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Aktuelles

22.05.2017

Dolphins drehen erst im vierten Quarter das Spiel

Rostock Griffins zeigen sich als schwer zu überwindender Gegner

Die Paderborn Dolphins können sich im Spiel gegen die Rostock Griffins zu Hause mit 33:29 durchsetzen. Denkbar knapp und erst im vierten Quarter erlangen die Gastgeber die Oberhand und bremsen die Gäste aus dem Norden. Bei sonnigem Wetter sehen 700 Zuschauer im Hermann-Löns-Stadion, dass die Ostwestfalen nicht einfach klein zu bekommen sind. Im entscheidenden vierten Quarter ist es die Souveränität der Offensive, die gleich zwei Mal in die Endzone gelangt und zugleich das Durchsetzungsvermögen der Defensive, die das Spiel drehen.


Für die Zuschauer war es eine packende Partie von zwei Mannschaften auf Augenhöhe, für den Präsidenten der Dolphins, David Schmidtmann, manchmal eine Spur zu viel Spannung, wie er nach dem Abpfiff verriet. „Erst einmal ein großes Kompliment an die Mannschaft. Das Team hat sich trotz des Rückstandes und der stark aufspielenden Griffins-Offensive sowie Defensive nicht hängen lassen. Die Jungs haben zurück ins Spiel gefunden und es noch einmal gedreht“, sagte Schmidtmann und ergänzte: „Für den Zuschauer sind solche Spiele immer sehr schön, wenn man an der Seitenlinie mitfiebert, dann bekommt man manchmal schon graue Haare.“

Schmidtmann merkte damit an, dass sich die Dolphins an diesem Sonntag das Leben wieder selber schwergemacht hatten. Schon im ersten Drive gaben die Dolphins das Angriffsrecht ohne Punkte ab und kassierten im Gegenzug viel zu einfach einen Touchdown. Dabei war es vor allem das Gespann aus Receiver Cortez Barber und Quarterback Trent Cummings, die immer wieder für Raumgewinn sorgten. Diese Kombination bekamen die Dolphins erst in den Griff, als Defensiv Koordinator Luigi Figlia die Abwehrreihe ein wenig umstellte. Die Umstellung brachte der Dolphins Defensive mehr Standhaftigkeit und sorgte dafür, dass die Griffins variieren mussten. Der Rostocker Runningback Daniel Engel musste zu diesem Zeitpunkt immer wieder durch Läufe wichtige Yards erarbeiten.

Auf der Gegenseite war es vor allem der gute Mix aus Laufspiel und Pässen. Offensiv Koordinator Andreas Kegelmann hatte im Vorfeld versprochen, dass man weiter am Laufspiel gearbeitet hatte und damit noch unberechenbarer werden wollte. Kai Böger und Daniel Greitens waren es immer wieder, die sich durch die Griffins Verteidigung arbeiteten. Zwei Pässe auf Dominic Gröne ließen die Dolphins-Fans jubeln, als dieser den Ball in die Endzone trug. Doch die Extrapunkte sollten nicht recht gelingen. Einen konnten die Rostocker sogar blocken und zurück in die Dolphins Endzone tragen.

Vor der Halbzeitpause setzte die Dolphins Defensive noch einmal alles daran, die Griffins Offensive zu stoppen. Zwar reichte es noch zu einem Fieldgoal, doch damit hielt die Dolphins Verteidigung die Rostocker auf Schlagdistanz. Die Halbzeitpause nutzten beide Mannschaftsteile, um noch einmal die taktischen Abstimmungen zu verbessern, denn schon im zweiten Quarter zeigten die Griffins, dass sie sich auch kurzfristig auf die Dolphins einstellen können. Das Laufspiel wurde früher gestoppt und so waren es wieder die Receiver, die von Quarterback Justin Gomez bedient wurden.

Gomez wurde dann besonders in der zweiten Halbzeit gefordert. Nachdem Receiver Cameron Richmond und Dominic Gröne in Manndeckung durch die Rostocker genommen worden waren, musste der Dolphins Quarterback weiter variieren. Mit Max Nolte, Marvin Liggesmeyer und Tobias Handirk wurden aber starke und ballsichere Passempfänger bedient. Als nach einem Touchdown dann auch noch die Two-Point-Conversion im dritten Quarter gelang, hatte man das Gefühl, dass der Knoten endlich platzte. Die Defensive der Dolphins spielte sicherer auf und zeigte immer wieder, dass sie die Griffins stoppen konnte.

Im Gegenzug gelang es Offensiv Koordinator Kegelmann, die Angriffsreihe verlässlich über das Feld zu schicken, so dass die Dolphins am Ende des dritten Quarters nur noch mit zwei Zählern hinten lagen. Die Antwort der Griffins folgte direkt mit einem erneuten Touchdown. Doch die Offensive der Dolphins legte sechs Minuten vor Ende der Partie noch einmal nach und punktete durch Runningback Daniel Greitens. Die Defensive stoppte erfolgreich die Griffins und die Dolphins Offensive konnte erneut punkten, so dass aus dem Rückstand nun eine knappe Führung erwachsen war.

Danach wechselte sich das Angriffsspiel noch zwischen den Dolphins und Griffins hin und her. Am Ende war es die Interception von Safety Frederik Finke 45 Sekunden vor dem Ende, die den Dolphins das Beenden des Spiels ermöglichte. Ein großer Wehrmutstropfen bleibt jedoch für die Dolphins, Starting Center Andre Sievert verletzte sich in einem der letzten Drives und wird für einige Spiele ausfallen. Der Mittelmann der Offensiv-Linie gehört mit zu den erfahrensten Dolphins Spielern und wird sicherlich in der Angriffsreihe fehlen. „Natürlich sind Verletzungen immer sehr ärgerlich, doch gerade Center und Quarterback müssen gut eingespielt sein, so dass die Verletzung besonders schmerzt“, sagte Offensiv-Chef Kegelmann.

