick

Die GFL – nicht nur in der Erstklassigkeit – gehört zu den besten American Football Ligen Europas. Dabei gibt und gab es in der Vergangenheit immer wieder Schwankungen und Abweichungen im Bereich der Leistungsfähigkeit und -stärken der einzelnen Teams. Wir können für die kommende Saison allerdings festhalten, dass diese Schwankungen wenigstens für die GFL 2 Nord nicht zu erwarten sind. Wir gehen davon aus, dass die GFL 2 Nord so ausgeglichen besetzt ist wie seit einigen Jahren nicht mehr!


Natürlich kann man behaupten, dass es vor der Saison schwierig ist, Aussagen zu den Mannschaften und Teams zu treffen. Natürlich ist die Schwankung von externen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel Verletzungen etc.. Doch es gilt zu bedenken, dass man anhand der Vereine und deren Philosophie in der GFL 2 Nord einiges ableiten kann. Die Entwicklung der Mannschaften in den letzten Jahren zur Grundlage genommen, kommt man deutlich zum Schluss: Die Saison 2017 wird für alle Teams der GFL 2 Nord eine besondere.

Schon im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass die Teams in der GFL 2 Nord enger zusammenrücken. Die Spannweite zwischen den einzelnen Mannschaften wurde geringer. Natürlich gab es Teams, bei denen durch Ausfälle, Verletzungen und strukturelle Veränderungen die Punkte gerade am Saisonende fehlten, doch war schon hier zu erkennen, dass die GFL 2 Nord ausgeglichener geworden ist.

Eine klare Dominanz in der Liga ist nicht mehr zu erkennen. Um die Tabellenspitze wird bis zum letzten Spieltag gestritten und die ersten Teams liegen in der Regel nur wenige Punkte auseinander. Eine komfortable Situation, die neue Herausforderungen an die Vereine heran trägt. Die Nachwuchsarbeit wird immer wichtiger, ein ausgeglichener Kader immer notwendiger und eine Professionalisierung der Arbeit in den Vereinen eine Grundlage für die Teilnahme am Spielbetrieb in der GFL 2.

Mit neuen Teams Rostock Griffins, Langenfeld Longhorns und den Düsseldorf Panther kommen sowohl ‚Neulinge‘ als auch ‚alte Hasen‘ in die GFL 2 Nord. Ein interessanter Faktor, denn die GFL 2 Nord wird durch diesen Zuwachs sicherlich um ein vielfaches unberechenbarer. Die Panther aus Düsseldorf, die eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit vorzeigen können, sind schon viele Jahre in der GFL unterwegs. Sie verfügen über viel Bundesligaerfahrung und haben ebenfalls einen interessanten Kader aus Eigengewächsen und auswärtigem Zuwachs. Die Langenfeld Longhorns sind den Dolphins noch gut aus der Meistersaison 2014 bekannt, als die Longhorns nur sehr knapp auf den zweiten Tabellenplatz verwiesen werden konnten. Für 2017 wird ein starkes physisches Team um den langjährigen Headcoach Michael Hap erwartet. Die Rostock Griffins sind sicherlich für viele ‚Neuland‘ und damit meinen wir nicht die Küstenstadt, sondern eher, dass man von den Griffins bisher wenig gehört hat.

Eine Parallelität, die 2014 auch bei den Potsdam Royals genannt wurde. Nur Insider hatten die Royals auf dem Schirm, die einen zielstrebigen und direkten Durchmarsch in die GFL 2 gemacht hatten. Sie haben sich in der Bundesliga behauptet und gehörten von Anfang an zu den Top Teams der Liga. Die Assindia Cardinals und Bonn Gamecocks beweisen neben Düsseldorf, Langenfeld und Paderborn, dass das Land NRW wohl American Football ambitioniert ist.

Mit den Lübeck Cougars zeigen auch die Hansestädter wieder Flagge! Nach einigen Umstrukturierungen und enormen Zugängen, vor allem im Coaching Bereich, sind diese sicherlich in der Lage, auch weiterhin um die Krone der GFL 2 zu spielen. Die Paderborn Dolphins fühlen sich in dieser Liga wohl und sind mit ihren Aufgaben gewachsen.

Von angeblichen Titelaspiranten wird gerne gesprochen: Die Potsdam Royals haben sich gezielt verstärkt und wollen endlich aufsteigen. In Lübeck ist sicherlich eines der schlagkräftigen Teams zu Hause. Die Rostock Griffins darf man nicht unterschätzen. Düsseldorf will direkt wieder in die GFL 1. Gamecocks sind schon viele Jahre in der Lage, in der GFL 2 zu spielen. Die Cardinals und Longhorns werden sich sicherlich nicht verheizen lassen… Wer auch immer in der GFL 2 Nord antritt, kein Team will als Verlierer vom Feld gehen. Erst recht nicht, wenn die Ausgangslage so ausgeglichen ist. Wir wagen trotz noch vieler Unbekannter den Schritt und schauen in die kommende Saison. Wie werden wohl die Teams antreten?

19.01.2017

Erstes deutsches Football-Internat feiert Geburtstag

Seit etwas mehr als einem Jahr betreiben die Paderborn Dolphins im Rahmen des Sportinternats Paderborn ihr besonderes Angebot für American Football und Schule. Dabei können die Verantwortlichen der Delphine schon jetzt auf einen erfolgreichen Start zurückblicken.


Mit zunächst zwei Spielern im August 2015 gestartet, besuchen derzeit vier Jungs das Football-Internat in Paderborn. Eine ähnliche Kombination aus Football und Schule wurde vor wenigen Wochen auch von den Schwäbisch Hall Unicorns ins Leben gerufen.

„Wir bauen unser Angebot derzeit auf acht Plätze bis spätestens zum Sommer dieses Jahres aus. Das Interesse ist groß und der Zuspruch ebenso. Unsere Jungs sind wirklich zufrieden und können auf eine tolle Entwicklung zurückblicken“, erklärt Peter Daletzki, der Head Coach des U19 GFLJ Teams der Paderborn Dolphins.

Derzeit wird das Internat in Paderborn für 1,5 Millionen Euro von der Stiftung Westfalen kernsaniert und mit modernen Einzelzimmern für die Sportschüler ausgestattet.

„Jedes Zimmer verfügt jetzt über einen Flur mit Kleiderschrank, ein eigenes Badezimmer, eine kleine Küchenzeile, einen Esstisch, ein Bett mit großem Stauraum und natürlich über einen Schreibtisch. Im Vergleich zu anderen Internaten kann sich das wirklich sehen lassen.“ berichtet Peter Daletzki über den aktuellen Stand der Umbauten. „Auch das Schulgeld ist moderat und liegt durch die Subventionierung der Stiftung Westfalen bis zu 30 Prozent unter den Kosten für vergleichbare Internate, die teilweise sogar keine sportliche Förderung bieten.“

Die Internats-Footballer erhalten eine schulische Förderung in besonderem Umfang und trainieren zudem bis zu acht Mal pro Woche. Neben dem Unterricht stehen zum Beispiel Athletik, Mobilität und Krafttraining auf dem Programm. Optional können die Schüler samstags und sonntags noch ein individuelles Programm absolvieren und trainieren natürlich auch gemeinsam mit dem Team der Paderborn Dolphins.

