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Aktuelles

24.04.2017

Dolphins verschlafen den Saisonauftakt

Langenfeld Longhorns nutzen schwache Leistung der Paderborner aus

Die Paderborn Dolphins müssen in ihrem ersten Saisonspiel 2017 eine deutliche und bittere Niederlage einstecken. Mit 57:27 müssen sich die Dolphins gegen die Langenfeld Longhorns geschlagen geben. Eine Schwachstelle für die 30 Punkte Niederlage konnte man nicht eindeutig lokalisieren. Zu viele Unachtsamkeiten, Nachlässigkeiten und Fehler sorgten für die Minuspunkte. Head Coach Carsten Weber fasste es kurz nach der Niederlage wie folgt zusammen: „Wir sind weit hinter unseren Möglichkeiten zurückgeblieben und haben nie zu unserem Spiel gefunden.“


Den Saisonauftakt bei den Langenfeld Longhorns hatten sich die Ostwestfalen anders vorgestellt. Man wusste, dass man auf ein gutes und solides Team trifft, doch dass man in Langenfeld so schwach spielen würde - damit hatte niemand gerechnet. Eine so deutliche Niederlage hatten die Dolphins zu Saisonstart noch nie einstecken müssen. Genau aus diesem Grund konnte man nach der Niederlage in viele betrübte Gesichter blicken. Head Coach Carsten Weber musste sich erst einmal sortieren. Er hatte an vielen Stellen zu viele Fehler gesehen und konnte nur schwer zusammenfassen, an welchen Stellen es mangelte. „Wir haben uns heute vor allem selber geschlagen, viel zu viele Fehler gemacht. Den Langenfeld Longhorns haben wir es somit viel zu einfach gemacht, gegen uns zu punkten.“

Keiner der Mannschaftsteile - egal ob Offensive oder Defensive - konnte in Langenfeld überzeugen. Die Offensive gab häufig das Angriffsrecht ab und schirmte Quarterback Justin Gomez nur mittelmäßig ab. Dieser wiederrum musste der herannahenden Defensive ausweichen und warf der verteidigenden Defensive drei Mal den Ball in die Hände. So schenkten die Ostwestfalen den Langenfeldern immer wieder gute Angriffspositionen. Langenfeld machte hingegen einen souveränen Job und nahm die Geschenke an. Die Longhorns verwandelten ihre Chancen. Endgültig konnte man keinen Spielzug als entscheidend herausgreifen. Sowohl Laufspiel als auch Pässe setzten die Langenfelder gut gegen die Dolphins-Verteidigung ein.

Schafften es die Dolphins den gegnerischen Angreifern nahe zu kommen, so hatte der US-amerikanische Quarterback aus Langenfeld immer eine Antwort parat. Zielgerichtet versorgte er seine Receiver oder, wenn es sein musste, überwand selber einige Yards. Vermeintliche, schon gut verteidigte Spielzüge führten immer wieder zu neuen 4 Versuchen.

Die Dolphins konnten mit der Offensive und der Defensive nie genug Druck aufbauen, um die Longhorns wirklich zu gefährden. Schon früh waren die Dolphins in einen Rückstand von zwei Touchdowns geraten. Diesen Abstand hielten die Longhorns bei und bauten diesen Schritt für Schritt aus. Für Head Coach Carsten Weber ein deutliches Zeichen, dass man sich mit Blick auf die anstehenden Spiele noch mehr auf die eigenen Stärken konzentrieren muss.

Denn schon in zwei Wochen wartet die nächste Herausforderung auf die Paderborn Dolphins. Die Düsseldorf Panther sind als Bundesliga-Absteiger zu Gast in Paderborn. Im heimischen Hermann-Löns-Stadion möchte man natürlich beweisen, dass die Niederlage gegen die Longhorns nur ein Ausrutscher war. Mit den Düsseldorfern kommt ein Team mit GFL Erfahrung nach Paderborn. Ein Grund mehr, sich intensiv vorzubereiten.

Präsident David Schmidtmann hatte nach dem Spiel eine klare Erwartung an die Mannschaft: „Die Jungs müssen ihre Stärke zeigen. Natürlich hat mich diese Niederlage sehr geärgert, nicht, weil wir verloren haben - das passiert, aber wir haben unnötig verloren. Wir haben nicht unsere Stärken ausgespielt und zu viele, einfache Fehler gemacht.“ Präsident Schmidtmann ist sich aber umso sicherer, dass diese Niederlage die Mannschaft wachrütteln wird. „Manchmal ist es ganz gut, wenn man einen Dämpfer erhält. Vielleicht war dieses eine Warnung zur richtigen Zeit“, meinte Schmidtmann

21.04.2017

Dolphins starten auswärts in die GFL2 Saison

Langenfeld Longhorns sind kein unbekannter Gegner für die Paderborner

In ihrem ersten Liga-Spiel treffen die Paderborn Dolphins auf ein bekanntes Team. Die Langenfeld Longhorns und Dolphins lieferten sich bereits in der Regionalliga spannende Duelle. Auch am kommenden Sonntag können die American Football Fans auf eine spannende Partie hoffen. Aufsteiger Langenfeld startet mit einer großen Portion Selbstbewusstsein in die Saison 2017. Die Paderborn Dolphins möchten natürlich ihre positive Bilanz der vergangenen Jahre ausbauen und gerade gegen den altbekannten Neuling sich durchsetzen.


Mit den Langenfeld Longhorns treffen die Paderborn Dolphins auf eines von zwei neuen Teams in der GFL2. Dabei sind die Langenfeld Longhorns den Paderborn Dolphins kein unbekannter Gegner. Im Jahr 2014 waren es die Partien gegen die Langenfeld Longhorns die für Spannung in der Regionalliga-Saison sorgten. Am Ende konnten sich die Dolphins zwei Mal gegen die Longhorns durchsetzen und schafften so den Schritt in die Relegation und anschließend den Sprung in die zweite Bundesliga.