Am kommenden Wochenende geht es für die Paderborn Dolphins zu den Düsseldorf Panther. Der Zweite der GFL2 Nord leistete sich erst eine Niederlage und konnte die Dolphins deutlich bezwingen. Keine leichte Aufgabe für die Ostwestfalen. Sicherlich wird sich das Team intensiv auf die Partie vorbereiten. „Wir wissen, dass wir durch die personellen Veränderungen und die verletzten Spieler immer wieder neu schauen müssen. Düsseldorf ist einer der stärksten Gegner in der Saison 2017, wir fahren aber auch nicht nach Düsseldorf, um zu verlieren“, sagte Präsident Schmidtmann.

18.05.2017

Dolphins wollen Tabellen-Bilanz ausgleichen

Gegen die Griffins heißt es für die Paderborner zurück auf die Erfolgsspur

Die Paderborn Dolphins treffen am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr auf die Rostock Griffins. Das Team aus der Hansestadt ist einer von zwei Aufsteigern in der GFL2 Nord. In der Tabelle stehen die Teams punktgleich auf Augenhöhe. Die Paderborn Dolphins wollen nach dem Punktgewinn am vergangenen Spieltag natürlich weiter für positive Erfolge sorgen und die Tabellen-Bilanz ausgleichen. Die Rostocker hingegen konnten sich gegen die Langenfeld Longhorns durchsetzen und unterlagen nur den Düsseldorf Panthern und den Potsdam Royals. Die Ostwestfalen hoffen vor allem auf die Unterstützung durch die heimischen Fans.


Die Paderborn Dolphins laden zum zweiten Heimspiel in der Saison 2017. Die aus dem hohen Norden anreisenden Rostock Griffins sind eines von zwei neuen Teams in der Liga. Gemeinsam mit den Langenfeld Longhorns stiegen sie in die GFL2 Nord auf. Für die Paderborn Dolphins sind die Rostock Griffins ein komplett neues Team. Die Dolphins und Griffins trafen noch nicht aufeinander. Vorgewarnt sind die Paderborn Dolphins allerdings, denn das Team aus der Hansestadt konnte sich gegen die Langenfeld Longhorns in der laufenden Saison durchsetzen.

Das Team konnte in der laufenden Saison eine ausgeglichene Bilanz an Pass- und Laufspiel zeigen. Rostock selber gibt sich mit den Aussagen immer zurückhaltend. Dabei können die Griffins auf einen guten Kader bauen. Neben Spielern, die aus Bundesliga-Teams aus Lübeck und Kiel nach Rostock kamen, um die Griffins zu verstärken, kann das Team ebenfalls auf Verstärkung aus dem Ausland bauen. Quarterback Trent Cummings konnte bisher über 400 Yards für die Griffins werfen. Dieses ist zwar nur die Hälfte der Yards, die Dolphins Quarterback Justin Gomez werfen konnte, doch zeigte Cummings, dass er vor allem auch mit langen und gezielten Pässen überraschen kann.

Die Verteidigung der Griffins kann vor allem im Backfield auf zwei erfahrene Spieler zurückgreifen. Safety Herbert Whitehurst und Defensiv Back Tari Jones versuchen das Passspiel der Gegner zu kontrollieren. Eine besondere Situation für die Dolphins, denn die Angriffsreihe der Dolphins kann mit einem starken Receiver-Squad antreten. Eine daher spannende und zugleich herausfordernde Situation. Wichtig auch für die Paderborn Dolphins in diesem Spiel, dass das Laufspiel weiter ausgebaut wird. Denn die Griffins ließen in den vergangenen Partien vor allem durch Läufe Yards zu.

Die Defensive der Paderborn Dolphins kann mit Linebacker Jerrod Shelby nun auch auf zwei American Football Spieler aus dem Mutterland zurückgreifen. Shelby, der noch seine Klausuren an der Universität abschließen musste, stieß in der laufenden Woche zum Team. Für Defensiv Koordinator Luigi Figlia eine wichtige Stütze in der Verteidigungsreihe. Defensiv Tackle Darian Childers spielte zwar schon in Bonn, konnte aber nun bereits eine Woche mit der Mannschaft trainieren. Die Paderborn Dolphins werden sicherlich nicht nur deshalb noch einen Schritt weitergemacht haben.

Präsident David Schmidtmann weiß zu berichten: „Die Mannschaft hat sich viele Gedanken gemacht und sich zum Bonn Spiel zurück gekämpft. Die Jungs sind natürlich noch mehr motiviert, da es am kommenden Wochenende vor heimischen Publikum wieder um Punkte geht. Ich bin mir sicher, dass wir noch einen Schritt machen werden.“ Das Team der Dolphins hofft vor allem auf die Unterstützung der heimischen Fans. Um 15:00 Uhr ist der KickOff im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Bereits um 11:00 Uhr tritt das jüngste Dolphins Team, die U13, gegen die Düsseldorf Panther an.

14.05.2017

Dolphins mit einem Touchdown vorne

Erneuter GFL2 Krimi für die Ostwestfalen gegen die Gamecocks

Die Paderborn Dolphins können ihren ersten Punktgewinn verbuchen. Im Auswärtsspiel gegen die Bonn Gamecocks können sich die Ostwestfalen denkbar knapp mit 35:28 durchsetzen. Ein Spiel, welches bis 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff spannend war. Besonders die stark aufspielende Defensive im letzten Viertel konnte die Führung der Dolphins verteidigen. Trainer und Spieler zeigten sich nach dem ersten Saisonerfolg erleichtert, denn mehr als drei Jahre war es her, dass die Dolphins erst im dritten Saisonspiel Pluspunkte sammeln konnten. Damit wiederholt sich der GFL2 Krimi in Bonn, in der vergangenen Spielzeit war es die Offensive die wenigen Sekunden vor dem Schlusspfiff durch einen Touchdown noch die Führung holte.