„Die Sportler werden positionsbezogen analysiert und speziell mit einzelnen Trainingsplänen perfekt auf die Saison oder ihre Zukunft vorbereitet“, betont Daletzki. Sichergestellt wird dies in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn, die eigens für die Internatler einen Krafttrainer eingestellt hat.

Bei einem solch straffen Plan kommt aber auch die Freizeit nicht zu kurz, so dass genügend Pausen für die geistige und körperliche Regeneration bleiben.

Aber auch schulisch fehlt es an nichts: So werden die Footballer entsprechend auf dem Sport-Gymnasium, der Sport-Realschule oder dem Berufskolleg untergebracht, die jeweils eng mit dem Internat vernetzt sind. Anders als „normale“ Schüler erhalten die Internatsschüler ihre Noten quartalsweise, um mögliche Defizite frühzeitig zu erkennen.

„Fällt dann auf, dass ein Sportler bei uns Defizite in bestimmten Bereichen hat, schrauben wir das Training entsprechend zurück und legen mehr Wert auf Nachhilfe und Nachbereitungsunterricht, was in den Kosten des Internatspreises enthalten ist.“ erklärt der Head Coach der Dolphins U19. „Denn eines ist sicher: In der dualen Karriere werden Schule und Sport in Paderborn zwar möglichst gleich gewertet, die schulische Ausbildung hat am Ende jedoch immer Vorrang.“

Auf das Internat gehen zurzeit Wide Receiver Fabio Zandegiacomo (Bonn Gamecocks), Defense End Daniel Sieslack, Running Back Leander Carstensen (Mönchengladbach Wolfpack), und Quarterback Luke Wentz (Troisdorf Jets). Angekündigt hat sich für Ende Januar als Neuzuwachs bereits Line Spieler Max Wüstenhagen (Bonn Gamecocks).

„Durch das Sportinternat und die Zusammenarbeit mit den Dolphins kann ich mich sportlich und schulisch optimal weiterentwickeln. Ich bekomme eine sehr gute Ausbildung auf sportlicher Seite und durch das Sportinternat eine ideale Förderung für die Schule. Unterkunft und Verpflegung sind im Internat auf einem sehr hohen Niveau. Außerdem verschenke ich durch die kurzen Wege zum Sport und zur Schule keine Zeit und kann mich voll auf beides konzentrieren." berichtet Luke Wentz, der nun bereits seit sechs Monaten das Internat besucht.

Die Paderborn Dolphins sind zudem aktuell im Gespräch mit weiteren Spielern für die kommende Saison. Interessierte Spieler der Jahrgänge 2000 und 2001 können sich aktuell für das Internat bewerben. Ansprechpartner für weitere Informationen ist Peter Daletzki (peter.daletzki@paderborn-dolphins.de).

28.12.2016

Lücke in der Offensiv-Linie wird geschlossen

Offensiv-Tackle Linus Grohn verstärkt die Paderborn Dolphins

Einen schwergewichtigen Zuwachs können die Paderborn Dolphins vermelden. Die Offensiv-Line wird durch Linus Grohn verstärkt. Dolphins Präsident David Schmidtmann schließt damit eine weitere Baustelle für die Saison 2017. Grohn wird die Mannschaft als Offensiv Tackle unterstützen.


Frühzeitig hatte Präsident David Schmidtmann darauf hingewiesen, dass er sich um die Offensiv-Linie kümmern wird. „Wir haben nach der letzten Jugendsaison sehr gute Nachwuchskräfte aus unserem überaus erfolgreichen U19-Programm erhalten, doch wir hatten in den vergangenen Jahren so viele Abgänge, dass wir hier auch externe Verstärkung brauchen. Ohne Frage ist es eine der herausforderndsten Aufgaben im Bereich des Recruiting, „schwere Jungs“ zu bekommen, die dabei noch gut ausgebildet sind“, erklärte Schmidtmann. Mit Offensiv Tackle Linus Grohn konnte David Schmidtmann nun einen Spieler von den Paderborn Dolphins überzeugen, der mit Herz und Seele in der O-Line steht.

„Ich mag die O-Line Postion, da man überhaupt erst das Angriffsspiel einer Mannschaft ermöglicht. Ohne die O-Liner ist es dem Quarterback nicht möglich, zu passen oder für den Runningback erfolgreich zu laufen“, sagte Grohn. Dabei scheint dem 30-jährigen Tackle fast schon egal, dass die O-Liner die stillen Helden der American Football Mannschaft sind und selten im Rampenlicht stehen. „Wir fallen dem Publikum immer nur auf, wenn wir einen Fehler machen und der Spielzug nicht gelingt. Ich sehe die O-Line immer als den großen Bruder in einer Familie. Wir beschützen nicht nur den Quarterback und den Runningback, sondern müssen auch gegenseitig auf uns aufpassen“, sagte Grohn.

Diese Form der Grundmotivation gefällt nicht nur Head Coach Carsten Weber, sondern sie passt zu den Paderborn Dolphins. „Linus passt von der Grundeinstellung und seinen Fähigkeiten bestens in die Mannschaft. Wir freuen uns, dass wir das Potenzial der Offensiv-Linie weiter ausbauen können und hoffen, dass wir mit unserer guten Arbeit weitere Spieler von den Dolphins überzeugen können“, freute sich Weber über den Mannschaftszuwachs. Zudem wird sich Weber über die positive  Rückmeldung Grohns gefreut haben: „Die Paderborn Dolphins haben sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und gezeigt, dass sie in den kommenden Jahren erfolgreich American Football in Ostwestfalen spielen wollen. Nicht nur der Ausbau des Trainerstabs, sondern ebenfalls die breit aufgestellte Mannschaft haben mich überzeugt.“

Seine American Football Karriere startete Grohn bei den Osnabrück Tigers. Nach zwei Jahren legte er eine berufliche Pause ein, bevor er 2015 bei den Bielefeld Bulldogs wieder auf dem Feld stand. Mit 1.92 m und 120 kg wird Grohn die notwendige Verstärkung für die O-Line der Paderborn Dolphins sein und auf der rechten Seite den Quarterback schützen.