Eine schöne Erinnerung wie Head Coach Carsten Weber weiß. Er ist sich aber sicher, dass man auf ein gereiftes und gewachsenes Team in Langenfeld treffen wird. „Die Longhorns haben sich ihren Weg in die GFL2 hart erarbeitet“, sagte Weber. Vor sechs Jahren standen die Langenfelder schon einmal in der GFL2, mussten dann die Liga verlassen. Ein Schritt mit strukturellen Folgen für die Longhorns. „In Langenfeld begann man die Ausbildung der eigenen Spieler zu stärken und den Kader vor allem durch den eigenen Nachwuchs auszubauen. So ist es den Langenfeld Longhorns gelungen eine schlagkräftige und solide Mannschaft aufzustellen. Das Team spielt in der Konstellation schon lange zusammen“, analysierte Weber.

Eine große Stärke der Mannschaft aus Langenfeld. Die Longhorns sind in den vergangenen Spielzeiten zusammengewachsen. „Die Motivation der Langenfeld Longhorns ist extrem hoch. Auf der einen Seite hat man mit den Dolphins noch eine Rechnung aus dem Jahr 2014 offen, auf der anderen Seite wissen die meisten Spieler wie kraftaufwendig der Weg zurück in die GFL2 war. Aus diesem Grund wird man diesen ‚Gewinn‘ nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, meint Dolphins Head Coach Carsten Weber.

Die Vorbereitung für die Langenfeld Longhorns verlief durchweg positiv. Ein weiterer Faktor der den Langenfeldern Rückenwind geben wird. Gegen die Amsterdam Crusaders und die Cologne Falcons wurde das Setup für die anstehende Spielzeit getestet. Longhorns Head Coach Michael Hap meinte zur anstehenden Partie: „Die Dolphins haben einen starken deutschen Kader, der mit amerikanischen und europäischen Importspielern gestärkt wird. Ich sehe die Dolphins dieses Jahr als einen der Favoriten für den Aufstieg in die erste Bundesliga.“

Diese Favoriten-Rolle hört man in Paderborn nicht gerne, denn in der vergangenen Saison verpasste gerade ein Liganeuling den Dolphins die erste Saisonniederlage. „Wir werden uns auf unsere Spielweise konzentrieren und sehr wachsam in das Spiel gehen. Die Longhorns sind ein starkes Team sowohl in der Offensive als auch der Defensive“, sagte Head Coach Weber. Übermütig wollen die Dolphins nicht werden. Sie wissen, dass mit den Langenfeld Longhorns schon die erste Bewährungsprobe auf sie wartet.

„Die GFL2 ist als Liga stärker und professioneller geworden. Wir haben keine Eintagsfliegen mehr die nur zum Spaß in der Bundesliga spielen wollen“, sagte Weber. Sein Gegenüber, Michael Hap, sieht dieses ebenfalls so: „Zum einen ist das Budget der Vereine größer geworden. Football wird zunehmend populärer und so bieten die Vereine eine starke Plattform für ihre Sponsoren. Zum anderen ist eine starke spielerische Entwicklung im deutschen Football zu sehen. Das Niveau der deutschen Spieler wird immer stärker und es kommen immer stärkere Spieler aus Amerika nicht nur in die erste Bundesliga, sondern auch in die zweite oder sogar in die Regionalliga.“

Für Weber ist besonders wichtig, dass die Erkenntnisse aus den Vorbereitungsspielen konsequent umgesetzt werden. In den vergangenen Trainingseinheiten wurde deshalb noch einmal detailliert die eigene Spielweise betrachtet. „Wir haben uns mit dem Feinschliff und den anstehenden Aufgaben beschäftigt“, so Weber. Der Head Coach ist davon überzeugt, dass die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Nachwuchskräften die Longhorns herausfordern wird.

„Eine leichte Aufgabe wird es nicht in Langenfeld Punkte zu holen“, so Weber. Auch Dolphins Präsident David Schmidtmann gibt sich gespannt: „Testspiele sind gut und wichtig. Für die Bilanz der anstehenden Saison aber egal. Ich freue mich auf den Saisonstart, denn dann wissen wir sicherlich schon am ersten Spieltag wo wir stehen und wie die Saison sich entwickeln wird“, meinte Schmidtmann. Das Spiel beginnt am Sonntag um 16:00 Uhr im Jahnstadion in Langenfeld.

10.04.2017

Dolphins unterliegen den Berlin Adler

Paderborner zeigen deutliche Verbesserungen in allen Mannschaftsteilen.

Die Paderborn Dolphins unterliegen mit 17:29 den Berlin Adler. Das Team aus Ostwestfalen sprach im Vorfeld von einer umkämpften Partie und so sollte es am Ende auch kommen. Die Adler präsentierten sich den Dolphins als routiniertes und gut abgestimmtes Team. Die Paderborner konnten im Gegenzug unter Beweis stellen, dass sie aus den vorherigen Vorbereitungsspielen gelernt hatten. Head Coach Carsten Weber zeigte sich mit der Vorbereitungsphase zufrieden, auch wenn ihm die Niederlage nicht schmeckte.


Das dritte Vorbereitungsspiel können die Paderborn Dolphins nicht für sich entscheiden. Gegen das GFL Team der Berlin Adler unterliegen die Ostwestfalen mit 17:29. Trotz der Niederlage konnten die Dolphins eine positive Bilanz ziehen. Gegen die Berlin Adler hatte man eine hartumkämpfte und vor allem schnelle Partie erwartet. Die Adler, die schon viele Jahre in der höchsten Spielklasse beheimatet sind, ließen keinen Zweifel, dass sie in Paderborn nichts anbrennen lassen wollen.

Schon früh musste Quarterback Justin Gomez und seine Offensive feststellen, dass die Adler mit einer starken Defensive auf dem Feld stehen. Die Berliner konnten mit ihrer Spielweise die Angriffsreihe der Dolphins unter Druck setzen und so Unsicherheiten bei den Pässen und im Laufspiel provozieren. Die ersten Spielzüge reichten deshalb nicht, um auf dem Feld zu bleiben und so mussten die Dolphins schon frühzeitig das Angriffsrecht abgeben.