Die Paderborn Dolphins können im dritten Ligaspiel die ersten Plus-Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Das Spiel gegen die Bonn Gammecocks wird wie in der Saison 2016 zu einem Krimi und bleibt bis wenige Sekunde vor dem Schlusspfiff spannend. Ein wenig zu spannend, wenn man mit Präsident David Schmidtmann nach der Partie sprach: „Ich habe schon keine Stimme mehr vom Anfeuern. In Bonn sind es jedes Jahr sehr spannende und enge Spiele für die Dolphins. Heute war es ein Krimi bis zum Schluss.“ Damit sprach Schmidtmann das ausgeglichene Punkteverhältnis auf der Anzeigentafel an.

Beide Teams schafften es während des Spiels nicht, sich deutlich abzusetzen. Maximal war es eine Touchdown-Nasenlänge, die eine Mannschaft davonziehen konnte. So wunderte es nicht, dass es zur Halbzeitpause noch 21:21 stand. Erst im vierten Spielviertel konnten die Dolphins in Führung gehen und mit 35:28 das Ruder an sich reißen. Da waren es allerdings noch neun Minuten zu spielen und so begann die Stunde der Abwehrreihen. Sowohl die Dolphins, als auch die Gamecocks Verteidigung schafften es immer wieder, dass die jeweils andere Angriffsreihe den Ball abgeben musste. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff erhielten die Paderborn Dolphins so noch einmal das Angriffsrecht in Höhe der Mittellinie. Ein Verteidiger, der Dolphins-Quarterback Justin Gomez zu Boden reißen konnte, entriss ihm ebenfalls den Ball und lief in die Endzone. Eigentlich wären die Gamecocks mit den Dolphins wieder gleich auf gewesen, hätten die Unparteiischen nicht ein Foul geahndet und damit den Punktgewinn zurückgerufen. Die Bonner blieben aber in aussichtsreicher Feldposition in Ballbesitz.

So begannen die letzten spannenden eineinhalb Minuten. Als hätte es Defensiv-Koordinator Luigi Figlia in der Vorbereitung auf dieses Spiel gewusst, hatte er in der Woche genau diese Situation im Training geübt. Dabei hatte er sein Team bewusst schnell über das Feld gescheucht und immer wieder schnelles Reagieren und Positionieren gefordert. Eine Vorbereitung, die der Dolphins-Verteidigung zugutekam. Sicher und mit viel Leidenschaft verhinderte die Defense den Punktgewinn. Bei verbleibenden 35 Sekunden auf der Anzeige kam so die Offensive noch einmal aufs Feld und konnte die letzten Sekunden herunterspielen.

Die Leidenschaft und Hingabe, die Offensiv-Koordinator Andreas Kegelmann und Defensiv-Koordinator Luigi Figlia gefordert hatten, zeigte das Dolphins-Team an diesem Spieltag. „Die Jungs haben die gesamte Zeit gekämpft und sind niemals nachlässig geworden“, sagte Schmidtmann nach dem Spiel. Doch nicht nur die Defensive war ein Garant für den Sieg gegen die stark aufspielenden Gamecocks. Die Dolphins Offensive konnte an diesem Spieltag eine bunte Mischung aus Lauf- und Passspiel zeigen. Die Runningbacks hatten die Chance, immer wieder durch kurze, aber impulsive Läufe die nötigen Yards zum ersten Versuch zu holen.

Bitterer Nebeneffekt - Runningback Max Quandt verletzte sich kurz vor Ende der Partie am Knie so sehr, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Quandt, der neben Kai Böger und Daniel Greitens das erfahrene Runningback-Dreigestirn bildet, wird für einige Spiele ausfallen. „Eine genaue Diagnose haben wir noch nicht, doch wir gehen davon aus, dass er erst einmal ausfällt“, so Schmidtmann. Das Laufspiel, welches bei den Paderborn Dolphins in den ersten Partien nicht funktioniert hatte, schaffte den Receivern die notwendigen Freiräume, um die Pässe sicher zu fangen und einige Yards zu überbrücken.

Ausruhen wollen sich die Paderborn Dolphins auf diesem ersten Punktgewinn aber nicht. Schon am kommenden Wochenende kommen die Rostock Griffins als Gegner ins heimische Hermann-Löns-Stadion. Dann möchte man natürlich dem heimischen Publikum einen ersten Sieg in der laufenden Spielzeit schenken und sich von der besten Seite präsentieren. Wenn es nach Präsident David Schmidtmann geht, darf das Spiel auch ein bisschen weniger Spannung haben als die Partie gegen die Gamecocks: „Wenn man an der Seitenlinie steht und selber einmal gespielt hat, dann leidet und fiebert man besonders mit. Man kennt die Spielsituationen und weiß, was auf dem Feld passiert. Aber gut, das Ende entschädigt für alle Aufregung.“

11.05.2017

Gamecocks dürfen nicht unterschätzt werden

Paderborn Dolphins wollen auswärts zurück auf die Erfolgsspur

Die Paderborn Dolphins reisen am kommenden Samstag zu den Bonn Gamecocks. Das Team aus Ostwestfalen möchte in der ehemaligen Bundeshauptstadt die ersten Punkte sichern. Doch schon in der vergangenen Saison war die Partie gegen die Kampfhähne nervenaufreibend. In Bonn konnte man sich nur knapp mit einem Touchdown durchsetzen. Keine leichte Aufgabe für das Team aus Paderborn welches sich weiter Schritt für Schritt zurück kämpft. Die vergangenen Niederlagen sind Ansporn für die Dolphins genug.