In den vergangenen Jahren war die Offensiv-Line der Dolphins geschrumpft. Zwar kamen Spieler aus der eigenen Jugend nach, doch durch beruflich bedingte Weggänge verbuchte die O-Line ein Minus an Spielern. „Ein wunder Punkt“, wie Präsident David Schmidtmann berichtete: „Die O-Line ist eine zentrale Stelle, wenn es um das Angriffsspiel geht. Der Quarterback kann nur erfolgreich das Offensiv-Spiel aufbauen, wenn er den notwendigen Schutz erhält.“

Aus diesem Grund hatten Präsident David Schmidtmann und Head Coach Carsten Weber die Augen offengehalten und nach potenziellen Spielern Ausschau gehalten. Ein Glückfall, dass man in der Nachbarschaft fündig wurde. Für Schmidtmann und Weber kann das Jahr zufrieden ausklingen. Nicht nur die Schlüsselpositionen der Mannschaft für das Jahr 2017 sind besetzt, sondern es konnten ebenfalls entscheidende Lücken geschlossen werden. „Ich bin „ganz zufrieden“ mit dem Status, den wir bisher erreicht haben“, meinte Schmidtmann abschließend.

23.12.2016

Paderborn Dolphins erhalten weiter Zuwachs

Spieler aus anderen American Footballvereinen finden Weg nach Paderborn

Die Paderborn Dolphins wachsen nicht nur durch Verstärkungen aus dem Ausland. Ein wichtiger Faktor ist neben der eigenen Jugend auch der Ausbau der Kadertiefe durch Spieler von anderen Vereinen. So wechselten schon aus der direkten Nachbarschaft Spieler an die Pader, doch auch aus entfernteren Städten finden American Footballer ihren Weg ins Ostwestfälische. „Die Dolphins haben sich durch ihre Leistung in den vergangenen Jahren einen Namen in der American Football Szene gemacht und können darauf sehr stolz sein“, meint dazu Präsident David Schmidtmann. Das Team freut sich über weiteren Zuwachs von den Rheine Raptors.


Die Verstärkung der Paderborn Dolphins kommt aus dem Münsterland. Gleich vier Spieler der Rhein Raptors wechseln zu den Paderborn Dolphins. Head Coach Carsten Weber und die sportliche Leitung David Schmidtmann sprachen von einem wichtigen Schritt, den Kader tiefer zu gestalten und so weiterzuentwickeln. „Wir haben eine gesunde Mischung aus eigenen Jugendspielern, die in die Herrenmannschaft wechseln und Spielern von anderen Vereinen, die den Kader erweitern“, fasste David Schmidtmann die Entwicklungen zusammen. Head Coach Weber ergänzte: „Natürlich verlassen uns ebenfalls aus beruflichen Gründen jedes Jahr Spieler, die wir durch den eigenen Nachwuchs gar nicht alle direkt ersetzen können. Dieser Zuwachs schafft uns vor allem die Möglichkeit, gezielt den Kader zu erweitern.“

Bei den Paderborn Dolphins geht es dabei nicht darum, dass schon jeder Spieler GFL2 Erfahrung haben muss, sondern um die langfristige Perspektive. „Wir wollen auch morgen noch erfolgreich tacklen“, sagte Weber. Dazu gehört für den Head Coach neben der eigenen Jugendausbildung ebenfalls, dass Spieler nach Paderborn wechseln. „Wir haben nicht nur ein gutes Team, sondern auch eine beständige Weiterentwicklung des Vereines in den vergangenen Jahren gesehen. Sicherlich auch ein Grund, warum Spieler sich für Paderborn entscheiden“, so Weber. Wichtig ist Weber, dass das Engagement und Herzblut stimmt: „Wir brauchen Jungs, die für den American Football brennen und bis an ihre Leistungsgrenzen gehen. Das erleben wir in Paderborn und das wollen wir weiter ausbauen“, so der Head Coach.

Verstärkt haben sich die Dolphins mit Jannis Rieger, der mit seinen Mitstreitern Thorsten Sibum und Manuel Brockmann aus Rheine nach Paderborn pendeln wird. Max Quandt als vierter im Bunde hat an der Pader sogar ein neues Zugause gefunden. Neben der sportlichen Herausforderung zog ihn die neue Arbeitsstelle ins Ostwestfälische.

Jannis Rieger wird als Safety für die Dolphins auf dem Feld stehen. Mit seinen 22 Jahren gehört er zu den jüngeren Spielern im Dolphins Kader. Für ihn eine besondere Herausforderung, denn er möchte wieder in der GFL 2 auf dem Feld stehen. In der Jugend war er für die Rheine Raptors und die Osnabrück Tigers aktiv. Mit den Tigern aus Osnabrück begegnete er den Dolphins 2014, als es um den Aufstieg in die GFL2 ging. Später landete er wieder bei den Rheine Raptors. Rieger ist dabei klar, dass es nicht einfach werden wird, bei den Dolphins einen Startplatz zu ergattern.

„Es ist ein persönliches Ziel für mich, diesen Startplatz zu erarbeiten und mit der Mannschaft die beste Defensive der Liga zu stellen“, gibt sich der 22-jährige kämpferisch. Mit den Dolphins möchte er auch weiterhin um die Tabellenspitze spielen.

Bei den Cornerbacks rüsten die Dolphins ebenfalls auf. Mit Thorsten Sibum kommt ebenfalls ein Rheiner-Gesicht nach Paderborn. Genauso wie Rieger ist Thorsten 22 Jahre alt und spielte ebenfalls in der GFL2 bei den Osnabrück Tigers. „Ich möchte natürlich viel auf dem Feld stehen und das Team unterstützen. Die Dolphins haben sportlich einen guten Ruf und sind in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer festen Größe im American Football geworden“, meint Sibum.

Der Drang, wieder in der GFL2 zu spielen und die damit verbundene Chance  sich weiter zu verbessern, waren am Ende der ausschlaggebende Punkt, warum Thorsten mit seinen Teamkollegen aus Rheine nach Paderborn reist. Manuel Brockmann ist der dritte im Bunde der Fahrgemeinschaft. Der 27-jährige Linebacker begann seine American Football Karriere als Center bei den Rheine Raptors. Doch die Offensive konnte ihn nicht lange halten. Im Jahr 2012 wechselte er auf die Position des Linebackers.

Die größere Herausforderung, in der GFL2 zu spielen als in der Verbandsliga, wird auch von ihm als Grund für seinen Wechsel benannt. Mit Manuel Brockmann kommen damit auch ein paar Jahre American Football Erfahrung mit nach Paderborn. Für ihn heißt es in den kommenden Wochen, sich mit dem Team und der Spielweise vertraut zu machen. Das Squad der Linebacker ist stark besetzt und aus diesem Grund ist das Ziel für ihn schnell gesteckt: Mit dem Team möglichst erfolgreich die GFL2 Saison gestalten und seinen Anteil dazu beitragen.

In Paderborn heimisch geworden ist schon Max Quandt. Der Physiotherapeut hat seinen Koffer gepackt und ist nach Ostwestfalen gezogen. Nicht nur, um in Paderborn American Football zu spielen, sondern vor allem aufgrund des Arbeitsplatzes. Dass es in Paderborn eine erfolgreiche und gute American Football Mannschaft gibt, kam dem 24-jährigen natürlich entgegen. In der Praxis von Pro Physio hat Quandt ein neues zu Hause gefunden. Eine besondere Art der Unterstützung die Mitinhaberin Renate Peters den Paderborn Dolphins zukommen lässt.