Head Coach Carsten Weber zeigte sich nach dem ersten Auftritt seiner Anfangsphase mit der Leistung nicht zufrieden. „Wir haben zu viel durchgelassen und damit unserem Quarterback zu wenig Zeit gegeben. Es bedurfte einiger Umstellungen und Absprachen, um besser in den Tritt zu kommen“, sagte Weber. Es dauerte einige Minuten und Spielzüge, bis die ersten Punkte für die Dolphins auf die Punktetafel kamen. Dominic Gröne zeigte erneut, dass er nicht nur ein sicherer Passempfänger ist, sondern auch einen treffsicheren Fuß hat.

Vorweg hatten die Adler schon die Endzone der Dolphins besucht. Das Hauptstadt-Team zeigte, dass die Verteidigungsreihe der Dolphins nicht unüberwindbar ist. Mit kurzen Läufen und schnellen Pässen spielten sich die Berlin Adler über das Feld. Für die Verteidigungsreihe ein Grund genug, noch aktiver zu agieren. Im weiteren Spielverlauf konnte sich die Dolphins-Defense immer wieder in Szene setzen. Grundsätzlich wirkte die Verteidigung der Paderborner agiler und zielgerichteter. Dabei hatte auch für dieses Spiel Defensiv Koordinator Luigiano Figlia alle Hände voll zu tun, um das Team optimal einzustellen. Kurzfristige Ausfälle, aufgrund von Verletzungen, sorgten dafür, dass Figlia erneut seine Defense umstellen musste.

Für Figlia waren die am Ende stehenden 29 Gegenpunkte zu viel, doch die Veränderung in der Verteidigungsreihe war deutlich zu sehen. „Die Motivation beim Training stimmt, dadurch werden wir immer besser“, so der Defense Koordinator. Möglichkeiten zur Verbesserung konnte er schnell benennen und versprach, dass man bis zum Saisonstart gegen die Langenfeld Longhorns noch intensiver arbeiten wird. Die Longhorns verfügen über eine ebenfalls homogene und gut eingespielte Mannschaft, die den Dolphins das Leben schwermachen wird.

Head Coach Carsten Weber sieht die Ausgangslage ebenfalls wie sein Trainer-Kollege: „Bis zum Saisonstart werden wir noch an einigen Stellen arbeiten müssen. Wir haben gegen die Berlin Adler gezeigt, dass wir gute Schritte gemacht haben.“ Die Abstimmung der einzelnen Teammitglieder wurde deutlich verbessert, so dass eine größere Sicherheit auf dem Feld herrschte. „Bei einer Niederlage sind wir nicht zufrieden, das wäre der falsche Anspruch. Wir gehen aber auch nicht mit gesenkten Köpfen vom Feld. Wir haben in den letzten drei Wochen drei Vorbereitungsspiele mit hochkarätigen Gegnern absolviert. Dabei haben wir erkannt, an welchen Stellen wir weiterarbeiten müssen und welche Stärken wir noch ausbauen können“, fasste Weber die Vorbereitungsphase zusammen.

Für die Paderborn Dolphins heißt es nun, sich auf die erste Partie der GFL2 Saison vorzubereiten. Die Dolphins starten auswärts in Langenfeld gegen die Longhorns. Am 23. April geht es um 16:00 Uhr los. Bis dahin hat sich die Mannschaft um Head Coach Carsten Weber noch einiges vorgenommen. „Ich bin mir sicher, dass wir in zwei Wochen noch weitere Schritte machen werden und uns damit noch anders präsentieren werden“, versprach Weber.

06.04.2017

Berlin Adler kommen zum finalen Testspiel

Paderborn Dolphins erwarten eine starke Verteidigungsreihe der Berliner

Die Paderborn Dolphins erwarten am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr die Berlin Adler zum dritten Saisonvorbereitungsspiel. Traf man mit den Solingen Paladins und den Cologne Crocodiles auf bekannte Teams, so ist das Team der Adler eine Unbekannte für die Dolphins. Eine besondere Herausforderung für das gesamte Team. Das vergangene Testspiel gegen Köln hatte den Dolphins die Grenzen aufgezeigt, mit viel Leidenschaft und Hingabe bereitete sich das Team auf die Begegnung mit den Adlern vor.


Adler Head Coach Eric Schramm hat seinem Team eine klare Marschroute vorgegeben: „Wir werden uns gegen Paderborn den letzten Feinschliff holen.“ Die Berlin Adler haben in den vergangenen Monaten ihren Kader weiter ausgebaut und vor allem an ihrer Defensive gearbeitet. Nach der vergangenen Saison war man mit den erhaltenen Gegenpunkten nicht zufrieden. Dabei setzt das Team aus der Hauptstadt vor allem auf eine bunte Mischung aus erfahrenen und internationalen Kräften.

Die Paderborn Dolphins Offensive wird somit wieder auf eine starke Verteidigungsreihe treffen. Ariel Fabbro (Kanada), Tachu Orue Hernandez (Spanien) und Joseph Wolfenden-Brown (Großbritannien) treten in der Passverteidigung für die Adler an. Defensiv Liner Flip Palmqvist wird für die nötige Stabilität in Defense Line sorgen. Der US-Boy Burton De Koning soll als Middle Linebacker zudem im Backfield die Koordination übernehmen.

Damit machen die Adler klar, dass sie ein Abschneiden wie in der vergangenen Saison deutlich vermeiden wollen. Nach den Zielen für die Saison 2017 gefragt, meinte Adler Sportdirektor Johnny Schmuck, dass man sich wieder deutlich im Mittelfeld der Liga platzieren möchte und vor allem nichts mit dem Abstieg zu tun haben will. Aus diesem Grund haben sie sicherlich Allzweckspieler Devon Francois wieder nach Berlin geholt. Devon konnte die Adler in der vergangenen Saison sowohl in der Offensive als auch der Defensive unterstützen.

Head Coach Carsten Weber freut sich auf das Spiel am kommenden Wochenende: „Wir haben aus der Begegnung mit Köln viel mitnehmen können, deutliche Schwachpunkte identifiziert und an diesen gearbeitet.“ Gerade der Einbruch sowohl in der Offensive als auch der Defensive in der zweiten Spielhälfte muss laut Weber abgestellt werden. Gute Nachrichten gibt es für alle Paderborn Dolphins Fans, denn Receiver Cameron Richmond erreichte in dieser Woche Paderborn. Ob der US-Boy am Wochenende schon für die Dolphins auf dem Platz stehen wird, wird maßgeblich davon abhängig sein, ob der Spielerpass von Richmond rechtzeitig vorliegt.