Die Paderborn Dolphins reisen am kommenden Samstag zu den Bonn Gamecocks. Die Kampfhähne konnten in dieser Saison schon zwei Siege für sich verbuchen. Erst einmal, am vergangenen Spieltag, mussten sich die Bonner geschlagen geben. Dabei schlug vor allem der Ausfall von Allzweckwaffe Travis Poitier zu Buche. Poitier sollten den Dolphins aus der vergangenen Saison noch bestens bekannt sein, denn der hochgewachsene Return Spezialist trug den American Football immer weit über das Feld. Auch in der Defensive eingesetzt zeigte Poitier, dass mit ihm zu rechnen ist. Den Dolphins Receivern machte er das Leben schwer und verhinderte so immer wieder Raumgewinn.

Deshalb wird gerade die Offensive sein Stellungsspiel gut beobachten. Auch in den ersten zwei Partien konnte Poitier bereits zwei Mal das Angriffsrecht für die Gamecocks zurückerobern. In beiden Fällen fing er einen Pass ab und sorgte so für den Wechsel. Seine Teamkollegen stehen Poitier in nur wenig nach. Sie konnten bisher fünf Mal mittels Interception das Angriffsrecht zurückerobern. Lediglich einmal leistete sich das Team einen Ausrutscher. Gegen die Assindia Cardinals konnten sich die Bonner nicht durchsetzen.

Trotz der Niederlage am vergangenen Spieltag werden die Bonner selbstbewusst in die Partie starten. Bisher konnten sie sich gegen solide Teams durchsetzen. Zum Saisonauftakt überraschten die Gamecocks mit dem Gewinn der Partie gegen die Lübeck Cougars. Im zweiten Spiel bezwangen die Bonner die Langenfeld Longhorns. Für die Paderborn Dolphins steht fest, dass das Aufeinandertreffen keine einfache Aufgabe werden wird. Die Dolphins müssen auf einige Spieler verzichten, doch für die Ostwestfalen ist dieses keine Ausrede. Nach den ersten zwei verlorenen Spielen möchte man nun Punkten und zeigen, dass man ein schlagkräftiges Team hat.

Gegen die physisch starke Offensive der Gamecocks wird die Defensive wach und aktiv agieren müssen. Grund ist vor allem die Mischung aus Lauf- und Passspiel. In den vergangenen Jahren kombinierten die Bonner dieses sehr gut miteinander. In dieser Saison erreichten man auf Seiten der Gamecocks zwar mehr Yards mittels Passspiel, doch der Anteil von einem Drittel Laufspiel zeigt, dass die Bonner auch hier aktiv sind. „Wir arbeiten intensiv auf das Spiel hin und werden mit Leidenschaft in Bonn kämpfen“, sagte Defensiv Coordinator Luigi Figlia.

Offensiv Coordinator Andreas Kegelmann weiß, dass es auch in Bonn kein einfaches werden wird. „Wir müssen weiter an uns arbeiten und mehr Sicherheit in das Angriffsspiel bekommen. Wenn wir unser System ordentlich spielen, dann haben wir eine Chance gegen Bonn.“ Gegen Bonn wird man vor allem auf die Defensiv-Tackle der Gamecocks aufpassen müssen. Schon in der vergangenen Saison zeigte die Abwehrreihe der Kampfhähne, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Immer wieder konnten sie die Angriffsreihe der Dolphins überwinden.

Für beide Trainer ist wichtig, dass die Mannschaft mit der gleichen Leidenschaft in das Spiel geht wie in das Spiel gegen die Düsseldorf Panther. Wenn die letzten Unstimmigkeiten in der Offensive und Defensive zusätzlich noch abgestellt werden und die Spielzüge konsequent gespielt werde, dann werden die Dolphins in Bonn erfolgreich sein. „Wir haben am vergangenen Spieltag einen guten Schritt nach vorne gemacht. Mit dieser Einstellung und der Leistung die wir gegen Düsseldorf gezeigt haben, werden wir auch in Bonn eine Chance auf den ersten Sieg haben“, ist sich Präsident David Schmidtmann sicher. Kickoff ist am kommenden Samstag im Bad Godesberger Sportpark Pennenfeld (Mallwitzstr., 53177 Bonn) um 16:00 Uhr.

10.05.2017

Verstärkung für die Abwehrreihe der Ostwestfalen

Dolphins trennen sich verletzungsbedingt von Mustafa Jalil

Für die Defensive verpflichten die Paderborn Dolphins einen neuen Defensiv Tackle. Nachdem Defensiv Spieler Mustafa Jalil aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für die Paderborn Dolphins spielen kann, verkündete David Schmidtmann die personelle Veränderung. Mit Darian Rico Suave Childers kommt ein Defensiv-Spezialist von der Midwestern Universität nach Paderborn. Childers konnte in seiner bisherigen American Football Karriere besonders durch sein Spielverständnis und seine Geschwindigkeit auf sich aufmerksam machen.


Darian Childers begann seine College-Karriere am Blinn College. Einige Zeit später verpflichtete ihn die Midwestern State University. Wie er selbst zu diesem Wechsel einmal sagte, war es die ‚Liebe zum American Football‘ die ihn nach Wichita Falls im Bundesstaat Texas führte. Bei den dort beheimateten Mustangs machte er sich besonders einen Namen aufgrund seiner Tackle-Geschwindigkeit und seinem guten Spielverständnis. Schnelle bewegliche Armbewegungen und Hände, die einem Defensiv-Tackle beim Überwinden der Offensiv-Line helfen, wurden ihm von den Trainern mehrfach attestiert.