Peters ist schon viele Jahre im American Football als Physiotherapeutin unterwegs und unterstützt die Paderborner bei der Regeneration und Behandlung von Blessuren. Gerade am Spielfeldrand hat sie die helfenden Hände, wenn es zwickt und zwackt. Eine weitere tolle Unterstützung des Pro Physio Teams für die Paderborn Dolphins. Quandt hat sich schon eingelebt und fühlt sich im Praxis-Team sehr wohl. Pro Physio war für ihn ein wirklich schlagendes Argument nach Paderborn zu kommen. Das Team betreut nicht nur lokale Sportlerinnen und Sportler, sondern ist auch international gefragt.

Bisher stand Quandt als Runningback und Receiver für die Rheine Raptors auf dem Feld, spielte ebenfalls in der Osnabrücker Nachbarschaft und hat ebenfalls den Wunsch nach sportlicher Weiterentwicklung. Natürlich geht auch für ihn das Team vor, doch er ist fest davon überzeugt, dass die Ziele nur erreicht werden können, wenn man sich selber stetig verbessert. „Ich habe den Wunsch, miCh sportlich weiterzuentwickeln und meine Leistung zu verbessern. Deshalb möchte ich bei den Paderborn Dolphins spielen und von der Erfahrung profitieren und meine Leistung einbringen“, so Quandt zur anstehenden Saison.

Für Schmidtmann ist damit aber noch nicht Feierabend. „Wir arbeiten immer an der Weiterentwicklung des Kaders und an der Kadertiefe. Natürlich stehen wir in Kontakt mit weiteren Spielern, aber hier gibt es vorerst nichts Konkretes“, so Schmidtmann. Für den Dolphins Vorstand ist dabei klar, dass er durch die Weiterentwicklung des Teams vor allem auch der Nachwuchsabteilung die Chance geben möchte, hochklassigen American Football in Paderborn zu spielen.

17.12.2016

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch im Namen des gesamten Vorstandes der Paderborn Dolphins eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das kommende Jahr!


Liebe Dolphins Familie, liebe Unterstützer, Freunde und Wegbegleiter,

die Weihnachtszeit möchte ich nutzen, um das vergangene Jahr mit Euch zusammen Revue passieren zu lassen. Einige, sportlich wie organisatorisch, turbulente Jahre liegen hinter uns. Umso mehr freut es mich, dass wir im 25. Jubiläums-Jahr einige wichtige Weichen stellen konnten und uns in vielen Bereichen erfolgreich weiterentwickelt haben!

Zu unserem 25. Geburtstag gratulierten nicht nur viele Freunde und Wegbegleiter und feierten mit uns das Jubiläum bei der Schwarz-Goldenen Nacht, es fanden auch viele ehemalige Spieler aus allen Teilen Deutschlands den Weg nach Paderborn, um in einem All-Star-Game ein letztes Mal Helm und Shoulder Pad überzuziehen! Ich habe mich sehr über die Beteiligung von Euch gefreut, da es zeigt, dass man mit Leib und Seele ein Paderborn Dolphin ist und dieses ein Leben lang bleibt!

Sportlich haben wir in diesem Jahr in allen Bereichen wieder überdurchschnittlich abgeschlossen! Beginnend in der Jugendabteilung, die von den vielen Coaches, Eltern und Helfern in einer faszinierenden Art und Weise getragen und gefördert wird, über unsere Cheerleaderabteilung, die viele begeisternde Auftritte in und um Paderborn veranstaltet hat bis zur Herrenabteilung, die auch im dritten Jahr in Folge im heimischen Hermann-Löns-Stadion ungeschlagen blieb, waren wir durchgehend äußerst erfolgreich. 

Unsere Jüngsten aus der U13 haben um die Tabellenspitze gekämpft und erfolgreich an den Playoffs teilgenommen. Unsere U16 konnte zum wiederholten Male die Meisterschaft gewinnen, leistete sich dabei während der gesamten Saison nur eine Niederlage. Unsere ältesten Jugendlichen aus der U19 traten erstmals in der höchsten Jugendklasse Deutschlands, der GFL J an und beendeten die Saison im Mittelfeld. Ein überaus achtbarer Erfolg für die erste Saison. Die Herren konnten in der GFL 2 Nord die Vizemeisterschaft erlangen und übertrafen damit jegliche sportliche Erwartung!

Diese Erfolge in allen Abteilungen kommen nicht von ungefähr. Es ist die Leidenschaft und das Engagement vieler Menschen, die den Verein so aufleben lassen. Ob als Spieler in einer Mannschaft, als Cheerleader, als Trainer oder Teammanager, als Helfer bei Gamedays oder als Sponsor und Unterstützer oder als Fan der Dolphins bei einem der Heimspiele – Ihr alle tragt zum Vereinsleben und dem sportlichen Erfolg der Paderborn Dolphins bei! Ihr ermöglicht hochklassigen American Football in Paderborn! Vielen, vielen Dank für dieses tolle Jahr 2016!

Ich wünsche Euch im Namen des gesamten Vorstandes der Paderborn Dolphins eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das kommende Jahr!

Ich freue mich auf ein spannendes Jahr 2017 mit tollen sportlichen Leistungen, Leidenschaft und Engagement … und natürlich ganz viel American Football!

Euer David Schmidtmann

12.12.2016

Dolphins werden sich mit Quarterback einig

Justin Gomez wird 2017 als Spielmacher auf dem Feld stehen

Einen herben Rückschlag hatten die Paderborn Dolphins erfahren, als ihnen der Quarterback, den sie schon frühzeitig verpflichtet hatten, für die Saison 2017 absagte. Schon damals hatte Präsident Schmidtmann prognostiziert, dass sich oftmals eine neue Tür öffnet, wenn sich eine alte schließt. Mit Quarterback Justin Gomez hat sich nicht nur eine Tür geöffnet, sondern ein ganzes Tor. Gomez, der schon GFL2 in München spielte, galt lange Zeit als unerreichbarer Kandidat. Doch sein langjähriger Trainingspartner und Freund Receiver Cameron Richmond überzeugte Gomez, gemeinsam mit ihm an die Pader zu kommen.


Der erste Vorsitzende der Paderborn Dolphins David Schmidtmann zeigte sich sehr zufrieden mit der Verpflichtung von Justin Gomez. „Justin ist für uns ein richtiger Glücksfall. Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir ihn nach Paderborn holen können. Teams aus der GFL und GFL 2 hatten ebenfalls mit ihm gesprochen und ihm Verträge angeboten. Am Ende hat er sich für uns entschieden. Sicherlich auch, weil Cameron Richmond von seiner Erfahrung bei den Paderborn Dolphins berichtet hat“, beschrieb Schmidtmann die Situation.