In der Offensive ergeben sich somit für Head Coach Carsten Weber ganz neue Möglichkeiten. „Das starke Receiver Squad verleitet natürlich dazu, dass man die Passverteidigung gegen die Dolphins besonders im Auge haben muss. Genau hier sehen wir unsere Stärke, denn sowohl Quarterback Justin Gomez als auch die Runningback-Abteilung der Dolphins kann dieses Übergewicht ausnutzen“, so der Head Coach. Gegen die Berlin Adler möchten die Dolphins vor allem ihrem Saison-Motto treu bleiben. ‚Make the next step‘ (übers.: mach den nächsten Schritt) gilt als erklärtes Ziel.

„Wir werden uns auf allen Positionen verbessert haben“, verspricht Weber. Begeistert von der Partie zeigte sich Sportdirektor David Schmidtmann: „Wir haben mit den Berlin Adler wieder einen Vorbereitungs-Partner gefunden, der es uns ermöglicht, an unsere Grenzen zu gehen. Die Adler sind ‚alte Hasen‘ in der GFL und gehören mit zu den erfahrenen und gefestigten Teams. Es wird für die Mannschaft keine leichte Aufgabe.“ Wie Head Coach Weber berichtet, soll es das auch nicht sein, besonders freut sich das Team auf die Unterstützung der Fans im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Um 15:00 Uhr starten die Dolphins in ihr finales Vorbereitungsspiel.

02.04.2017

Crocodiles zeigen Dolphins die Grenzen auf

Paderborner kassieren 21:49 (14:28) Niederlagen gegen die Cologne Crocodiles

Eine deutliche Niederlage müssen die Paderborn Dolphins im Spiel gegen die Cologne Crocodiles einstecken. Im heimischen Hermann-Löns-Stadion müssen sich die Ostwestfalen geschlagen geben, können zugleich aber zeigen, dass sie aus den Fehlern des ersten Testspiels gelernt haben. Besonders in der zweiten Hälfte ging den Paderbornern die Luft aus, so dass es Köln oft möglich war, Punkte zu erzielen. „Wir haben wieder in jedem Mannschaftsteil Potenzial zur Verbesserung ausgemacht. Zugleich haben wir erste Schritte gesehen, die das Team gegangen ist - Abstimmung und Verständigung klappten schon besser“, sagte Headcoach Carsten Weber.


Eine schwere Partie hatten die Berantwortlichen der Paderborn Dolphins erwartet, denn die Cologne Crocodiles sollten den Dolphins als Härtetest aufzeigen, an welchen Stellen noch Verbesserungspotenzial herrscht. Gleich zu Beginn der Dolphins lief es allerdings nicht rund im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Bereits nach dem ersten Spielzug gaben die Paderborn Dolphins durch einen Ballverlust das Angriffsrecht an die Kölner an der eigenen 30 Yard Linie ab.

Die Defensive der Dolphins zeigte, dass sie die Endzone sauber halten kann und verhinderte den Punktgewinn für die Cologne Crocodiles. Doch im Gegenzug zeigten die Krokodile, dass sie ebenfalls mit einer starken Defensive unterwegs sind. Das Team aus der Domstadt vom Rhein setzte vor allem immer sehr schnell Quarterback Justin Gomez unter Druck. „Wir waren an einigen Stellen in der Offensiv-Line zu löchrig“, sagte Headcoach Carsten Weber.

Sicherlich war dieses nicht die einzige Schwachstelle, die an diesem Tag von den Crocodiles ausgenutzt wurde. „Zudem haben wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt. Einfache Raumgewinne nicht erspielt und zugleich noch einige Abstimmungsprobleme erkannt. Die Umstellung im Spielsystem, bedingt durch einen neuen Offensiv-Koordinator und Quarterback bringt dieses als Herausforderung mit sich“, fasste Weber die Situation der Offensive zusammen.

Einen klaren Schritt nach vorne konnte man trotz des deutlichen Ergebnisses erkennen. Die nach dem Solingen-Spiel kritisierten vielen Abstimmungsprobleme wurden deutlich minimiert und waren seltener anzutreffen. „Trotzdem sind wir mit der Leistung nicht zufrieden. Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und da hat Köln uns heute gezeigt, an welchen Stellen wir arbeiten müssen“, ergänzte Weber: „Köln hatte immer eine Antwort parat. Immer wenn wir gerade wieder in Schlagdistanz waren, konnte sich die Crocodiles erneut absetzen.“

Ein ähnliches Resümee zog Defensiv Koordinator Luigiano Figlia: „49 Punkte zu kassieren ist zu viel, da gibt es keine Ausreden und Entschuldigungen.“ Durch Verletzungen bedingt musste der Defensiv-Spezialist mit einem komplett anderen Defensiv-Squad antreten als im ersten Vorbereitungsspiel. „Es hilft uns nicht, wenn wir in der ersten Halbzeit gut spielen und in der zweiten Hälfte dann einbrechen“, so Figlia. Die Dolphins hatten durchaus gezeigt, dass sie mit den Kölnern mithalten können. Gerade in der ersten Halbzeit wurde das Spiel durch die Defensiven beider Mannschaften bestimmt.

Auch bei den Cologne Crocodiles lief nicht alles rund. Gerade die Pässe von US-Quarterback Michael Eubank kamen nicht immer an. Man konnte deutlich erkennen, dass sein deutscher Quarterback-Kollege Benjamin Mentges, der in der zweiten Halbzeit die Geschicke der Kölner lenkte, besser mit dem Spielsystem der Kölner vertraut war. Gerade das gut eingespielte Team um Mentges machte es in der zweiten Halbzeit den Dolphins fast unmöglich mitzuhalten. Geschickt setzte Mentges seine Receiver und Runningbacks ins Szene. Immer wieder wurde dabei die starke Laufabteilung der Crocodiles zum Spielmacher.