Ein besonderer Höhepunkt in seiner sportlichen Karriere war die Einladung zum National Bowl. Nach seiner College-Spielzeit erhielt er Einladungen zu den Sichtungscamps der NFL. Dort bewarb er sich um die Auswahlplätze für den jährlichen NFL Draft. Der entscheidende Schritt in das Auswahlverfahren der National Football League klappte nicht. Mit seinen 1,90 m soll Darian vor allem den Druck durch die Defensiv-Line auf den gegnerischen Quarterback erhöhen. Gerade seine Schnelligkeit und Wendigkeit werden dem Defensiv-Spezialisten dabei zugutekommen. Ein Bereich, in dem die Dolphins noch Verbesserungsbedarf sehen. „Wir erhoffen uns durch die Verpflichtung, dass Darian unsere Defensiv-Line weiterentwickelt und die Mannschaft einen Schritt nach vorne bringt. Dabei freuen wir uns nicht nur auf seine spielerische Unterstützung, sondern ebenfalls auf seine Arbeit als Trainer und Mentor“, sagte Dolphins-Präsident David Schmidtmann.

Eigentlich hatten die Paderborn Dolphins keine weiteren Verpflichtungen geplant, doch nachdem Mustafa Jalil über Knieprobleme klagte, hatte ihn Teamarzt Dr. Senn untersucht und geraten, ihn nicht mehr spielen zu lassen. „Die Gesundheit der Spieler geht immer vor“, betonte Schmidtmann die Entscheidung und ergänzte: „Natürlich hat sich Mustafa nicht über das Ergebnis der Untersuchung gefreut, viel lieber hätte er für uns auf dem Platz gestanden. Aber wir vertrauen unserem langjährigen Teamarzt Dr. Senn zu 100%. Wenn er uns empfiehlt, einen Spieler nicht mehr spielen zu lassen, gibt es für uns keine Diskussion.“

Bereits am kommenden Wochenende wird Childers in Paderborn erwartet. Ob der Spielerpass bis zum Spiel am Samstag in Bonn genehmigt wird, ist aber noch offen. Die Paderborn Dolphins freuen sich auf jeden Fall über die Verstärkung.

09.05.2017

Dolphins zeigen mehr Leidenschaft

Düsseldorf Panther beenden Heimserie der Paderborn Dolphins

Die Herren der Paderborn Dolphins unterliegen den Düsseldorf Panther mit 26:46 vor heimischem Publikum und fahren die zweite Niederlage in der Saison 2017 ein. Damit endet nach sensationellen drei Jahren ebenfalls die Serie der ‚weißen Weste‘ im Hermann-Löns-Stadion. Präsident David Schmidtmann zeigte sich nach der Partie nicht erfreut, doch hatte das Dolphins-Team zumindest seine Aufforderung aufgegriffen und mehr Hingabe und Leidenschaft gezeigt. „Die Niederlage ist nicht schön, heute haben wir uns vor allem gewehrt und im zweiten und vierten Quarter gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind zu punkten“, sagte Schmidtmann.


Bereits vor dem Anpfiff zeigten die Paderborn Dolphins, dass sie im heimischen Hermann-Löns-Stadion beweisen wollten, dass die Niederlage in Langenfeld lediglich ein Ausrutscher war. Die Begrüßung der heimischen Fangemeinde sowie das Auftreten der Dolphins zeigte, dass man sich in den vergangenen zwei Wochen intensiv auf die Partie vorbereitet hatte. Präsident David Schmidtmann hatte nach der Niederlage in Langenfeld gefordert, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen muss und diese Veränderung vor allem aus der Mannschaft herauskommen sollte.

Diese Veränderung konnten die mehr als 700 Zuschauer im Hermann-Löns-Stadion wahrnehmen, auch wenn der Start in das Spiel der Paderborn Dolphins unruhig begann. Die Dolphins mussten nach den ersten Spielzügen wieder schnell vom Feld. Düsseldorf machte es solider und kam durch eine bunte Mischung aus Pass- und Laufspiel bis in die Endzone der Dolphins. Das erste Quarter war nicht die Zeit der Dolphins Offensive, denn auch der zweite Drive brachte keine Punkte. Ärgerlich war im Gegenzug nur, dass die Dolphins Defense durch eine Unachtsamkeit einen sonst sehr guten Drive abgeben musste. Es war der Düsseldorfer Runningback Octavias Mckoy, der nach einem kurzen Pass alle Verteidiger abschüttelte und über 80 Yards in die Endzone lief.

Die Dolphins gaben nicht auf und konnten im zweiten Viertel gleich zwei Mal Punkte sammeln. Cameron Richmond und Tobias Handirk sicherten die Bälle in der Endzone. Doch die Panther fanden im Gegenzug immer wieder die passende Antwort. Besonders Octavias Mckoy im Zusammenspiel mit seinem Quarterback Zachary Maynard sorgten für die notwendigen Punkte. So mussten die Dolphins zur Halbzeit auf einen Vorsprung der Panther von zwei Touchdowns blicken.

Die zweite Halbzeit begann mit viel Spielanteil der Düsseldorf Panther. Die Panther als ehemaliger Bundesligist zeigten gerade in dieser Phase des Spiels, dass sie frühzeitig die Entscheidung herbeiführen wollten. Mit vielen Laufspielzügen und schnellen Pässen sorgten die Panther für zwei Endzonenbesuche. Leider begann zu dieser Zeit auch das Sammeln von Strafen. Mehrfach wurde das Spiel durch mehrere Strafen durch die Schiedsrichter unterbrochen. Am Ende standen für beide Teams gemeinschaftliche 400 Yard Strafen auf dem Spielberichtsbogen, wobei die Panther 2/3 davon bekamen. „Ein Punkt, an dem wir arbeiten werden“, sagte Luigi Figlia.