Head Coach Carsten Weber, der in der kommenden Saison ebenfalls als Offense Coordinator an der Seitenlinie agieren wird, meinte dazu: „Ein Quarterback, der einen starken Arm hat und sich gleichzeitig bewegen kann, ist natürlich für uns sehr vielversprechend. In München hat er 2015 gezeigt, dass er auch mit einem Team ohne Offensiv-Importspieler gut arbeiten kann und das Team voranbringt.“ Bei seinem Einsatz bei den München Rangers musste Gomez bei einem Spiel aufgrund eines Rippenbruches früher aufhören. Er brachte die Saison als drittbester Quarterback der GFL2 zu Ende.

Was meint der neue Quarterback der Paderborn Dolphins zu seinem zeitweisen Umzug ins ostwestfälische? Wir haben mit Justin Gomez gesprochen und dabei ganz interessante Erkenntnisse erhalten.

Paderborn Dolphins: Hallo Justin, kannst du uns etwas über dich berichten. Wann hast du mit dem American Football angefangen und auf welcher Position hast du gespielt?

Justin Gomez: Ich habe mit sieben Jahren angefangen, American Football zu spielen. Damals habe ich Flag Football gespielt. Mit 12 Jahren habe ich dann zum Tackle-Football gewechselt. Früher war ich ein eher stämmigeres Kind und habe deshalb meine American Football Karriere in der Defensiv-Line und Offensiv-Line begonnen. In der High School bin ich stark gewachsen und wurde immer fitter, so dass ich auf die Position des Quarterbacks gewechselt habe.

Paderborn Dolphins: Du hast also erst recht spät deine Bestimmung auf dem American Football Feld gefunden. War das schwierig für deine spielerische Karriere?

Justin Gomez: Da ich nur vier Jahre als Quarterback an der High School gespielt hatte, musste ich mich weiterentwickeln. Aus diesem Grund entschied ich mich, zu einem Junior College zu gehen. Ich landete am Solano Community College. Wir gewannen dort unsere Liga und spielten um die Meisterschaft. Meine Arbeit wurde belohnt, ich wurde in das Team der All Bay Valley Conference berufen.

Paderborn Dolphins: Wie ging es danach mit deiner spielerischen Karriere weiter? Was waren die Höhepunkte deines American Football-Lebens?

Justin Gomez: Ich erhielt ein seltenes NCAA Division II Full Stipendium an der Texas A&M University-Commerce. Nach einem Jahr wurde meine Trainer-Crew entlassen und ich entschied mich, zurück nach Kalifornien zu gehen. Meine letzten beiden Universitäts-Jahre spielte ich für die La Verne Universität.

Besondere Momente gab es viele. Sicherlich ist das College All Star Game im Globe Bowl eine tolle Erinnerung. Die Einladung im Jahr 2015 zum regionalen NFL Combine in Chicago habe ich ebenfalls sehr genossen. Ein besonderer Höhepunkt war im Jahr 2015 zudem das Training mit den San Francisco 49ers in meiner Heimatstadt.

Paderborn Dolphins: Und danach ging es für dich nach Europa? Zu den München Rangers in die GFL2?

Justin Gomez: Ich habe erst spät im Jahr 2015 bei den München Rangers unterschrieben. Die Rangers spielten schon die Saison und ich kam in der laufenden Saison zum Team. Ich habe für die Rangers acht Spiele und ein weiteres nur halb auf dem Platz gestanden.

Paderborn Dolphins: Was war passiert, dass du ein halbes Spiel auf dem Platz warst?

Justin Gomez: Es war das fünfte Saisonspiel für mich bei den München Rangers. Wir spielten in Nürnberg gegen die Rams. Ich wurde getackelt und ging zu Boden. Dabei brach ich mir zwei Rippen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ich habe das kommende Wochenende dann wieder direkt gespielt, wollte das Team nicht im Stich lassen. Am Ende der Saison wurde ich der drittbeste GFL2 Quarterback im Passspiel. Wir waren das einzige GFL 2 Team, welches keine amerikanischen Offensiv-Spieler hatte.

Paderborn Dolphins: Wie ging es nach der Saison für dich weiter?

Justin Gomez: Eigentlich wollte ich im Jahr 2016 nach Australien, um dort American Football zu spielen. Mit den Central Coast Cyclones hatte ich mich schon geeinigt, doch wurde der Start der National Gridiron League um ein Jahr verschoben. Für das Jahr 2016 war es leider zu spät, um sich mit einem Verein in Europa zu einigen.

Paderborn Dolphins: Es ist also das zweite Mal für dich in Europa. Wie sind deine Erfahrungen mit Europa und was ist der Grund für deine Rückkehr?

Justin Gomez: Das Jahr in München bei den Rangers war nicht sehr erfolgreich. Wir haben nur ein Spiel gewonnen. Was aber umwerfend war, war die Leidenschaft des Teams und des Vereins für den American Football. Diese Leidenschaft gibt es sonst nur in der NFL oder der CFL. Wenn du dort nicht spielst, dann kannst du nur nach Deutschland gehen. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist das Talent und die Leidenschaft für American Football sehr hoch und du kannst trotzdem eine Menge bewegen. Zudem ist Deutschland ein weltoffenes Land mit netten Menschen und schönen Landschaften.

Paderborn Dolphins: Hoffen wir, dass sich die kühlen Ostwestfalen - so behauptet man wenigstens von uns - nicht abschrecken. Das führt natürlich zu der Frage: Wie kommt es, dass du Oktoberfest gegen Libori tauschst?

Justin Gomez: Ich habe mich für die Paderborn Dolphins aus einer ganzen Reihe von Gründen entschieden. Einen meiner Trainingspartner kennt ihr ja schon. Cameron (Richmond) und ich trainieren in Kalifornien schon viele Jahre zusammen. Wir haben auf der High School im All Star Team zusammen gespielt, doch die meiste Zeit meines Lebens stand er mit anderen Teams gegen mich auf dem Feld. Ich habe seine Quarterbacks immer beneidet. Einen guten Receiver wie Cameron findet man nicht oft. Als mir dieser dann von den Paderborn Dolphins berichtete und dem überdurchschnittlichen Receiver-Squad war für mich schnell klar, dass wir zusammen in der GFL2 Nord auflaufen müssen.

Die Gespräche mit David Schmidtmann und Coach Carsten Weber haben mich am Ende überzeugt. Ich schaute mir Videos des Teams an und sah, dass das Team sehr gut ist und eine Menge Potenzial besitzt. Zudem möchte ich gerne eine führende Rolle spielen, wenn wir mit den Dolphins in 2017 um Punkte kämpfen.

Paderborn Dolphins: Das hört sich nach großen Zielen für 2017 an? Was ist dein Ziel mit der Mannschaft für 2017?