Für die Paderborn Dolphins ist diese Niederlage kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Damit die Ostwestfalen eine gute Saison spielen können, wird es in einer starken GFL2 notwendig sein, sich optimal auf die Saison vorzubereiten. Damit geht für die Trainer-Crew um Carsten Weber vor allem die Auseinandersetzung mit den Schwachstellen einher. „Wenn wir nicht wissen, an welchen Stellen wir arbeiten müssen, dann können wir uns nicht verbessern“, so Headcoach Weber. Am kommenden Wochenende steht der nächste Härtetest für die Ostwestfalen an. Mit den Berlin Adler kommt der nächste Bundesligist nach Paderborn. Besondere Herausforderung dabei, die Berliner sind rein spieltechnisch eine komplett unbekannte für die Dolphins. Die letzte Begegnung der Teams fand in den Neunziger Jahren statt.

31.03.2017

Paderborn Dolphins ziehen positives Fazit

Jahreshauptversammlung der Footballer mit überraschendem Ergebnis

Die Paderborn Dolphins konnten auf ihrer Hauptversammlung ein positives Fazit des vergangenen Jahres ziehen. Nur die Ankündigung von Cheerleader Trainer Mario Frede‚ aus der aktiven Vereinsarbeit auszusteigen, überschattet das Jahrestreffen und sorgt beim Vorstand für eine Überraschung. David Schmidtmann wird von der Versammlung als Vorsitzender bestätigt, Dr. Matthias Gehrke und Sonja Kettner bleiben auch weiterhin Bestandteil des Vorstandstrios.


Die gestrige Jahreshauptversammlung der Paderborn Dolphins in der Königsträsser Kompanie im Schützenhof begann mit erfreulichen Nachrichten. Der Bericht von Finanzvorstand Matthias Gehrke zeigte, dass die Paderborn Dolphins gut für die kommenden Jahre aufgestellt sind. War es vor einigen Jahren durch finanzielle Belastungen immer wieder eng in der Vereinskasse geworden, so konnte man sich im vergangenen Jahr stabilisieren. Eine positive Entwicklung, die durch mehr Mitglieder, aber auch durch ansteigende Besucherzahlen sowie ein breites Portfolio an Unterstützern getragen wird. „Wir haben viele Maßnahmen ergriffen, die dafür sorgen, dass wir uns in Zukunft noch breiter aufstellen können“, meinte Gehrke abschließend. Dankbar sei er den vielen engagierten Helferinnen und Helfern, die sich täglich in die Vereinsarbeit an den unterschiedlichsten Stellen einbringen.

Ein Dank, den auch Präsident David Schmidtmann aufgriff und sich für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit des letzten Jahres bedankte. Sonja Kettner stellte vor allem die positive Entwicklung im Bereich der Unterstützer und Öffentlichkeitsarbeit in den Mittelpunkt ihres Berichtes. Unter ihrer Leitung ist es den Dolphins gelungen, präsenter zu werden. „Die sportlichen Erfolge und die Ausweitung unserer Aktivitäten haben dafür gesorgt, dass die Dolphins von mehr Unternehmen sowie Privatpersonen gefördert werden. Dank gilt dabei ebenfalls den Verbänden, Vereinen und den kommunalen Vertretern, die uns hier tatkräftig unterstützen“, ergänzte Gehrke.

Sportlich konnte David Schmidtmann ebenfalls ein sehr positives Resümee ziehen. Jede der drei Jugendmannschaften der Dolphins wird in der Saison 2017 in der höchstmöglichen Liga spielen. Die Kooperation mit dem Sportinternat trägt große Früchte und begeistert immer mehr Spieler vom Nachwuchsprogramm der Dolphins. „Wir sind mit unserem Nachwuchsprogramm über die Grenzen von Paderborn hinaus bekannt, ein Verdienst von unseren tollen Teammanagern und Coaches“, berichtete Schmidtmann. Ebenfalls konnte Schmidtmann für das Herren Team eine positive Bilanz ziehen: „Wir haben hier in den letzten zwei Jahren mehr erreicht, als wir uns erträumt haben. Sowohl sportlich als auch organisatorisch haben wir einen großen Schritt gemacht“, fasste Schmidtmann die Situation zusammen.

Überraschend kam für alle Anwesenden das Statement vom Cheerleader Trainer Mario Frede, der ankündigte, seine Trainertätigkeit nicht mehr fortzuführen. In diesem Zusammenhang teilte ein Großteil der Cheerleader mit, dass sie ihre Vereinszugehörigkeit ebenfalls beenden werden. Auf Rückfragen nach den Gründen wurde u.a. das Argument „Mobbing gegen Cheerleader“ genannt. Dieses soll in sozialen Netzwerken stattgefunden haben. Leider erfuhr der Vereinsvorstand erst am gestrigen Abend von diesem Sachverhalt und konnte zu keinem Zeitpunkt gegen diese Fragestellung vorgehen bzw. recherchieren, denn ein entsprechender Nachweis blieb aus. „Sollte es zu irgendeiner Zeit zu Beleidigungen oder ähnlicher Vorkommnisse gekommen sein, so verurteilen wir dieses aufs Schärfste. In den Bereichen, in denen wir selber die Kontrolle über soziale Netzwerke haben, konnten wir keine entsprechenden Vorkommnisse nachvollziehen. Kommt es an anderer Stelle zu diesen Aussagen, werden wir entschlossen dagegen vorgehen“, machte David Schmidtmann seinen Standpunkt dazu klar.

Mit Trainer Mario Frede scheidet ein Dolphin der ersten Stunde aus der aktiven Vereinsarbeit aus. Frede war viele Jahre ein Teil des Dolphins Vorstandes und baute die Cheerleader-Abteilung mit auf. „Ich danke Mario für sein Engagement und seine Arbeit. Er hat die Dolphins immer unterstützt und ist zu Zeiten eingesprungen, als das Schiff ‚Dolphins‘ schwankte“, erinnerte David Schmidtmann an die Verdienste von Frede. Wie es mit dem sportlichen Programm der Cheerleader weiter geht, wird der Vorstand in den kommenden Wochen entscheiden.