Quarterback Justin Gomez konnte im vierten Quarter noch zwei seiner Receiver in die Endzone schicken. Tight End Roman Görzen und Receiver Cameron Richmond punkteten noch für die Dolphins. Die Dolphins hatten sich zu diesem Zeitpunkt wieder an die Düsseldorf Panther herangearbeitet. Mit genügend Zeit auf der Uhr und dem Ball in den eigenen Reihen hätte man sogar noch einmal den Vorsprung verringern können. Düsseldorf legte allerdings nach und erzielte einen weiteren Touchdown. „Düsseldorf hat zu diesem Zeitpunkt gezeigt, dass sie sehr viel Erfahrung im American Football Spiel haben. Sie haben geschickt die Spielzeit heruntergespielt und durch das Laufspiel die notwendigen ersten Versuche erzielt“, sagte Schmidtmann nach dem Spiel.

Die Paderborn Dolphins haben damit auch das zweite Spiel in der laufenden Saison verloren. Für die Mannschaft und die Trainer ein Hinweis, dass man weiter an verschiedenen Stellen arbeiten muss. In der kommenden Woche geht es für die Paderborn Dolphins nach Bonn. Die Gamecocks konnten bereits zwei Spiele für sich entscheiden und mussten erst einmal Punkte abgeben. „Wir haben keine leichten Gegner, auf die wir treffen. Auch die Bonner werden uns alles abverlangen“, prognostizierte Präsident David Schmidtmann

04.05.2017

Dolphins laden zum ersten Heimspiel

Düsseldorf Panther gehören zu den stärksten Ligakonkurrenten

Das erste Saisonspiel vor heimischen Publikum steht für die Paderborn Dolphins an. Gegner ist gleich ein Schwergewicht der Liga – die Düsseldorf Panther spielten in der vergangenen Saison noch in der ersten Bundesliga. Die Ostwestfalen erwarten damit einen starken Gegner, der einiges an Potenzial mit sich bringt. Das Team der Paderborner ist hoch motiviert; nach der Auftaktniederlage wollen die Ostwestfalen vor heimischem Publikum zeigen, dass die Niederlage nur ein Ausrutscher war. Die American Football-Fans erwartet am Sonntag eine kämpferische und mit viel Leidenschaft befeuerte Partie.


Nach der Niederlage in Langenfeld hatte Präsident David Schmidtmann gefordert, dass das Team sich wieder auf seine Stärken konzentriert. Trainer und Spieler analysierten das schlechte Abschneiden beim Aufsteiger und zogen deutliche Schlüsse. „Die Jungs haben eigenständig Trainingseinheiten organisiert, um an sich zu arbeiten und sich besser abzustimmen“, berichtet Schmidtmann und ergänzt: „Der Impuls kam aus der Mannschaft. Die Jungs haben erkannt, dass sie weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Sie haben in den letzten Tagen hart gearbeitet und freuen sich auf das erste Heimspiel der regulären Saison. Natürlich wissen sie, dass sie etwas gut zu machen haben.“

Dabei ist Schmidtmann bewusst, dass es gegen die Düsseldorf Panther eine schwere Partie werden wird. Nach dem Abstieg aus der GFL haben sich diese neu aufgestellt. Das Trainerteam wurde komplett umstrukturiert, schlagkräftige Unterstützung aus den USA und Europa verpflichtet. Zudem können die Panther auf eine gute Nachwuchsabteilung blicken, die den Grundstein für das Herren-Team bildet. Zwar wurde das erste Saisonspiel gegen die Potsdam Royals mit einem Zähler verloren, diese knappe Niederlage wurde eine Woche später mit einem relativ deutlichen Sieg gegen die Rostock Griffins aber wieder kompensiert (39:14). Besonders die flexibel Offensive der Panther setzte den bisherigen Gegnern zu. Die Dolphins erwartet eine Mischung aus Lauf- und Passspiel, welches sicher durch den hochgewachsenen US-Quarterback Zachary Maynard geleitet wird. Dieser verstand es in den letzten Spielen, seine Runningbacks in Szene zu setzen.

In der Offensive ist es vor allem der US-Runningback Octavias McKoy, der die Angriffsreihe unterstützt. Hinzu kommen Spieler aus dem europäischen Ausland, die auf der Position der Receiver unterwegs sind.

Die Defensive setzt vor allem bei den Linebackern auf amerikanische Unterstützung. Gleich zwei Verteidiger im Backfield der Düsseldorfer kommen aus den USA. Eine massive Gegenwehr erwarten die Dolphins ebenfalls durch die Defense-Line. Die Mischung aus eigenen Spielern und europäischer Unterstützung bildet auch hier den Kern der Defensive. Die Dolphins-Offensive wird es daher nicht leicht haben, den Ball in die Endzone zu tragen.

Gerade die Thematik, dass man vermeintlich einfache Pässe nicht gefangen und damit verbundene First Downs liegen gelassen hat, nagt an der Offensive der Dolphins. „Die Jungs haben intensiv an der Abstimmung gearbeitet“, kann Schmidtmann berichten. Der Defensive wird einiges abverlangt werden, aber Schmidtmann ist sich auch hier sicher, dass Veränderungen zu sehen sein werden.

Die Herren der Paderborn Dolphins treffen am Sonntag um 15:00 Uhr auf die Düsseldorf Panther im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Bereits am Samstag ist die Nachwuchsabteilung der Dolphins aktiv. Die U16 trifft um 11:00 Uhr auf die Düsseldorf Panther, anschließend trifft die U19 der Dolphins auf die Dortmund Giants. „Ein tolles American Football Wochenende für die Dolphins“, freut sich Schmidtmann auf die anstehenden Begegnungen. 

03.05.2017

Paderborn Dolphins U19 vs. Münster Mammuts U19 

Bei bestem Football-Wetter trafen am vergangenen Sonntag im heimischen Hermann-Löns-Stadion die  U19 Mannschaften der Paderborn Dolphins und der Aufsteiger Münster Mammuts zum ersten Mal in der Jugendbundesliga GFLJ-Gruppe West aufeinander.