Justin Gomez: Wir werden nicht auf das Spielfeld gehen, um zu verlieren. Ich möchte mit den Paderborn Dolphins um die Meisterschaft spielen und werde mein Möglichstes tun, um das Team zu unterstützen.

Paderborn Dolphins: Wie wirst du dem Team helfen können? Was sind deine Stärken, die du in Paderborn einbringen möchtest?

Justin Gomez: Ich stehe als Quarterback auf dem Feld - ich muss ein Team führen können! Ich kann schnell erkennen, wie die Defensive gegen uns agiert - ich denke, dass ich Spielzüge schnell lesen kann und erkenne, wie wir am besten darauf reagieren können. Am Ende bin ich ein klassischer Pocket Quarterback, der selber läuft, wenn es sein muss. Meine Aufgabe ist es aber, den schnellen Jungs den Ball passgenau zu servieren, so dass sie die Big Plays machen können! One Team, One Fight!

Paderborn Dolphins: Vielen Dank für die ausführlichen Einblicke und die offene Beschreibung!

Die Paderborn Dolphins erwarten einen Quarterback, der passend zum Team die Strukturen und die vorhandenen Potenziale unterstützt. Für Head Coach Carsten Weber wird es eine komfortable Situation sein, mit einem sehr guten Pass-Quarterback mit individuellen Stärken unberechenbar agieren zu können.

Die Absage von Jordan Moore hat, wie Präsident David Schmidtmann prognostizierte, eine ganz neue Tür geöffnet und zwei Freunde nach Paderborn gebracht. Mit Cameron Richmond war das Team der Paderborn Dolphins schon einmal sehr erfolgreich. Mit seinem Trainingspartner und Freund Justin Gomez wird sicherlich noch mehr Potenzial zum Team hinzustoßen.

Head Coach Weber meinte dazu: „Natürlich wird der Druck auf uns immer größer. Andere Team sehen genau, wie wir uns verstärkt haben und dass wir auch für 2017 an einer guten, schlagkräftigen Truppe arbeiten. Wir müssen uns aber auch vor Augen halten, dass die Karten in der kommenden Saison neu gemischt werden. Andere Team machen ihre Hausaufgaben auch sehr gut. Egal, wer in der GFL2 Nord antritt, alle Teams sind brandgefährlich. Wir werden weiter an uns arbeiten.“

Für David Schmidtmann als sportlichen Leiter ist das Ende des Kaderausbaus nicht erreicht. „Wir arbeiten natürlich auch weiter daran, dass das Team wächst und wir den nächsten Schritt machen. Zunächst sind wir aber sehr froh, dass wir mit Justin einen überdurchschnittlichen Quarterback gefunden haben.“ Sicherlich nicht das letzte Wort von Schmidtmann zur Kaderentwicklung der Dolphins. In Paderborn darf man sich weiter auf eine spannende und sicherlich starke Saison der Paderborn Dolphins im Jahr 2017 freuen.

09.12.2016

Paderborn Dolphins verpflichten ‚alten Bekannten‘

Receiver Cameron Richmond wird 2017 für die Ostwestfalen erneut auflaufen

Würde man heute Stan Lee, den Autor der Marvel Helden Geschichte Fantastic Four, fragen, ob er in der Lage ist, eine Heldenfigur eines American Football Receivers zu schreiben, dann würde er sicherlich nicht um diesen Mann herumkommen. Der US-Amerikaner Cameron Richmond spielte in der Saison 2016 für die Paderborn Dolphins. Dabei konnte er mehr als 30 Endzonenbesuche verbuchen und erreichte mehr als 2.300 Yards als Passempfänger. Eine Rückkehr schien für die kommende Saison ursprünglich ausgeschlossen, doch schaffte es Sportdirektor David Schmidtmann, den US-Boy für das Jahr 2017 zurück nach Paderborn zu holen.


In der Saison 2016 hatte Receiver Cameron Richmond schon überzeugt. Mit 2.336 Passing Yards und damit verbunden 34 Touchdowns gehörte Richmond zu den erfolgreichsten Protagonisten des Receiver-Squads der Paderborn Dolphins. Neben einem schon sehr gut besetzten Mannschaftsteil eine trotzdem herausragende und einmalige Leistung. Doch nicht nur sportlich zeigte Richmond, dass er das Zeug zum Superhelden hat, sondern auch seine persönliche Art sorgte für viel Freude. Abseits des Feldes war er ein wichtiger Bestandteil im Paderborn Dolphins Team und übernahm ebenso Führungs- wie Ausbildungsaufgaben während des Trainings.

Head Coach Carsten Weber zeigte sich in einer ersten Reaktion sehr erfreut, dass Cameron den Weg zurück nach Ostwestfalen findet. „Es ist kein Geheimnis, wir haben nicht damit gerechnet, dass Cam in der kommenden Saison noch einmal für uns auflaufen wird. Sicherlich hatten andere Teams der GFL ein Auge auf ihn geworfen. Umso schöner, dass es am Ende geklappt hat und er noch ein Jahr mit uns verbringen wird“, meinte Weber. Weber erklärte aber auch, dass er damit seine Aussage aufheben müsste, dass kein US-Receiver in diesem Jahr nach Paderborn kommt.

Denn eigentlich hatten die Paderborn Dolphins es nicht geplant, einen Receiver aus dem Mutterland des American Footballs an die Pader zu holen. Am Ende verliefen die Gespräche aber so positiv, und die Überzeugung von Cameron Richmond, wieder in Ostwestfalen zu spielen, war so groß, dass man sich auf eine Zusammenarbeit einigte. „Wenn man die Chance hat, mit einem Receiver wie Cameron zu arbeiten, dann sollte man diese nutzen. Uns ist dabei bewusst, dass wir schon ein sehr starkes Squad haben, mit wirklich sehr guten deutschen Receivern. Sicherlich haben die Jungs so noch weiter die Chance, ihr Wissen auszubauen und von Cam zu lernen. Lieber ist uns ein Cameron Richmond in unseren Reihen, als gegen ihn verteidigen zu müssen“, ergänzte Weber schmunzelnd.

Präsident David Schmidtmann konkretisierte es noch deutlicher: „Es ist ein echter Glückfall für uns! Wir kennen Cameron und wissen um seine Qualitäten. Nicht nur auf dem Feld wird er die Paderborn Dolphins weiterbringen.“ Eine Absage erteilte Weber und Schmidtmann aber dennoch. Eine Saison wie die 2016 ist schwer zu toppen, wenn man einen Blick auf die Einzelstatistik von Richmond wirft. „Sicherlich werden die anderen GFL2 Teams im Detail hinschauen und sich seine Spielweise sehr genau ansehen. Einige Teams hatten sich in der vergangenen Saison nicht gut genug auf Cameron vorbereitet, so dass ich davon ausgehe, dass er in der kommenden Saison besser ‚bewacht‘ werden wird“, sagte Head Coach Weber.