Im Laufe der weiteren Versammlung wurden die alle 2 Jahre stattfindenden Vorstandswahlen durchgeführt. Der aktuelle Vorstand mit David Schmidtmann (Präsident), Sonja Kettner (Vize-Präsidentin) und Dr. Matthias Gehrke (Vize-Präsident) wurde von den Mitgliedern ohne Gegenkandidaten für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Nach Annahme der Wahl dankte der wiedergewählte Präsident den Mitgliedern für das Vertrauen in den gesamten Vorstand und führte aus: „Wir sind im November 2015 mit einer Art Vision für diesen Verein angetreten, haben viele Strukturen geändert und angepasst. Wir haben viel geschafft, sind aber noch lange nicht da, wo wir hin wollen. Daher sind wir dankbar, dass wir heute von euch das Vertrauen und die Zeit bekommen haben, unsere Vision umzusetzen.“

Für die Dolphins heißt es nun, sich auf die anstehenden Aufgaben der Saison 2017 zu konzentrieren. Neben den Vorbereitungsspielen der Herren ist auch die Jugend in der Saisonvorbereitung. „Ich wünsche uns, den Paderborn Dolphins, eine erfolgreiche und gute Saison. Wir wollen uns an vielen Stellen weiterentwickeln und vor allem das gute Nachwuchsprogramm ausbauen“, sagte David Schmidtmann abschließend.

30.03.2017

Paderborn Dolphins vor dem erstem Härtetest

Ostwestfalen treffen auf den GFL Aufsteiger Cologne Crocodiles

Eine schwierige Aufgabe erwartet die Paderborn Dolphins am
kommenden Samstag. Das Team der Cologne Crocodiles reißt nach Paderborn und wird zum zweiten Vorbereitungsspiel erwartet. Dieses Mal fliegt schon am Samstag um 16:00 Uhr der American Football im heimischem Hermann-Löns-Stadion. Eine Partie, die es in sich hat, denn die Kölner und Paderborner spielten im vergangenen Jahr lange Zeit um die Tabellenspitze. Erst im Rückspiel setzten die Kölner einen Schlussstrich und schlugen die Dolphins mit 40 Punkten Differenz. Sicherlich werden die Ostwestfalen diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen wollen.


In der vergangenen Saison gehörten die Aufeinandertreffen der Cologne Crocodiles und Paderborn Dolphins zu den absoluten Saisonhöhepunkten. In Paderborn konnten die Dolphins sich mit einem Touchdown Vorsprung behaupten, in Köln war für die Dolphins nichts zu holen. Dort musste man sich mit 40 Zählern geschlagen geben. Es war vor allem das Laufspiel der Kölner, welches den Dolphins zu schaffen machte. Mehr als 200 Yards erliefen die Kölner pro Spiel gegen die Dolphins. Eine Gefahr, die wieder drohen könnte, denn die Kölner haben sich in der Winterpause gezielt verstärkt und ihre Laufabteilung weiter ausgebaut.

Runningback Kevin Parks holten die Kölner an den Rhein. Einen wendigen und für die Position des Runningbacks eher klein geratenen Läufer. Mit 1,73 m Körpergröße gehört er nicht zu den größten, aber zu den wendigeren Runningbacks. Genau hier liegt die Stärke des US-Amerikaners: Durch die geringe Körpergröße ist er nur schwer aufzuhalten und ist dafür bekannt, dass er den Körperkontakt nicht scheut. Parks bekommt Unterstützung beim Rushing-Squad durch den US-Quarterback Michael Eubank. Eubank ist nicht nur für ein gezieltes Passspiel bekannt, sondern ebenfalls für seine Laufqualitäten. Sicherlich ein Duo, auf welches die Dolphins aufpassen müssen. Zudem wird es nicht einfach werden, auf den Spielmacher genügend Druck aufzubauen, denn die O-Line der Cologne Crocodiles zeigte sich schon in der vergangenen Saison standfest.

Für die Offensive der Dolphins wird es ebenfalls schwer werden. Die Kölner sind für eine körperbetonte Spielweise und erfahrene Spieler bekannt. Ein großer Teil des Kaders wird durch die eigene Jugendabteilung ausgebildet, die in der GFLJ beheimatet ist. Schon mehrfach gewannen die Kölner die Meisterschaft mit dem Nachwuchs-Team. Die Mannschaft, auf die die Paderborn Dolphins trifft, kennt sich schon viele Jahre. Ein Faktor, der sicherlich nicht zu unterschätzen ist. Defensiv zeigten die Kölner vor allem bei der Passverteidigung souveräne Ansätze.

In Ergänzung zu den Verstärkungen in der Offense hat man sich ebenfalls in der Defensive gezielt verstärkt. Linebacker Justin Cooper unterstützt die Kölner-Abwehrreihe. Yogi Hale, der im defensiven Backfield in der vergangenen Saison den Dolphins-Receivern das Leben schwer machte, wird noch nicht mit auf dem Feld stehen. Er ist noch nicht nach Köln zurückgekehrt.

Chancenlos sind die Dolphins sicherlich nicht. Das erste Spiel gegen die Solingen Paladins wurde genutzt, um kleinere Abstimmungsfehler auszumerzen. Auch wenn die Zeit zwischen den Spielen knapp war, gab es genug Spielraum, die offenen Punkte und Unstimmigkeiten zu analysieren. Zudem werden Nemanja Djordjevic und Mustafa Jalil den ersten Einsatz für die Dolphins haben. Beide konnten gegen Solingen nur als Zuschauer das Spiel verfolgen, da die nötige Spielerlaubnis noch nicht vorlag.

„Wir werden uns steigern müssen, das ist uns allen klar“, sagte Headcoach Carsten Weber, der sich auf die Chance freut, erneut gegen die Cologne Crocodiles zu spielen. „Wir haben uns bewusst diese Herausforderungen gesetzt. Die Saisonvorbereitung muss uns helfen, noch besser zu werden. Nur mit starken Gegnern können wir uns noch gezielter vorbereiten“, weiß Weber.

Wenn sich die Dolphins auf ihre Stärken konzentrieren und den Kölnern wenig Raum lassen, ihr Spiel aufzubauen, dann können sich die Dolphins gegen das GFL Team aus der rheinischen Domstadt durchsetzen. Dazu benötigen die Dolphins aber die Unterstützung der heimischen Fans, ist sich Präsident David Schmidtmann sicher: „Ich kann ein American Football Spiel auf höchstem Niveau versprechen und freue mich schon auf den Nervenkitzel. Diesen kann man nur im Hermann-Löns-Stadion erleben. Uns spornt es zusätzlich an, wenn wir die Unterstützung unserer Fans im Rücken haben.“ Die Dolphins spielen dieses Mal schon am Samstag um 16:00 Uhr im Hermann-Löns-Stadion in Schloss Neuhaus.