Beide Mannschaften haben ihre Auftaktpartien verloren. Die Mammuts zu Hause gegen die  Crocodiles mit 7:19 und die Dolphins auswärts bei den Düsseldorf Panthern mit 7:17. Somit waren beide Teams hochmotiviert, zählbares auf die Anzeigetafel  zu bringen.

Was nun folgte war ein teilweise spektakuläres Spiel mit vielen Punkten und tollen Aktionen beider Mannschaften.

Durch eine starke Leistung der Offensiveline, die Ihren Runningbacks Gassen durch die gegnerische Verteidigung öffnete,  gelang den Läufern  der Dolphins nicht nur der erste Touchdown des Spiels durch Maxi Arens, sondern auch  immer wieder  Quaterback Luke Wentz gut zu positionieren. Seine Pässe fanden mit Max Siemssen, Fabio de Zandegiacomo und Jan Dupong dankbare Abnehmer.

Da die Paderborner Defence nichts zulässt,  steht es Ende des ersten Viertels 28:00 für die Delphine.

Im 2. Viertel  zeigen die Mammuts das sie zu recht in der GFLJ spielen. Beflügelt durch den ersten First-Down Ihrer Offense erzwingt die Verteidigung einen Turn Over an der eigenen 19-Yard Linie.

Mammut Offense gelangt bis auf zwei Yards an die Dolphins Endzone und erringt im 4´ten Versuch mit einem schnellen Pass auf die #82 die ersten Punkte. Auch der PAT ist gut und es steht nun 28:7.

Es sind nur noch wenige Sekunden in der ersten Halbzeit zu spielen.

Den Kickoff der Mammuts nimmt #43 Alkaly Diané an der 5-YardLinie auf und kann den Ball bis zur Feldmitte zurücktragen. Erneut gelingt #3 QB Luke Wentz  ein langer Pass auf  #81 Jan  Dupong, den dieser in die Endzone trägt. Halbzeitstand 34:07 für die Dolphins.

Das 3´te Viertel verläuft ruhiger. Beide Verteidigungsreihen spielen sehr solide und lassen keine Punkte für den Gegner zu.

Mit dem Seitenwechsel zum 4´ten Quarter ändert sich das jedoch schlagartig. Wieder gelingt #3 QB Luke Wentz  ein Pass auf #8 Max Siemssen, der die letzten Yards in die Endzone spurtet. Der PAT ist gut, neuer Spielstand  41:07 für die Delfine.

Einen Pass des Münsteraner QB kann Dolphin Niklas Lübke abfangen und in die Mammut Endzone tragen. Glückwunsch zum ersten „Pick-Six“ der Saison!

Eine weitere Interception von #33 Sidney Shiundu bringt Paderborn erneut in Ballbesitz.

Der folgende Pass auf #14 Gino Kleinschmidt reich noch nicht zum Touchdown, aber der nächste wird in der Endzone von #25 Marvin Rieger gefangen. Spielstand 53:07.

In ihrem letzten Drive geben die Mammuts nochmal alles, einen Pass in die Dolphins Endzone kann der Empfänger jedoch nicht kontrollieren, daher kein Touchdown. Der anschließende Fieldgoalversuch misslingt.

Endstand: Dolphins  53 : 07 Mammuts (28:00 / 06:07 / 0:0 / 19:00)

Mit Spannung erwarten die Dolphins nun den nächsten  Gegner,  die Dortmund Giants. Diese konnten zwar gegen die beiden Düsseldorfer Teams nicht Punkten, erscheinen aber deutlich stärker als im letzten Jahr.

Kickoff ist am 06.05.2017 um 15:00Uhr im Hermann-Löns-Stadion.

 

 

 

 

28.04.2017

Veränderungen im Dolphins Trainer-Team

Head Coach Weber und Dolphins gehen in Zukunft getrennte Wege.

Die Paderborn Dolphins und Head Coach Carsten Weber gehen in Zukunft getrennte Wege. Carsten Weber und David Schmidtmann gaben gemeinsam bekannt, dass die Zusammenarbeit beendet wurde. Die Wegstrecke, verbunden mit der beruflichen Verpflichtung und dem Anspruch Webers an seine Arbeit, machten diesen Schritt notwendig. Vorsitzender David Schmidtmann bedauerte die Trennung: „Carsten hat uns in der vergangenen Saison sicher und erfolgreich durch die GFL2 geführt und ein tolles Ergebnis erzielt. Ich bedaure deshalb sehr, dass wir in Zukunft getrennte Wege gehen werden.“


Nach der Beendigung der Zusammenarbeit müssen sich die Paderborn Dolphins neu aufstellen. Head Coach Carsten Weber hinterlässt eine Lücke, die gefüllt werden muss. „Wir werden zunächst mit einer internen Lösung weiterarbeiten und planen das auch für den Rest der Saison“, sagte Präsident David Schmidtmann.

Der ehemalige Head Coach der Paderborn Dolphins zeigte sich ebenfalls nachdenklich nach der Bekanntgabe der Entscheidung: „Ich habe immer gerne mit den Paderborn Dolphins zusammengearbeitet. Wir haben gemeinsam eine sehr erfolgreiche Spielzeit erlebt“, sagte Weber. Weber hatte aufgrund seiner beruflichen Verpflichtung, verbunden mit der weiten Reise aus dem Gießener Raum nach Paderborn sein Amt niedergelegt. Sein Anspruch an seine Arbeit und seine Erreichbarkeit waren mit in die Entscheidung eingeflossen.