In Paderborn ist man schon viele Jahre sehr verwöhnt, wenn es um die Frage geht ‚Wer fängt den Pass des Quarterbacks?‘. Dieses liegt aber sicherlich nicht nur an den guten Receivern, die die Paderborn Dolphins aus den USA unterstützen, sondern ebenfalls an dem überdurchschnittlichen Potenzial der deutschen Receiver. Ein Umstand, den auch Cameron Richmond zu schätzen weiß. Von seinen Kollegen bei den Paderborn Dolphins sprach er immer in den höchsten Tönen und freute sich über die Zusammenarbeit. Für ihn war entscheidend, dass er nicht als Einzelkämpfer auf dem Platz steht, sondern ebenfalls engagierte Receiver an der Seite hat. Ein Umstand den David Schmidtmann und Carsten Weber ihm ermöglichen können.

Wie auch immer die ganzen Marvel Helden heißen, die Paderborn Dolphins haben mit über 30 Endzonenbesuchen und gut 2.300 Yards gefangene Pässe ihren ganz eigenen Receiver-Helden im 2016 kennen gelernt. Mr. Uncatchable und die Frage: ‚Wie macht das dieser Junge eigentlich?‘ werden sicherlich als besondere Erinnerung in die Dolphins Saison 2016 eingehen und vielleicht wird Cameron Richmond diese Fragen auch 2017 beantworten. Nicht nur auf der ewigen Liste der Punktesammler hat sich Cameron im Jahr 2016 gleich auf Rang acht eingetragen, sondern ebenfalls auf der Rangliste der netten US-Boys steht er mit unter den Top 10. Sicherlich wird er auch hier nachlegen und 2017 seine Punkte weiter ausbauen.

22.11.2016

Quarterback Jordan Moore sagt den Dolphins ab!

Aus gesundheitlichen Gründen muss Moore den American Football aufgeben.

Noch bevor es richtig angefangen hat, ist es auch schon wieder vorbei. Am vergangenen Wochenende erreichten Headcoach Carsten Weber und den sportlichen Leiter David Schmidtmann die niederschmetternde Nachricht, dass Quarterback Jordan Moore seinen Dienst bei den Paderborn Dolphins nicht antreten kann. Der erst vor kurzem als Neuverpflichtung vorgestellte Quarterback Moore muss aus gesundheitlichen Gründen mit dem American Football aufhören. Eine Verkrümmung der Wirbelsäule zwingen den US-Amerikaner zur Aufgabe seiner Leidenschaft.


„In jedem Rückschritt steckt auch immer die Chance, wieder Schritte nach vorne zu machen“, fasste Dolphins Präsident David Schmidtmann die Situation zusammen. Natürlich sei er erschrocken und auch ein wenig traurig, denn mit Moore hatten Weber und er den idealen Kandidaten für die Position des Spielmachers gefunden. Dass Moore sich einer Untersuchung aufgrund von Rückenbeschwerden unterziehen wollte, darüber waren Schmidtmann und Weber informiert. Das Ergebnis und die damit verbundenen Konsequenzen für Moore überraschte die beiden Dolphins. „Für uns ist es eine unschöne Überraschung! Für Jordan ist es aber viel mehr. Er muss seinen Traum, weiter American Football zu spielen, nach dieser Diagnose offensichtlich aufgeben. Wir drücken ihm die Daumen, dass er als Trainer seinem Lieblingssport erhalten bleibt“, sagte Schmidtmann.

Jordan Moore hatte bei einer anstehenden Untersuchung erfahren, dass an der Wirbelsäule eine Verkrümmung vorliegt. Eine Verletzung der Wirbelsäule, die im Kollisionssport American Football zu einem erheblichen gesundheitlichen Risiko führt. „Er dürfte nicht mehr erwischt werden und nicht mehr getackelt werden, sonst könnte sich die Verkrümmung verschlimmern“, sagte Schmidtmann. Aus diesem Grund rieten die Ärzte, dass Moore die Shoulderpads auslassen soll. „Wir unterstützen natürlich diese Entscheidung. Wir sind der Meinung, dass die Gesundheit viel wichtiger ist. Jordan muss sich nun erst einmal um seine Familie kümmern und um seine Gesundheit“, so Headcoach Carsten Weber.

Für die Verantwortlichen der Paderborn Dolphins ist dieses aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Es ist noch genügend Zeit und wir stehen natürlich immer mit einigen Spielern im Austausch. Über die Jahre hat sich ein Netzwerk gebildet, mit dem wir arbeiten und so die Chance haben, weitere Spieler zu finden“, meinte Schmidtmann. Einen Ersatz mit diesem Gardemaß und den individuellen Stärken zu finden, hielt Schmidtmann aber doch für eine Herausforderung. „Wir hätten uns nicht so früh für Jordan entschieden, wenn wir ihn nicht für den geeigneten Kandidaten gehalten hätten. Es wird eine Herausforderung, aber es ist nicht unmöglich“, betonte der Dolphins-Vorsitzende.

07.11.2016

Receiver-Squad der Dolphins wächst weiter

Bulldog-Receiver Maximilian Nolte wechselt für kommende Saison an die Pader

Die Paderborn Dolphins bauen nicht nur im Bereich der Trainer den Kader weiter aus, sondern können sich auch über leistungsstarke American Footballer ‚aus der Nachbarschaft‘ im Kader für die kommende GFL2 Saison freuen. Eine besondere Situation nicht nur für die sportliche Leitung David Schmidtmann, sondern ebenfalls für Receiver Maximilian Nolte, der in der kommenden Saison das Trikot der Paderborn Dolphins tragen wird.


Der Vorsitzende und sportliche Leiter der Paderborn Dolphins David Schmidtmann sagte nach der Verpflichtung von Maximilian Nolte, dass er größten Respekt vor der Entscheidung habe, sich aber genauso über diesen Schritt von Nolte freue: „Es ist für uns ein großer Gewinn und zugleich eine tolle menschliche Bereicherung. Wir haben ein sehr starkes Receiver-Squad, dieses wird durch Max noch weiter ausgebaut und verstärkt. Zudem haben wir natürlich das Interesse, nicht nur Spieler aus dem Ausland an der Pader ein neues sportliches zu Hause zu bieten, sondern auch American Footballern aus der Umgebung“, so Schmidtmann.