27.03.2017

Dolphins mit Pflichtsieg gegen Solingen Paladins

Paderborner noch mit Potential bei der Feinabstimmung

Die Paderborn Dolphins setzen sich in ihrem ersten Vorbereitungsspiel gegen die Solingen Paladins mit 22:12 durch. Der erste Auftritt der Paderborner verlief dabei, wie erwartet, nicht an allen Stellen rund. Viele Kleinigkeiten und Abstimmungsdetails führen zu einem unruhigen, teilweise sogar unrunden Spiel. Die Dolphins nutzen das Spiel, um verschiedene Spielzüge und -weisen auszuprobieren.


Headcoach Carsten Weber kann nach der Partie gegen die Solingen Paladins eine positive Bilanz ziehen. Der Pflichtsieg im Vorbereitungsspiel gegen den Regionalligisten aus Solingen ist gelungen. Zwar zeigte sich an vielen Stellen noch Abstimmungs- und Arbeitsbedarf, doch können die Paderborn Dolphins mit ihrem ersten Spiel zufrieden sein. Nach einem halben Jahr ohne Spielpraxis dauerte es ein wenig, bis die Dolphins ins Spiel fanden. 

Es war dabei kein hochkarätiger American Football, der den Zuschauern im Hermann-Löns-Stadion geboten wurde, sondern vielmehr ein unruhiges Spielgeschehen. Dabei konnten die Trainer viele kleine Unstimmigkeiten in den Mannschaftsteilen aufdecken. An diesen wird nun in den kommenden Tagen gearbeitet. Liefen in der Offensive die Receiver teilweise nicht die angesagten Laufwege bis zum Ende durch, so kam es ebenfalls vor, dass der neue Dolphins-Quarterback Justin Gomez die Geschwindigkeit seiner Receiver falsch einstufte und den Pass zu früh warf.

Nicht nur in der Offensive zeigten sich Ungenauigkeiten, auch in der Defensive konnte man Verbesserungspotenzial ausmachen. Die Abstimmung bei der Verteidigung gegen lange Pässe gelang nicht immer reibungslos und auch die Zuordnung an der Line of Scrimmage ließ zu wünschen übrig. So war es vor allem das Laufspiel der Solingen Paladins, welches den Paderborn Dolphins zusetzte. Eine gut blockende Offensiv-Line auf Seiten der Solingern machte es der Dolphins Verteidigung schwer, genügend Druck auf den Quarterback auszuüben.

Doch die Kleinigkeiten waren immer schnell vergessen, wenn die Offensive oder Defensive wieder zeigte, welches Potenzial noch schlummert. Oftmals mussten die Paladine aus Solingen das Feld nach drei Spielzügen mit einem Punt verlassen. In der Offensive zeigte sich ganz deutlich, dass mit Quarterback Justin Gomez ein Allrounder auf dem Feld steht. Mit klaren, festen Pässen versorgte er die Receiver. Wenn es einmal enger wurde, nahm er selbst den Ball und bewegte sich, um einige Yards gut zu machen. Zudem setzte Headcoach Weber auf eine bunte Mischung aus Lauf- und Passspiel. Eine Situation, die die Dolphins noch unberechenbarer machen soll.

Ob dieses gelingt, wird sich am kommenden Wochenende zeigen. In die zweite Runde der Saisonvorbereitung geht es gegen die Cologne Crocodiles. In der vergangenen Saison noch in der GFL2 beheimatet, spielten die Kölner mit den Paderbornern bis zum Schluss um die Meisterschaft. Ein physisch sehr starkes und gereiftes Team, welches sich mit dem Testspiel gegen die Paderborn Dolphins auf die kommende GFL Saison vorbereiten will. Viel Zeit bleibt den Paderborner nicht, um aus ihren Fehlern zu lernen, doch Präsident Schmidtmann versicherte, dass es sich dabei um einen normalen Prozess handelt. „Das Team ist an vielen Stellen neu aufgestellt und zusammengesetzt. Wie in jedem Jahr wird es ein wenig dauern, bis man sich optimal aufeinander eingespielt hat“, meinte Schmidtmann.

24.03.2017

American Football fliegt wieder in Paderborn

Dolphins treffen auf die Solingen Paladins zum Vorbereitungsspiel

Die Paderborn Dolphins erwarten am kommenden Sonntag die Solingen Paladins zum Saisonvorbereitungsspiel. Das Team aus Ostwestfalen möchte damit den Grundstein für die anstehende GFL2 Saison legen. Headcoch Carsten Weber und sein Team haben viel zu tun und müssen sich intensiv vorbereiten, denn schon nach der letzten Saison war klar, dass es durch Abgänge und personelle Veränderungen zu einem Neuanfang in vielen Mannschaftsteilen kommen wird.


Für die Paderborn Dolphins kann es eigentlich am kommenden Wochenende nur ein Ziel geben: herausfinden, wie schlagkräftig die Dolphins-Truppe wirklich ist. In vielen Mannschaftsteilen kam es in der Winterpause zu Veränderungen. Doch nicht nur bei den Spielern hat sich einiges verändert, auch bei der Trainercrew gab es eine komplette Neuausrichtung. Headcoach Carsten Weber wird in der Saison die Offensive leiten, als neuer Defensiv-Koordinator ist Luigi Figlia zum Team hinzugestoßen. Andreas Kegelmann übernimmt das Squad der Special-Teams und kümmert sich um die Receiver. Damit ist klar, dass nicht nur in der Offensive ein neues Spielsystem auf die Dolphins wartet, sondern auch in der Defensive und bei den Special-Teams.