Das Team wurde vom Vorsitzenden David Schmidtmann über die personelle Veränderung informiert. „Ich habe im Vorfeld mit den anderen Trainern gesprochen und mich mit den Team-Captains ausgetauscht. Natürlich ist die Entwicklung für alle überraschend. Wir werden Carsten Weber und seiner Familie immer freundschaftlich verbunden bleiben“, fasste Schmidtmann zusammen.

Für den Dolphins Präsidenten ist es dabei sehr wichtig, dass nun in die Zukunft geschaut wird, denn in etwas mehr als einer Woche erwarten die Paderborn Dolphins zum ersten Heimspiel der regulären Saison die Düsseldorf Panther. Mit dem GFL Absteiger, der sein Auftaktspiel ebenfalls verloren hat, kommt eine besondere Herausforderung in das Hermann-Löns-Stadion. Die Paderborn Dolphins wollen zeigen, dass die Niederlage in Langenfeld nur ein Ausrutscher war. Dem Team ist bewusst, dass nun viele Augen auf sie schauen und damit eine besondere Aufmerksamkeit auf ihnen ruht. „Das Team ist konzentriert und bereitet sich intensiv vor. Ich bin davon überzeugt, dass wir die anstehenden Aufgaben gut bewältigen werden“, meinte Schmidtmann abschließend.

24.04.2017

Dolphins verschlafen den Saisonauftakt

Langenfeld Longhorns nutzen schwache Leistung der Paderborner aus

Die Paderborn Dolphins müssen in ihrem ersten Saisonspiel 2017 eine deutliche und bittere Niederlage einstecken. Mit 57:27 müssen sich die Dolphins gegen die Langenfeld Longhorns geschlagen geben. Eine Schwachstelle für die 30 Punkte Niederlage konnte man nicht eindeutig lokalisieren. Zu viele Unachtsamkeiten, Nachlässigkeiten und Fehler sorgten für die Minuspunkte. Head Coach Carsten Weber fasste es kurz nach der Niederlage wie folgt zusammen: „Wir sind weit hinter unseren Möglichkeiten zurückgeblieben und haben nie zu unserem Spiel gefunden.“


Den Saisonauftakt bei den Langenfeld Longhorns hatten sich die Ostwestfalen anders vorgestellt. Man wusste, dass man auf ein gutes und solides Team trifft, doch dass man in Langenfeld so schwach spielen würde - damit hatte niemand gerechnet. Eine so deutliche Niederlage hatten die Dolphins zu Saisonstart noch nie einstecken müssen. Genau aus diesem Grund konnte man nach der Niederlage in viele betrübte Gesichter blicken. Head Coach Carsten Weber musste sich erst einmal sortieren. Er hatte an vielen Stellen zu viele Fehler gesehen und konnte nur schwer zusammenfassen, an welchen Stellen es mangelte. „Wir haben uns heute vor allem selber geschlagen, viel zu viele Fehler gemacht. Den Langenfeld Longhorns haben wir es somit viel zu einfach gemacht, gegen uns zu punkten.“

Keiner der Mannschaftsteile - egal ob Offensive oder Defensive - konnte in Langenfeld überzeugen. Die Offensive gab häufig das Angriffsrecht ab und schirmte Quarterback Justin Gomez nur mittelmäßig ab. Dieser wiederrum musste der herannahenden Defensive ausweichen und warf der verteidigenden Defensive drei Mal den Ball in die Hände. So schenkten die Ostwestfalen den Langenfeldern immer wieder gute Angriffspositionen. Langenfeld machte hingegen einen souveränen Job und nahm die Geschenke an. Die Longhorns verwandelten ihre Chancen. Endgültig konnte man keinen Spielzug als entscheidend herausgreifen. Sowohl Laufspiel als auch Pässe setzten die Langenfelder gut gegen die Dolphins-Verteidigung ein.

Schafften es die Dolphins den gegnerischen Angreifern nahe zu kommen, so hatte der US-amerikanische Quarterback aus Langenfeld immer eine Antwort parat. Zielgerichtet versorgte er seine Receiver oder, wenn es sein musste, überwand selber einige Yards. Vermeintliche, schon gut verteidigte Spielzüge führten immer wieder zu neuen 4 Versuchen.

Die Dolphins konnten mit der Offensive und der Defensive nie genug Druck aufbauen, um die Longhorns wirklich zu gefährden. Schon früh waren die Dolphins in einen Rückstand von zwei Touchdowns geraten. Diesen Abstand hielten die Longhorns bei und bauten diesen Schritt für Schritt aus. Für Head Coach Carsten Weber ein deutliches Zeichen, dass man sich mit Blick auf die anstehenden Spiele noch mehr auf die eigenen Stärken konzentrieren muss.

Denn schon in zwei Wochen wartet die nächste Herausforderung auf die Paderborn Dolphins. Die Düsseldorf Panther sind als Bundesliga-Absteiger zu Gast in Paderborn. Im heimischen Hermann-Löns-Stadion möchte man natürlich beweisen, dass die Niederlage gegen die Longhorns nur ein Ausrutscher war. Mit den Düsseldorfern kommt ein Team mit GFL Erfahrung nach Paderborn. Ein Grund mehr, sich intensiv vorzubereiten.

Präsident David Schmidtmann hatte nach dem Spiel eine klare Erwartung an die Mannschaft: „Die Jungs müssen ihre Stärke zeigen. Natürlich hat mich diese Niederlage sehr geärgert, nicht, weil wir verloren haben - das passiert, aber wir haben unnötig verloren. Wir haben nicht unsere Stärken ausgespielt und zu viele, einfache Fehler gemacht.“ Präsident Schmidtmann ist sich aber umso sicherer, dass diese Niederlage die Mannschaft wachrütteln wird. „Manchmal ist es ganz gut, wenn man einen Dämpfer erhält. Vielleicht war dieses eine Warnung zur richtigen Zeit“, meinte Schmidtmann

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