Maximilian Nolte zählt zu den besten Receivern in der GFL2. Obwohl er sich im Hinspiel bei den Paderborn Dolphins verletzte und einige Zeit aussetzen musste, führte er die TD-Statistik der Bielefeld Bulldogs in der vergangenen Saison an. Mit 13 Besuchen in der Endzone und mehr als 1.000 Yards gefangener Bälle in nur 10 Spielen ist Nolte eine zuverlässige und hochkarätige Receiver-Größe. Schmidtmann spielte selber gegen Nolte und muss eingestehen: „Max gehört definitiv zu den Gegnern, die man lieber im eigenen Team hat. Er ist schnell und wenn er den Ball hat, ist er sehr schwer zu stoppen. Dabei habe ich Max immer als fairen Sportsmann kennen gelernt, der trotz der Rivalität zwischen den OWL-Vereinen immer äußerst sympathisch war.“

Maximilian Nolte fiel die Entscheidung, an die Pader zu wechseln, nicht leicht. Bei den Bielefeld Bulldogs spielte der Ostwestfale seit der Jugend viele Jahre und erlebte verschiedene Phasen seiner sportlichen Karriere. „Wir haben die Situation sehr offen besprochen. Max war immer gerne ein Bulldog, ist aber auch sehr ehrgeizig und möchte noch einmal eine neue sportliche Herausforderung eingehen. Wir können ihm ein hervorragendes Programm bieten und sind sehr froh, dass er ab sofort unser Jersey trägt“, so Schmidtmann.

Die Paderborn Dolphins freuen sich, dass ein Spieler aus dem Ostwestfälischen das Team der Dolphins erweitert. Ein wichtiger Faktor für die Dolphins, wenn es darum geht, auch in den kommenden Jahren erfolgreich American Football zu spielen.

05.11.2016

Paderborn Dolphins erweitern Coaching-Staff

Headcoach Weber gibt einen Ausblick auf die Spielzeit 2017

Wie sieht die Planung für die Saison 2017 bei den Paderborn Dolphins aus? Diese Frage beantworteten Vorsitzender David Schmidtmann und Head-Coach Carsten Weber im Rahmen eines offenen Teammeetings. Für die Paderborn Dolphins ist damit die Vorbereitung auf die kommende Saison eröffnet. Headcoach Carsten Weber will mit den Dolphins den nächsten Schritt machen und das Team weiterentwickeln. Einen ersten Schritt in diese Richtung zeigten die Dolphins bei der Vorstellung der Neuverpflichtungen.


Neuverpflichtungen für 2017 hatte Headcoach Weber einige vorzustellen. Dabei wurden nicht nur die Verstärkungen auf dem Feld vorgestellt, sondern vor allem die Neuverpflichtungen im Bereich der Trainer-Crew in den Mittelpunkt gerückt. „Wir wollen langfristig das Potential der Spieler verbessern. Dieses ist nur möglich, wenn wir eine entsprechende Trainer-Crew haben“, berichtet Weber. Mit Defense-Coordinator Luigi Figlia kommt ein Verteidigungsspezialist nach Paderborn. Als zweiter Coach wurde Andreas Kegelmann verpflichtet. Kegelmann wird sich um die Special-Teams kümmern. Zudem wird er als Position-Coach die Receiver ausbilden. Beide Trainer steigen nicht nur bei den Dolphins-Herren ein, sondern unterstützen ebenfalls die Dolphins Jugend. Kegelmann sogar auf Verbandseben, wo er das Jugendprogramm Greenmachine erfolgreich betreut.

Ein zentraler Punkt in der Vorbereitung wird das Thema Fitness und Athletik für die Paderborn Dolphins werden. In Kooperation mit den Paderborn Wombats werden sich die Trainer Mark Davis und Paul Urbanik um die körperliche Fitness der Spieler kümmern. Ein neuer Schwerpunkt, der bei den anwesenden Teammitgliedern für positives Feedback sorgte. „Wir wollen auf dem Feld schneller und explosiver werden, so dass wir auch in einer langen Saison bestehen können“, sagte Weber.

Besonders erfreut zeigte sich Headcoach Weber, dass weiterhin Mark Droste und Matthias Filusch als Position-Coaches zur Verfügung stehen. Droste wird weiterhin die Offensiv-Line betreuen, während Filusch sein Wissen bei den Runningbacks einbringen wird. Eine offene Stelle hatte Weber aber noch zu verkünden. Weber und Schmidtmann wollen noch die Position des Defensiv-Line-Trainers besetzen. „Dann hätten wir das Team komplett“, meinte Schmidtmann, der besonders auf die langfristige Ausrichtung und Bindung der Trainer Wert legt.

Aber nicht nur bei den Trainern bauten die Paderborn Dolphins ihr Potential weiter aus. Auf Seiten der Spieler wird der serbische Linebacker Marco Milovanovic wieder an die Pader zurückkehren. Milovanovic spielte schon 2016 für die Dolphins und konnte durch seine menschliche und zugleich professionelle Art überzeugen. Mit im „Gepäck“ wird er zwei Spieler für die Offensive haben. Aleksandar Blazic und Nemanja Djordjevic sollen die O-Line der Dolphins verstärken, denn hier sieht Headcoach Carsten Weber Handlungsbedarf. „Wir haben in den letzten zwei Jahren 4 O-Liner aufgrund beruflicher Entwicklung ziehen lassen müssen. Es war also klar, dass wir etwas für die Offensive tun müssen“, so Weber. Blazic und Djordjevic haben in den vergangenen Jahren in der ersten serbischen Liga gespielt und können in der O-Line verschiedenste Positionen besetzen.

Die Position des Spielmachers hatten die Dolphins schon früh neu besetzt. Quarterback Jordan Moore wurde schon vor einigen Wochen als Neuverpflichtung vorgestellt. Der US-Amerikaner soll vor allem für eine unberechenbare Angriffslinie sorgen. „In der vergangene Saison wusste man in der GFL2, dass die Dolphins Pässe werfen können. Damit waren wir aber auch schnell durchschaubar“, so Weber. Moore soll dafür sorgen, dass der Mix aus Pässen und Laufspiel ausgeglichener wird und seine persönliche Laufstärke eine weitere Unbekannte bildet. Eine Unberechenbarkeit, die man sich auch vom zweiten US-Spieler verspricht. Mit Brenden Daley kommt ein Defensiv-Spezialist auf der Position des Linebacker in die Domstadt. Daley spielte für die Universität von Hawaii und konnte schon bei den Atlanta Falcons erste Trainingserfahrung in der NFL sammeln. Besonders seine Schnelligkeit und Durchschlagskraft haben es Weber angetan.

Für Headcoach Weber ist dabei klar, dass die Herausforderung weiterbesteht, dass die Dolphins auch im dritten Jahr weiter ihre Fähigkeiten ausbauen. „Die Liga ist stärker geworden. Mit Langenfeld, Rostock und natürlich Düsseldorf sind starke Teams hinzugekommen“, so Weber. Ziel ist für Weber vor allem, dass das Team die nächsten Schritte macht und sich verbessert. „Ich will bewusst keinen Tabellenplatz vorgeben. Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel und wollen uns an verschiedenen Stellen verbessern“, so der Headcoach. Vorerst konzentriert sich das Team auf die Athletik, ab März wird es dann auch auf dem Feld wieder interessant. Die Dolphins laden zu mehreren Testspielen und Vorbereitungsspielen ein.

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