Keine einfache Situation, wie Präsident David Schmidtmann weiß: „Wir haben nun einen größeren Umbruch im Trainerstab gewagt, um uns auf die kommenden Jahre vorzubereiten. Die GFL2 wird immer professioneller und stabiler, so dass die Ausbildung der deutschen Spieler immer wichtiger wird.“ Schmidtmann war bei der Planung dabei nicht zimperlich und krempelte mit Weber zusammen das Team einmal um. „Es ist wichtig, dass wir die richtige Basis für die kommenden Jahre schaffen“, meint auch Headcoach Weber. Gegen die Solingen Paladins ist daher sein Motto: „Wir müssen uns einspielen und zeigen, wo wir stehen“, meint Weber. Für die Dolphins kann es daher nur heißen, dass man einen klaren Punktgewinn erarbeiten möchte.

Die Klingenstadt Footballer dürfen durch die Paderborner nicht unterschätzt werden. Zwar spielen die Solinger eine Spielklasse niedriger als die Dolphins, doch landeten die Solinger in der letzten Saison hinter den Langenfeld Longhorns und Troisdorf Jets auf dem dritten Rang. Den Domstädtern sind die Solinger bekannt, denn im dritten Jahr in Folge treffen die Dolphins auf die Paladine. „Es bietet sich natürlich an, dass wir uns gemeinsam auf die Saison vorbereiten. Solingen und Paderborn liegen dafür zu nah und die Teams haben beide etwas davon, wenn wir im Testspiel aufeinandertreffen“, so Weber.

Für die Paderborn Dolphins geht es in den kommenden Wochen Schritt für Schritt weiter. Nach dem Spieltag gegen die Paladine werden die Cologne Crocodiles, dieses Mal an einem Samstag, und anschließend die Berlin Adler im Hermann-Löns-Stadion gastieren. Gegen die Solingen Paladins startet das Spiel am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr.

20.03.2017

Weitere Defensiv-Spezialisten für die Dolphins

Linebacker und Defensiv-Tackle verstärken die Paderborner

Die Paderborn Dolphins müssen vor dem Saisonstart noch einmal ihre Personalplanung umbauen. Linebacker Brenden Daley wird kein Dolphin werden, er entschied sich kurz vor Abflug für den Verbleib in den USA. Dolphins-Vorsitzender David Schmidtmann konnte schnell die entstandene Lücke schließen. Mit Jerrod Shelby fand Schmidtmann schnell einen Ersatz auf der Position des Linebackers. Zudem konnte Schmidtmann mit Mustafa Jalil einen weiteren Defensiv Tackle aus den USA nach Paderborn lotsen.


"Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere“, sagte David Schmidtmann. Scheinbar trifft diese Redensart in dieser Saison mehrfach auf die Paderborn Dolphins zu. Schon frühzeitig hatten die Dolphins ihren Kader für die Saison 2017 geplant, zusammengestellt, die notwendigen Personalentscheidungen getroffen und sich mit Spieler-Trainern aus den USA geeinigt. Doch nicht nur Linebacker Brenden Daley machte den Dolphins einen Strich durch die Rechnung, sondern auch der zuerst verpflichtete Quarterback. Schon bei der Absage des ursprünglich geplanten Spielmachers bewies Schmidtmann ein geschicktes Händchen und konnte mit der Verpflichtung von Justin Gomez schnell einen neuen US-Boy präsentieren

Die Absage des US-Linebackers nutzte Schmidtmann erneut und machte aus einer Personalie zwei! Schmidtmann sprach einige Kontakte in den USA an und konnte gleich zwei Defensiv Spezialisten von den Paderborn Dolphins überzeugen. Mit Mustafa Jalil wird die Defensiv-Line weiter ausgebaut. Der 1,91 m große und 135 kg schwere Jalil spielte in der Division I an der Universität von Kalifornien, bei den dort ansässigen ‚Calbears‘. „Er wird uns in der Defensive sicherlich weiterhelfen. Schon die körperliche Präsenz hilft die Lücken in der Defensiv-Linie klein zu halten. Den Bären aus Kaliforniern - den Calbears - wird er körperlich alle Ehre machen“, so Schmidtmann. Headcoach Carsten Weber und Defensiv-Koordinator Luigiano Figlia waren sich nach einigen Gesprächen mit Schmidtmann einig, dass eine Unterstützung an dieser Stelle in der Defensive sinnvoll ist.

Zeitgleich arbeitete man an einem Ersatz auf der Linebacker Position. Ebenfalls konnten sich hier Figlia, Weber und Schmidtmann schnell auf eine Person einigen. Mit Jerrod Shelby holen die Dolphins einen jungen Mann nach Paderborn, der durch die hohe Anzahl an Tackles in der Division II auf sich aufmerksam macht. Shelby kann für das Jahr 2015 gleich 106 Tackles vorweisen. 2016 legte er noch einmal zu und baute seine persönliche Statistik auf 110 Tackles aus. Zum Vergleich: der erfolgreichste Defensiv-Spieler der Paderborn Dolphins kam in der Saison 2016 auf 80 Tackles. Besonders Shelbys Körpergröße von 1,93 m ermöglicht ihm die notwendige Übersicht zu behalten. Mit seinen fast 100 kg Körpergewicht wird er ebenfalls genügend Gewicht in die Waagschale werfen können, wenn einmal ein Offensiv-Spieler zu stoppen ist.

Headcoach Weber freute sich, dass so schnell eine Lösung gefunden wurde. „Wir haben hier wirklich aus der Not eine Tugend gemacht und für uns eine passende Lösung erarbeitet“, so Weber. Für Defensiv Koordinator Figlia wird es vor dem eigentlichen Saisonstart noch einmal stressig, denn er muss die beiden US-Boys in sein System integrieren. Eine Hürde sieht er allerdings in der kurzfristigen Personalveränderung nicht. Für ihn ist klar, dass sich die Defensiv-Spezialisten schnell an das Spielsystem gewöhnen werden.

Sportvorstand David Schmidtmann freut sich auf die anstehende Saison und die kommenden Spiele. Das Team wird die Saisonvorbereitung nutzen, um die kleinen Unsauberkeiten noch weiter zu beseitigen und stärker am Zusammenspiel zu arbeiten. „Wir sind froh, dass sich der Rückschlag für uns in einen glücklichen Umstand wandeln ließ, doch jede Saison müssen wir das nicht haben. Vielleicht fangen wir einfach für die Saison 2018 später an zu planen, dann kann uns auch niemand mehr absagen“, sagte Schmidtmann schmunzelnd.

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